Was für möglichkeiten gibt es bei einem Einsteinmauerwerk ( 60cm) um einer Wärmebrücke zu umgehen?

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2 Antworten

60cm dickes Mauerwerk besitzt schon gute Eigenschaften bezüglich des Wärmehaushaltes. Man darf sich durch die Laborwerte die der EnEV zu Grunde gelegt wurden nicht verrückt machen lassen. Bei diesen Laborwerten wurde die gute Eigenschaft der Wärmespeicherfähigkeit der Baustoffe durch einen langen und praxisfremden Zeitraum der Wärmebeaufschlagung eliminiert.

Würde man am Haus gleichbleibende Wärmeströme haben, würden diese Laborwerte auch Geltung haben, aber durch die solare Einstrahlung der Sonne auf die Fassade schwanken die Wärmeströme in Stärke und auch in den Richtungen im Außenmauerwerk sehr stark. So gibt es in den äußeren Fassadenschichten auch nach innen gerichtete (solare) Wärmeströme, die dem Heizwärmeabfluß -von innen kommend- entgegen stehen, ihn also bremsen/dämpfen. Dadurch wird in der Praxis der U-Wert massiver Baustoffe besser, als er auf dem Papier steht.

Laß das Mauerwerk so, wie es ist. Installiere im Haus hydraulische Heizleisten unten vor allen Außenwänden. Damit wird die innere Wandoberfläche der Außenwand erwärmt. Wohnraumluft kann dadurch die Wand nicht mehr befeuchten, das Mauerwerk trocknet und bekommt noch ein besseren Dämmwert. Durch die Erwärmung der inneren Wandoberfläche entfällt das Kältegefühlt, was der Mensch bekommt, wenn er neben einer kalten Wand steht. Der Raum bekommt dadurch entscheidend mehr Behaglichkeit.

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Wie dick Gedawmmt ist denn der Rest des Hauses, weil von einer Waermebruecke die Rede ist. Ab einer bestimmten Mauerdicke wir zusaetzliche Daemmung sinnlos weil wirkungslos oder nur unverhaeltnsmaessig wirksam. Der Daemmungswahn ist inzwischen absolut widerlegt bei bereits relativ duennen Waenden

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