Was erwartet ein Arbeitgeber mehr von einem Studenten- ein Studium in Regelzeit oder eine gute Note?

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3 Antworten

Nach dem, was ich so mitbekomme, wird die Note wesentlich stärker als die Einhaltung der Regelstudienzeit beachtet.

Wenn es nur ein oder zwei Semester sind, fragt ohnehin niemand nach, was in der Zeit passiert ist. Selbst größere Regelstudienzeitüberschreitungen sind normalerweise kein Problem, wenn man diese halbwegs vernünftig erklären kann (Projektarbeit mit vorzeigbaren Ergebnissen, Praktika,  Auslandssemester etc.).

Die meisten Arbeitgeber bevorzugen außerdem Hochschulabsolventen, die eine gewisse persönliche Reife haben. Bachelorstudenten, die nach 6 Semestern mit 21/22 auf den Arbeitsmarkt kommen, werden meist (noch) nicht für voll genommen.

Also, falls man nicht von Bafög abhängig ist oder von anderen Verpflichtungen, sollte man sich keinen allzu großen Stress wegen der Regelstudienzeit machen. Viele nehmen gerade am Ende nochmal ein Semester extra, um sich ordentlich auf ihre Abschlussprüfungen vorzubereiten und so die bestmögliche Note herauszuholen.

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Gibt genug Studierende, die es nicht in der Regelstudienzeit schaffen. Einfach, weil das kaum zu schaffen ist. Das  war oft der Fall, als man die Diplomstudiengänge zu Beginn versucht hat einfach in Bachelorzeit durchzupressen. Andere müssen ja auch arbeiten oder studieren sonst irgendwie nebenher.

Ich persönlich interessiere mich jetzt nicht so sehr für das Alter und die Studienzeit. Ne einigermaßen gute Note sind mir wichtig, vllt. mal ein Praktikum, aber letztlich zählt wie viel er/sie kann, was ich meist in den Gesprächen rausfinde.

Gibt viele Bulimie Studiengänge, in denen Leute einfach alles auswendig lernen und tolle Noten haben, sich aber nie in ihrer Freizeit oder sonst wir praktisch damit beschäftigen und am Ende eines Studiums dann da stehen. Umgekehrt gibts auch viele Leute, die nicht so pralle Noten haben, aber einfach in ihrer kleinen Nische hervorragend funktionieren. Heißt natürlich nicht, dass jeder mit guten Noten schlecht wäre und umgekehrt.

An deiner Stelle würd ich halt einfach schauen, dass du was studierst, dass du aus einer gewissen Leidenschaft heraus machst (so wie ich früher Info) und am Ende vom Studium Erfahrungen vorweisen kannst, mal an was gearbeitet hast und Interesse mitbekommst.

In der jetzigen Arbeitsmarktsituation muss man nicht zu den oberen 2 % gehören und niemand verlangt einen perfekten Lebenslauf.

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Es hat beides seine Vorteile. Ein Studium in Regelstudienzeit würde evtl. zeigen, dass du belastbarer bist bzw. konsequent arbeitest

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