Was gibt es außer einem Altenheim noch für Möglichkeiten?

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11 Antworten

Die Frau kann sich auch eine private Pflegeperson zu sich nehmen, wenn sie sich das leisten kann.

Ansonten gibt es vermutl. keine Alternative zu einem Heim

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Es gibt auch betreutes Wohnen, wo man eine eigene Wohnung hat, aber wo ständig "nach einem geschaut" wird. Ansonsten kann man sich auch privat eine Pflegekraft engagieren.

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Sie könnte eine polnische Pflegerin im Haus haben (24 h) oder wenn sie niemanden da wohnen haben will, eine Notrufklingel für um den Hals und für Tagsüber halt jemanden privat anstellen. ( von morgens bis abends)

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Eine  Pflegestufe kann auch zeitlich begrenzt erteilte werden, bis sich der Gesundheitszustand der damen gebessert hat.

Dann wie ein Vorschreiber schon gesagt hat, ein Notruf- armband/halsband. Das sins so kleine Dinger die mit einer Zentrale verbunden sind, wo man im Notfall einen Knopf drückt und das Dienst rückt dann an. Es wird ein Schlüssel dort hinterlegt, sodass die Leute die Wohnung betreten können.

DRK, Diakonie, Johanniter oder ähnliche Organisationen bieten solche Dienste an.

Dann gibt es bei uns noch "die Kümmerer", eine ehrenamtliche Organisation, die vorbeikommen und sich kümmern- sei es einfach nur Gesellschaft oder Erledigungen wie einkaufen, mal den Rasen mähen oder die Fenster putzen.

Da sind auch schon richtige Freundschaften durch entstanden, da "die Kümmerer" meist auch Senioren sind, allerdings körperlich fitter, als die, um die sie kümmern. Vielleicht gibt es dort vor Ort auch einen ähnlichen Verein.

Solange die Dame noch schwächelt kann man aber einen Pflegedienst bei der Krankenkasse beantragen, das ist immer noch günstiger als ein Krankenhaus oder Heimaufenthalt.

Häusliche Pflegedienste findest du im Branchenbuch und dort kannst du auch die Voraussetzungen für Übernahme durch die KV oder PV erfragen und zu welchen Konditionen sie arbeiten.

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Es gibt auch Pflegekräfte die dauerhaft zuhause einziehen. Meist Osteuropäerinnen. Die schmeißen dann den kompletten Haushalt etc. Ist aber sicher nicht günstig und zudem gewöhnungsbedürftig immer eine fremde Person da zu haben

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Ich fürchte fast, dass hier nur ein Altenheim in Frage kommen wird. 

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Sie braucht einen Pflegedienst (nach Feststellung einer Pflegstufe) und ein Armband mit Hilferuf, (welches sie immer tragen muss), an einen Pflegedienst. Die haben dann auch ihren Schlüssel. Vom Altenheim würde ich auch abraten, zumal sie es nicht will., das sollte man akzeptieren. Das würde sie (aus Erfahrungen, Statistik) nicht lange überleben.

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Es gibt keine andere Möglichkeit, außer dass jemand bei ihr wohnen würde und 24 Stunden am Tag ein Auge auf sie hätte, was ja wohl kaum machbar ist, es sei denn mehrere Verwandte / Bekannte würden sich die Zeit aufteilen und sie betreuen.

Selbst ein ambulanter Pflegedienst kann keine 24-Stunden-rund-um-die-Uhr-Überwachung gewährleisten.

Im Internet findet man inzwischen "24-Stunden-Betreuung durch polnische Pflegekräfte", aber das kann sich ein einfacher Rentner bestimmt trotzdem nicht finanziell leisten.

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es gibt mittlerweile auch alten wg und betreute wohnen die betreut werden.... da hat jeder sein eigenes reich ist aber trotzdem nie allein da immer eine pflegeperson im haus ist .... ich arbeite selbst in so einem haus .... sehr guter mittelweg zwischen zuhause und pflegeheim

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Also meine Oma ist auch extrem altersbedingt abgesackt. Sie wollte nicht ins Heim, sodass wir einen Pflegedienst für sie bestellt haben. Sie hat mittlerweile Pflegestufe 2, bekam den Dienst aber schon mit Pflegestufe 1.
Zu ihr kommen 3x am Tag die Pflegekräfte. Sie ziehen sie um, waschen sie & kümmern sich ein wenig um sie.
So ist sie nicht ganz allein, hat aber irgendwo noch einen eigenen Haushalt, auch wenn sie nur noch im Bett liegen kann.

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Wie sieht es denn um die finanzielle Situation der alten Dame aus?

Eine sogenannte 24- Stunden-Betreuung in der eigenen Wohnung kostet bis zu 2.300 Euro im Monat, wovon die Pflegeversicherung nur einen Teil abdeckt. Zusätzlich muß ein separates Zimmer in der Wohnung vorhanden sein.

Ein Pflegedienst kommt billiger, könnte allerdings nicht ständig vor Ort sein.

Wenn die Frau ihre Angelegenheiten noch selber erledigen kann und nur vor ähnlichen Vorfällen geschützt sein will, würde ein Notruftelefon ausreichen. Dessen Kosten würden sich, je nach Anbieter und Auftragsumfang, zwischen 10 und 100 Euro im Monat bewegen.

Die Pflegeversicherung ist im übrigen ein kompliziertes Thema. Ein einziger Vorfall dieser Art wird nicht zur Anerkennung einer Pflegestufe ausreichen.

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