Kann mir jemand von Euch das verstädnlich erklären? Vielen Dank.
das heißt, dass die augen nicht parallel stehen. dadurch kann man nachts schlechter sehen.
Hallo Litti,
Deine Frage zum Thema Winkelfehlsichtigkeit wird glaube ich gut beantwortet im Portal "http://optometrieonline.de/", diese Problematik ist ziemlich komplex, zumal die Übergänge zum manifesten Schielen fliessend sein können bzw. es können sowohl kleinwinkliges Schielen als auch zusätzlich eine WFS vorliegen.
Erschwerend kommt hinzu, dass zwischen Augenärzten und Augenoptikern offenbar so eine Art "Glaubenskrieg" geführt wird über die Frage, wer die "richtigen" Lösungsansätze hat.
Und nur mal nebenbei: "Auskunft" gibt als einen Grund für die Ablehnung des Begriffs und der Therapiemethoden durch die Medizin u.a. den Grund an, die Therapiemethoden (Korrektion mit prismatischen Brillengläsern) seien bisher wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Dazu kann ich nur sagen: die in augenärztlichen Praxen von medizinischen Hilfskräften verordneten Schieltherapien, hier insbesondere die Occlusion, entbehren ebenso jedes stichhaltigen, wissenschaftlichen Beweises, die Augenglasbestimmungen werden häufig schlampig durchgeführt, die Liste ist lang, wir habens selbst erlebt.
Ich bin froh, dass es gut ausgebildete Optiker gibt, die bestimmte Dinge (z.B. Brillenglabestimmungen) viel besser durchführen als die Angestellten in AA-Praxen und es wäre wünschenswert, dass sich die Vertreter der untertschiedlichen Ansätze gemeinsam zum Wohl der Patienten einsetzten, statt sich gegenseitig zu verdammen.
Versuchs mal mit dem link, die sind sehr sachlich und informativ!
Winkelfehlsichtigkeit ist ein wisschenschaftlich nicht anerkannter Begriff aus der Augenoptik, mit dem eine bestimmte Störung des beidäugigen Sehens beschrieben werden soll.
Das Hauptmerkmal dieser Störung wird als ein so genannter Bildlagefehler bezeichnet, dessen Auftreten mit einer Abweichung der beiden Sehachsen voneinander erklärt wird.
Gemeint ist damit ein Phänomen , dass Bilder von Objekten, die ein Mensch betrachtet, nicht in jedem Auge exakt auf miteinander korrespondierende Netzhautstellen projiziert werden, sondern die Stelle der Abbildung bei einem Auge in sehr geringem Maße davon abweicht.
Die Ursachen hierfür liegen nach Ansicht der Verfechter dieses Begriffes zum einen in der Vermutung, dass die äußeren Augenmuskeln des rechten und linken Auges unterschiedlich lang seien , zum anderen in einer vorliegenden Innervationsstörung dieser Muskeln.
Es wird weiter beschrieben, dass betroffene Personen versuchen, diese Abweichung selbst zu kompensieren und deshalb unter spezifischen Beschwerden leiden können, die man in der evidenzbasierten Medizin "Asthenopie" nennt.
Sie äußern sich unter anderem in Kopfschmerzen, Schwindel, Augenbrennen, Doppelbilder, Nackensteifheit, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche.
Auch vermuten einige Anhänger des Verfahrens eine Korrelation zwischen Winkelfehlsichtigkeit und Legasthenie sowie zwischen Winkelfehlsichtigkeit und ADHS.
Der Begriff der Winkelfehlsichtigkeit und insbesondere die damit verbundenen Therapiemaßnahmen werden von der evidenzbasierten Medizin und auch einem Großteil der Optiker nicht nur äußerst kritisch betrachtet, sondern als "Kunstbegriff " schlichtweg abgelehnt.
Dafür gibt es verschiedene Gründe. Zum einen fehlt bisher eine wissenschaftlicher Nachweis für die positive Wirksamkeit der in dieser speziellen Form und Ausprägung propagierten Behandlungsmaßnahmenn.
Zum anderen wird kritisiert, dass für das Thema "Winkelfehlsichtigkeit" bereits seit langem existierende, medizinische Konzepte lediglich in leicht abgewandelter Form und vor allem mit neuer Terminologie präsentiert werden,um damit sehr teure Behandlungsmaßnahmen zu rechtfertigen. Deren "Erfolg" erscheint in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle nicht nur fraglich.
(http://dr-runkel.de/000001988b0ebb20a/0342019abd0d03a03/index.html)