Frage von StuttgarterRapp, 57

Was für eine Krankheit kann es sein und was kann ich dagegen tun?

Servus miteinander.

Alsooo.. Aus irgendwelchen Gründen verkrafte ich Abweisungen von Menschen, von denen ich was will (an denen ich interessiert bin) ganz und gar nicht. Habe das Gefühl, dass ich nicht alleine sein kann, das ich einfach einen Menschen brauche, der mich liebt. So wie ich bin.

Hatte mal ein Mädchen kennengelernt. Es lief leider nichts... Es war aussichtslos. Wir hatten Kontakt abgebrochen. Aber ich versuche immernoch (Krankhaft) dass sie was von mir will... Damit mache ich nun eigentlich alles schlimmer.. Sie meinte, warum ich so besessen darauf bin, dass sie meine Gefühle erwidert. Ist das iwie eine Krankheit? Irgendeine Psychische Störung? Oder warum brauche ich das so unbedingt & nerve diese Menschen schon ins extreme.

Ich hoffe, es ist verständlich geschrieben, und freue mich auf Antworten.

VG euer Stuttgarter Rapper. :)

Antwort
von Schuhu, 20

Jeder Mensch ist gekränkt, wenn er zurückgewiesen wird. Aber - im Normalfall - wird die Enttäuschung nach einiger Zeit der Trauer und der Hoffnung weggesteckt.

Bei dir scheint das anders. Du kannst keinen Schlussstrich ziehen und kämpfst (völlig vergeblich) bis zu Erschöpfung. Ob das eine Krankheit ist, kann ich nicht beurteilen, eine Auffälligkeit ist es schon.Wenn du nicht allein dagegen ankommst, solltest du mal mit einem Psychologen sprechen, bevor du dich zu einem Stalker entwickelst.

Antwort
von MrBurner107, 19

Wir wollen doch alle jemanden haben, der uns liebt wie wir sind. Jedoch kann man das nicht erzwingen. Wenn du mit Zurückweisungen so schlecht umgehen kannst, solltest du dir unbedingt Hilfe suchen, weil man im Leben oft zurückgewiesen wird und sich nur selbst ein Bein stellt, wenn man das nicht akzeptieren kann.

Antwort
von Schattentochter, 10

Das klingt für mich nach einem Minderwertigkeitskomplex, der sich micht krankhafter Suche nach Geborgenheit, Akzeptanz und Anerkennung ausdrückt. (Ganz ganz grob und roh formuliert)

Eine Krankheit in dem Sinne ist das nicht, aber dennoch etwas, das man nicht unbeachtet lassen sollte - weil's durchaus auch in Depressionen und anderem Spaß münden kann. Und ganz offensichtlich hast du ja ob dieses deines "Zustands" einen Leidensdruck.

Also ganz unabhängig davon, ob's eine "Krankheit" in dem Sinne ist, denke ich, eine Therapie würde dir sehr gut tun. (Ich möchte an dieser Stelle von normaler Psychotherapie abraten und eine Emphasis auf die personenzentrierte Therapie nach Rogers legen -> auch Psychotherapie, aber ein anderes System -> gibt viele Therapeuten, die das machen, einfach googlen) -> etwas oder jemand hat, so glaube ich, an irgend einem Punkt deines Lebens dafür gesorgt, dass du glaubst, du wärst es nicht "wert". So etwas kriegt man weder durch's Grübeln noch durch's An-die-Wand-rennen weg.

Mehr Rat kann ich dir leider nicht geben - solche Probleme gehen viel viel vieeel zu tief, um sie einfach so loszuwerden. Ich kenne etwas sehr sehr Ähnliches von mir - oder kannte, für mich ist's mittlerweile leichter geworden.

Antwort
von Kingfrosch, 24

Du bist Abhängig von Anerkennung und Liebe. Es ist ausdruck eines Defizits deinersteits. Defitzite entstehen durch Wünsche. Finde heraus woher diese Wünsche kommen. - es hat auch was mit Persönlichkeitsentwicklung und Erfahrung zu tun.

Therapie oder Prostituierte bzw. Massagen oder Freiwilligendienst in sozialen Einrichtungen kann auch helfen.

PS: Pickup nennt das ONEitIS

Antwort
von WelleErdball, 6

Was du für eine "Krankheit" haben könntest beantwortet kein Laienforum sondern der Facharzt oder Psychotherapeut. Unsicherheiten, ein schlechtes Selbstbewusstsein.... das haben viele, das macht einen noch lange nicht krank.

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