Frage von Ranaida, 36

Was gibt es für Möglichkeiten mit folgender Misere umzugehen (bitte Details lesen)?

Folgender Fall: Das "Kind", 23 Jahre alt, lebt bei den Eltern. Schulabschluss ist in der Tasche, sämtliche Ausbildungen, die danach angefangen wurden wurden in den ersten Monaten abgebrochen wegen starken Panikattacken mit zweierlei Gründen, zum einen verursacht durch die irrationale Angst durch den Sozialen Kontakt mit Menschen, zum anderen durch "emotionsgesteuerte" und laute Männer. Letztere Panik hat der Vater überhaupt erst erschaffen, weigert sich allerdings das einzusehen, macht sich über diesen Umstand nur lustig und versucht dem "Kind" einzureden wie dumm und nutzlos es eigentlich wäre. Durch die ganzen Abbrüche, Lücken im Lebenslauf etc ist es kaum noch möglich, irgendwo eine Ausbildung anzufangen. Außnahme wäre eine Ausbildung an einer Privaten Schule, wo nicht auf den Abschluss geachtet wird sondern auf die künstlerische Begabung welche für die Ausbildung nötig ist. Diese Schule ist BaFög anerkannt und man kann ab dem 3ten Semester einen Bildungskredit beziehen. Unglücklicherweise verdient der Vater zu viel Geld als dass das "Kind" BaFög bekommen würde, weigert sich allerdings auch nur einen Cent in eine solche (oder auch jede andere) Ausbildung zu stecken, obwohl er es per Gesetz eigentlich noch müsste. Dementsprechend haben wir hier eine Art Teufelskreislauf aus nicht enden wollenden Absagen, "Demütigung" durch den Vater und Depressionen, die wahrscheinlich im späteren Verlauf zu etwas viel schlimmeren führen könnten.

Jetzt meine Frage: Wie ist es in diesem Fall möglich dort rauszukommen, nicht nur aus dem Teufelskreislauf sondern auch auf der Wohnung, sodass man mit dieser Person nichts mehr zu tun haben muss? Ist es möglich auf "friedlichem" Wege das Geld, was einen als Unterhalt zusteht zu bekommen oder muss man hier direkt zu den schwarzen Geschützen greifen?

Antwort
von wilees, 15

Holt euch Hilfe über den sozial psychiatrischen Dienst. ( Gesundheitsamt )

Unter diesen Voraussetzungen hat das " Kind " die Möglichkeit auszuziehen. Möglicherweise Wohnen im geschützten Bereich.

Und der Kostenträger wird den Vater schon zur Zahlung zwingen.


Bafög - hier gibt es noch " Elternunabhängiges " Bafög "

Antwort
von Selenexoxo, 21

First of All: Amt - wenn der Vater diesen Umstand erschaffen hat, dann lässt sich das Psychisch beweisen. Das werden die Herren vom Amt auch verlangen. Gehe dort hin und erkläre ihnen das genauso und sag du bist bereit ein psychologisches Gutachten zu erstellen. Danach geht alles recht schnell, meistens.

Dann wirst du, oder wer auch immer der Betroffene ist wohl eine Wohnung bekommen, allerdings fängt da die Arbeit erst an. Die beschriebenen Probleme bedarfen Psychologischer Hilfe und das wird eine der Grundlagen sein eine Wohnung finanziert zu bekommen, denn irgendwann muss man auf eigenen Füßen stehen. 

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