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Freitag. Endlich Wochenende. Feiern gehen, entspannen, den Sonntag im Bett verbringen. Wir freuen uns. Doch für Johanna (so will sie genannt werden) sind Wochenenden die Hölle. Am Sonntag, wenn sie allein in ihrer Einzimmerwohnung sitzt und nur darauf wartet, dass dieser Tag endlich vorbeigeht, ist es am schlimmsten. Sie ist dann verdammt einsam. Das Ticken der Uhr ist zermürbend. Wie aus dem Nichts entsteht dann dieser Druck, diese innere Spannung, die sie zu zerreißen droht, sie packt und schüttelt. Johanna versucht zu schreien, doch aus ihrem geöffneten Mund dringt kein Laut, der die bedrohliche Stille in ihrem Zimmer aufbrechen könnte. In diesen Momenten nimmt Johanna eine Schere und schneidet sich in die Unterarme, die Schultern, bis das Blut dunkelrot aus den Schnitten läuft. Sie spürt den Schmerz kaum.




















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