Tja, die "Expertinnen" kriegen die Fragen immer sehr viel später. Ich bin schon ein wenig geschockt, wie wenig alle über Welliernährung wissen. In der freien Natur fressen sie halbreife Samenkörner meistens von Gräsern. Von daher sollte die Frage nicht lauten "außer Sachen mit Körnern", sondern außer handelsüblichen Wellensittichfutter. Viel gesünder ist halbreifes Körnerfutter, weil wesentlich Vitamin haltiger als Trockenfutter. In genau dieser Jahreszeit gibt es Bauern, die halbreife Hirsesorten verschicken. (Agnes Achatz 08771 2997)Die friere ich ein, und die Vögel erhalten täglich eine Portion von ihrem Lieblingsfutter! Zudem habe ich mir ein Buch über Gräser gekauft und sammele große Büschel, was sie auch sehr, sehr gerne fressen. Vogelmiere gibt es ab Frühling täglich, ebenso wie Biosalat (alle Sorten, Eisberg hat am wenigsten Vitamine, Römersalat viel)- in den nassen Blättern baden sie gern. Neuerdings fressen meine gern Selleriestangen mit dem Grün dran. Manche Vögel mögen gern Gurken, Karotten, weil sie die abnagen können, weil die wenigsten Leute ihnen frische Zweige zum Abnagen geben. Dabei sind dort unter der Rinde viele Mineralstoffe zu holen und der Schnabel wird natürlich in der richtigen Länge gehalten. Zur Zeit wächst am Rande von Maisfeldern die Hühnerhirse, für Bauern ein Unkraut, für Wellis ein Leckerbissen. Google mal, wie die aussieht. Auch fast reife, weiche Maiskolben werden gern benagt. Alle Obstsorten kannst Du verfüttern, nehme nur die Kerne aus den Äpfeln und Birnen raus- die sind giftig. Vorsicht bei Kohlsorten, außer Kohlrabi ist alles Gift für die Vögelchen!

Hallo,
ich habe meinen Wellensittichen und Nyphensittichen immer Vogelmiere und Gräser gefüttert. Die sind voll darauf abgefahren. Aber Achtung zu Beginn. Sie sollten langsam an das Futter gewöhnt werden, sonst gibt es wie bei Pferden Durchfall. Also langsam die Menge steigern und stets apprupte Futterumstellungen vermeiden. Man sollte für die Eingewöhnung von neuem Futter ca. zwei Wochen einplanen. Ich denke die richtige Mischung von Frischutter und Körnerfutter machts.
Recht hast du. Im Frühling, wenn das Frischfutter bald überall wächst, muss man vorsichtig anfangen, Grünzeug zu geben, sonst gibt es Bauchweh!
Als Trockenfutter zusätzlich getrocknete Vogelmiere und Kalksteine, ab und zu Hirse, auch mal Kräcker. Wenn ich hier lese "Blattsalat und Äpfelchen" als Frischfutter, naja... Blattsalat enthält Nitrat, schädlich. Manche Wellis vertragen es gar nicht. Auf keinen Fall noch dazu nasse Blätter, wie jemand geschrieben hat. Lieber eine Schale mit Wasser zumm Baden oder ein Badehäuschen. Apfel führt schnell ab, also vorsichtig probieren. Vogelmiere frisch ist optimal. Führt nicht ab und in 35 Jahren Welli-Haltung hatte ich keinen, der Miere nicht mochte. Gibt es fast das ganze Jahr! Man muß nur etwas suchen. (An Hecken und unter großen Bäumen). Hält sich in der Vase einige Tage. Löwenzahn, geriebene Mohrrüben, angekeimtes Futter. In jedem Welli-Buch beschrieben, ebenso geeignete Stangen. Frische Sitzstangen, unterschiedlich dick, (waschen, auch wenn sie nicht von befahrenen Straßen kommen) werden gerne angeknabbert - gut für den Schnabel. Geeignet sind Stangen von Obstbäumen, Ahorn, Buchen. Kein Holunder, Vogelbeere. Viele Wellis mögen auch Golliwoog, über das Internet das ganze jahr günstig zu kaufen.
Blattsalate ebenso wie Vogelmiere und alle wasserhaltige Gemüsesorten wie Gurke, Spinat etc. wachsen durch Dünger, sogenannte Nitrate, die sie dem Boden entziehen. Konventionell angebaute Sorten der obengenannten Gemüse erhalten viel Kunstdünger, damit sie stark wachsen. Daher ist Biogemüse wesentlich besser. Das Problem entsteht jedoch bei der Lagerung von solchen Gemüsesorten. Da verwandelt sich das natürlich in den Pflanzen enthaltene Nitrat in Nitrit, und das ist für Mensch und Tier krebserregend! Also: Alles eher auf dem Markt, aus eigenem Anbau oder beim Bauern kaufen und am besten Bio, als zu lange gelagerte Supermarktware kaufen. Durch die langen Fahrtwege ist stark wasserhaltiges Gemüse aus dem Ausland auch nicht zu empfehlen. Über Holunder als Knabberäste wird gestritten. Ich hatte noch keinerlei Probleme damit, ebensowenig wie nasse Salatblätter!
Obst und Gemüse nur aus Bio-Anbau sollte wohl selbstverständlich sein. In 30 Jahren Welli-Haltung (natürlich keine Einzelhaltung!) hatte nicht ein Federbällchen Probleme mit frischer Vogelmiere, wohl aber mit Bio-Blattsalat oder Bio-Äpfeln.
kommt darauf an. auf jeden fall, ist/wäre es äußerst schlecht, wenn du deine hündin decken lassen würdest und welpen hast. du hast genug tiere und keines davon scheint unter artgerechten bedingungen zu leben. Vogel in kleinem käfig ohne freiflug, kaninchen im gechsirrgassi zerren, beides in einzelhaltung, eine schildkröte, die mit 100%iger sicherheit krank ist durch falsche ernährung und falsche haltung,... du hast keine ahnung von deinen vorhandenen haustieren, geschweige denn von welpen und deren aufzucht. also laß es sein und informier dich erst einmal in büchern im internet etc. wie du deine bereits vorhandenen tiere artgerecht halten lannst.
ab und zu mal ein stück apfel oder salatblatt geben,kannst du zwischen die stäbe stecken...-)
Wie fies ist das denn? Die armen Vögel sollten viel draussen sein!
Weintrauben und Apfelstückchen.
danke ...wen meine frage noch interressier hab ich ne gute seite gerade gefunden : http://mitglied.lycos.de/zauberfrau/sitessen.htm

Es gibt Keimschalen im Zoohandel zu kaufen. Nach wenigen Tagen schon kann das Tier selbst ernten. Wellensittiche lieben junge Triebe. Petersilie wird auch sehr gern genommen.

Versuche es mal unter : www.sittiche.de Die richtige Ernährung eines Wellensittichs
Ach ja, ich vergaß: Ein ganzjährig vitaminreiches Futter sind Haferkeimlinge. Reformhaus hat die beste, am wenigsten schimmelanfällige Qualität Sprießkornhafer (1 kg ca.3,- reicht bei 2 Vögeln ca. halbes Jahr). Davon gibt man ein kleine Handvoll in ein Schälchen, bedeckt es mit viel Wasser und spült es regelmäßig durch. Geh nach dem Geruch, wenn es frisch gespült ist, darf es nicht muffig riechen und die Körner dürfen nicht schwarz werden. Schmeckt auch gut. Nach 1-3 Tagen kann es immer wieder gut gespült ohne Wasser verfüttert werden, weil die Körner weich sind und innen einen gesunden Keim haben.
zweige? von der straße´??? wie kann man die krallen von ihnen kürzen also andere stangeN???
Zweige besser nicht von der Straße, sondern aus der Natur, wo es möglich wenig Schadstoffe wie Abgase, Kunstdünger etc. gibt. "Wir" kürzen die Krallen nicht an den Zweigen, sondern die Vögel nutzen ihre Krallen und ihre Schnäbel an den Zweigen ab, indem sie sie abnagen (Ich nenne meine Wellis immer Nagetiere!) und an ihnen herumklettern. Es ist auch wichtig für ihre kleinen Füße, dass sie auf verschieden dicken Stangen sitzen. Ich bin immer wieder überrascht, was für dünne Ästchen sich meine als Schlafplatz aussuchen, dabei ist ihr Sitzbaum ca. 2,5 m breit und 3 m hoch und besteht aus hoch und quer laufenden Naturästen, sowie Leitern etc.. Somit muss ich bei meinen Vögeln nie Krallen schneiden oder Angst haben, sie werden zu dick.