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Was für ein Zucker ist wirklich gesund?

gefragt von vwfox77vwfox77 am 27.05.2008 um 18:45 Uhr

Hallo ihr lieben,

ich möchte einmal wissen,welche Art von Zucker wirklich gesund ist.

Würde mich über eure Antworten sehr freuen.

Lieben Dank!!

liebe grüsse

vwfox77

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Gesundheit x 60.060 Ernährung x 15.024 Zucker x 505

Qetan
beantwortet von Qetan am 27. Mai 2008 18:56
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Keiner.


WhiteAngelmzg
beantwortet von WhiteAngelmzg am 27. Mai 2008 19:07
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Nicht direkt Zucker, aber Süsskraut: Stevia

http://www.freestevia.de/index.html

Kommentar von pacole1 am 27. Mai 2008 19:19

DH


chipmunk7juli
beantwortet von chipmunk7juli am 24. Juli 2008 12:55
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Hi!

Brauner Zucker hat noch den \"Dreck\" des normalen Zuckers drin: die Melasse. Das schmeckt natürlich aromatischer, karamellartiger!

Gesünder ist der Zucker nicht, sieht nur gesünder aus, weil alles andere, was gesund sein soll auch dunkler ist: Vollkornreis ist dunkler als normaler Reis, Vollkornnudeln sind dunkler als normale Nudeln.

Die Süßkraft von braunem Zucker ist auch etwas geringer, weil die Melasse nicht so süß ist, wie der reine Zucker. Es ist nur minimal, aber viele meine, sie schmecken es auch!


chipmunk7juli
beantwortet von chipmunk7juli am 24. Juli 2008 12:50
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Ist brauner Zucker wirklich gesünder als weißer? Immerhin ist er ja doppelt so teuer.

Im Handel gibt es mehrere braune Zuckersorten: zum einen Vollrohrzucker, den eingedickten Saft des tropischen Zuckerrohrs. Er ist schlecht löslich und schmeckt karamelartig. „Vollzucker“ gibt es auch aus eingedicktem Zuckerrübensaft. Weiters findet man braunen Zucker, das ist meist nur Weißzucker, der mit Melasse (Zuckersirup) vermischt wurde. Die klebrigen Sirupreste sind ein idealer Nährboden für Mikroorganismen. Deshalb hält er sich nicht lange. Für alle gilt: Obwohl sie mehr Vitamine und Mineralstoffe enthalten als weißer Zucker, ist der Gesamtgehalt an wertvollen Nährstoffen gering; vor allem in Hinblick auf die hohe Energiemenge, die man sich damit zuführt. Er ist also genauso „gesund“ oder „ungesund“ wie weißer Zucker.


anonym
beantwortet von tieffanie am 29. Mai 2008 09:55
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Hi, ist ne wirklich komplizierte Frage oder Antwort.

Zuckeer ist nicht ungesund, Hirn z.B braucht Zucker und ohne Zucker gibts kein Hirn. Hirn kann auch keine Zuckerreserven anlegen im Gegensatz zum Muskel. Bei einer Unterzuckerung kann man sogar in einen Schock gleiten und sterben. Während die Überzuckerung nicht ganz so schnell dramatisch wird.

Zum Zucker, der Körper macht aus Kohlenhydraten den Zucker den er braucht. Bei der Nahrung gibt es die Einfachzucker Mono Disacharide oder Doppelzucker (Zweifachzucker) und Polysacharide oder Vielfachzucker (Mehrfachzucker)

Arten der Monosacharide

GLUCOSE (Dextrose oder Traubenzucker): kommt in allen Kohlehydrathaltigen Nahrungsmitteln vor, im Blut und in fast allen Organen.

GALAKTOSE( Schleimzucker): kommt in der Milch vor und ist Bestanteil der Glycoproteine und der Lipoide.

FRUCTOSE (Lävulose oder Fruchtzucker): kommt in Obst, Honig und Zucker vor, in der Plazenta und im fetalen Blut.

MANIOSE: ist in Orangenschalen und Bestandteil der Blutgruppensubstanz

RIBIOSE: in Johannesbeeren und Bestandteil der Nukleinsäuren.

ARABINOSE: in Pflaumen und Kirschen

XYLOSE: in der Kleie

Eigenschaften der Monosacharide

» Löslichkeit Alle Monosacharide sind wasserlöslich. Der Lösungsvorgang kann durch Erwärmen des Wassers beschleunigt werden. Die gute Löslichkeit trägt dazu bei , dass die Monosacharide sofort ins Blut übergehen und so rasche Energielieferanten sind.

» Süßkraft Einfachzucker haben eine recht unterschiedliche Süßkraft. Die Angaben über die Süßkraft der Monosacharide sind bezogen auf Rohr- und Rübenzucker>100 Z.B.: Glucose =50 , Fructose= 170 , Galaktose=63

» Vergärbarkeit Hefepilze spalten Monosacharide durch ihr Enzym ( Zymase ) in Äthylalkohol und Kohlendioxid. Galaktose ist mit Hefepilzen nur sehr langsam vergärbar.

Alkoholische Gärung

Bei der alkoholischen Gärung entstehen aus einem Molekül Glucose je zwei Moleküle Äthylalkohol und Kohlendioxid. Die Alkoholische Gärung kommt bei Bier- Wein- und Branntweinerzeugung zur Anwendung. Aus dem Alkohol wiederum erzeugen ESSIGSÄUREBAKTERIEN die Essigsäure.

Milchsäuregärung

Monosacharide können auch durch Milchsäurebakterien vergoren werden, dabei entstehen aus einem Molekül Glukose zwei Moleküle Milchsäure. Die Milchsäuregärung findet bei der Käse- und Salamireifung , bei der Herstellung von Sauerkraut und milchsaurem Gemüse so wie bei Silieren statt.

Disacharide (Doppel- oder Zweifachzucker)

Disacharide entstehen durch die Verbindung von zwei Monosacharid-Molekülen unter Abspaltung von einem Molekül Wasser.

Arten der Disacharide

SACCAROSE (Rohr- oder Rübenzucker): besteht aus Glucose + Fructose, kommt in der zu Zuckerrübe(16-20%) im Zuckerrohr(12-15%) vor, auch in Früchten und Knollen als Energiereserve für die Pflanzen.

MALTOSE (Malzzucker):besteht aus Glucose + Glukose und kommt in keimenden Getreidekörnern vor.

LACTOSE (Milchzucker):besteht aus Glucose + Galaktose und kommt in der Kuhmilch(4,8%) vor.

OLIGOSACCHARIDE: bestehen aus drei bis zehn Monosachariden, Arten sind Raffinose, Melecitose , Stachyose, kommen in Hülsenfrüchten Wurzeln , in Zuckermelasse, Honigtauhonig. Werden im Dickdarm von Bakterien umgewandelt, dabei entstehen Gase( Co2) und Wasserstoff. Die Gase verursachen Blähungen, deshalb bezeichnet man die Oligosacharide auch als „blähende Zucker“ .

Eigenschaften der Disaccharide

» Löslichkeit Disacharide sind ebenfalls wasserlöslich. Die Löslichkeit wird durch Erwärmen der Flüssigkeit beschleunigt.

» Süßkraft Disacharide besitzen wie die Monosacharide eine unterschiedliche Süßkraft. Rohr-, Rübenzucker= 100, Malzzucker=60, Milchzucker = 20 , Invertzucker = 80

» Vergärbarkeit Maltose und Saccharose sind nicht direkt vergärbar. Sie müssen zuerst enzymattisch zu Monosachariden abgebaut werden. Nun ist die Glucose durch Hefepilze vergärbar. Laktose kann durch Milchsäurebakterien in Glucose und Galaktose gespalten werden , dabei wird Glucose zu Milchsäure vergoren .

» Spaltung Durch kochen mit verdünnten Säuren entsteht aus Sacharose ein Gemisch aus Glukose und Fructose, das durch die Aufspaltung entstandene Gemisch wird als INVERTZUCKER bezeichnet. Invertzucker kommt in natürlicher Form im Bienenhonig vor.

Polysacharide (Vielfachzucker)

Polysacharide sind Verbindungen , die aus vielen Monosaccharin-Molekülen ( hundert bis mehreren tausend ) bestehen = Makromoleküle

Arten der Polysacharide

» Stärke Das Stärkekorn besteht aus 2 Arten von Polysachariden: 1. Amylose bildet sehr lange , gerade Ketten aus Glykose im inneren 2. Amylopektin bildet sich aus kürzeren, verzweigten Glucoseketten in der Hüllschicht Kommt als Reservekohlehydrat in allen Pflanzen ( in Knollen, Wurzeln, Samen , Früchten und Getreidekörnern ) vor. Hat Bedeutung in der Nahrungsmittelindustrie für Süßspeisen, vergoren als Alkohol, als Stärkesirup, Traubenzucker, Kunsthonig, Industriell als Klebstoff, Appretur, Pudergrundlage.

» Glykogen Der Molekülaufbau gleicht dem des Amylopektins. Glykogen ist als Reservestoff im Tierischen und Menschlichen Organismus gespeichert ( in der Leber und in der Muskulatur ). Bei Energiebedarf wird Glykogen zu Glukose abgebaut.

» Zellulose hochmolekulare Substanz , aus Glucoseresten. Kommt in Pflanzen als Gerüstsubstanz ( Obst , Gemüse , in den Randschichten des Getreides) vor. Zellulose ist, da sie völlig wasserunlöslich ist , ein unverdaulicher Nahrungsbestandteil (Ballaststoff ). Sie quillt im Darm auf und regt so die Darmbewegung an .

» Hemizellulose Ist eine Verbindung aus Hexosen und Pentosen und ein Begleitstoff der Zellulose. Hemizellulose ist unverdaulich. Sie quillt im Darm stärker auf als Zellulose und hat ebenfalls Bedeutung als Ballaststoff.

» Pektine Galakturonsäure (Abkömmling der Galaktose ), Galaktose und Arabinose. Kommt in fleischigen Pflanzenteilen , Kernen und Schalen verschiedener Obstsorten und unreifen Früchten vor. Sie sind unlöslich in kaltem Wasser , quellen jedoch stark auf und lösen sich beim Erhitzen. Beim Erkalten bilden sie ein Gel. Pektinreichen Früchte fördern den Gelierprozess bei der Herstellung von Marmeladen und Gelees. Pektine dienen im menschlichen Organismus als Ballaststoff. Sie können aufgrund ihrer hohen Quellfähigkeit im Darm Giftstoffe absorbieren und so unschädlich machen :z.B. rohe Äpfel bei Darmerkrankungen.

» Pflanzenschleime Der Aufbau ist ähnlich den Pektinen und kommen in Rotalgen , Braunalgen ( bilden ebenso viele Kohlenhydrate wie alle Landpflanzen zusammen ) vor. Z.B. Agar-Agar , Karrageen Haben Bedeutung in der Lebensmittelindustrie als : Stabilisatoren ( Schokolade , Eiscreme, Pudding, Ketchup )als Geliermittel ( Marmeladen, Tortengelees ), zur Klärung von Bier.

» Pflanzengummi Der Aufbau ist auch ähnlich den Pektinen , und kommt in Pflanzensäften tropischer Pflanzen vor. Z.B. Gummi arabicum , Tragant, und hat Bedeutung in der Süßwarenindustrie.

» Inulin Wird aus Fructoseresten aufgebaut, kommt in Knollen (Topinamburknollen (Sonnenblumenart ) ) vor, und hat eine Bedeutung bei der Herstellung von Fructose und von Diabetikernahrungsmitteln. Inulin ist im Aufbau der Stärke sehr ähnlich, ist aber unverdaulich. Es wird zu Nierenfunktionstests eingesetzt und hat als Ballaststoff Bedeutung.

Eigenschaften der Polysacharide

I. Löslichkeit und Verdaulichkeit Dextrine und Inuline sind wasserlöslich. Stärke: Stärkekörner quellen beim Erwähren in Wasser auf; Amylose und Amylohpektin werden dabei nicht getrennt. Es entsteht ein weitmaschiges Netz, die Zwischenräume werden mit Quellwasser ausgefüllt es bildet sich ein Gel ( Stärkekleister ), das beim Abkühlen eine feste Gallerte bildet. Zellulose , Hemizellulose , Pektine und Agar-Agar: sind völlig wasserunlöslich , zeigen starkes Quellungsvermögen. Die Wasserunlöslichen Polysacharide sind gleichzeitig unverdaulich= Ballaststoffe. Auf Grund ihres guten Quellvermögens vergrößern sie das Darmvolumen und sorgen dadurch für eine schnellere Darmpassage ( Giftstoffe werden schneller ausgeschieden) .

II. Süßkraft Polysacharide haben keine Süßkraft. Da Dextrine Abbauprodukte von Stärke und Glykogen sind, weisen sie einen leicht süßlichen Geschmack auf .

III. Vergärbarkeit Polysacharide sind nicht direkt vergärbar. Sie müsse zuerst zu Glucose gespalten werden.

Verdauung der Kohlenhydrate

Diese Bausteine werden durch die Darmzotten in die Blut- und Lymphbahnen aufgenommen (=Resorption), zu den Zellen transportiert und dort weiter umgesetzt (=Stoffwechsel).

Durch die Verdauung werden die Kohlehydrate für den Energiestoffwechsel vorbereitet:

» Monosacharide können unverändert aus dem Darm ins Blut resorbiert werden. » Disacharide müssen enzymattisch unter Anlagerung von Wasser zu Monosachariden abgebaut (gespalten) werden: - Maltase spaltet Maltose zu Glucose. - Sacharase (Invertase) spaltet Sacharose zu Fructose und Glucose. - Lactase spaltet Laktose zu Galaktose und Glukose. Die Enzyme, die Disacharide spalten, werden als Glucosidasen bezeichnet. » Polysacharide müssen ebenfalls enzymattisch zu Monosachariden gespalten werden: - Amylase spaltet Stärke und Glykogen zu Maltose. - Maltase spaltet Maltose zu Glukose. Zellulose und Hemizellulose können im menschlichen Verdauungstrakt nicht durch Enzyme abgebaut werden. Sie dienen als Ballaststoffe und regen die Darmperistaltik (= schubweise Bewegungen (zusammenziehen und Entspannen) zur Förderung des Nahrungsbreis) .

Ein Produkt welches z.B sehr gut die Zuckerregulation im Körper reguliert ist ein spezielles Noni welches mit Peptiden angereichert ist. http://www.spitzeleben.de/shop/productinfo.php?productsid=85


DerTroll
beantwortet von DerTroll am 27. Mai 2008 19:23
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Im Prinzip ist jeder Zucker gleich gesund/ungesund. Der körper kann natürlic am meisten vom Zuckerverwerten, wenn er aus Glucosemolekülen besteht. Und von den Zuckerarten her ist Honig der, der den Körper am meisten bringt.


Achat
beantwortet von Achat am 27. Mai 2008 19:08
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Ich denke auch nicht, das es "gesunden" Zucker gibt. Aber in Maßen genossen, ist das sicher okay.


marusch
beantwortet von marusch am 27. Mai 2008 19:05
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Wirklich gesund ist keiner, am natürlichsten sind Honig oder Früchte. Zum Kuchenteig oder Quark süßen lassen sich auch prima zermatsche reife Bananen verwenden.


gertrude2
beantwortet von gertrude2 am 27. Mai 2008 18:59
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oligozucker ist immer noch besser als einfacher zucker. brauner zucker ist genauso wie weisser...enthält nur verunreinigungen. viele sind in dem irrglauben, dass brauner besser als der normale kristallzucker


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