Frage von Ngudan, 42

Was gibts beim Stromanbieterwechsel zu beachten?

Ich bin vor drei Jahren aus der WG gezogen und habe den Vertrag für die alte Wohnung gekündigt. Als Folge wurde ich zu einer Nachzahlung von 900 Euro verdonnert, was aufgrund der Abmessung beim Stromzähler und dem immensen Verbrauch der ehemaligen Mitbewohner zustande kam. Habt ihr Erfahrung mit nachträglichen Zahlungen bei Kündigung des Stromvertrags und fallen sie stets hoch aus?

Antwort
von EnergieAndi, 15

Hi,

Wenn Du den Verbrauch anhand der Zählerstände geprüft hast, und alles seine Richtigkeit hatte, wirst Du als Vertragspartner des Energieversorgers erst einmal die Zeche zahlen müssen. Die Gründe für den hohen Verbrauch und die "Ursache" Mitbewohner interessieren den EVU nicht.

Einzig Du kannst und solltest prüfen wie Du Dein Geld im Innenverhältnis von Deinen Mitbewohnern zurück bekommst. Da sollte eine entsprechende Vereinbarung in eurem WG-Vertrag stehen. 

Was die höhe der Nachzahlung betrifft, kann es auch daran liegen, das der monatliche Abschlag total falsche eingeschätzt wurde. Es wurde weitaus mehr verbraucht, als "angemeldet" und/oder vom Netzbetreiber mitgeteilt wurden. Üblich ist das nicht. 

- Habt Ihr selbst nicht mal den Verbrauch kontrolliert? Zwischendurch mal den Zähler abgelesen und den Abschlag durch den EVU kontrollieren lassen?

Antwort
von areaDELme, 29

normalerweise übermittelst du bei kündigung deinen aktuellen zählerstand. wenn der neue abieter für dich kündigt, dann bekommst du normalerweise einen brief in dem du geben wirst am soUndSoVielten den zählerstand zu übermitteln. wenn du bei stadtwerken warst, kann es auch sein dass ein mitarbeiter kommt und die zählerstände abließt. und dann wird der verbrauch exakt mit den vertraglichen tarif abgerechnet. man sollte drauf achten die jahresabrechung immer als ausgangspunkt für den nächsten anbieter zu nehmen und möglichst exakt den verbrauch angeben, damit der monatliche beitrag am besten exakt mit dem durchschnittlichen verbrauch aufgeht, sodass du am ende nichts nachbezahlen musst.

Antwort
von noname68, 26

gegen die abgelesenen werte eines stromzählers kannst du gegenüber dem anbieter absolut nichts ausrichten. wenn der grund dieser nachzahlung der enorme verbrauch anderer wg-teilnehmer ist und du beweisen kannst, dass er/sie und nicht du den mehrverbrauch verursacht hast, dann hast du eine chance. wie lauteten die vereinbarungen innerhalb der wg über verbrauchskosten für wasser und strom?

ansonsten muss man solche sachen gerade in einer wg oder immer bei gemeinsamen zählern in einem haus sorgfältig übewachen und ggf. auch verbrauchs-spitzen analysieren. ein einfacher verteiler-schlüssel nach kopfzahl oder m² wohnfläche reicht da nicht aus.

Antwort
von Energiefan03, 15

Du bist vor 3 Jahren ausgezogen und hast dazu auch (vor ca. 3 Jahren) deine Rechnung zur Nachzahlung bekommen?

1.Die war dann ja mindestens durch alle Bewohner zu teilen.

2. ........und warum fragst du jetzt erst? 

Kommentar von aribaole ,

Gute Frage!

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