Frage von kbra38, 88

was für einen bezug hatte die griechische mythologie/ Götter zur bevölkerung?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von stine2412, 40

kbra, so ganz habe ich deine Frage nicht verstanden. Ich schreibe dir aber trotzdem einiges, was ich von der griechischen Götterwelt weiß. Wir verdanken der epischen Dichtung Homers, die Ilias und die Odyssee, unsere frühesten Kenntnisse über dieses Thema. Es ist  sehr interessant, dass diese Götterwelt eigentlich schon in der Bibel beschrieben wird. Sie wirft möglicherweise Licht auf den wahrscheinlichen Ursprung der griechischen Mythen. Ich kopiere mal was:

Wie aus 1. Mose 6:1-13 hervorgeht, kamen Engelsöhne Gottes vor der Sintflut auf die Erde — nahmen also offensichtlich Menschengestalt an — und wurden mit attraktiven Frauen intim. Ihre Abkömmlinge wurden „Nephilim“ oder „Fäller“ genannt, das heißt „die zu Fall Bringenden“. Auf diese widernatürliche Vereinigung von Geistgeschöpfen mit Menschen und auf das daraus hervorgegangene Bastardgeschlecht war die Unsittlichkeit und Gewalttätigkeit zurückzuführen, mit der die Erde erfüllt wurde. (Vgl. Jud 6; 1Pe 3:19, 20; 2Pe 2:4, 5; siehe NEPHILIM.) Jawan, der Vorfahr des griechischen Volkes, gehörte zweifellos zu denen, die nach der Sintflut von den Verhältnissen vor der Flut hörten; wahrscheinlich erzählte ihm sein Vater Japhet davon.

Die  Götter und Göttinnen, die Homer und Hesiod beschrieben, hatten Menschengestalt und waren sehr schön, obgleich sie oft als übermenschliche Riesen dargestellt werden. Sie aßen, tranken, schliefen, hatten Geschlechtsverkehr untereinander oder sogar mit Menschen, lebten in Familien, stritten sich und schlugen sich, verführten und vergewaltigten. Obwohl angeblich heilig und unsterblich, waren sie doch jeder Art von Betrug und Verbrechen fähig. Spätere griechische Schriftsteller und Philosophen suchten aus den Werken Homers und Hesiods einige der ärgsten Schandtaten, die den Göttern zugeschrieben wurden, zu entfernen.

Der Olymp soll der Hauptsitz der Hauptgötter, wie Zeus (röm. Jupiter), der Gott des Himmels oder dessen Frau Hera (röm. Juno) u.a. gewesen sein. In der Sintflut kamen ja die abgefallenen Engel nicht um, sondern entmaterialisierten sich wieder; aber ihre Nachkommen, die Halbgötter, kamen in den Fluten um.

Tja kbra, das waren die alten Götter, die allesamt falsche Götter waren. Da war immer einer, der dafür sorgte, dass die Menschen einem Irrglauben anhingen, dass sie nur nicht den wahren Gott erkennen würden. Heute gibt es andere Götter - Rassismus, Materialismus, Evolutionstheorie, einen vollen Bauch usw., usw. Dieser Gott, der die Welt noch in seiner Zange hat, erfindet immer neue Ablenkungen, damit die Menschen keine Zeit haben, nach dem Schöpfer des Himmels  und der Erde zu suchen.

Antwort
von ArnoldBentheim, 41

Die Griechen glaubten, dass ihnen die Götter wenigstens nicht schaden oder sogar helfen würden, nachdem sie alle religiösen Riten, u. a. Opferhandlungen, genau nach Vorschrift erfüllt hätten.

MfG

Arnold

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