Frage von GHR1999, 78

Was für Vorteile bringt mir eine Reitbeteiligung und welche Verantwortung muss ich tragen?

Servus, Ich bin 17 Jahre alt und reite leidenschaftlich gerne seit 7 Jahren. Da ich langsam aber sicher immer besser werde und klein oder größere Erfolge erziele. Hatte ich überlegt von einmal pro Woche reiten es auf 2-3 pro Woche zu steigern. Nun da ich eher zu 3 mal tendiere hatte ich überlegt lieber gleich eine Reitbeteiligung zu suchen, um mehr rund ums Pferd zu lernen. Da ich später ein eigenes gerne hätte. Nun stellt sich bei mir die Frage kann ich als 17 jähriger Junge sowas überhaupt bewältigen. Desweiteren welche Aufgaben kommen dazu.

Nun frage ich euch hat irgendjemand von euch Erfahrung mit Reitbeteiligungen oder sogar mit einem eigenen Pferd ?

Danke im Voraus 😉

Expertenantwort
von Urlewas, Community-Experte für reiten, 29

Mehrere Reitstunden in der Woche kannst Du doch normalerwerweise auch in Deiner Reitschule buchen? Das wäre sowieso gut, weil man mit 1x in der Woche schwer lernt, es sei denn, man treibt auch sonst viel Sport.

Um mehr rund ums Pferd zu lernen, empfiehlt es sich, erst mal über die Reitstunden hinaus Zeit im Stall zu verbringen und dort mitzuhelfen, zuzusehen, und den Fachsimpeleien zu beizuwohnen.

Und ist es auch gut, falls möglich, mal irgendwo Reiterurlaub zu machen, wo man mal ein paar Tage intensiv mit Pferden beschäftigt, und den kompletten Tagesablauf mit gestaltet. 

Dann hast Du erst mal eine Grundlage, damit Dich jemand als Reitbeteiligung nehmen möchte. Das ist nicht einfach, etwas passendes zu finden - die Wünsche und Erwartungen der jeweiligen Besitzer sind sehr individuell, da mußt Du Dich einfach so lange umsehe, bis du fündig wirst. 

Oft erwarten die Eigentümer eine Beteiligung an der Finanzierung des Pferdes. Billiger als das Reiten auf Schulpferden ist eine Reitbeteiligung  also nicht unbedingt. 

Die meisten Leute, die sich eine Reitbeteiligung suchen, tun das, weil sie mit dem Pferd Dinge zum möchten, die im Schulbetrieb nicht möglich sind; wie zum Beispiel Turniere, Ausritte, mehr Freiheit beim lernen von Bodenarbeit, oder einfach das Gefühl, ein Pferd mit zu versorgen...


Antwort
von Kimmay, 28

An den Tagen wo du zu deiner Rb gehst musst du das selbe machen wie der Besitzer auch und trägst große Verantwortung!
Was genau zu machen ist (ausmisten? Pferd eindecken? Krankenpflege? etc) musst du mit dem Besitzer klären.
Ich habe eine Rb und muss ihn nach dem Reiten (oder allgemein nach der Bewegung) füttern, ansonsten fallen keine Stallarbeiten an.
Auch sollte das Reiten nicht unbedingt im Vordergrund stehen, auch Boden- und Longenarbeit sollte gemacht werden.
Wichtig ist auch abzuklären, wie das ist, falls was passiert. Darfst du eigenständig den TA rufen, falls du den Besitzer nicht erreichst?
Bei mir wurde alles vertraglich festgehalten.

Aber denke dran, es kann auch sein, dass das Pferd sich eine Verletzung zuzieht und einige Zeit nicht reitbar sein kann. Dies sollte in erster Linie kein Kündigungsgrund sein.

Eine Rb ist schon mal eine gute Vorbereitung zum späteren evtl eigenen Pferd.

Antwort
von Pferdefreund110, 19

Also ich finde es keine schlechte Idee sich erstmal eine RB zu suchen :)
Man hat in der Regel einen Betrag den man bei einer RB pro Monat zuzahlen hat (Ca. 50-120€) und der Rest hat der Besitzer zuzahlen. Und das ist nicht wenig... Wenn das Pferd mal krank wird, kann das SEHR teuer werden und du musst es nicht zahlen ;)

Ich hatte auch erst RBs bevor ich mein erstes Pony bekommen habe ...
Man Lernt schon mal Verantwortung Zutragen und wenn du danach immer noch der Meinung bist, Du bist für ein eigenes Pferd gewachsen, dann würde ich mir erst eins kaufen ;)

-"bin ich dazu bereit?" ~das weiß ich nicht, aber warum nicht? Ich reite neben bei auch noch relativ viele andere Pferde ....
und 3x die Woche ist ja auch nicht wirklich viel ;)  wenn du merkst es wird dir Zuviel würd ich die RB kündigen. Das ist noch ein Vorteil! Ein eigenes Pferd kann man nicht mal so eben "kündigen". Pferd wieder verkaufen ist echt lästig aber dem Besitzer der RB Zusagen, man möchte nur 2x die Woche reiten ist deutlich einfacher.

Wenn du eine RB willst, würde ich auf ehorses gucken! :

http://m.ehorses.de/

Ich hoffe, ich konnte helfen :D
Lg

Antwort
von Caitlyn16, 21

Hallo

also ich habe seid einiger Zeit ein eigenes Pferd. Bevor du dir eine Reitbeteiligung suchst solltest du dir ganz sicher sein dass du auch auf die Dauer bei 3 Tagen bleibst. Ja es ist deutlich mehr Arbeit mit einem eigenen Pferd oder einer Reitbeteiligung. Je nachdem ob das Pferd in einem Stall steht wo du auch beim Stall saubermachen mithelfen müsstest, (dafür müsstest du dann auch bereit sein) oder alles vom Stall aus erledigt wird, ist es eine große verantwortung, da du bedenken musst dass du an den Tagen dafür sorgst, dass das Pferd versorgt und bewegt wird. Da geht es nicht mal eben zu sagen, dass man an dem Tag keine Lust hat oder die Freunde gerade was cooles unternehmen. Wenn dir das alles bewusst ist und du damit klar kommst, denke ich schon dass du bereit bist. Das Reiterliche können spielt natürlich auch ne große Rolle. such dir vielleicht vür den Einstieg ein nicht so anspruchsvolles Pferd. Als Pferdebesitzerin hätte ich wegen deines Alters aber gar keine Bedenken. Ich bin auch noch nicht alt ^^

Der große Vorteil ist dass du unabhängig von anderen Pfersonen an dem Tag wo du bei dem Pferd bist eigentlich machen kannst was du möchtest (kommt natürlich auch auf den Besitzer und das Pferd an) was eine sehr gute Vorbereitung auf ein eigenes Pferd später ist.

Antwort
von 19Anonymous94, 4

Ich vergebe selbst auf meinen Pferden Reitbeteiligungen. Bei mir ist es so, dass ein Mitreiter sich vorher mit mirgendwelchen ausmacht, wie oft die Woche er reiten möchte. Dann werden die idealen Termine ausgemacht und ich bin bei jeder Reiteinheit dabei und helfe bei eventuellen Fragen oder trainiere auch gerne gemeinsam auf Prüfungen hin. Weiters kann ein Mitreiter bei mir das gesamte Agility, Bodenarbeit und Langen equipment nutzen und alles auch aktiv ausüben, also so als wäre es das eigene Pferd vom Mitreiter.

Im Gegenzug verlange ich einen monatlichen Kostenbeitrag (kommt auf die Anzahl der reitenheiten an), und dass das Pferd wie das eigene behandelt wird. Sprich, dass das equipment gepflegt wird, und das wichtigste dass das Pferd immer ordentlich geputzt wird und die Hufe immer gut gepflegt werden. Huffett und putzzeug stelle ich natürlich bereit. Weiters ist mir wichtig, dass das Pferd nicht nur geritten wird, sondern auch anders beschäftigt wird, weil es ein Tier und Familienmitglied ist und kein Tennisschläger.

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