Frage von Matildalein, 15

Was für stichhaltige / gravierende Argumente habt ihr, um mich zum Ausmisten zu bewegen?

Obwohl ich es theoretisch weiß, dass zuviel Hab und Gut in Form von kleinen und größeren (un)nützlichen Dingen im Haushalt (u.a. auch das Spielzeug der Kinder) nicht glücklich macht bzw. sogar das Leben im Alltag belasten kann (in unserem Fall wirklich, da ein beträchtlicher Teil noch nicht mal einen festen Platz hat und zum Teil nur in der Wohnung an diversen Orten herumliegt, so dass wir uns nicht mal ungehindert bewegen oder hinsetzen - ganz zu schweigen von entspannen - können), fällt es mir in der Praxis wirklich extrem schwer, mich von den vielen Dingen zu lösen, "die doch alle noch einen gewissen Wert haben und mir bestimmt genau dann fehlen werden, wenn ich sie gerade entsorgt habe, und die doch so niedlich/schön/nützlich etc. sind". Ich kann mich einfach nicht durchringen, auszusortieren oder wegzugeben. Die Not ist noch nicht bis ins tiefste Mark gedrungen als dass sie meine Einsicht ausreichend überzeugt hätte. Tief im Herzen weiß ich ja, dass es sehr bereichernd wäre, weniger zu haben (und ich sehe ja auch an anderen Menschen/Haushalten, dass es geht - und fühle mich dort immer so wohl und frei), aber der Weg dahin, das Loslassen, fällt mir so schwer. Deshalb wollte ich mal in die Runde fragen, welche tief berührenden / ergreifenden Argumente ihr so hervor bringen könnt, um mich dahin zu bewegen, endlich im großen Stil auszumisten? Rüttelt mich gerne nachhaltig wach, auf dass ich gleich morgen beginnen möge, bitte!!! Danke! ;-)

Antwort
von conzalesspeedy, 15

N imm 3 Säcke

1Sack.; alles rein was du die letzen 2Jahre nicht angeschaut oder angezogen hast, allso weg damit

2.Sack; alles rein wo du dir nicht schlüßig bist, wenn du es nach einem halben Jahr nicht in den Händen hattest,weg damit

3.Sack; Nur Dinge rein wo dein Herz dranhängt.

Ich habe auch noch Malbücher von meinem Kind,aber nicht in Massen!!

Kommentar von Matildalein ,

Danke für deine Antwort mit der sehr praktischen Methode. Diese ist mir bekannt. An Methoden mangelt es mir nicht, auch nicht an der prinzipiellen Einstellung. Es ist aber eben so, dass ich am liebsten alles in den 3. Sack hinein tun würde; und wenn ich das nicht täte, sondern Vieles in den 1. Sack täte, würde ich bereits am Tag drauf tot traurig sein, nachdem ich den Sack entsorgt hätte. Ich würde regelrecht Verlust fühlen und über Tage Trübsal blasen bzw. große Angst haben, das Falsche getan zu haben... Ich brauche also wirklich so ermahnende, tief berührende Sätze wie: "Stell dir vor, du müsstest morgen die Wohnung verlassen - was davon würdest du wirklich brauchen bzw. mitnehmen?" Verstehste wie? ;-)

Kommentar von conzalesspeedy ,

Liebe Matildalein!

Leider helfen bei Dir schon keine mahnenden Worte,Du brauchst professionelle Hilfe.Mit guten Ratschlägen ist dir nicht geholfen.

Selbst bei einem Umzug würdest Du alles mitnehmen.

Und das endent in eine Messiekrankheit.

Laß es nicht dazu kommen,Du gehst kaputt daran und Dein Umfeld zieht sich zurück.

Ich hoffe ich übertreibe nicht!  Such Dir eine Beratungsstelle.

Du bist sicher nicht allein mit dem Problem

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