Frage von Lucy723, 213

Was gab es vor Religionen?

Also ich (18,w) bin Ex Muslima, deshalb weiß ich, das all nicht - Muslime bzw nicht gläubige Menschen in die Hölle kommen werden. Ich denke mal das es auch in den anderen Religionen so ist. Was ich aber nicht verstehe, was wird dann aus den Menschen die diese Religionen vorher nicht kannten? Was tun dann diese Menschen in der jenseits? Schließlich sind die doch nicht schuldig dass sie die Religionen nicht kannten, was wird aus solchen Menschen jetzt, nach der Meinung der großen Religionen?

Antwort
von Andrastor, 53

Das ist eine der großen Logiklücken in den Religionen. Laut den "Regeln" kommen diese Menschen tatsächlich alle in die Hölle, was weder fair noch göttlich ist, wenn man sich folgendes Szenario vorstellt:

Ein amerikanischer Ureinwohner (Indianer) kommt nach seinem Tod vor Gott und schaut sich verwirrt um.

Indianer- Wo bin ich hier?

Gott- Du bist tot, ich bin Gott.

Indianer- Was ist ein Gott?

Gott- Ich bin der Schöpfer der Universums und der Erde.

Indianer- Der große Manitu?

Gott- Nein, Gott. Der große Manitu ist eine Erfindung.

Indianer- Klar und Bären legen Eier. Was mach ich hier eigentlich?

Gott- Ich werde über dich richten.

Indianer- Richten? Warum?

Gott- Weil du sündig warst.

Indianer- Was bedeutet "sündig"?

Gott- Du hast dich gegen mich verschuldet.

Indianer- Warum? Wie? Ich kenne dich gar nicht.

Gott- Eben drum, weil du mich nicht kennst und angebetet hast, bist du ein Sünder.

Indianer- Warum hast du dich uns nicht vorgestellt?

Gott- Hab ich. In Jerusalem

Indianer- Wo soll das sein? Hinter den Bergen?

Gott- Weit über dem Meer.

Indianer- Klar, jeder weiß dass es nach dem Salzwasser nichts mehr gibt.

Gott- Doch tut es und du kommst jetzt in die Hölle!

Indianer- Warum? Weil du dich mir nicht vorgestellt hast?

etc.etc.

Antwort
von Rosenblad, 101

Ein altes zen-buddhistisches Rätsel lautet: »Wer ist der Meister, der das
Gras grün macht?« Ein Zen-Schüler, der lange über »den Meister, der das Gras grün macht« nachgedacht hatte, lief aufgeregt zu seinem roshi (Lehrer) und schrie: »Ich hab's! Ich hab's! Der Felsen da drüben ist in meinem Kopf!«
»Mußt du aber einen großen Kopf haben«, erwiderte der roshi gelassen,
»daß so ein großer Felsen Platz darin ha
t.« (aus: Robert Anton Wilson "Die neue Inquisition")

In diesem Kopf haben sogar Himmel und Hölle platz - Sie werden lachen.

Kommentar von comhb3mpqy ,

sind Sie der Meinung, dass es ein Leben nach dem Tod nicht gibt?

Kommentar von Rosenblad ,

Im "Kopf" (beschreibbar in den psychischen Kategorien von Glaube, Hoffnung, Vorstellung) ja.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Ich bin Christ. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott und ein Leben nach dem Tod gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Antwort
von DerBuddha, 48

dein "wissen" dass alle nichtmuslime oder nichtgläubige in die hölle kommen, ist ein falsches wissen, denn es basiert nur auf märchen und aberglauben................ bei deiner anderen frage (72 jungfrauen) habe ich dir schon genau beschrieben, was es mit den ganzen märchen aufsich hat.... fakt ist, du solltest einfach mal selbst die geschichte der religionen erforschen, erkunden, denn dann wirst du echtes wissen erlangen...........:)

die entstehung der religionen, der glauben an götter/geistwesen usw. hat den ursprung in der unwissenheit der menschen über die dinge, die sie sich damals nicht erklären konnten, z.b. den blitz, den donner, das feuer usw..... sämtliche naturgewalten, die dem menschen unbekannt waren, ihm unheimlich vorkamen, wurden immer in verbindung mit irgendwelchen übernatürlichen dingen gebracht............. aber nicht nur naturgewalten, auch die wunder der natur, der ewige kreislauf zwischen geburt und tod waren inspiration für viele glaubensarten............... deshalb gab es auch den monotheismus erst viel viel später, denn für alle dinge gab es geistwesen/götter/göttinnen/halbgötter/dämonen usw.....der monotheismus, also der eine-gott-status ist mit sicherheit von abraham erfunden worden, weil es ihm leid war, sich mit tausenden göttern rumschlagen zu müssen, denn abraham, der begründer/erfinder des monotheismus wuchs mit der religion der tausend götter auf............aus der ägyptischen mythologie entstand der monotheismus und dieser monotheistische gott, jahwe, war in wahrheit auch nur einer von zwei, aus einer religion von nomaden, also ein heidengott, denn die schasu beteten jahwe als vulkangott/kriegsgott an, der jedoch gleichzeitig mit der göttin aschera (fruchtbarkeistgöttin) zu diesem glauben gehörte.....die schasu verbreiteten ihren glauben und ihre götter im ganzen ägyptischen reich und erst ein paar jahrhunderte später wurde daraus der monotheistische  gott..............:)

du siehst also, die religionen entstanden überall unterschiedlich, hatten unterschiedliche glaubenswesen und entwickelten sich mit der entwicklung der menschheit dann auch weiter............:)

und die märchen der hölle und des teufels sind nur mittel zum zweck, denn es gibt sie nicht, sie wurden aus anderen religionen/mythen geklaut, verfälscht und umgeschrieben............

und deshalb ist es völlig egal, ob menschen ungläubig sind oder nicht, sie können nicht "bestraft" werden, weil niemand existiert, der sie nach dem leben dann bestraft...............*g*

Antwort
von murselo, 21

Also ich finde es immer sehr interessant das die Antworten immer die Wörter glaube ich, denke ich, meine ich usw. gleichsetzen mit Wissen und klaren Beweisen.

Wenn jemand eine Frage stellt, dann muss man, wenn die Frage ernst gemeint ist, mit fundiertem Wissen antworten, ansonsten ist das gefährliches Halbwissen, das einen nur in die Irre leiten wird.

Ex-Muslima das tut mir sehr leid, bedeutet Du hast Dein Deen (Glauben) nicht vollständig bzw. das Fundament nicht vollständig vermittelt bekommen und oder auch keine Möglichkeiten gehabt hast, den Wunsch sich näher damit zu beschäftigen. Wie dem auch sei.

Erstens das Wort Religion. Woher stammt das Wort Religion? Es kommt aus dem lateinischen für religio und bedeutet: Berücksichtigen, gewissenhaft bzw. sorgfältig sein, aber das Wort relegere steckt drin für bedenken und achtgeben. Also eine gewissenhafte Sorgfalt und die Beachtung von Vorschriften bzw. Geboten. Interessant nicht? Was wird denn heute z.B. bei den Christen beachtet und laut Ihren Geboten umgesetzt? (Pauschal gesprochen)

Islam ist keine Religion. Islam ist Deen übersetzt Glaube. Deen wir definiert aus dem arabischen für Recht, Gericht und Gesetz. Desweiteren die Offenbarung und Glaube. Ausserdem das jüngste Gericht. Aha: Also der Deen soll helfen das Richtige vom Falschen zu unterscheiden, das man nach Recht und Gesetz handelt (es dazu auch Gesetze geben muss in allen Bereichen, aus diesem Grunde ist Buddhismus keine Religion, denn es regelt z.B. kein Erbrecht, Eherecht, soziales Miteinander usw.) und sich daran erinnert das es ein jüngstes Gericht geben wird. Deen ist also die Antwort auf alle spirituellen Fragen die sich ein jeder Mensch einmal (rethorisch gemeint) im Leben stellt: "Woher komme ich und wohin gehe ich?"

Der erste Prophet auf dieser Welt war Adam (Friede sei mit Ihm) und der letzte Prophet war Muhammed (Friede sei auf Ihm) alle waren Propheten waren Gläubig und Monotheistisch im Fundament. Also wenn Adam der erste Mann und der erste Mensch war, dann ist die Frage hinfällig "...was wird dann aus den Menschen die diese Religionen vorher nicht kannten?..." Sie sind selber dafür verantwortlich und müssen sich am jüngsten Tage dafür verantworten. Das müsste man auch als Ex-Muslima wissen.

Gehen wir mal von einem Beispiel aus: Lateinamerika, vor 500 Jahren, Dschungel, keinerlei Kontakt zur Aussenwelt, die Fitra (bedeutet Veranlagung) also die Fitra des Menschen in sich, hat den Wunsch und den Gedanken an eine Allmacht bzw. an etwas Übersinnlichem mächtigen.

Bsp. Ein Urlaub, man sitzt im Flugzeug, aufeinmal Triebwerk brennt, Seitenlage, die Masken fallen heraus, Stewardessen rennen verschrenkt auf die Plätze, lautes Schreien da wird aus dem dunkelsten Atheisten ein Gläubiger und schreit "Oh, mein Gott, jetzt sterben wir" soviel dazu, selber erlebt und erfahren.

So dieser nackter Dschungelbewohner hat nun kein Wissen über irgendetwas, wenn er nun sein ganzes Leben lang, den Allmächtigen mit einem Namen der für Ihn richtig ist und in seiner Sprache anspricht, ist doch alles gut. Sein Herz ist rein, er erfüllt nach seiner Moral und Wissenstand die Beziehung als Mensch und Diener gegenüber seinem Schöpfer die richtige Position. Dafür kann er also nicht getadelt und zur Rechenschaft gezogen werden. Im Islam z.B. ist klar definiert, daß behinderte Menschen die geistig nicht fähig sind ein Urteil zu fällen, weder beten müssen, noch sonstige Verpflichtungen haben und direkt ins Paradies eingehen werden. Das könnte man hier auch als Analogie-Schluß mit einbeziehen.

Zusammenfassend ist zu sagen: Es gab schon immer Propheten diese waren bis auf ein Prophet immer aus dem Stamm Israel, da diese früher immer Monotheistisch waren im Gegensatz zu den herrschenden Völker die immer mehrere Götter hatten wie z.B. die Griechen, Römer, Germanen, Indianer usw. und der Allweise hat immer zu jedem Volk ein Propheten gesandt um die Botschaft und Warnung zu verkünden.


Schlussendlich, entscheidet der Allmächtige über Alles und wer richtig und falsch war, wer der Wahrheit gefolgt ist und wer eine Lüge erdichtet hat. Doch eines sei mal vor Augen geführt: Am Tage der Auferstehung wenn der Thron des Allmächtigen aus dem 7ten. Himmel herabsteigt und die Menschen in einer Reihe aufgestellt sind, wird ein großer Engel hinausrufen: "Verbeugt Euch, denn der Herrscher über aller Dinge und der der alles erschaffen hat, ist nun da und steigt herab aus dem Himmel" und nun werden alle Menschen da es sichtbar und wahr sein wird, werden alle versuchen sich zu verbeugen, doch bei manchen wird der Rücken und die Knochen bzw. das Rückgrat steif sein und sie wollen aber können nicht, denn sie haben sich auch in dieser Welt nicht verneigt und waren zu stolz Ihr Haupt auf den Boden für seinen Herrn zu legen, nur die Muslime die es praktiziert haben werde dazu in der Lage sein und sich somit als Wahrhaftig und bezeugend auszeichnen.

Wenn wir uns dieses Bild mal vorstellen, dann bekommt man doch einen Schauer und Ehrfurcht vor so einem gewaltigen Tage.

mursel

Antwort
von Schlauerfuchs, 59

Die Menschen  hatten immer Religionen , so ist der Schwarze Stein in Mekka von den Arabischen Naturreligionen übernommen.

Sie schufen immer eine Figur wo über ihnen stand ,od es gibt dies wirklich? 

Der Schweizer Ericsson Dänen meint Götter waren eine andere hochentwickelte Zivilsation wo die Menschen für Gott hielten.

In Europa beteten die alten Germanen grosse Eichen  und Wotan als Wind und Donnergott an ,in der Südseeinsel gab es heilige göttlich Krokodile in Ägypten waren die Pharaonen Gottgleich und Griechen und Römer hatten für alle Angelegenheiten eine Gott ,Liebe ,Wein ,Seefahrt ,etc.

Antwort
von PIwolf, 81

Ich find religionen sinnlos in meinem falle sie führen nur zu kriegen und in die hölle oder in den himmel kommt man eh nicht für mich sind religionen nur für leute denen es nicht gut geht und die an was glauben müssen damit sie die kraft haben weiter zu machen

Kommentar von Lucy723 ,

Bin selbst nicht gläubig wie du lesen kannst ich glaube selbst nicht an sowas aber es interessiert mich trotzdem was die großen Religionen über die Sache sagen. 

Antwort
von 1ueberfragter1, 102

Ich glaube nciht, dass es Himmel und Hölle gibt. Rein rechnerisch wäre das irgendwie sinnlos.. Ich denke es geht viel eher um das Gefühl beim Sterben, ob das Leben gut und sinnvoll war oder ob man mit sich selbst nciht zufrieden ist. Aber das hat ncihts mit einem Nachleben zu tun sondern eher damit, ob man zufrieden und glücklihc ist. Übrigens denkt jeder Religion, dass nur in dieser Erlösung gefunden werden kann.. Deshalb sind sie alle auch völlig widersprüchlich und für mcih abzulehnen.

Antwort
von najadann, 62

Es kommen nur die Menschen in die Hölle, die daran glauben dass es eine Hölle überhaupt gibt.

Selber Schuld, würde ich da mal sagen, wenn man so einen Mist glauben will... :-)

Kommentar von Lucy723 ,

Ich glaube selbst nicht daran 

Aber es gibt Momente wo ich mir doch denke, was WENN es sowas wirklich gibt ... 

Natürlich würde ich niemals aus dem Grund wieder einer Religion angehören wollen, mir reicht es das mein Herz rein ist und das sollte für den "Gott" da oben denke ich auch reichen (verstehe eh nicht wieso er ein fi.k auf jeden einzelnen Menschen gibt die "er erschaffen" hat lol)

Kommentar von CrispyA ,

@Lucy Die Hölle kann dir doch egal sein, wenn du nicht daran glaubst 😄

Antwort
von Klaus02, 51

Juden glauben das auch nichtjuden "Anteil an der kommen Welt" haben werden, wenn sie ein "gutes"Leben geführt haben.

Christen glauben das Menschen denen das Evangelium nicht verkündet wurde in ihrem Herzen einen Kampf führen. Gut oder böse, sie werden nach dieser Entscheidung beurteilt.

Hindus und Buddhisten glauben das man nach seinem Karma wiedergeboren wird. Hölle, Tier, Mensch, Halbgott oder Gottheit, das hängt von der Lebensweise ab.

Beim Islam weiß ich es, tit mit leid

LGKlaus

Kommentar von Klaus02 ,

edit beim Islam weiß ich es leider nicht

Antwort
von fricktorel, 35

Zuerst mal sind "Religionen" das Produkt Satans, der die ganze Welt verführt (Offb.12,9; 2.Kor.4,4).

Dagegen ist das "Wort Gottes" (Joh.17,17) "Wahrheit", die aber von "dieser Welt" nicht geglaubt wird (1.Joh.4,6).

In Gottes Reich, das bald beginnt (Offb.14), wird Satan gebunden werden (Offb.20,2) und nicht mehr die Möglichkeit haben, Menschen zu verführen.

Dann wird den Menschen, die dann alle wieder leben werden, Gott erkennen können und zur Reue kommen können (Offb.20,5).

Dann kommt auch keine Mensch in "die Hölle", das kommt nur am Schluss vor, wenn man dann Gott nicht akzeptiert (Offb.20,15).   

Zuvor jedoch kommt Satan in das Feuer (Offb.20,10)...

Kommentar von Lucy723 ,

Satans Platz ist doch das Feuer, es wäre doch eher eine Belohnung für ihn statt eine Bestrafung? 

Antwort
von Kuestenflieger, 36

alle völker dieser erde hatten ihre eigenen "religionen" bist die christen meinten ihre story fremden völkern zu verordnen . dann machten das ebenso die zeitlich jüngeren mohammedaner .

zeus war z.b. der boss der balkanier . bhudda macht das in fernost seit ewigkeit .

Kommentar von Abahatchi ,

alle völker dieser erde hatten ihre eigenen "religionen"

Nein, nicht alle. Es gab und gibt nach wie vor Ethnien, die in ihrer Kultur so etwas wie Götter nicht haben noch kennen. 

Antwort
von Eselspur, 39

In Christentum hab es ab den ersten Jahrhunderten, dass die Gerechten anderer Völker in einem Vor-Himmel gekommen sind und von Jesus nach seinem Tod in das Paradies geführt worden sind.

Antwort
von ZackNobody, 60

nichts die chillen

diese menschen tun gar nichts mehr, genau wie wir, wenn wir sterben

was sollen die denn machen?

Kommentar von Lucy723 ,

Ich weiß es selber nicht XD 

Naja, interessiert mich trotzdem was die großen Religionen dazu sagen 

Kommentar von ZackNobody ,

gute frage :) 

Antwort
von bister88, 80

Das sind alles Erzählungen...keiner weiß was nach dem Tod kommt.

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