Frage von victoria1608, 58

Was gibt es so für verschiedene Arten von Ärtzen?

Ich war heute im Krankenhaus und fande die Ärtze (Orthopäden) irgendwie voll beeindruckend.. was sie alles wissen und wie sie versucht haben zu helfen.. was zwar ihre Aufgabe ist aber wie viel sie wohl lernen mussten um all dies zu können und sich so auszukennen?? Ich bin in der 8.Klasse und finde das echt interessant.. was sie machen.. Es gibt ja verschiedene Fachdisziplinen!! Am besten fände ich es wenn es nicht in die Richtung geht Menschen aufzuschneiden oder auch nichts mit Zähnen.. was gäbe es da so?? Und was müsste ich nach der Schule alles dafür machen?? Bin leider nur auf einer Realschule kann ich trotzdem irgendwann mal etwas werden??

Antwort
von uncledolan, 25

Hallo,

es gibt sehr viele verschiedene Fachgebiete in der Medizin, hier mal eine Liste:

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_medizinischer_Fachgebiete

Um Arzt zu werden, musst du Medizin studieren, und für ein Studium brauchst du das Abitur. Das geht natürlich auch, wenn du auf der Realschule bist, du musst dann die Oberstufe (Klasse 11 und 12) auf einem Gymnasium machen. Es gibt auch sogenannte Aufbaugymnasien, die noch ein zusätzliches Jahr haben, also Klasse 11, 12 und 13, wobei Klasse 11 dazu dient, die Schüler von der Realschule, Gesamtschule oder Hauptschule auf den Stand des Gymnasiums zum Ende der Klasse 10 zu bringen, und dann Klasse 12 und 13 das eigentliche Abitur sind. Ich selber war auch auf einer Realschule, habe dann auf einem Aufbaugymnasium das Abitur gemacht und studiere heute.

Antwort
von FelixFoxx, 6

Um Arzt zu werden, braucht man ein sehr gutes Abitur und anschließend ein Medizinstudium.

Es gibt sehr viele verschiedene Ärzte, z.B. Allgemeinmediziner, Augenärzte, Neurologen, Chirurgen, Orthopäden, Nephrologen, Urologen, HNO-Ärzte, Kieferorthopäden, Dentisten, Kardiologen, Radiologen, Onkologen, Palliativmediziner, Diabetologen, Geriater, etc.

Antwort
von Belladonna1971, 10

Es ist wunderbar, dass du dich begeistern kannst!

Hattest Du schon ein Schulpraktikum?

Vielleicht wäre es für Dich eine Möglichkeit, dir mal den Alltag anzuschauen.Sei es in der Klinik oder in einer Arztpraxis.

Als Psychologe brääuchtest Du keine Menschen"aufschneiden".

Kommentar von victoria1608 ,

Also wir machen ein Praktikum in der 9.Klasse müsste also noch warten.. man muss sich aber natürlich schon Monate vorher um einen Platz kümmern..

Kommentar von Belladonna1971 ,

Mit Realschulabschluß wäre auch eine Ausbildung zum Physiotherapeuten möglich. Ich komme darauf, weil Du vom Orthopäden erzählt hast. Die Physios haben Nachwuchsprobleme!

Kommentar von beamer05 ,

Nun hat halt ein Psychologe mit Medizin (was den Fragesteller ja offenbar interessiert) nicht viel - bis gar nichts zu tun.

Es gibt aber durchaus einige Fachgruppen der Medizin, die der Vorstellung, nichts "aufschneiden" zu müssen, entsprechen. (S. mein anderer Beitrag hier)

Kommentar von Belladonna1971 ,

Die von Ihnen aufgeführten Fachgruppen haben entsprechende Stunden im Studium. Wenn es der Fragestellerin nicht möglich ist, fallen diese Vorschläge aus dem Rennen.

Antwort
von Laralunasammy, 16

Du musst natürlich dein abi nachmachen, es ist dennoch schwierig in den medizin studiengang hineinzukommen. Es kommen oft nur kandidaten mit einem besseren schnitt als 1,5 in frage.
Fachrichtungen gibt es viele- pädiatrie (kinderarzt), anästhesist (narkosearzt), neorologen (gehirn und nervenarzt), onkologe (krebsarzt), cardiologe (herzarzt) etc........gibt praktisch für alles einen experten :)

Antwort
von HuskyfahrerWRE, 27

Um irgendwas in die Richtung Medizin zu machen (Studium!) musst du Abitur haben. Und zwar kein schlechtes.
Kommt immer auf den NC an aber ein 1er Abi musst du dann mindestens haben.
Sonst eben Berufe, wie Krankenschwester oder etwas dergleichen.

Kommentar von KleinerTimmi ,

Nicht unbedingt, es ist mittlerweile einfacher geworden, mit einem Durchschnittlichen Abitur an einen Studieplatz zu kommen. 

Es werden 60% der Plätze durch das Auswahlverfahren der Hochschulen vergeben und da kannst auch mit nem zweier Abitur angenommen werden :)

Antwort
von KleinerTimmi, 15

Streng dich in der Schule an und mach ein gutes Abitur. Damit hast du aufjedenfall chancen, an einen Studienplatz im Bereich Medizin zu kommen. In welcher Richtung du dich spezialisierst, wirst du während des Studiums noch herausfinden. Die Richtung "Menschen aufschneiden" wäre Chirurgie und erfordert genauste Kenntnisse des Menschlichen Körpers und viel Erfahrung :)

Antwort
von Rollerfreake, 12

Es gibt unheimlich viele Fachgebiete der Medizin und dementsprechend auch sehr viele Facharztrichtungen. Die hier genannten sind nur eine geringe Anzahl davon. 

- Allgemeinmediziner (Hausarzt), 

- Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin (Anästhesist), 

- Facharzt für Orthopäde (Orthopäde), 

- Facharzt für Chirurgie (Chirurg) und 

- Facharzt für innere Medizin (Internist). Beim Internisten gibt es dann nochmal Schwerpunkte, z.B. Internist mit Schwerpunkt Kardiologie (Kardiologe), Internist mit Schwerpunkt Pneumologie (Pneumologe) und noch viele weitere.  

Grundlage sind erstmal 6 Jahre Medizinstudium, danach ist man Assistenzarzt, also Arzt ohne Facharzttitel. Dann entscheidet man sich für eine Fachrichtung und es Folgen nochmal 5 bis 6 Jahre Facharztweiterbildung. Insgesamt kommt man also auf eine Mindestausbildungszeit von 11 oder 12 Jahren je nach Fachrichtung.

Kommentar von Tigerkater ,

Die Facharztbezeichnung ist kein Titel !!

Antwort
von SaltyCat, 22

Erstmal: natürlich steht dir nach der Realschule frei, deine schulische Laufbahn fortzusetzen, sprich das Abitur abzulegen und Medizin zu studieren. Wenn du nichts mit Operationen zu tun haben willst, könntest du Allgemeinmediziner, also "hausarzt" werden, du könntest dich aber auch auf bestimmte Körperteile spezialisieren und dort nur die Diagnostik, also die Erkennung von Krankheiten übernehmen.

Antwort
von wewog, 22

Ich habe in meinem Freundeskreis mehrere Ärzte: Zahnarzt, Hautarzt, Allgemeinmediziner, Augenarzt, Lungenfacharzt (Pneumologe).

Um Medizin zu studieren, brauchst Du Abitur, normalerweise ein sehr gutes, aber man kann es auch studieren, wenn man lange genug auf einen Studienplatz wartet.

Das mit dem "nicht aufschneiden" wollen ist wohl ein kleines Problem, denn alle Ärzte machen das in ihrem Fachgebiet irgendwie irgendwann irgendwo. Die einzige Variante, die ich sehe, wäre Allgemeinmedizin, also quasi der typische Hausarzt. Ich kenne da Einen, der auch wirklich nur minimalste Eingriffe selber macht.

Eine Möglichkeit gäbe es noch: es gibt mittlerweile auch einen Studiengang "physical assistant". Das ist quasi wie eine Krankenschwester, die aber die "rechte Hand" des Arztes im Krankenhaus ist. Ihre Aufgabe besteht darin, Verbände zu legen, Operationen vorzubereiten (manche begleiten auch OPs), Katheder legen, Infusionen setzen usw. Ganz "unblutig" ist das aber auch nicht.

Kommentar von beamer05 ,

Das mit dem "nicht aufschneiden" wollen ist wohl ein kleines Problem

Och.. eher nicht, es gibt da schon einige Fachgebiete in der Medizin, wo man kaum bis nie irgendwas am Menschen "aufschneiden" muß (das Studium mal ausgenommen):

Radiologen

Strahlentherapeuten

Psychiater

Humangenetiker

Nuklearmediziner

Internisten (je nach Spezialgebiet)

...

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