Frage von Lukfragt, 32

Was gibt es alles für Erkenntnistheorien in der Philosophie?

Antwort
von JohnKre, 24

Nja ich könnte mir da nur die verschiedenen Ansichten vorstellen. 

-Naiver Realismus- 

Also die inneren Vorstellungen entsprechen der äußeren existierenden Welt.

-Empirismus von John Locke-

Die Komplexen Vorstellungen entsprechen der äußeren existierenden Realität

-Kopernikanische Wende eingeleitet von Immanuel Kant-

Wo die erkannten Gegenstände sich nach dem menschlichen Verständnis richten.

Dabei gilt es zu beachten dass, es da noch das methodische Zweifeln, also im groben du kannst alles anzweifeln außer die Existenz des denkenden Ichs.

Das wäre im groben alles was ich mir vorstellen könnte.

Kommentar von Lukfragt ,

fetten dank

Expertenantwort
von Joshua18, Community-Experte für Schule, 23

Z.B. Schopenhauer:

"Gegenüber den optimistischeren Sichten der Hegelianer positionierte sich
die pessimistische mit einer Negation der Willensfreiheit: „Der Mensch
kann zwar tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will“
, so
Schopenhauer." (Quelle: Wikipedia)

Von ihm stammt letztendlich was Siegmund Freud die drei grossen Kränkungen nannte:

1. Unsere Welt ist nur eine der zahllosen Kugeln in einem unendlichen Raum. (kosmologische Kränkung).
2. Der Mensch ist ein Tier, bei dem die Intelligenz den Mangel an Instinkten kompensieren muss. (biologische Kränkung)
3. Unser bewusstes Ich ist nicht Herr im eigenen Haus. Das Bewusstsein wird vom Unbewussten beherrscht. (psychologische Kränkung)

Das alles wollte seinerzeit (zur Zeit Hegels) niemand hören. S. wurde erst viel später anerkannt, u.A. durch Nietzsche, Wagner, Thomas Mann, Freud etc. .
--------
Ich lass das mal so stehen. Man kann vieles natürlich auch ganz anders sehen !

Kommentar von SedOwl ,

Könnte man, muss man aber nicht. - Gute Antwort!!  LG

Kommentar von Joshua18 ,

Na ja, ich hab mich mit S. mal beschäftigt. Ich finde, der ist schon höchst originell, aber man sollte wohl doch besser einen gewissen kritischen Abstand zu den Ideen halten. Verinnerlicht, wie Thomas Mann, habe ich das längst nicht !

Kommentar von SedOwl ,

Schopenhauer, Freud (Nietzsche, Mann) halte ich auch wegen der Interpretationsspielräume für genial. Und Realismus ist sicher nicht grundsätzlich erwünscht, auch heute noch.  LG

Kommentar von Joshua18 ,

Jede Sache hat eben zwei Seiten, nur der Schatten nicht. LOL

Antwort
von DarkSepia, 4

Mittlerweile viele. Ein paar, die sich weiter unterteilen liesen, sind:

Empirismus: Wissen entsteht aus Erfahrung. Zum Beispiel David Hume.

Rationalismus: Es gibt Wissen, das ohne Erfahrung möglich ist. Rene Descartes

Pragmatismus: Es gibt nur pragmatische Richtlinien dafür, welche Annahmen gut sind. John Dewey.

Reliabilism/Tracking Theory (ich kenne keinen deutschen Begriff): Wissen entsteht durch Prozesse, welche mit hoher Wahrscheinlichkeit wahre Annahmen produzieren. Alvin Goldman, Fred Dretske

Philosophischer Skeptizismus: Wir haben kein Wissen oder wissen nicht ob wir Wissen haben. Agrippa, Pyrrhon.

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