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Was gibt man einem fast 2jährigem damit er auf natürlicher Weise Appetit bekommt zum Essen ?

gefragt von seufzer33seufzer33 am 20.09.2009 um 19:30 Uhr

Mein Sohn vermeidet fast immer lebenswichtige Nahrungsmittel die er von uns bekommt, wie Fleisch, Eiergelb, diverse sättigende Kohlenhydrate. Die einzigen Speisen was er so gerne mag ist viel trinken, Käse, Fruchtzwerge, Brezeln, und vom Obst Bananen und Äpfel.

Ich als unerfahrener Vater bin ratlos, denn ich finde er sollte auch weitere Lebensmittel essen. Lebensmittel die reich an Vitaminen und Balaststoffen sind. Und so alles was ein Kind braucht zum Wachsen und Gesund bleiben.

Darum bin ich beim spazieren gehen auf ein Schaufenster einer Apotheke geraten, das Multi-Sanostol, Sirup ( – schon ab 1 Jahr) und Rotbäckchen Klassik Bio ( – Mit Eisen zur Blutbildung) gestossen.

Was hält ihr davon? Was gibt man am besten als Elternteil seinem 2jährigem Kind, der sich einfach weigert einige Nahrungsmittel zu essen, die für ihn wichtig sind?

Klar, ich esse auch nicht alles, aber ich bin schon längst mit 35 aus dem Wachstumalter raus und es schadet mir nicht wenn ich was nicht esse.

Bitte nur ernstgemeinte Antworten! Alle die ihren Senf und Witz preisgeben wollen, werden sofort von mir beanstandet!


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turalo
beantwortet von turalo am 20. September 2009 19:32
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Er braucht keinerlei Nahrungsergänzungsmittel. Versteck die gesunden Dinge doch einfach. Geht wunderbar mit dem Pürierstab. Alle Kinder mögen doch Spaghetti, da kannst Du als Soße zu ziemlich alles draufmachen, was gesund ist. Einfach pürieren und für das Kind angenehm abschmecken. Und: Bedenke immer, daß ein Kind nicht verhungern wird, nur weil es nicht "gut" ißt. Bei vielen KIndern ist das auch tolles Druckmittel. Wenn Du dem dann keine Bedeutung beimißt, wird er sich in dieser Beziehung ganz sicher ändern. Biete ihm ein "nprmales" Essen an, er immt es nicht.... Und? Ist doch mal egal, er holt sich genau das, was er braucht.


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Somnia
beantwortet von Somnia am 20. September 2009 19:34
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also ich habe in dem alter und auch noch einige jahre später auch sehr schlecht gegessen. da hat meine mutti mir auch immer multi-sanostol gegeben (wegen der vitamine und so) und außerdem hatte sie damal von einer russischen freundin folgenden ratschlag bekommen: dem kind einfach ein bisschen kaviar geben (gibt ja mittlerweile im supermarkt kaviar von nicht wirklich seltenen fischen und kostet demnach auch nicht die welt.) da z.B. ein bisschen auf ein kleines stück brot und das soll angeblich den appetit anregen (hat bei mir und vielen anderen kindern sehr gut geklappt) und selbst wenn nicht: im kaviar sind auch so schon sehr viele wertvolle mineralien und vitamine drin.

ein anderer trick von meiner mama: sie hat mich immer gefüttert, wenn ich in der badewanne saß. da konnte ich ihr nicht weglaufen und sie konnt mir nach und nach immer was in den mund schieben ^^

Kommentar von Simple_avatar2smallturalo am 20. September 2009 19:37

Lieber keine "Extrawürste", das macht die Sache ja soooo spannend für den Nachwuchs. Ich habe früher Lebertran gekriegt....... brrrrr! Dann gab es Sanostol, nur nicht für mich!


Nudelsternchen
beantwortet von Nudelsternchen am 20. September 2009 19:34
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Biete ihm immer alles an...

lebt ihm gesunde Ernährung vor, bezieht ihn ins Einkaufen und Kochen mit ein, fragt ihn auch mal was er zu Mittag essen will.

Aber macht da bloß kein Drama drauß , jedes Kind hat mal eine Phase wo es mal nicht richtig isst und im Gegensatz zu uns Erwachsenen holen sich Kinder was sie brauchen.


mitochondrium80
beantwortet von mitochondrium80 am 20. September 2009 19:36
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Versuch doch mal was fürs Auge zu tun. Wie zB wenn dein Kind schon Brot mit ißt das dann einfach mit Backförmchen ausstechen oder so. unsere Tochter fands cool


hummelelfe
beantwortet von hummelelfe am 20. September 2009 19:36
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den rotbäckchen hab ich meinem auch schon gegeben , aber da waren die eisenwerte auch schon unten...und sonst versuch es ihm halt attraktiv zu machen , obst auf spieße schieben, gib interessantere namen (je nachdem worauf er steht zb piratengemüse oder ritterkohl oder so) , man kann auch einfach irgendwo einen teller mit rohkost in erreichbarer nähe hinstellen , im regelfall gehen die irgendwann von alleine hin und naschen. ganz wichtig ist dass du ihn nicht unnötig bedrängst , denn die kleinen bekommen recht schnell mit wenn sie die macht haben und nutzen dieses auch gern aus..achja und immer selber mit gutem beispiel vorraus ;-)


anonym
beantwortet von Socat5 am 20. September 2009 19:36
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Von diesem Sanostol und Ähnlichem auf jeden Fall die Finger lassen. Man kann Vitamine und andere Nährstoffe auch überdosieren und die ganzen Multi-Vitamin-Sachen enthalten zudem auch noch Stoffe, die Kinder gar nicht brauchen oder nicht in dem Maße in dem sie enthalten sind. Meine Kleine ist auch ein schlechter Esser, man sagt hier aber, die Kinder holen sich das was sie brauchen, vorm vollen Teller ist noch keiner verhungert und wirkliche Mangelzustände gibt es heutzutage kaum noch in Deutschland.


anonym
beantwortet von mohntorte am 20. September 2009 19:37
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Multisansostol schmeckte meinen Kindern nicht.Es war der totale Kampf,sodaß wir einfach ruhig geblieben sind und "gesunde" Sachen versteckt haben. Pürierstab ist bei uns gleichzeitig ein Zauberstab,da er das gesunde Gemüse in eine leckere Soße(Nudeln mit Gemüsebolognese) oder Suppe(Gemüsesuppe mit Wiener) verändert. So haben meine Kids dann auch ausreichend Vitamine etc. zu sich genommen.


dini241986
beantwortet von dini241986 am 20. September 2009 21:14
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hallo,

ich habe zwar noch kein Kind.

aber verusche es doch ,mal damit das du deinem Kind das Essen ansehnlich zubereitest. Also z.b. obst als Geischt oder ähnliches zubereitest.

Es gibt auch Kinderkochbücher, wo noch mehrere Ideen stehen...

Ansonsten lass dein Kínd bei der zubereitung helfen soweit er es kann...

Viel Glück


karla22
beantwortet von karla22 am 21. September 2009 08:57
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Fleisch und Eigelb sind eigentlich keine lebensnotwendigen Nahrungsmittel. Obst hingegen ist viel wichtiger. Und wenn er Äpfel isst, ist es doch schon mal gut. Um den Appetit anzuregen würde ich an erster Stelle Milch als Getränk (also auch Kakao und sowas) weglassen. Unsere Kinder trinken meistens ohnehin zu viel Milch. Milch sättigt einfach zu sehr und dann ist wenig Platz für was anderes. Gesüßte Getränke verhindern den Appetit ebenfalls, denn diese sind nichts anderes als "flüssige Süßigkeiten". Dass man Süßigkeiten komplett wegstreichen muss, wenn der Appetit nicht so dolle ist, brauche ich sicher nicht zu erwähnen! Und keine Bange: an einem gedeckten Tisch ist noch keiner verhungert! Alles Gute!


12sonne04
beantwortet von 12sonne04 am 21. September 2009 10:15
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Hallo - dieses Thema ist bei unseren 3 Kindern auch stets aktuell gewesen. Bis sie ca. 10 Jahre alt waren, war das Mittagessen ein kleiner "Kampf" um die richtige Zusammensetzung.....- wir hatten die Kinder weiter auseinander und somit jede Entwicklungsphase anders..... Die Großeltern mäkelten immer herum, was alles unsere Kinder an "guten" Essen verschmähten, wir quälten uns anfangs mit schlechtem Gewissen rum usw. ......- bis wir alles etwas lockerer sahen. Ich hörte auf, -zig verschiedene Essen kochen zu wollen,d amit jedes Kind was davon hatte - ging auch nicht mehr; wir richteten uns in etwa danach, auch wenn wir vielleicht mal was komplizierteres gegessen hätten und jeder hat dann eben das gegessen, was er dann auch von diesem Gericht essen wollte. Natürlich hatte ich auch manchmal Angstzeiten, dass die Kinder irgendetwas nicht genug an Vitaminen usw. hatten - wir griffen auch auf Sanostol - aber in Lutschtablettenform - zurück und auch von anderen guten Firmen in natürlicher Form. Eines versuchten wir immer auch - Vitaminreiche Speisen in kindlicher Form zu reichen, denn Kinder haben nun mal nicht die Einsicht, dass alles gesund ist, was sie nicht so mögen. Erstaunlicherweise haben alle drei Kinder bis zu ihrem 7. Lebensjahr in etwa keine Limos oder Colas etc. trinken wollen, sie mochten das Sprudelwasser nicht und somit hatten wir wieder keine Probleme mit Süßigkeiten usw.......Daher die Einsicht, dass Kinder instinktiv wissen, was gut ist - wir Erwachsenen prägen unsere Kinder - wir müssen möglichst kindlich denken, um manche Speisen so zurecht zu machen, dass Kinder den Geschmack an guten Sachen finden. Meist hatten sie wo anderes dies probiert - weil es da besser schmeckt - ist ja üblich und kamen somit nach und nach zu einen gesünderen Stil. Sind übrigens alle groß und gesund!!!!


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