Frage von RheinlandJawoll, 174

Was denkt ihr wie die islamische Welt darauf reagieren würde wenn Christen so viele Terroranschläge in islamischen Ländern verüben würde?

Denkt ihr das die Muslime dann härter wie wir Christen gegenüber diesem Terror reagieren würden?

Antwort
von Lazybear, 98

Ja, habe dafür ein beispiel! In indonesien (88% muslime) haben kommunisten viele terroranschläge verübt, darunter auch entführungen etc. Naja in indonesien ist kommunist ein schimpfwort und es wurde auch sehr hart durchgegriffen, kommunismus wird dort nicht geduldet, naja das zeigt dass niemand dort lange differenziert hat ob alle kommunisten so sind oder nur einige wenige, ok es sind keine christen, aber eventuell doch vergleichbar vom prinzip! Du musst aber beachten, unsere gesellschaft hat sich auch im laufe der zeit so entwickelt wie sie ist, tolleranz ist sehr sehr sehr lange keine selbstverständlichkeit gewesen, zb judenverfolgung! Viele islamische länder haben diese entwicklungen noch nicht gehabt (aufklärung, humanismus....etc) stell dir mal vor wie die leute hier vor 200 jahren auf sowas reagiert hätten, wahrscheinlich genauso, bin also der meinung, dass manche islamische länder durchaus auch irgendwann so werden wie wir, wobei man muss auch dazu sagen, dass bei weitem nicht alle menschen hier von der intellektuellen entwicklung weiter sind als die in islamischen ländern, auf der anderen seite gibt es sicherlich menschen in islamischen ländern die den anderen vorraus sind! Lg

Antwort
von ArnoldBentheim, 100

Die meisten muslimischen Länder sind keine demokratischen Rechtsstaaten. Christliche Terroristen müssten in jedem Falle, demnächst auch wieder in der Türkei, mit der Todesstrafe rechnen.

Ich rate dir also dringend davon ab, einen Terroranschlag in muslimischen Ländern oder auch anderswo zu planen und durchzuführen! Ein solcher würde für dich in jedem Falle nicht gut ausgehen.

MfG

Arnold

Antwort
von wfwbinder, 74

Interessantes Gedankenspiel, aber wenn man bedenkt, dass es schon reicht ins Gefängnis zu kommen, nur wenn man was schlechtes über den Staatspräsidenten schreibt, dann dürfte es bei einem Anschlag mindestens auf Vierteilen, oder lebendig verbrennen hinauslaufen.

Antwort
von omikron, 79

Die würden sicherlich sagen, man sollte keinen Generalverdacht aussprechen. Nicht alle Christen sind böse, es handelt sich nur um einzelne Irre, die es eben gibt und die man aushalten muss.

Kommentar von WeicheBirne ,

xD

Kommentar von ArbeitsFreude ,

haha, der war gut!:)

Antwort
von thetee99, 116

Vielleicht wurde der Islam überhaupt erst ca. 600 Jahre nach dem Christentum gegründet, als eine Form von politisch-religiösen Widerstand gegen das damalige "römisch-katholische Reich"?

Wobei das unwahrscheinlich wäre, da der Koran im Grunde dazu auffordert, andere Religionen zu achten und zu respektieren.

Mohammad hatte seiner Zeit Verhaltensrichtlinien für Moslems festgelegt, die sich im Krieg befinden. Demach dürfen/sollen die eigentlich: keine Frauen töten, keine Kinder töten, keine Alten töten, keine unbewaffneten töten, niemanden töten der sich ergeben hat, keinen Baum fällen, keine Priester jeder Religion töten, keine Tempel entweihen/plündern.

Aber im Islam gibt es genau so unterschiedliche Lehren und Sichtweisen bzw. Interpretationen wie im Christentum. Für die meisten wäre das die endgültige Aufforderung zum Dschihad. Im Christentum würde das heute nicht mehr passieren, da das Christentum vollständig säkularisiert ist.

Kommentar von ThommyGunn ,

Mohammed war gegen die arabischen Heiden seiner Zeit, er hat sich im Judentum und Christentum bzw. Katholizismus vieler Elemente bedient, seine erste Frau war meine ich katholisch. Als die Juden und Christen ihn nicht als Prophet annahmen begann er sie zu hassen, vor allem die Juden. Mekka war nie unter römischer Herrschaft.

Antwort
von Aleqasina, 84

Müßige Spekulation.

Im übrigen sind terroristische Christen ein paradoxon. so etwas kann es nicht geben, weil Nächsten- und sogar Feindesliebe unabdingbar zum Christentum dazugehören.


Kommentar von WeicheBirne ,

Das ist Deine Interprätation vom Christentum. Unterschiedliche Menschen haben unterschiedliche Interprätationen. Entscheidend ist zu was ein Mensch sich zugehörig fühlt und nicht ob Du Dich mit ihm assoziiert wissen willst.

Einen Christen, der religiös motivierte Gewalttaten begeht würde ich und die Mehrheit der Bevölkerung als radikalen Christen bezeichnen. Ein Christ ist er aber allemal, da er sich ja mit einer bestimmten Form des christlichen Glaubens identifiziert.

Bei den Moslems ist es übrigens genauso. Moslems, die religiös motivierte Gewalttaten begehen, werden gemeinhin als radikale Moslems bezeichnet. Hier behaupten gemäßigtere Moslems einfach, die Gewalttäter seien keine Anhänger des Islams.


Solche Umdefinierungsversuche, weil einem etwas nicht in den Kram paßt, sind ziemlich irreführend. Grundsätzlich gilt in unserem Sprachverständnis: Jemand, der Elemente der christlichen Glaubensvorstellung annimmt, ist ein Christ.

Da könnte ja jeder kommen und neue Definitionen fordern, nur weil er den "wahren" Glauben hat.

Kommentar von Aleqasina ,


Da könnte ja jeder kommen und neue Definitionen fordern, nur weil er den "wahren" Glauben hat.

Christentum ist aber nun mal nicht irgendwas, wo sich jeder denken kann, was er will. Es gibt einen Maßstab. Und der ist Jesus Christus.

An der Bergpredigt kommt dabei keiner vorbei.

Kommentar von WeicheBirne ,

Das Problem mit Jesus Christus ist nun einmal wie man ihn auslegt. Insbesondere kann man die Bergpredigt unterschiedlich auslegen, unterschiedliche Stellen in der Predigt unterschiedlich stark gewichten und die Predigt im Verhältnis zu anderen Bibelstellen unterschiedlich stark gewichten.

Hier gebe ich Dir mal ein mögliches Interprätations-Beispiel:

Fast ganz zu Anfang in der Bergpredigt sagt Jesus in Matth 5:17-19

"Denkt nicht, dass ich gekommen bin, um das Gesetz oder die Propheten außer Kraft zu setzen. Ich bin nicht gekommen, ihre Forderungen abzuschaffen, sondern um sie zu erfüllen. Denn ich versichere euch: Solange Himmel und Erde bestehen, wird auch nicht ein Punkt oder Strich vom Gesetz vergehen; alles muss sich erfüllen. Wer auch nur eins von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen in diesem Sinn lehrt, der gilt in dem Reich, das der Himmel regiert, als der Geringste. Wer aber danach handelt und entsprechend lehrt, der wird in diesem Reich hochgeachtet sein.

http://www.bibel-online.net/buch/neue_evangelistische/matthaeus/5/#1

Das kann ich als Aufforderung verstehen alle Gebote des alten Testamentes exakt einzuhalten. Es würde unter anderem die Tötung von Männern erfordern, die miteinander geschlafen haben 

3. Mose 20:13

Wenn ein Mann mit einem anderen Mann Geschlechtsverkehr hat, haben sich beide auf abscheuliche Weise vergangen. Sie müssen getötet werden. Die Blutschuld dafür lastet auf ihnen.

http://www.bibel-online.net/buch/neue_evangelistische/3_mose/20/#1

Zwar steht in der Bergpredigt auch Matth 7:1

Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!

Aber das könnte ich als Aufforderung interprätieren nicht vorschnell zu richten. Ansonsten wäre Matth 7:1 nicht konsistent mit der Aussage: "Wer auch nur eins von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen in diesem Sinn lehrt, der gilt in dem Reich, das der Himmel regiert, als der Geringste."

Mit Feindes- und Nächstenliebe kommt diese Auslegung der Schrift nicht in Konflikt, denn ich kann ja jemanden lieben und trotzdem töten, weil es meine Pflicht vor Gott ist. Ich würde in diesem Fall also nicht frohen, sondern traurigen Herzens meine Pflicht erfüllen.

Du magst dieser Interprätation nicht zustimmen, aber andere Christen werden Deinen Interprätationen auch nicht immer zustimmen. In Bibeltexte kann man nun einmal alles mögliche hinein interprätieren. Was letztenendes mit einer Bibelstelle ist, kann keiner beweisen.

Kommentar von Fielkeinnameein ,

Dann lesen sie mal die Bibel. Die ist kein Stück besser als der Koran.

Antwort
von ThommyGunn, 90

Da Christen dort ohnehin schon verfolgt und diskriminiert werden, würde man wohl einen Genozid an ihnen verüben, so wie die Türkei damals an den Armeniern.

Antwort
von Kars036, 31

Mach mal die Augen auf, nur weil die Medien es verschweigen heißt es nicht das dort nichts geschieht. In Islamischen Ländern sterben täglich 1000de von Kindern durch Anschläge etc.

Antwort
von nowka20, 15

unsinnige frage, da europäer "normalerweise" im moralbereich besser drinnstehen

Antwort
von Tilgung, 103

Das ist doch das Hauptargument was die Hassprediger verwenden:

Drohnenangriff bei denen regelmäßig mehr als 60 Menschen sterben, Eingriffe der Geheimdienste in interne Konflikte um sich politische Vorteile zu sichern, Ausbeutung auf Grund von Bodenschätzen, völkerrechtswidrige Invasionen und und und

Erst einmal ein bisschen was in Erfahrung bringen und dann fragen stellen. Übrigens gibt es nicht nur christlichen Terrorismus in den USA, nein auch z.B. Joseph Kony und seine Terrormiliz in Uganda ...

Antwort
von Fielkeinnameein, 17

Hey,

was meinst du denn warum Teile des Nahe Ostens den "Westen", allen voran die USA, so hasst und warum es soviel islamistischen Terror gibt?? Nicht wegen unserem Lebensstil sondern weil "wir" seit Jahrzehnten den Nahen Osten terrorisieren und Mio von Menschen getötet haben.

Der Westen besteht ja nun mal größtenteils aus christlichen Staaten.

Mfg

Antwort
von Krouna, 3

Jeder der den Islam richtig kennt, weiß das der Islam in sich eine friedliche Religion ist .

Antwort
von muhamedba, 35

2003 wurde der Irak in die Steinzeit geschickt. Das Ergebnis daraus ist IS und ein Staat, der nicht mehr funktioniert. In Afghanistan wurde die Taliban aufgebaut und heute "bekämpft" man diese.

Warum sollte (nur ein Beispiel) ein Deutscher in die Türkei gehen und sich dort in die Luft sprengen? Der Türkei lässt über sein Land keine Drohnen fliegen, besetzt es nicht und schickt keine Waffen ins Land.

Jeder würde einfach sagen, dass das ein Terrorist ist, völlig egal, was er behaupten würde. Das Christentum kennt den Islam nicht einmal und in der Bibel steht (wie im Koran auch) nicht "töte Zivilisten".

Hätten die Türken so etwas wie Springer, dann würde man auch Wörter erfinden, wie Islam-ist.

Kommentar von Mark1616 ,
Hätten die Türken so etwas wie Springer, dann würde man auch Wörter erfinden, wie Islam-ist.

Wie würdest du denn die Zeitschriften nennen, die Merkel nach der Armenien Resolution als Wiedergeburt des Hitler dargestellt haben? Seriöse Nachrichtenmagazine?

Antwort
von Realisti, 149

Nun, das hatten wir doch schon mal. Da sind die Christen mit kompletten Heeren in ihre Länder einmarschiert. Damals hieß das noch Kreuzzüge.

Kommentar von LokFuehrer1488 ,

Und die Reaktionen sind ja auch nicht friedlich ausgefallen.

Kommentar von RheinlandJawoll ,

Aber den Unterschied zwischen ganz alte Vergangenheit und moderne Gegenwart kennst du schon oder? Außerdem waren die Kreuzzüge erst hunderte Jahre nach dem kriegerischen Islam der 57 Staaten gewaltsam erobert hat, und die Kreuzzüge waren nur eine Verteidigung dagegen. Das eine ist Vergangenheit, und das andere die Gegenwart. Islam = 270 Millionen Opfer und jedes Jahr, auch jetzt kommen über hundert tausende dazu

Kommentar von LienusMan ,

Wie kommst du denn auf deine 270 Millionen?

Kommentar von RheinlandJawoll ,

Geschichtsschreibung, was sonst

Kommentar von Realisti ,

@RheinlandJawoll

Kannst du uns einen Link dazu geben? Welche Quellen?

Kommentar von WeicheBirne ,

Aber, aber... das heilige römische Reich deutscher Nation hat die Türken auch nicht als Terroristen bezeichnet als diese auf Wien marschiert sind.

Immer schön differenzieren und realistisch bleiben ;o)

Antwort
von UplinkServer, 60

Wenn ich mir die Anrworten so durch lese muss ich echt lachen darüber. Unwissenheit ist nicht schlimm Dummheit dagegen schon. :)

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