Frage von crusher456, 52

Was erwartet mich, bei einer Psychotherapie-Sitzung gegen Soziale Phobie und Depression?

Hi, vor knapp 2 Jahren wurde mir von meinem Psychiater eine Soziale Phobie mit Depressionen diagnostiziert. Vom ersten Tag an wurde mir empfohlen, neben den Medikamenten, eine Psychotherapie zu machen. Bis heute hab ich zwar noch keinen Termin ausgemacht, doch ich werde morgen (hoffentlich endlich) zu einem Psychologen gehen. Ich besuche die 12. Klasse einer Fachoberschule mit dem Hauptfach Psychologie/Pädagogik. Ich habe dadurch sehr viel über mich und meine Krankheit, mein daher eingehendes Verhalten, Erleben und Handeln erfahren. Ich habe grundlegende Kenntnisse und habe auch gelernt, wie ich meiner Stoffwechselkrankheit entgegenwirken kann. Aber zu lesen und wissen was ich machen soll, heißt nicht gleich, dass ich es auch tue bzw. tun kann.

Wie geht ein Psychologe vor? Was erwartet mich nach der Analyse? Dass ich bewusst, in meinen Augen, angsteinflössende Situationen nicht vermeiden sondern bewältigen soll und mir weniger Gedanken über das Bild, das ich bei anderen hinterlasse, machen soll, weiß ich und versuche ich auch bereits. Wie gesagt, ich versuche es. Mein Erleben ändert sich seitdem trotzdem nicht. Ich würde mich gerne sozusagen impulsiv Verhalten, das sagen was ich denke, nicht stumm dastehen, wenn ich in einer Gruppe bin, bzw. nicht nur allgemeine Äußerungen wie "mhm", "ja", "genau", etc von mir geben.. Welche Übungen, die mein Erleben ändern, gibt es? Was ist mit einer Gruppentherapie, gibt es solche auch in kleineren Städten mit ca. 30k Einwohnern?

Danke und lG

Antwort
von HinataHime, 28

Hallo crusher456:)
Bei mir wurde auch eine soziale Phobie und depressive Episode diagnostiziert.
Was machst du denn genau für eine Therapie?
Ich hatte,als ich in der Klapse war eine Verhaltenstherapie.Es wurde über mein Verhalten geredet,wie ich meine negative Denkweise überwinde und mein Verhalten ändern kann.Es wurden verschiedene Aufgaben gestellt,jemanden ansprechen,unter die Mit Patienten gehen etc.
Hoffe konnte dir damit wenigstens ein bisschen helfen.Alles gute und viel Glück:)

LG HinataHime

Antwort
von Seanna, 30

Gruppentherapien gibt es ambulant extrem selten. Nur Selbsthilfe.

Wenn du dich bisschen auskennst weißt du ja dass es sehr sehr viele Therapieverfahren gibt. Kommt also drauf an worin er ausgebildet ist.

Grundsätzlich wird bei diesen Störungen eine Art der Verhaltenstherapie angewandt... Aber welche hängt von dir und dem Therapeuten ab.

Könnte mir allerdings gut ne kognitive VT vorstellen da du dazu zu neigen scheinst.

Es wird vermutlich rausgefunden in welchen konkreten Situationen du Schwierigkeiten hast und dann operationalisiert wie du Schritt für Schritt Veränderungen versuchen kannst. Und das dann wieder im der Stunde reflektiert und evaluiert. Und es wird psychoedukation über sozphobie und Depressionen geben.

Besprich das doch mit dem Therapeuten dass er dir sein vorgehen erläutern möge.

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