kappe619 am 09.10.2009 um 1:12 Uhr
nur mutter+vater+kinder und alles ist tutti? also meine eltern sind geschieden, ich seh sie aber trotzdem beide fast jeden tag. bei mama wohn ich, die arbeitet bis fünf uhr und in der papas mittagspause von 12-15 uhr kommt er zu uns und spielt mit mir karten oder kniffel (je nachdm wie kange ich schule habe). amwochenende mach ich mit beiden mal was, mit mama geh ich einkaufen, mit papa aufn flohmarkt. solange sie nichts zusammen machen müssen habe sie da auch kein problem mit. erzogen haben sie mich super wie ich finde (einige meinen bloß, ich sei verwöhnt, da ich ein einzelkind bin). papa hatte noch nie eine neue freundin, mama bis jetzt noch nicht wirklich, zur zeit trifft sie sich nur hin und wieder mit irgendeinem kerl. dann kommt papa meistens zu uns und macht was mit mir. iist das jetzt ein intaktes familienleben? begründet eure antwort bitte

Hallo Kappe, ich weiß nicht wie man das nennen soll... aber es ist wichtig, dass du dich von deinen Eltern geborgen, verstanden und geliebt fühlst. Und scheinbar ist das so.
Es gibt genug Kinder, die zusammen mit beiden Eltern wohnen und kreuzunglücklich sind.
Du scheinst jedenfalls tolle Eltern zu haben. Obwohl sie als Paar gescheitert sind, lassen sie dich deshalb nicht im Stich, stehen zu dir, kümmern sich und geben dir alles, was du brauchst. Genau so sollte es sein, wenn man schon getrennt lebt.
Du es besser hast als 50% der Kids in Deutschland. Das hört sich geradezu traumhaft an.
tommi36 am 9. Oktober 2009 01:23 völlig intaktes Familienleben?? ... Was verstehst Du denn unter Familie? Sowas wie : "Wenn zwei sich in meinem Namen versammeln...." oder so???
Wenn ich vom meiner Familie ausgehe, schildert "Kappe" optimale Zustände. Ihre Eltern nehmen sich Zeit und kümmern sich um sie. Scheidung ist doch fast schon Standard.
tommi36 am 9. Oktober 2009 01:29 weil Scheidung Standard ist, ist es ja dennoch nicht ein begehrenswerter Zustand, den die Emanzen da hervorgerufen haben. Und wenn wir von intaktem Familienleben reden..... Zu einer Familie gehören für mich immer noch (konservativ) Eltern und Kinder..... Eltern sind aber in meinen Augen Mehrzahl. (Auch wenn meine EX da anderer Meinung ist und denkt, daß sie alleine mit meinen Kindern Familie ausmacht)
Kappe hat ein "intaktes Familienleben" im Vergleich zu vielen anderen Kindern. Ihre Eltern sind zwar getrennt, kümmern sich aber beide gut um sie. Sie nehmen sich Zeit für sie. Die Eltern gehen sich zwar aus dem Weg, führen aber auch keinen permanenten Krieg. Das ist für die Kinder schon sehr viel wert. Sie hat also noch beide Elternteile. Keiner von beiden ist unerreichbar weg, oder will nix mehr von ihr wissen. Wenn Deine Ex meint das eine Familie nur aus ihr und den Kindern besteht, dann irrt sie... Mit Emanzen hat das aber nix zu tun.
Kappe hat kein "intaktes Familienleben", sie (?) hat eine intakte Eltern-Kind-Beziehung. Zum Familienleben gehört auch die Beziehung der Eltern untereinander. Aus dem Weg gehen ist definitiv nicht intakt.
auchmama am 9. Oktober 2009 01:51 ...zur "Familie" gehören nicht nur Eltern, sondern auch noch Oma, Opa, Tanten, Onkel usw.. Aber leider kann keiner alles haben. Dafür hat der Fragesteller schon eine ganze Menge mehr, von dem was andere Trennungskids haben. Egal ob da nun Emanzen oder verantwortungslose Raabenväter hinterstecken...LG
tommi36 am 9. Oktober 2009 02:06 stimmt..... 100% Recht
Dem widerspreche ich mit Sicherheit nicht. Trotzdem ist das Familienleben nicht intakt unter diesen Bedingungen. Wenn es anderen deutlich schlechter geht, ist dies kein Argument für intakt.
Dem widerspreche ich mit Sicherheit nicht. Trotzdem ist das Familienleben nicht intakt unter diesen Bedingungen. Wenn es anderen deutlich schlechter geht, ist dies kein Argument für intakt.
Definiere doch mal den Begriff Familie und auch den Begriff intakt. Da man sicher darüber diskutieren kann, ob Ihr überhaupt noch eine Familie bildet. Ich würde sagen, Dein Verhältnis zu Deinen Eltern und das Verhältnis Deiner Eltern zu Dir ist intakt. Das klassische Familienverhältnis ist sicher nicht intakt, da dieses nicht nur das Verhältnis zu den Kindern sondern auch das Verhältnis zwischen den Eltern beinhaltet.
tommi36 am 9. Oktober 2009 02:12 Du hast das genau so formuliert, wie ich es nicht hätte besser ausdrücken können..... dafür ein DH

Es gibt kein rosarotesfilmreifeskantenfreies (hat noch jemand mitgelesen?) Familienleben. Aber das Grunfkonzept stimmt.

Ist doch super. Sie haben sich getrennt, auch für deinen Frieden und kümmern sich nun trotzdem noch als Team um dich, haben Arbeit und es scheint doch okay zu sein!
:)

Es das Sinnbild unserer Zeit ist!
Es ist leider normal geworden,
so das ich auch wieder das Gegenteil
anklicken könnte!
Ehrlich, ich trau' mich nicht, Dir dazu eine Antwort zu geben,
intakt dürfte es für Dich so lange sein, wie Du nicht leiden mußt unter irgendeiner anderen Entwicklung des Ganzen.
Ich wünsch' Dir, daß Du dieses Gefühl nicht verlieren wirst!

weil deine eltern getrennt leben.
Hallo Kappe, Du blickst ja recht gut durch. Ich schätze Dich auf etwa 14 Jahre. Die Tatsache, dass Du diese Frage hier stellst, signalisiert mir, dass Du selber das Gefühl hast, dass bei aller Harmonie in Eurem Eltern-Kind-Arrangement doch etwas nicht in Ordnung ist. Sicher kannst Du selber beantworten, was für Dich persönlich ein intaktes Familienleben bedeutet. Leider sind Familien selten intakt. Intakt ist wohl auch nicht der beste Ausdruck. Ganz früher hieß es noch "Frau Mutter" und "Herr Vater". Kinder hatten zu gehorchen, es gab die Prügelstrafe. In den Jahren der Kriege (1.u.2.Weltkrieg) waren Familien alles andere als intakt. Die Väter waren an der Front oder starben für das Vaterland. Dann antiautoritäre Erziehung, Mütter, die berufstätig waren und das Familienleben bekam eine andere Basis. Selten eine wirklich harmonische Familienidylle. Für Kinder sind streitende oder sich trennende Eltern für ihren Lebensanfang eine schwere Hypothek. Hilfreich ist es - und das wünsche ich Dir - dass getrennte Eltern untereinander fair und sachlich sind und beide Elternteile mit dem Kind (seinem Alter entsprechend) immer wieder über eigene Gefühle sprechen, eine Verständigung nicht abreißen lassen und vor allen Dingen immer füreinander da sind, verläßlich und vertrauensvoll. Insofern möchte ich das Wort "intakt" ersetzen durch "tragfähiges Miteinander". Was sagst Du dazu? Lieben Gruß von einer Omi

Ausschlaggebend für die Beurteilung ist das Bewußtsein, die innere Einstellung / Haltung und der Grad der - ganzheitlichen - Bewußtseinsentwicklung desjenigen, der beurteilt. Und, was er demensprechend fähig ist zu erkennen bzw. was er bereit ist, (aus Liebe) zu tolerieren.
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Man kann verheiratet sein und zusammen wohnen - und sich im Grunde hassen; und man kann geschieden sein bzw. auseinander wohnen und sehr konstruktiv, achtungsvoll / wertschätzend miteinander umgehen.
ALLES ist möglich. Es kommt auf den/die jeweiligen Menschen und ihr Bewußtsein / ihre innere Einstellung an.
"Intakt" würde ich ein (Familien-)System nennen, das auch nach Störungen und Krisen immer wieder zu einem konstruktiven Miteinander gegenseitiger Achtung und Wertschätzung zurückfindet.
Deine Eltern dich scheinbar sehr lieb haben und sich beide um Dich kümmern. Ein intaktes amilienleben sagt nicht aus, dass Vater, Mutter und Kind nur zusammenleben. D ist es auch in Patchworkfamilien, wenn die Eltern sich um die Kinder kümmern, beide den Kontakt zu ihnen halten und auch neue Partner sich als Freunde der Kinder verstehen.
Ob es völlig intakt ist, weiss ich nicht, aber Ihr seht Euch offensichtlich noch als Familie, was ich bei dieser Konstellation ganz toll finde. Mama und Papa verstehen sich, zumindest wenn es um das Kind geht, offensichtlich und ziehen am sog. "gleichen Strang". Das ist mehr, als in vielen Familien, wo Mama und Papa unter einem Dach als Eheleute leben. Ich denke, "intakt" ist ein Familienleben, wenn die Familie, und hier verstehe ich unter "Familie" nicht nur den Mikrokosmos "Mama, Papa, Kind", freundlich miteinander umgeht, was nicht heisst, dass man nicht auch mal streiten darf, aber bitte auch hier mit Regeln. Man sollte füreinander da sein und das in guten wie in schlechten Zeiten und immer miteinander sprechen, nicht nur wenn es Probleme gibt.

dein Vater hat eine neue Freundin und keiner hat mehr Zeit für dich.

ich finde es hört sich harmonisch an, dass einzige wo ich hängen bleibe ist, stellst du es in frage, denn du fragst ja uns was wir dazu sagen, was denkst denn aber DU?
Ich hoffe diene Mutter hatte noch nie ne Freundin^^
Wäre das so schlimm?

...deine Eltern ihre Verantwortung Dir gegenüber sehr ernst nehmen...LG
tommi36 am 9. Oktober 2009 01:22 weil jeder für sich Verantwortung übernimmt...... Öhm, was definierst Du eigentlich als Familie??
auchmama am 9. Oktober 2009 01:30 hast Du ein Problem mir dem Leseverstehen??? das täte mir Leid für Dich...;-))) alle Kassen??
tommi36 am 9. Oktober 2009 01:32 alle Kassen? nixblick
auchmama am 9. Oktober 2009 01:33 ...dann hier die kleine Gedächtnishilfe für den Durchblick... http://www.gutefrage.net/frage/mein-ex-hat-mich-mies-behandelt-trotzdem-vermiss-ich-ihn
tommi36 am 9. Oktober 2009 02:08 hö? ich glaube nicht, daß du mein schicksal teilen willst
auchmama am 9. Oktober 2009 02:22 Ich respektiere die Schicksale anderer. Jeder hat sein Eigenes. Man sollte aber nicht in Selbstmitleid darin versinken und das Beste "für alle Beteiligten" daraus machen...LG

sie die sache anscheinend anständig geregelt haben und sich BEIDE um dich kümmern.... abgesehen davon, ein völlig intaktes also quasi perfektes familienleben gibt es wohl kaum

ich bin mit der mutter meiner tochter auch nicht zusammen... mal ist sie bei mir, mal bei ihr (die tochter)...
alles läuft seinen (un)geregelten gang
intakt
tommi36 am 9. Oktober 2009 01:24 kommt auf die Definition von "Takt" an

auch wenn deine eltern einen neuen partner haben, finde ich das in ordnung, mein mann ist auch scheidungskind beide elternteile haben nochmal geheiraten, sind glücklich und verstehen sich untereinander und ich habe 2paar schwiegereltern :D
kappe619 am 9. Oktober 2009 01:17 omg, doppelt so viele schwiegereltern? was wenn die sich noch mal scheiden udn wieder heiraten und dann noch mal... das wär ein toller kinofilm: invasion der schwiegereltern. aaahhhh!!

völlig zerrüttet, würde ich sagen - aber ganz prima, wie Du damit umgehst
aurata am 9. Oktober 2009 01:31 Ich sehe das anders: als Paar gescheitert, als Eltern erfolgreich.
tommi36 am 9. Oktober 2009 01:38 interessante Ansicht - Voraussetzung ist, daß die Eltern in ihrem Umgang den Umgang von Freunden nachvollziehen und gemeinsam am Strang ziehen - aufgrund der Trennung ist das aber immer schwierig
aurata am 9. Oktober 2009 01:52 Genau dieses Bild, hat uns Kappe vermittelt. Und das schaffen die Wenigen. Oft werden Kinder als Schwerter gegen den Ex-Partner benutzt.
Voraussetzung ist, daß die Eltern in ihrem Umgang den Umgang von Freunden nachvollziehen...
Das verstehe ich nicht so richtig, meinst du, dass Eltern Freunde bleiben?
An einem Strang ziehen als ELTERN, ja, und genau DAS machen Kappes Eltern. Ich finde das lobenswert.
tommi36 am 9. Oktober 2009 02:04 genau das meine ich: sie müssen Freunde werden. Jeder Kampf ist für Kinder Tragödie (ist leider bei mir so).
aurata am 9. Oktober 2009 02:39 Im Idealfall könntet ihr Freunde werden/bleiben, aber um gute Eltern zu sein ist das NICHT notwendig. Ihr solltet nur nicht das gemeinsame Ziel aus den Augen verlieren: das Wohl der Kinder. Dazu kann man sich als gescheitertes Paar zurück nehmen und eigene (Miss)Empfindungen außer Acht lassen und eben nur Eltern sein, wenn mehr als das, nicht mehr möglich ist.
jeder seine/ihre ruhe hat

besser als nur zoff den ganzen Tag. Und hey die beiden verwöhnen Dich doch ohne Ende ? Denn einer will ja immer besser sein als der andere :-)
tommi36 am 9. Oktober 2009 01:15 "besser als" hört sich ja wohl eher nach 4- als nach 1+ an oder?
ravelinepower am 9. Oktober 2009 01:20 Ist es nicht so das wenn sich 2 nicht mögen dann nur zoffen ?
tommi36 am 9. Oktober 2009 01:25 geht nicht um nicht mögen - lies mal nach
klasse Antwort
DH