Frage von LisaBlank, 61

Was gegen jährlichen Haarausfall machen?

Ich w/15 habe leider immer gegen Herbst/Winter extremen Haarausfall was sich schon die letzten zwei Jahre wiederholt hat. Der Arzt konnte auch keinen wirklichen Grund finden da mein Blutbild ganz normal war. Da ich sowieso schon Depressionen habe bringt mich der Haarausfall immer wieder an meine Grenzen, wenn ich diese lichten Stellen sehen und mich nicht mal mehr traue meine Haare zu kämmen oder einen Zopf zu machen.
Jetzt ist es zwar wieder gut aber ich kriege schon wieder extrem Panik wenn wieder der Herbst kommt... Weiß jmd woran das liegen könnte oder was man gegen den Haarausfall machen kann..?

Expertenantwort
von Regaine, Business Partner, 9

Hallo LisaBlank,

jedes Haar auf unserem Körper durchläuft beim gesunden Haarwachstum drei Phasen: Haare wachsen, kommen in eine Übergangs- und Ruhephase und fallen schließlich nach etwa 2-6 Jahren aus. Bei den meisten Menschen ändert sich die Intensität im Laufe eines Jahres.

Du bist also nicht allein mit Deinen Beobachtungen! Mögliche organische Ursachen hast Du ja bereits abgeklärt, insofern bist Du da auf der sicheren Seite. Falls Du einen Experten aufsuchen möchtest, so ist der Hautarzt der richtige Ansprechpartner. Viele bieten sogar spezielle Haarsprechstunden an.

Um Deine Haare zu unterstützen und z.B. Haarbruch zu vermeiden, möchten wir Dir folgende Hinweise geben:

Richtig Trocknen:

Trockne Dein frisch gewaschenes Haar vorsichtig mit einem weichen Mikrofasertuch. Binde dabei Ihr Haar nicht zum typischen „Turban“. So minimierst Du Haarbruch. Wenn Du keine Zeit hast, die Haare schonend zu trocknen,föhne mit wenig Hitze. So wird es nicht unnötig durch die Hitze geschädigt.

Richtig kämmen:

Benutze Bürsten, die sanft durch das Haar gleiten, ohne es zu schädigen. Kämme die Haare vor dem Duschen; trockenes Haar ist strapazierfähiger als nasses, das machst Du ja bereits!

Richtig waschen:

Wasche Dein Haar nur, wenn es unbedingt notwendig ist. Zwischen den Haarwäschen kannst Du Trockenshampoo verwenden. Dies gibt sogar Extra-Volumen.

Kopfmassage:

Massiere regelmäßig (zum Beispiel vor dem Schlafengehen) Deine Kopfhaut mit den Fingerspitzen. Das fühlt sich nicht nur gut an, sondern sorgt auch kurzfristig für eine bessere Durchblutung.


Achte auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung, denn was für Deinen Körper gut ist, hilft auch Deinem Haar. Besonders gut sind

•Nüsse
•Hülsenfrüchte
•Sojaprodukte
•Eier
•Fisch
•Haferflocken


Unter https://www.regaine.de/haarausfall-frauen/duennes-haar-feines-haar-tipps haben wir weitere Tipps für dünne Haare zusammengetragen. Schau doch einfach mal vorbei!

Alles Gute wünscht
Dein Regaine® Team
www.regaine.de/pflichtangaben
Antwort
von tanztrainer1, 40

Das beobachte ich bei mir schon seit Langem.

Warum fallen im Herbst/Winter die Blätter von den Bäumen?

Das hat wahrscheinlich auch damit zu tun, dass bei uns die Sonne in der Zeit nicht so lange scheint, wie im Frühjahr/Sommer. Ich kann mir das nicht anders erklären!

Antwort
von Saraio, 26

Hast du im Herbst/Winter besonders starke Depressionen? Wenn ja dann könnte es vielleicht daran liegen.

Expertenantwort
von Andreas Schubert, Haarpflege-Experte, 11

Gegen vorhandenen Haarausfall lässt sich lediglich etwas unternehmen, wenn man die Ursachen dafür herausfindet und sich eben auch etwas gegen diese ursachen unternehmen lässt.

Selbstverständlich gehören auch psychische "Unzulänglichkeiten" zu möglichen Ursachen für Haarausfall, denn auch die Psyche wirkt sich auf den Organismus aus. Stress kann ebenso zu haarausfall führen wie eben auch Depressionen. Wobei Depressionen ja meist grundsätzlich falsch behandelt werden, weil die Pharmaindustrie dahinter steht und auch Depressionen ein Milliardenmarkt sind  ....  selbstverständlich ohne sie beseitigen zu können, denn dann bräuchte man ja irgendwann die Medikamente nicht mehr.   Gesunde Menschen sind nicht das Ziel der "Pillendreher" und bei psychischen Leiden sollte man sich an Spezialisten dafür wenden und auch sein Leben verändern.

Was "Mittelchen" betrifft, hier einer der wenigen wirklich sinnvollen Auszüge aus einer Abhaldung zum Thema Depressionen und Stress in Verbindung mit eben möglichen (Natur)Mitteln:

Das Echte Johanniskraut (Hypericum perforatum) wirkt bekanntlich gegen depressive Verstimmungen, aber auch gegen Unruhe und Angstzustände. Der Wirkerfolg dieser Heilpflanze liegt bei 60 bis 70 Prozent und ist damit so hoch wie bei synthetischen Antidepressiva, jedoch nahezu ohne Nebenwirkungen.

Da es bei Anwendungen mit Johanniskraut zu Wechselwirkungen mit
anderen Medikamenten kommen kann, sollte ein Arzt oder Heilpraktiker
konsultiert werden, falls mehrere Arzneimittel gleichzeitig geschluckt
werden.

Die Zitronenmelisse oder Melisse (Melissa officinalis) ist ein  weiteres Heilmittel, das Stress mindert. Die Wirkstoffe werden hauptsächlich in Form von Tee oder auch über das ätherische Öl der Melisse aufgenommen.

Wenn sich das mit den Depressionen bessert, kann evtl. auch der Haarausfall wengier werden.

Wo noch intakte Haarwurzeln vorhanden sind, die doch noch Haare nachproduzieren können, findest Du z.B. mit regelmäßigen, täglichen Kopfhautmassagen heraus  . . mind. 5 Minuten und ohne Zugabe irgendwelcher Haarwässerchen, etc.

Die Förderung der Blutzirkulation kann definitiv dazu führen, dass evtl. leicht "ermüdete", schlecht durchblutete Haarwurzeln wieder vital werden.

Vermeintliche Haarwuchsmittel, Koffein-Shampoos, u.s.w.  bringen lediglich den Herstellern und dem Handel deutliche Voreteile.

Antwort
von bestrunning, 8

Du solltest an deinen Depressionen arbeiten. Mir 15 sollte man keine Depressionen haben. Du setzt dich dermaßen unter Stress, dass es kein Wunder ist, dass du an Haarausfall leidest. Laß deine Depressionen behandeln und sprich am Besten mit deinen Eltern über Lösungsmöglichkeiten.

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