Frage von Gweelos, 182

Was erwartet mich beim Augenarzt?

Hallo ihr Lieben. Ich habe nächste Woche einen Termin bei einem Augenarzt ausgemacht aufgrund folgender Beschwerden.

  • sehe auf meinem linken Auge seit einer Weile unscharf

  • habe ein ständiges flimmern vor dem linken Auge (durchsichtige, blinkende, kleine Punkte, teilweise auch schwarz weiß, die mich beim sehen stören. Manchmal sind sie sehr mehr da, manchmal weniger. Ein blinkender Punkt taucht meistens in meinem unteren Augenwinkel auf. Sobald ich versuche den blinkenden Punkt zu fixieren, ist er weg. Punkte wandern immer mit meinem Blick.)

  • tränende Augen (beide Augen tränen ab und zu)

  • ein Fremdkörpergefühl im linken Auge (fühlt sich an wie ein Sandkorn)

Ich habe vorwiegend Probleme mit meinem linken Auge, weil auf diesem Auge das flimmern viel stärker ist als auf dem rechten und ich dadurch auch unschärfer sehe. Ist auf jeden fall sehr nervig und je mehr ich mich darauf konzentriere desto schlimmer wird es, hab ich das Gefühl. Wie dem auch sei, ich habe jetzt ein wenig Bammel vor dem Augenarzt termin, weil ich nicht weiß was auf mich zukommt. Mein letzter Termin beim Augenarzt ist schon ewig her. Da war ich ungefähr 9 Jahre alt. Bin jetzt 21. Hatte bisher allerdings immer gute Augen und keine Beschwerden, aber muss dazu sagen, dass ich auf dem linken Auge immer ein wenig schlechter gesehen habe.

Ich wollte mich mal informieren, um zu wissen, was mich erwartet. Ich habe gehört, dass bei der Untersuchung Augentropfen zur Pupillenerweiterung benutzt werden, um den Augenhintergrund zu untersuchen. Wird das auch bei mir gemacht? Mein Vater hat gemeint, dass sein aktueller Augenarzt, diese Technik nicht mehr benutzt. In seiner Praxis gibt es nun ein neues Gerät (habe mich informiert, heißt Optomap) mit dem die Netzhaut mit einem Laser gescannt wird und so bleibt einem das weittropfen erspart. Klingt für mich defintiv nach einer besseren Möglichkeit. Denn ich habe ehrlich gesagt große Angst vor diesen Augentropfen und würde mir das gerne ersparen. Zudem muss ich mit dem Bus zum Augenarzt und deshalb wäre das äußert unpraktisch, wenn ich alles verschwommen sehe. Will mich am Ende nicht verlaufen.

Kann ich mich gegen die Augentropfen entscheiden und für das Gerät, falls der Augenarzt meine Augen tropfen will? Ich hab an dem Tag noch was vor und ehrlich gesagt, würde ich eine Panikattacke bekommen, falls ich durch das Zeug noch schlechter auf dem linken Auge sehe, als zuvor. Ich weiß dieser Zustand wäre nur vorübergehend aber dennoch, macht mir das Angst. Habe öfters Panikattacken und eine generalisierte Angststörung. Daher habe ich Angst vorm Arzt und allen möglichen.

Wisst ihr was der Augenarzt sonst noch für Untersuchungen macht? Muss ich auch einen Sehtest machen? Ich habe auch große Angst vor einer schlimmen Diagnose...hören sich meine Symptome sehr besorgniserregend an?

Würde mich freuen, wenn ihr von euren Erfahrungen erzählen könntet und ihr in der Lage seit, mir ein wenig Mut zu machen. Danke, wäre lieb :)

Antwort
von TheInquiry, 108

Hallo Gweelos :)


Wenn Du tatsächlich eine so große Angst hast, dann sag es dem Arzt am besten direkt. Glaub mir, Du bist garantiert nicht sein erster Angstpatient ;)

Er wird dann schon mit dir abklären, wie es weitergeht.

Ich will jetzt nicht Ferndiagnostiker spielen, denn ich bin kein Experte auf dem Gebiet.
Ich habe aber schon von Bekannten von ähnlichen Symptomen gehört, und von denen ist keiner erblindet. Die meisten haben ihre Augen zu sehr angestrengt oder eine Hornhautverkrümmung gehabt und eine (neue) Brille bekommen.

Alles wird gut!

Liebe Grüße

The Inquiry

PS: keine Sorge, so hart sind die Augentropfen dann doch nicht. Man sieht zwar verschwommen und es kann auch ein wenig kratzen, aber solange Du nichts in Schriftgröße 14 lesen musst, geht es eigentlich :)

Kommentar von Gweelos ,

Hey du. Ich danke dir für deinen Tipp. Ich denke meine Angst anzusprechen, ist definitiv die beste Variante. Ich hatte die ganze Zeit Schiss mich vor dem Arzt lächerlich zu machen oder mich gar zu blamieren, indem ich dort hyperventiliere oder sonstiges und ich dann am Ende dumm angeguckt werde. :/ 

Ich hatte übrigens bisher keine Brille nötig und konnte immer alles klar erkennen. Selbst aus weiterer Entfernung. Nur mit meinem linken Auge habe ich da so meine Probleme. Kann es eigentlich sein, dass man auch nur auf einem Auge kurzsichtig ist? Ich dachte bisher immer, das wäre nur auf beiden Augen möglich. 

Und was die Augentropfen angeht, brennen die eigentlich? Ich hatte eher Angst, dass die Wirkung sehr lange Zeit anhält und den ganzen Tag nicht nachlässt. Das würde mir nämlich Angst bereiten. Aber ich hoffe mal, dass durch dieses neue Gerät, eine Behandlung mit Tropfen nicht nötig ist.

Danke übrigens für deine aufmunternden Worte. Weiß ich zu schätzen. Ich neige dazu, die Dinge zu dramatisieren. :)

Kommentar von TheInquiry ,

Ja, man kann auch nur auf einem Auge kurzsichtig sein. Man kann auch gleichzeitig auf einem kurz- und auf dem anderen weitsichtig sein. Ich habe auch zwei unterschiedliche Sehstärken (weitsichtig).

Die Augentropfen brennen jetzt nicht direkt, aber es kann anfangs ein wenig kratzen (ähnlich wie bei einem Fremdkörpergefühl).

Bei mir hat die Wirkung der Augentropfen immer den ganzen Tag angehalten, aber am nächsten Morgen war dann alles weg. Nur die Pupillen sind eventuell noch ein oder zwei Tage länger geweitet.

Hoffen wir mal, dass Du sie nicht brauchst ;)

Kommentar von Gweelos ,

Hey du. Ich wollte mich kurz mal wieder melden und eine kurze Rückmeldung erstatten. Ich war letzte Woche beim Augenarzt und wie sich herausgestellt hat, habe ich eine Hornhautverkrümmung am linken Auge, was dazu führt, dass ich sowohl vom nahen als auch vom weiten unschärfer sehe. Meine Augenärztin hat gemeint, dass hätten ganz viele Menschen. Ist also nix schlimmes. Ansonsten sind meine Augen gesund. Das Flimmern ist mittlerweile gott sei dank wieder von alleine weg gegangen. War wahrscheinlich stressbedingt . Meine Augenärztin hat mir empfohlen, zum Optiker zu gehen und mich dort beraten zu lassen, um festzustellen ob eine Brille in meinem Fall notwendig ist oder nicht. Mir wurde erzählt, dass ich bei einer leichten Hornhautverkrümmung, selber entscheiden darf ob ich eine Brille tragen will oder nicht. Wie dem auch sei, bin froh, dass sich das ganze geklärt hat. Und ich habe übrigens keine Augentropfen bekommen. Habe einen Sehtest gemacht und meine Augen wurden mit einem Gerät gescannt. Das war auch schon alles. Danke nochmals für deine Hilfe. 

XO :)

Kommentar von TheInquiry ,

Danke für die Rückmeldung. Schön, dass alles gut gelaufen ist. :)

Antwort
von Nichtsloshier, 87

Mach dir keine Sorgen!

Ich hatte auch solche symptome und bin zu dem Augenartzt gegangen.

zuerst musste ich einen SehTest machen, da muss man nur Buchstaben vorlesen ;)

Dannach habe ich Tropfen in die Augen bekommen was überhaupt nicht schlimm ist! Dannach siehst du ungefähr 30min. verschwommen und dann ist alles wieder gut.

Der Artzt guck dir dannch mit einem Gerät in die Augen und sagt dir was los ist :) (warscheinlich nichts schlimmes :3 )

Also mache dir keine Sorgen! Es wird nicht schlimmes passieren!

Es tut nichts Weh :)

Kommentar von Gweelos ,

Hey, danke für deinen netten Beitrag. Gut zu wissen, dass ich mit meinen Symptomen nicht alleine bin. :)

Was ist eigentlich bei dir herausgekommen? Hast du eine Brille bekommen?

Ich habe mal zum Spaß einen Sehtest aus dem Internet gemacht, um meine Augen zu testen. Ich konnte mit beiden Augen eigentlich so gut wie alles erkennen. Auch mit meinem schlechten Auge, was sehr komisch ist, weil ich dort unschärfer sehe und dieses flimmern immer da ist. Aber die Buchstaben konnte ich alle erkennen. Von demher weiß ich nicht, ob ich eine Brille nötig habe. Würde mich nur freuen, wenn dieses lästige Flimmern endlich weg wäre. :/

Kommentar von Nichtsloshier ,

Ich habe einen Knick in der Optik (angeboren) und muss eine Brille tragen,

Kann bei dir aber auch etwas anderes sein :)

Vllt hast du eine Sehschwäche  (oder etwas das nur kurze zeit andauert)

Bei einer Sehschwäche benötigt man eine Brille oder Kontaktlinsen, also nichts schlimmes :)

Wegen dem Flimmern, Da kenne ich mich leider nicht aus :/ tut mir leid

Das habe ich im Internet dazu gefunden: ,,
Flimmern oder Zacken am Sichtfeldrand hingegen sind typisch für eine
Aura, die manchen Migräneattacken vorausgeht. Das Flimmern kann auch
auftreten, ohne dass starke Kopfschmerzen
folgen. Augen­ärzte sprechen dann von einer vergleichsweise harmlosen
Augenmigräne, einer „migraine ophthalmique“, die nach kurzer Zeit
verschwindet."

Ich hoffe ich konnte dir weiter helfen :3

Kommentar von Gweelos ,

Ah, ok. Vielleicht bin ich ja auch nur kurzsichtig auf dem linken Auge. Mir ist bereits im Alter von 11 Jahren aufgefallen, dass ich auf dem rechten Auge besser sehen kann. Hatte allerdings nie eine Brille nötig. Ich habe auch bereits im Internet geguckt, an was es liegen könnte aber bin bisher nicht wirklich fündig geworden. Das mit der Migräne hatte ich auch schon im Verdacht. Allerdings dauert das maximal ca. eine halbe Stunde. Bei mir ist das schon seit Tagen so. Weiß nicht, ob es so etwas wie eine Dauermigräne gibt? Das letzte was mir jetzt noch einfällt, ist dass es evtl auch psychisch bedingt sein könnte. Hab gehört, dass Angst und Depressionen, auch augenflimmern und verschwommenes sehen auslösen können. Oder auch trockene Augen. 

Danke für deine Hilfe. Hört sich alles sehr beruhigend an. Ich versuche mich mal deswegen nicht verrückt zu machen. Wünsche dir noch eine erholsame Nacht :P

Antwort
von asiawok, 16

Denke daran
Danach hast du die Gewissheit dass alles okay ist und dass es dir wieder gut geht
Angst müsstest du nicht haben

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