Frage von Unknown183, 14

Was für eine Spiegelreflexkamera ist geeignet für einen Einsteiger?

Da ich mich gern mit Fotografie beschäftig, möchte ich mir eine Spiegelreflexkamera zulegen. Bin also ein Anfänger. Könnt ihr mir eine gute und nicht allzu teure (nicht mehr als 600€) Spiegelreflexkamera empfehlen, die als Einsteigermodell geeignet ist? Und was ist besser, Nikon oder Canon? Mit welcher Marke habt ihr bessere Erfahrungen gemacht und wie sieht's mit Objektiven aus? Welches Modell würdet ihr als ideales Einsteigermodell bezeichnen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Kai42, 10

Ob Nikon oder Canon besser ist, kannst du nur für dich selber sagen.

Am besten gehst du ins ein Fachgeschäft und nimmst die Kameras mal in die Hand. Wie liegen sie dir? Zu schwer oder zu leicht? Zu groß oder zu klein? Kommst du gut an die Knöpfe und Rädchen an?

Bei Canon sind dei Einsteigerkameras die 4-stelligen. Also beispielsweise 1300D. Dies ist aber wirklich "nur" eine Einsteigskamera. Die ist nicht schlecht, wächst aber nicht mit deinen Anforderungen, falls du mal mehr willst.

Dann solltest du eher auf 3-stellige ausweichen. Aktuell ist die 750D oder die 760D. Die Vorgängerkamera ist die 700D und davor die 600D. Als Einsteiger reicht eigentlich die 600er. Problem: Die wirst du nur noch gebraucht bekommen. Wenn du dir das zutraust und du das möchtest, dann kannst du da zuschlagen.
Die 700er bekommst du noch neu.

Die 2-stelligen (60D, 70D oder 80D) sind dann schon für ambitionierte Fotografen und die 1-stelligen sind dann die Kameras aus dem Profibereich.

Antwort
von randomuser20, 4

Warum immer nur: ,,Nikon oder Canon?"? Es gibt auch noch ganz viele andere Hersteller wie z.B. Pentax, Sony, ...

Am besten ist die Kamera, die dir am besten in der Hand liegt und mit dessen Menü, Einstellungen etc. am Besten klar kommst.
Dafür gehst du am besten mal in ein Foto-Geschäft (oder Saturn, MediaMarkt...) und nimmst dort ein paar Modelle in die Hand!

LG :)

Antwort
von christl10, 6

Wer Fotografieren möchte sollte die Grundlagen beherrschen.

Hierzu meine Buchempfehlung für den Anfang:

Um die Blende, Verschlußzeit und ISO näher zu bringen:

Manuell belichten mit der Digitalkamera von SAMJOST Fotografie.

Um scharfe Fotos zu bekommen:

Scharfe Fotos mit der Digitalkamera von SAMJOST
Fotografie. 

Fortgeschrittene die sich mit dem Blitzen befassen sollten das
Buch kaufen:

Heute schon geblitzt? Von Dirk Wächter.

Drei Taschenbücher, die man haben muss!!!

Grundsätzlich sollte man sich überlegen, was für eine Kamera zu
einem paßt.

Nicht für jeden ist eine Spiegelrefexkamera geeignet. Denn oft
möchte man gleich das beste haben, nutzt  aber kaum die Möglchkeiten die
sie bietet. Wer nur mit Automatik fotografieren möchte oder sich nicht mit
Freizeichnen beschäftigen möchte, der sollte sich eine Kompaktkamera kaufen.
Eine SLR ist im Vergleich zur Kompaktkamera ein Monster. Möchtest Du so ein
großes Ding auch wirklich immer mit dir rumschleppen? Wer das scheut, der hat
dann eine teure Kamera für nur zu Hause und nimmt sie nur manchmal mit. Das
macht so keinen Sinn. Daher rate ich zunächst zu einer Kompaktkamera die es
aber in sich hat und auch von Profis als Ersatz genutzt werden. Die Fuji X30
ist so eine Kamera. Man kann mit ihr auch sehr viel manuell einstellen, so daß
man in den ersten Monaten oder sogar Jahren damit gut bedient ist. Sie kostet
dafür auch genauso viel wie eine SLR-Einstiegskamera. Nämlich 440€. Vorteil: Du
kannst sie jederzeit in die Tasche stecken und hast sie problemlos immer dabei,
wenn was ansteht. Persönlich habe ich auch eine Fuji neben meiner teureren SLR.
Meist nutze ich sogar nur die Fuji, denn die Bildqualität ist super und die
Bedienung vielseitig aber sehr einfach. Ich bin mir sicher, die reicht Dir auch
um sehr gute Fotos zu machen. Lass Dich nicht von anderen Kameras wegen deren Mega-Zoom
blenden. Das geht zu Lasten der Bildqualität. Notfalls geht man dem Motiv etwas
entgegen statt zu zoomen. Daher Finger weg von günstigen Bridgekameras. 

Wer mit der Automatik fotografieren möchte, sollte sich keine
Spiegelrefelx holen, sondern eine Kompaktkamera wie die Fuji X30. Mit der kann
man aber auch sehr viel manuell einstellen, wenn es nötig ist. 

Lass Dich auch nicht von den hohen MP von anderen Kameras
blenden. Die MP haben keine Aussage über Bildqualität. Lieber etwas weniger MP
zu Gunsten der Bildqualität. Habe noch eine Kompaktkamera die sehr gut ist mit
10MP, die ist für 90% meiner Fotos ausreichend. Die Fuji X30 hat sogar 12MP,
mehr als ausreichend.

Welche Kamera ist die richtige für
mich?

Siehe Internetseite:

http://images.google.de/imgres?imgurl=https://images.myposter.de/magazin/2014/05...

Antwort
von BurkeUndCo, 6

Zu Deiner Frage Canon oder Nikon, eine klare Antwort: Weder Noch !!!

.

Beide bieten hauptsächlich Spiegelreflexkameras an, die noch über den technisch veralteten Spiegel verfügen. Das ist gut für Fotografen, die sich bereits für einees dieser Systeme entschieden habe, und die bereits über mehrere hochwertige (teure) Objektive für dieses System verfügen.

Wenn heute jemand ernsthaft mit dem Fotografieren anfangen will, dann gibt es nur eine aktuelle Technik: spiegellose Systemkameras. Die können alles, was Spiegelreflexkameras können, sind aber durch den Verzicht auf den veralteten Spiegel technisch fortschrittlicher (erlauben technisch bessere Objektive und auch bessere Video-Funktionen).

Wichtig wäre mir aber auf jeden Fall ein echter Sucher, also nicht nur die Hilfsanzeige auf dem großen, rückseitigen LCD-Display. Elektronische Sucher können heute nicht nur mit guten optischen Suchern mithalten, sondern zeigen auch Effekte wie Tiefenschärfe und belichtung besser, als optische Sucher.

Gute Systeme sind MTF und Sony A7.

Das Sony A7-System ist mit Vollformat ein Profisystem. D.h. es gibt sehr hochwertige und leider auch teurer Objektive dazu.

Das MFT (Micro Four Thirds) System von Olympus und Panasonic (LUMIX) hat einen deutlich kleinreren Sensor (Crop-Faktor = 2) liefert aber Bilder die mit den üblichen APS-Kameras vergleichbar sind, meist sogar besser.

Und da Kamera und Objektive recht klein und leicht sind, kann man dieses System, sollte man irgendwann doch zu einer Vollformat-Kamera umsteigen, als Zweitkamera, z.B. zum Wandern oder für Reisen verwenden.

Antwort
von Fragentierchen, 4

Als Einsteiger sollte man sich eine gut alte Semi-Pro Kamera holen und mit dieser die zeit überbrücken, biss man genau weiß, was man will.

Die Dinger haben folgende Vorteile:

Günstig, wodurch mehr Geld für Bücher und Equipment übrig bleibt.

Robust, gehen bei einem Sturz nicht gleich kaputt.

Wenig Wertverlust, man kann sie nach dem ersten Jahr meist direkt wieder verkaufen.

Weniger Automatiken, wodurch man schneller lernt.

Trivial, es macht nicht, wenn man sich für 150€ ins falsche System einkauft.

Kauf dir am besten so was wie eine Canon 30D oder Nikon D90.

Antwort
von riffleeer, 5

Ich kann dir zwar so nicht sagen, ob Nikon oder Canon besser ist; da ich selber mit der sony Alpha 58 fotografiere, die meiner Meinung nach für den preis sehr gut zum einstieg und für fortgeschrittene ist.

Bei Objektiven kann ich dir eher weiterhelfen. am besten kaufst du deine Kamera ohne das standart objektiv, also nur die Gehäuse. dazu kaufst du dir dann ein 50mm festbrennwiete objektiv, was sich sehr für einsteiger eignet, da es keinen zoom gibt, außer der optische zoom(der aus der Kamera) und du dadurch dich viel bewegen musst, was am anfang gut ist :) 

Antwort
von LQdela, 3

Meine erste Spiegelreflexkamera war die Canon EOS 600D. Super geeignet für Anfänger und macht tolle Bilder.

Sonst würde ich dir empfehlen einfach mal zu Staurn, Media Markt... zu gehen und die Kameras mal aus der nähe zu betrachten. Welche Größe, welches Gewicht usw. dir zuspricht.

Antwort
von MrMiles, 7

Wenn du dich gerne mit Fotografie beschäftigst, dann wirst du sehr schnell den Spaß mit den günstigen Geräten verlieren. In dem Fall gilt, wer günstig kauft, kauft doppelt.

Klar kannst du mit einer 600D von Canon anfangen - die gibts schon mit 2 Objektiven im Paket. Da hast du einen breiten Zoombereich (Brennweitenbereich) abgedekt. Allerdings ist das Zubehör von Anfänger bis Mittelklassebreich nicht mit der Profiklasse kompatibel. Objektive musst du also doppelt kaufen.

Wenn du also überlegt, dich weiter mit Fotografie zu beschäftigen, solltest du für eine 5D oder 6D sparen. Die Objektive kosten am Ende in etwa das Gleiche.

Kommentar von Kai42 ,

Aber zu dem Punkt, dass er den Spaß an den "günstigen" Geräten verliert, muss er erst einmal hinkommen.

Und wenn er wirklich Bock hat, dann wird er sich hoffentlich mit der Materie auseinandersetzen und gleich Vollformat-Objektive kaufen. Oder eben auch nicht, da für ihn APS-C Modelle vollkommen ausreichend sind.

Nicht jeder hat Bock (wie vielleicht du und auf jeden Fall ich) mit einem Ziegelstein Marke EOS 1D durch die Weltgeschichte zu turnen. :-)

Kommentar von HDXFTGHF ,

Größter Quatsch den ich seit langem gelesen habe...

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