Falls ich heutzutage Lehrer werden möchte, was wird von den vielen Seiten von mir verlangt um ein richtig "guter Lehrer" zu sein?
Schüler, Eltern, Schulbehörde, Kollegen, Politik, etc?

Als Lehrer geht es dir wie einem Support-Mitarbeiter, du bist Angriffen von allen Seiten ausgesetzt ;-).
Das, was du als Lehrer können musst, wirst du lernen. Fachliches Wissen, Methodik, Pädagogik. Zudem solltest du eine hohe Sozialkompetenz haben. Es ist oft nicht einfach, in vielen Fällen schwierige Elterngespräche führen zu müssen und auch Erziehungsarbeit mitzuübernehmen, einen guten Draht zu den Schüler/innen zu haben und die Vorgaben der Schulbehörden zu erfüllen.
das du die schüler verstehst, den stoff gut rüberbringst, den stoff durchkriegst, und den unterricht interessant gestaltest, ach ja und durchsetzungsvermögen gekoppelt mit autorität

ich denke in erster linie ist das verhalten den schülern gegenüber wichtig. man muss autorität ausstrahlen ohne zu streg zu wirken, alle gleich behandeln und dabei individuell auf die schüler eingehen können. mann muss gutes wissen vermitteln ohne den unterricht langweilig wirken zu lassen =)

Solltest ein hohes Fachwissen haben, dich selber ständig weiterbilden, damit du nicht veraltetes Wissen weitervermittelst. Solltest es gut und interessant und vor allem verständlich vermitteln können. Und solltest auch keine Scheuh haben, mal hart durchzugreifen. Da du auch in jüngeren Klassen unterrichten wirst, sind auch pädagogische Fähigkeiten sehr wichtig. Also man muß gut mit Kindern umgehen können, egal wie schlimm sie sind.
ich denke es ist wichtig humorvoll zu sein und trotzdem ernst bleiben zu können. Die mischung aus locker und streng machts :P
Ein guter plan die bildung den schülern zu übermitteln sollte ich denke ich auch nicht fehlen ^^ ich wette das würde sie zum beliebten lehrer machen weil die schüler nicht einfach nur so dahängen und dem langweiligen unterricht folgen müssen sondern eine mischung aus spaß ,ernst,humor und bildung erleben ;)
Das wichtigste ist, dass du die Fähigkeit besitzt dein Wissen weiterzugeben, dass können viele Lehrer nicht, und du musst dich gut in die Kinder/Jugendlichen reinversetzten, und versuchen auf sie einzugehen, soweit das möglich ist!
DH!
das ist es halt was mich im Moment abschreckt Lehrer zu werden, von so vielen Seiten unterschiedlichste Anforderungen die man nicht unter einen Hut bekommen kann.
Schulbehörde will den Rahmplan durchpauken, der total überfrachtet ist und wenig spielraum bietet den Stoff nicht nur runterzurasseln.
Politiker wollen, dass man immer mehr für weniger arbeitet.
Schüler wollen Spass statt lernen.
Eltern wollen keine strenge aber bitte auch nicht lasch und dann noch Unterrichtsfächer haben die mMn zu den Eltern gehören statt in die Schule.
Für alle Seiten ist man die Schnittstelle und gleichzeitig der Buhmann, dafür 7 Jahre lang studieren ...
wenn ich selbiges in einem Unternehmen mit annähernd den selben Problemen unter einen Hut bekommen, bin ich hochbezahlter Manager :)
7 Jahre Studium? Willst du demnach Gymnasiallehrer werden oder warum diese lange Studiendauer? Ich habe dir eher die schwierigen Seiten aufgezählt, aber dennoch haben die Lehrer (ich arbeite mit Lehrern zusammen) viel Spass und auch Befriedigung mit ihrem Beruf. Relativ gute Entlöhnung und überdurchschnittliche Ferien sind auch ein wenig ein Ausgleich.
ja aber im Moment schwanke ich ob ich nicht lieber etwas anders machen soll, z.B. in einem der Fachbereiche studieren und Mitarbeite oder "nur" Doktor um an der Uni zu unterrichten. Prof wär mir glaub zu anstrengend :)
Ich weiss nicht, ab welcher Altersstufe in Deutschland das Gymnasium beginnt. Aber Gymnasiallehrer empfinden ihre Arbeit oftmals als leichter als Mittelschullehrer mit jüngeren Kindern. Im Gymnasium wird von den Schülern hohe Selbstständigkeit vorausgesetzt. Das Unterrichten gleicht eher einem "dozieren".