Frage von fred123123, 103

Was für Kosten bringt ein Gewerbe mit sich?

Wenn ich im Umsatz unter 17.500€ pro Jahr bleibe (Also Kleinunternehmer), muss ich dann regelmäßig für ein Gewerbe, welches ich angemeldet habe, bezahlen oder fallen jediglich die Anmeldegebühren an und das war es dann?

Antwort
von kevin1905, 61

Du erzielst mit deinem Gewerbe Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Diese sind abhängig vom Verhältnis zwischen Umsatz und Betriebsausgaben entweder negativ (Verlust) oder positiv (Gewinn).

Einkünfte aus Gewerbebetrieb sind einkommensteuerpflichtig (§ 15 EStG).

Antwort
von Griesuh, 22

Hm?

Schon an deiner Frage erkenne ich, dass du vom gewerbetreiben und der Selbstständigkeit nicht allzu große Ahnung hast.

Fangen wir mal an: es gibt kein Kleinunternehmen und auch kein Kleingewerbe. Es gibt Gewerbe und Unternehmen.

Die Gewerbeanmeldung ist wahrlich dein kleinstes Problem. Das Gewerbe meldest du bei der Stadtverwaltung an und kostet so zwischen 20 u. 50€

Und welche Kosten ein Gewerbe verursacht hängt davon ab, welches Gewerbe du betreibst.

Und hat mit der Reglung nach § 19 UstG nichts zu tun.

Es gibt die Kleinunternehmerreglung nach § 19 UstG. Diese besagt, dass du bis zu einem Jahresumsatz von 17.500€ von der MwST Zahlung feeigestellt bist und diese vom FA nicht erhoben wird.Alle anderen Steuerarten und Abgaben bleiben von dieser Reglung unberührt.

Jedes Gewerbe und jedes Unternehmen und jeder selbstständige hat Kosten, die Betriebskosten, die zum betreiben des Gewerbes erforderlcih sind. Diese gehen dann vom Umsatz ab.

Mein Tipp:

besuche umgehend einen Kurs für existenzgründer. Dort erlernst du die wichtigsten grundlegenden Begriffe zur Selbsständigkeit wie: BWL, Steuerwesen, Buchführung, Betriebsformen, Gesetze, Auflagen und Bestimmungen, du hörst was von Konzeption und Marketing und weiters wichtiges zur Selbstständigkeit.

Und dann suche dir einen Steuerberater und nehmne ein Gründercoaching in Anspruch.

Alles andere hätte bei dir keinen Erfolg.




Antwort
von gromio, 21

Die Zeit und Kosten für die Buchhaltung, den Jahresabschluss solltest Du nicht vergessen.

Du benötigst IMMER Quittungen und Rechnungen.........

Du benötigst ein zusätzliches Bankkonto, ein Geschäftskonto.

DU MU?T eine Steuererklärung abgeben.

Alles das kostet........

Antwort
von Herb3472, 47

Du musst Sozialversicherung zahlen, und je nachdem, ob Du Dein Gewerbe in Deutschland, Österreich oder der Schweiz ausübst, fallen unter Umständen Gewerbesteuer bzw. Kommunalsteuer, Kammerumlage, und eventuell Buchhaltungs- und Steuerberatungskosten etc. an.

Kommentar von kevin1905 ,

Du musst Sozialversicherung zahlen

Selbständige sind prinzipiell nicht versicherungspflichtig in der Sozialversicherung!

Ausnahmen gibt es für manche Berufe in Renten- und Unfallversicherung.

Kommentar von Herb3472 ,

@krvin1905: bei uns in Österreich ist JEDER sozialversicherungspflichtig. Für Selbständige gibt es eine eigene Versicherungsanstalt, die SVA.

Kommentar von fred123123 ,

Fragesteller hier: Frage bezieht sich auf Deutschland

Kommentar von Herb3472 ,

@fred: ich schaue sicher nicht bei jedem Fragesteller nach, aus welchem Land er kommt. Daher habe ich darauf hingewiesen, dass es in den verschiedenen Ländern unterschiedliche Abgaben gibt bzw. geben kann. Dass es in Deutschland keine allgemeine Sozialversicherungspflicht gibt, wundert mich. Wer trägt bei Selbständigen die Kosten einer ärztlichen Behandlung, eines Spitalsaufenthalts oder einer Reha? Die Allgemeinheit?

Kommentar von Herb3472 ,

@fred: ah, ich denke, da könnte möglicherweise ein Missverständnis vorliegen. Die Sozialversicherung umfasst bei uns Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung, wobei der Hauptanteil auf die Krankenversicherung entfällt. Eine Krankenversicherung ist doch auch in Deutschland Pflicht, dachte ich?

Kommentar von Hardware02 ,

Blödsinn. Man zahlt doch keine Sozialversicherung, zumindest in Deutschland nicht. Die Buchhaltung macht man selbst (Einnahmen-/Überschussrechnung), die Steuererklärung auch.

Kommentar von Herb3472 ,

@Hardware02: na, dann wünsche ich jedem Selbständigen eine gute Gesundheit und viel Glück, dass er nicht krank wird! Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass sich der eine oder andere freiwillig unfall- und krankenversichern lässt, auch wenn das nicht Pflicht ist.

Kommentar von kevin1905 ,

Die Krankenversicherung inkl. Pflege ist nicht freiwillig.

Nur hat der Selbständige eben freie Systemwahl zwischen gesetzlich freiwillig oder privat.

Ob eine private einen Gründer ohne Einkommen will ist aber ehr unwahrscheinlich.

Kommentar von Herb3472 ,

Die Krankenversicherung inkl. Pflege ist nicht freiwillig.

Na also - dann sind wir doch noch halbwegs auf einem gemeinsamen Punkt gelandet.

Bei uns ist das halt ein ganzes "All-in-One"-Paket inkl. Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung, und das nennt sich "Sozialversicherung".

Freie Systemwahl hat man bei uns nicht, als Gewerbetreibender muss man sich bei der "Sozialversicherungsanstalt der Gewerblichen Wirtschaft" (SVA) versichern.

Expertenantwort
von wfwbinder, Community-Experte für Steuern, 74

Na ja, die Grenze von 17.500,- betrifft ja nur die Umsatzsteuer, die gem. § 19 UStG nicht erhoben wird.

Natürlich muss der Gewinn über die Anlage "G" in die Einkommensteuererklärung eingebracht und mit den übrigen Einkünften versteuert werden.

Ausserdem wird sich die IHK melden und einen Beitragsbescheid  schicken.

Kommentar von fred123123 ,

Versteuert wird doch nur ab 8472€ oder nicht?

Wenn ich also weniger Gewinn als diesen Betrag habe muss ich nur IHK Beiträge zahlen?

Mit wieviel muss man bei diesen IHK Beiträgen so rechnen? Und werden diese monatlich oder jährlich gezahlt?

Kommentar von wfwbinder ,

 Versteuert wird doch nur ab 8472€ oder nicht?

Der Grundfreibetrag für 2016 ist 8,564,- Euro.

Aber willst Du von einem Gewinn in Höhe von 713, 67 Euro motl. leben? Deine Krankenversicherung würde schon einen ziemlichen Teil davon verbrauchen.

Kommentar von kevin1905 ,

Wenn du hauptberuflich selbständig bist und kein Härtefall kostet dich eine Krankenversicherung allein schon knapp 360,- € im Monat.

Die 8.652,- € beziehen sich auf das zu versteuernde Einkommen, nicht auf den Gewinn.

Umsatzbegrenzende Maßnahmen oder Denkweisen sind für ein erfolgreiches Unternehmertum Gift und generell geistig behindert.

Dein Ziel sollte es sein, möglichst 1 Million Umsatz oder z.B. 200.000,- € Gewinn zu machen und nicht zu schauen wie zahl ich möglichst keine Steuern.

Die Erklärung musst du in jedem Fall anfertigen, ob du was verdienst oder nicht, ergo da diese Arbeit ohnehin anfällt, kannst du auch damit Geld verdienen.

Kommentar von Hardware02 ,

IHK-Beiträge fallen bei so geringen Umsätzen noch nicht an. Wann diese Beiträge anfallen, hängt auch vom Bundesland ab. Hier mal das Ergebnis für Bayern: https://www.ihk-muenchen.de/beitrag/

Ein paar tausend Euro darf man also schon verdienen, bevor man von denen abgezockt wird.

Antwort
von Hardware02, 30

Nein, du meldest das Gewerbe einmal an, dann musst du nichts mehr dafür bezahlen, außer natürlich die normale Einkommenssteuer.

Antwort
von onizuka385, 59

Zuerst einmal bist du wenn du ein Gewerbe aufmachst der Chef sozusagen, 2tens du benögtigst einen gewerbeberechgigungs Anmeldungen Zettel also du kannst nicht wie früher einfach mit Geld ein Gewerbe auf machen. 3 Rens sagen wir du hast das alles und kennst dich mit Vorsteuer aus und weißt du als unternehmen Streuern selbst zum Finanzamt gehen musst und zahlen musst und am Ende des Monat ziehst du dir deine Vorsteuer an dafür brauchst du ein kassabuch das du fehlerfrei führen Musst sonst begehst du eine Straftat die sich Steuerhinterziehung nennt. 4 sagen wir du machst alles richtig und so , dann brauchst du ein Startkapital was du von der Bank nimmt mit einem Kredit sagen wir 75 000 und Verzinsung sind 4 % dann sind das 4,500 p.a die du zahlen musst wenn du ein Kapital aufnimmst. Sagen wir das hast du schon gemacht oder du hast sogar so viel Geld was ich nicht vermute wenn du im Jahr nur 20.000 € Umsatz haben willst . Von diesen 20.000 Umsatz denn du gemacht hast musst du dir 20% aussrechnen 20 000 :100 * 20 = x - 20 000 dann kommt irgendwas raus ca 15 000 Gewinn hast du dann im Jahr wenn du kein Kapital aufnimmst von der Bank , und nein es fallen kein anmeldungsgebühren

Kommentar von kevin1905 ,

du benögtigst einen gewerbeberechgigungs Anmeldungen Zettel

Einen was?

Mit wenigen Ausnahmen (z.B. Handwerker) kann ich in jedem Beruf ein Gewerb anmelden und damit hab ich eins. Ggf. brauch ich noch Zusatzqualifikationen, aber grundsätzlich keine Erlaubnis.

und kennst dich mit Vorsteuer aus

Er ist Kleinunternehmer und damit nicht vorsteuerabzugsberechtigt.

das du fehlerfrei führen

Mit der Rechtschreibung würde ich Leuten nicht sagen, sie sollen irgendetwas fehlerfrei tun.

Den Rest deines Beitrags verstehe ich beim besten Willen nicht.

Kommentar von onizuka385 ,

Als Kleinunternehmen sind Sie  als (Unternehmen) das Wort steckt sogar drinnen, verpflichtet ihre Steuern wie jedes andere (Unternehmen) an den Finanzamt zu zahlen. Ich verstehe deine Aggression aufrichtig, ich hätte wie Sie reagiert aber ich wollte schnell antworten weil ich mir gedacht habe das Sie eine schnelle Antwort brauchen. Ich glaube das Sie nicht in Österreich leben wie ich, deswegen kenne ich die Deutschenrechte nicht. Aber wenn Sie in Österreich leben brauchen Sie eine angemessene Qualifikation für ihr Gewerbe.

Kommentar von SirKermit ,

"gewerbeberechgigungs Anmeldungen Zettel"

Den kenne ich noch gar nicht. Wir haben hier in D übrigens Gewerbefreiheit[1], will sagen, in dem Moment, in dem du morgens aufstehst und für dich beschließt "Ab morgen verkaufe ich Schiffsschrauben und möchte jedes Jahr eine oder mehr verkaufen.", dann bist du ab genau dann ein Gewerbetreibender, Zettel hin oder her.

Die Gewerbeanmeldung ist nur deklaratorischer Natur. Das ist eine Meldung an die Behörden, dass du gewerblich tätig bist, mit Anmeldung oder Berechtigung hat das nichts zu tun. Man meldet sich allenfalls damit bei der IHK oder HWK an oder beim Finanzamt. Die wollen alle wissen, wer bezahlen muss.

[1] es gibt auch explizit erlaubnispflichtige Gewerbe https://www.ihk-schleswig-holstein.de/recht/handelsrecht/erlaubnispflichtige-gew... Da muss der zukünftige Unternehmer selber dran denken, wenn er tätig werden will und vorher eine Erlaubnis einholen. Das sind aber die Ausnahmen.

Kommentar von Naginata ,

Alter........

Das ist ein furchtbares Kauderwelsch was Du da von dir gegeben hast. Österreich hin oder her aber Schriftsprache ist immer Deutsch.

am Ende des Monat ziehst du dir deine Vorsteuer an

der war gut...an und ausziehen...lach

dafür brauchst du ein kassabuch das du fehlerfrei führen Musst sonst begehst du eine Straftat

was ist ein kassabuch....der Rest ist Müll

Von diesen 20.000 Umsatz denn du gemacht hast musst du dir 20% aussrechnen 20 000 :100 * 20 = x - 20 000 dann kommt irgendwas raus ca 15 000 

Bitte was???

20.000 : 100 = 200 x 20 = 4.000

das heißt 20% ergeben 4.000 

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