Frage von Weiniii, 146

Was gibt es für Berufe in der Kirche?

Hallo Leute, ich möchte später unbedingt in der Kirche arbeiten, weil Gott für mich das Wichtigste im Leben ist und ich ihn in den Mittelpunkt meines Lebens stellen möchte. Ich möchte ihm näher sein und mehr spüren. Ich bin so sehr auf der Suche nach Gott. Ich habe so eine leere in mir und ich weiß dass mir was fehlt und ich bin mir sehr sicher, dass es Gottes Liebe ist. Ohne Gott werde ich nicht glücklich.

Ich wollte Diakonin werden und hab mich in Rummelsberg beworben, aber die nehmen mich nicht, weil ich zu wenig spreche und nicht kommunikativ genug bin. Ich muss eine leitende Rolle als Diakonin einnehmen und dazu sehen Sie mich momentan ungeeignet. Ich weiß nicht so richtig, aber ich glaub die haben schon recht, dass ich sehr zurückhaltend bin und nicht kommunikativ und auch die leitende Rolle wär für mich Vielleicht ungeeignet. Die haben auch gesagt, dass ich immer nur das mache was die anderen sagen und nicht was ich will. Aber ich möchte unbedingt in der Kirche arbeiten. Wisst ihr noch andere Berufe in der Kirche? Ich hab schon an Organist gedacht, find ich auch super,geht aber nur nebenberuflich.

Danke schonmal:)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von nachdenklich30, 33

1. Weißt Du, was Martin Luther dazu sinngemäß gesagt hat?

Wenn Du es gut und ordentlich und von ganzem Herzen tust, dann ist alles, was Du tust, ein guter Gottesdienst.

Selbst das Po abputzen beim Baby oder im Altenheim - ist dann Gottesdienst.

2. Du kennst die Geschichte mit dem "Reichen Jüngling"? Er kommt zu Jesus und fragt, was er denn tun könne, um in dem Himmel zu kommen.

Dabei hat Jesus immer und immer davon gepredigt, dass man nicht in den Himmel kommt, weil man etwas dazu getan hat, sondern nur weil Gott ein gnädiger Gott ist.

Wie kann man es diesem reichen jungen Mann klar machen, dass er nichts tun kann? Jesus fordert etwas, was für diesen Mann unmöglich ist: Seinen ganzen Reichtum zu verkaufen. Nicht, weil Jesus etwas gegen Reiche hat, sondern damit der junge Mann begreift, dass er nichts tun kann. Dass schon alles getan ist.

Wenn Du Gott in den Mittelpunkt Deines Lebens stellen willst, dann mach das. Das hat aber nichts mit Deinem Beruf zu tun.

Ich würde Dir dringend raten, zum Arbeitsamt zu gehen und Dich da im Blick auf für Dich geeignete Berufe beraten zu lassen. Es gibt da sehr gute Tests, die zwar nicht immer zu einem eindeutigen Ergebnis helfen, aber in manchen Fällen doch sehr hilfreich sind.

Und dann mach das. So gut Du es kannst.

Ich bin zwar Pfarrer. Aber ich kenne so viele Menschen, die unendlich wichtig für die Kirche und für Gott geworden sind, die aber nicht direkt bei der Kirche oder in der Diakonie gearbeitet haben.

Vielleicht bist du auch gar nicht der Typ für ein Leitungsamt.

Vielleicht ist aber auch eine Hilfe, wenn Du Dir eine schöne Stelle für ein soziales oder diakonisches Jahr suchst. Oder eine entsprechende Praktikumsstelle.

Mach Erfahrungen mit Deinem Leben. Arbeite an Deinem Selbstbewusstsein. Vielleicht suchst Du Dir eine Theatergruppe oder einen Chor. Und ansonsten eine ganz normale Ausbildung. Krankenschwester, Altenpflegerin...

Oder: Du gehst zur DLRG, wirst Rettungsschwimmerin und machst Wachdienst. Die Ausbildung hilft Dir, selbstbewusster zu werden.
Oder Du gehst zum Roten Kreuz oder zu den Johannitern...

Aber nicht unbedingt als Hauptberuf, sondern nebenbei...

Es muss zu Dir passen. Und wenn Du das gut machst, kannst Du an jeder Stelle für Gott arbeiten.

Und dann wirst Du ganz sicher Deinen Weg finden.

Kommentar von Weiniii ,

Danke für deine Antwort:)

Ja ich möchte schon unbedingt Diakonin werden und auch in Rummelsberg und mir ist jetzt egal was die mir am Telefon gesagt haben. Ich meine ich kann sie verstehen und ich finde auch, dass ich gerade im Moment auch noch ungeeignet als Diakonin bin. Aber die Ausbildung dauert ja 6 Jahre und ich kann ja an mir arbeiten, meinte der Mann am Telefon auch, aber er sagte, wenn da gar nichts ist wird das schwierig.

Ich Besuch aber, hab ich mir vorgenommen, bald einen Rhetorik Kurs, geh in den Chor, zum DLRG, lern Orgel und engagier mich in der evangelischen Kirche. Und vielleicht geh ich auch zum Therapeuten, weil ich ehrlich gesagt etwas Angst vor Menschen hab, vor allem was andere von mir denken und ich denk immer das mich keiner mag. Ich glaub dann schaff ich das mit der Diakonin.

Hast du eine Idee, wie ich die in Rummelsberg noch überzeugen kann mich dieses Jahr doch zu nehmen? Ich wollte da nochmal anrufen. Hab das schon gemacht letzte Woche und gefragt warum sie mich nicht in die Ausbildung aufnehmen und der Mann am Telefon war so direkt und ehrlich, dass ich weinen musste und jetzt hält der mich bestimmt auch für überhaupt nicht kritikfähig.

Ich will Diakonin aber so unbedingt und ich möchte so unbedingt nach Rummelsberg, weil als ich da war, hab ich mich da sehr wohlgefühlt und gewusst dass ich da hingehöre. Ich hab mich da zuhause gefühlt und ich finde der Ort hat eine besondere Energie. Ich möchte auch sehr gerne der diakoninnengemeinschaft angehören. Ich hab das Gefühl dass mir sowas sehr gut tut in der Gemeinschaft und es mir hilft mich weiterzuentwickeln im Glauben und persönlich.

Kann ich denn wenn ich ein soziales Jahr gemacht habe auch ein diakonisches Jahr machen? Kann ich das in der Kirche machen? Und ist das auch oft Ausnutzung?

Ich mach gerade einen Freiwilligendienst in Nordirland in Omagh in einer Lebens und Arbeitsgemeinschaft mit behinderten. Und hier muss ich 12-14 Stunden am Tag arbeiten, auch am Samstag und Sonntag. Am Donnerstag den ganzen Tag und am Montag Nachmittag hab ich frei, bin dann aber so platt, dass ich häufig nicht viel mehr mache, auch am Abend nicht wenn ich arbeite obwohl die anderen freiwilligen echt super lieb sind. Meine Chefs hier sind aber nicht nett und ich mach immer alles falsch und krieg immer nur einen drauf, egal was ich mache. Ich fühl mich hier ehrlich gesagt wie ein Sklave. Mein Mitarbeiter im selben Haus hat Burnout und eine andere auch im Nachbarhaus. Eine dritte ist auch schon zweimal zusammengebrochen, alle so um die 20 Jahre alt. Ich bin so froh wenn ich Ende Juli gehen kann. Am Liebsten will ich jetzt schon gehen, aber meine Eltern lassen mich nicht und ich muss ja auch irgendwo wohnen.
Ich kann echt nicht mehr hier. Bin schon 8,5 Monate hier.
Sorry, das passt hier grad nicht so hin, aber musste ich mal loswerden.

Kommentar von Weiniii ,

Achja das mit dem überarbeiten hat sich gerade erledigt. Hab mir heute Nachmittag beim salto auf dem Trampolin den Fuß gebrochen. Komplizierter Bruch, wird nächste Woche operiert und ich muss 8 Wochen Gips tragen. Klingt zwar blöd, aber ehrlich gesagt ist mir ganz schön ein Stein vom Herzen gefallen, weil mein Problem sich dadurch aufgelöst hast. Klar hab ich jetzt einen Bruch, aber im Moment tut es gar nicht so weh. Bin echt froh dass ich hier so nette coworker hab und Supportworker die mir helfen. Die sind echt super lieb und ich bin so froh sie zu haben. Das wird mir jetzt richtig bewusst, welch gute Freunde ich hier hab:)

Kommentar von Weiniii ,

Meinst du denn ich soll da nochmal anrufen in Rummelsberg? Sie haben am Telefon gesagt, dass ich, wenn ich noch fragen hab jederzeit anrufen kann, aber meine Mama meinte, dass ich sie nict versuchen sollte zu überzeugen. Sie hat gesagt, dass wenn sie mich nicht nehmen dieses Jahr, ich dann schlechte Karten fürs nächste Jahr dort hab, wenn ich mich nochmal dort bewerben will. Ixh will da aber echt schon gern anrufen. Was meinst du?

Kommentar von nachdenklich30 ,

Sorry, ich konnte jetzt ein paar Tage nicht antworten.

Du bist ja wirklich schon ziemlich aktiv. Respekt. Vielleicht machst Du schon zu viel... :-)

Ob du eine Therapie brauchst, musst Du selbst entscheiden. Manchmal reicht es schon, einen "Schalter im Kopf" umzulegen.

Du musst nicht jedermanns Liebling sein.

Jeder Mensch ist ein Ebenbild Gottes. Das heißt: Jeder Mensch ist an der Verantwortung Gottes beteiligt aber auch an seiner Würde.

Wenn man immer nur der Liebling anderer Leute sein will, gibt sowohl seine Verantwortung wieder ab und viel zu oft auch seine eigene Würde.

Wer immer der Liebling anderer Leute sein will, der wird immer "Ja", sagen, wenn man um einen Gefallen gebeten wird. Bis zum Umfallen. Und wenn dann jemand kommt und sagt: "Ich glaube, Du brauchst Hilfe!", dann sagen wir: "Lass mal, ich schaffe das schon!"

Nein!

Wir müssen alle lernen, auch auf uns und und unsere eigene Würde zu achten.
Wir müssen lernen, unsere eigenen Grenzen zu spüren und einzuhalten. In Notsituationen kann man auch mal seine Grenzen ausloten. Aber dann braucht man die Erholung!

Du machst einen Freiwilligendienst!

Freiwillig ist freiwillig ist freiwillig!

Diakonin sollte in meinen Augen nur werden, wer seine Grenzen wahrnimmt und achtet und auch Nein sagen kann.

Vielleicht kannst Du ja in den verbliebenden Tagen ein wenig daran arbeiten und üben. :-)

Das war für mich übrigens auch ein gewisser Lernprozess. Angeblich sagen die Anonymen Alkoholiker zum Thema "Gott": "Du musst zwei Dinge wissen: Es gibt ihn - und du bist es nicht."

Das heißt: Du kannst die Welt nicht retten. Es wird immer Dinge geben, die du nicht tun kannst, und es wird immer Menschen geben, denen Du nicht helfen kannst.
Und das ohne schlechtes Gewissen.

Aber es gibt einen Menschen, der für Dich der wichtigstes sein sollte: Das bist zu selbst.

"Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst!"

Nur wenn Du Dich selber wichtig nimmst, kannst Du anderen Menschen wirklich helfen. Nur wenn Du zu Dir selber stehst, können sich andere auch mal an Dir festhalten. Und nur wenn Du zeigst, wie Du selber Hilfe suchst, können andere von Dir lernen, Hilfe zu suchen.

So.

Du hast also Deine eigene Würde. Und die in Rummelsberg wollen Dich nicht. Du musst doch dort nicht  im eine Stelle betteln. Steh doch mal zu Deiner eigenen Würde! Warum probierst Du es nicht selbstwusst woanders?
http://www.vedd.de/.cms/Mitgliedsgemeinschaften/64

Schau mal unter "Bielefeld"... :-)

Vielleicht tut es Dir auch gut, einfach mal zu erleben, dass Dich doch jemand mag. Das kann Dich stark machen.
Du bist nicht abhängig von Rummelsberg und musst sie nicht betteln.

Wenn Dir das klar ist: Forsche mal ein wenig oben auf der Seite, was es sonst noch so gibt. Was könnte Dir gefallen? Was eher nicht? Gibt es Gemeinschaften, deren Bewerbungsfristen noch nicht abgelaufen sind?

Und mit den Erfahrungen dort kannst Du ja dann auch noch mal in Rummelsberg anrufen.

Schau auf Jesus: Wollte der aller Leute Liebling sein? Hat er ihnen nicht auch eine Menge zugemutet? Provoziert? Zugespitzt? Jesus war nicht immer brav! Er hat auch gerne mal das Leben genossen...
Wo kannst Du dafür sorgen, dass Du Dein Leben genießt?
Wo musst Du auch mal zuspitzen? Provozieren?

Wenn Du Diakonin werden willst, wirst Du mal für andere zuständig sein, für die Du kämpfen musst.

Ich glaube, Du kannst das längst. Du müsstest es nur mal ausprobieren. :-)

Viel Erfolg!

P.S.: Ich habe nicht immer Recht. Ich kenne Dich ja auch gar nicht.
Du kannst mir also auch ruhig widersprechen! :-)

Antwort
von huldave, 66

Die Kirche hat doch auch eine Verwaltung, also zB bei der Kirchengemeinde oder dem Bistum. Dann gibts noch Theologische Hochschulen, die direkt zur Kirche gehören, dort wird von von Putzfrau bis Koch einiges gebraucht, genauso bei den kirchlichen Bildungseinrichtungen.

Antwort
von anniegirl80, 34

Bist du denn katholisch bzw evangelisch? Denn in Freikirchen gibt es jede Menge Aufgaben für Menschen wie dich!

Jedenfalls, egal was du machst, du musst dazu von Gott berufen sein. Das ist nichts spektakuläres, aber unerlässlich.  Und dabei spielt es auch keine Rolle ob es sich dabei um einen kirchlichen Beruf oder einen "weltlichen" handelt. Und eine Berufung kann sich im Laufe des Lebens zeigen, oder auch wieder ändern. Fakt ist jedenfalls, Gott hat für jeden einen Platz bereit, egal welche Stärken du hast :-) Mach dir also keine Sorge, weil du nicht kommunikativ bist. Gott hat dich absichtlich anders gemacht!

Für mich klingst du eher als hättest du noch keine richtige Beziehung zu Gott... wie denkst du denn in dieser Hinsicht darüber?

Antwort
von Garfield0001, 18

ich hatte mal vor Jahren eine Ausarbeitung gemacht zum Thema "vollzeitlicher Dienst". dabei habe ich mir auch das Volk Israel angesehen. da war nur 1 Stamm (die Leviten) vollzeitlich tätig (also 1:12). wenn man noch dazu nimmt, dass dieser Stamm der kleinste war kommt man auf ein noch kleineres Verhältnis zur Gesamtbevölkerung (weiß die Zahlen nicht mehr).
und trotzdem sollen wir Gott dienen. Aber eben die wenigsten in Vollzeit.
es gibt so vieles was man auch ohne Beruf in de Kirche tun kann - vom Hauskreisleiter bis ...

Antwort
von wudeli, 75

Ich weiss nicht, wie es bei euch in der Gemeinde ist aber bei uns gibt es Jugendarbeiter, die die Jugendgruppe leiten. Vielleicht wäre das etwas für dich.

Antwort
von KimAlexandra, 46

In einer Kirchgemeinde zu arbeiten, und dann auch noch hauptberuflich, ist immer sehr vielseitug, und du solltest in jedem Fall eigentlich gut mit deinen Mitmenschen umgehen können. Ich kann dich sehr gut verstehen, mir geht es genau so. Ich möchte unbedingt Pastorin werden. Ich weiß nicht, welche Konfession du bist? Aber ich kenne das. :)

Antwort
von Matzko, 25

Was hältst du von Küsterin? Das ist eine recht vielfältige und verantwortungsvolle Aufgabe. Du bist viel in der Kirche, nimmst aktiv an den Gottesdiensten teil, bereitest sie vor, bist verantwortlich für andere Veranstaltungen und vieles mehr. Du bist in jeder Weise immer aktiv mit Gott verbunden und kannst dich mit deinen Gaben einbringen. Ich wünsche dir dein Vorhauben in der Kirche, egal, was du mal machen wirst, Gottes Segen.

Antwort
von crashy2002, 41

Warum wirst du nicht einfach Missionar?

Als Missionar lebst du auch für Gott, und nicht für die Kirche.

Antwort
von Ichthys1009, 19

Organistin wäre doch vorstellbar:

- in großen Gemeinden haben die auch hauptberufliche Organisten

- Organisten gibt es oft in Kombination mit Chorleitung und anderen musikalischen Gruppen

- Organistin kannst du nebenberuflich machen und entweder bist du mit dem Gehalt zufrieden oder du machst dann noch etwas ganz anderes nebenher

Antwort
von josef050153, 21

In der Kirche gibt es viele Berufe. Vom Elektriker angefangen bis zum Pfarrer.

Antwort
von Paulcrafter, 38

Wenn du Gott näher kommen willst dann lieber als Hobby anstatt als Beruf. Geld in einem Kirchlichen Beruf verdienen ist, schätze ich, ziemlich schwer und wenn dann nur wenig. 

Kommentar von sozialtusi ,

Oooh nein! Die Kirche zahlt mit am besten und bietet schicke Benefits. Zumindest bei den Katholen.

Antwort
von stubenkuecken, 51

Vor oder neben dem Kirchengebäude kannst Du als Gärtnerin arbeiten. In der Gemeinde gibt es noch zahlreiche andere Berufe. In der Kirche muss auch mal sauber gemacht werden, also Putzfrau geht auch.

Antwort
von hauseltr, 46

Naja, ich werde so etwas wohl nie verstehen. Der Glaube an den alten Jehova, der von einem kleinen Hirtengott zur angeblich allmächtigen Gottheit aufgestiegen ist, ist für mich völlig abstrus.

Glauben an einen Gott. der lt. Bibel Millionen von Menschen umgebracht hat, das ist mir zuwider!

Kommentar von crashy2002 ,

War das hier die Fragestellung?

Kommentar von IchbinPilotAB ,

Genau hauseltr 

Kommentar von Garfield0001 ,

es geht ja auch gar nicht darum, dass du das verstehst (falls du das überhaupt verstehen möchtest). das wär genauso wenn ich fragen würde, wie man ein Auto umlackieren und du antwortest, dass du nicht verstehen kannst, warum das jemand überhaupt möchte. 6, setzen

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