Frage von Anonymus441, 311

Was denkt Ihr über Moslems bzw den Islam?

Hallo erstmal und As Selamu Alaikum,

Ich wollte wissen was Ihr über uns so denkt schreibt einfach bitte in die Kommentare was Ihr wirklich von uns denkt. Ich habe nur eine bitte betrachtet uns nicht wie in den Medien angezeigt wird betrachtet uns wie Alle Menschen die in einer Religion sind wie Christen, Budisten etc. Bedenkt bitte genauso das es überall schlechte Menschen gebt in Jeder Religion oder in Jedem Land. Ich will keine Vorurteile hören oder so ich will eure Wahre Meinung zu uns Moslems hören. Das würde mich wirklich sehr interessieren. Vielen Dank im Voraus.

Antwort
von DottorePsycho, 67

Ich bin selbst Muslim, gehöre aber einer verfolgten und diskriminierten Minderheit an, weshalb ich mich ebenfalls berufen fühle, mich hier zu Wort zu melden.

Über Sunniten - also die große Mehrheit der Muslime und Hauptagitateure in Sachen Diskriminierung meiner Religion - denke ich nicht besonders gut:

  • Sie legen oft eine Selbstgefälligkeit und Arroganz an den Tag, indem sie sich über alle anderen Muslime - über Nicht-Muslime sowieso - stellen und die Fatwas sunnitischer Rechtsgelehrter als verbindlich für "die Muslime" ausrufen. Die Krönung der Anmaßung ist "wer die sunnitische Sunnah nicht akzeptiert, der ist ein kafir"
  • So gut wie jeder IS-Kämpfer ist ein Sunnite. Aber anstatt Verantwortung zu übernehmen oder mal nach den Ursachen in der eigenen Mitte zu suchen, werden die IS-Kämpfer aus dem Islam rausdefiniert. Der IS hat mit dem Islam nichts zu tun? Stimmt, er hat mit dem Sunnitentum zu tun.
  • Vermeintlich strenggläubige Muslima mit Hijab, Niqab oder Burka stellen eine Mahnung für alle jungen Muslima dar, die vor der Entscheidung stehen, sich ebenfalls so zu verhüllen. Da Jugendliche sich in durchaus ungesundem Maße davon abhängig machen, was die peergroup meint, denkt oder tut, entsteht hier ein immenser Druck auf die jungen Mädchen, sich zu verhüllen, um nicht automatisch in den Anfangsverdacht der Unzucht zu geraten. Und das, obwohl der Hijab erwiesenermaßen keine islamische Pflicht ist.
  • Junge sunnitische Männer stoßen sich an den naiven Deutschen Mädels die Hörner ab, obwohl dies im Sunnitentum eine schwere Sünde darstellt. Gleichzeitig aber dürfen ihre Schwestern kaum das Haus verlassen, sich nicht ohne mahram mit einem Jungen treffen etc.
  • Eine Pro-Erdogan-Demo ist ruckzuck organisiert. Eine Demo gegen die Unterdrückung der Minderheiten in der Türkei, gegen den IS, gegen türkische Waffenlieferungen an den IS, gegen Steinigungen, Auspeitschungen, Todesstrafe etc. ..... darauf wartet man vergeblich. Drum darf man sich als Sunnite auch nicht wundern oder beschweren, wenn die Deutschen annehmen, dass all diese Greueltaten von den meisten Muslimen mindestens gutgeheißen werden.
Antwort
von Repwf, 69

Mir ist die Religion meiner Mitmenschen generell völlig egal - SOLANGE mich keiner zu irgendwas bekehren will!

Antwort
von KruemmelElli, 56

Ich persönlich habe gar keine Probleme oder Vorurteile anderen Religionen (in diesem Fall dem Islam) gegenüber. Solange ich meinem Glauben nachgehen kann, ist es mir völlig egal, an was andere glauben. 

Buddhismus, Hinduismus, Islam, Christentum - das sind alles Religionen, die unterschiedlich sind und trotzdem nicht als schlecht oder gut gewertet werden können. 

Auch wenn der Islam mit seinen ungewöhnlichen Regelungen wie z.B. der Kleidervorschriften für Frauen auf mich etwas eigenartig und vielleicht streng wirkt, bin ich der Meinung, dass solche Dinge für Gläubige das normalste der Welt ist und akzeptiert werden sollte - so wie jeder von uns akzeptiert werden möchte. 

Antwort
von Lavendelelf, 55

Ich denke nichts pauschal über Moslems, ich denke nichts pauschal über den Islam. Ich bilde mir meine Meinung immer über einzelne Menschen.

Kommentar von bluestyler ,

faire antwort

Antwort
von Pescatori, 57

Wie und was Du schreibst weckt in mir Sympathie für Deine Haltung zu Deiner Religion.

Über sie lerne ich viel, wenn ich Deine Frage lese oder etwa die interessante Antwort von DottorePsycho.

Ich muss Dir aber leider sagen, dass ich über viele Beiträge von Menschen, die sich für berechtigt halten andere über das  vorgeschriebene Verhalten und über die Shari`ah zu belehren, sehr erschrocken bin. Lies doch einmal diesen Beitrag im Internet und ich glaube, Du verstehst was ich meine:

http://islamfatwa.de/soziale-angelegenheiten/74-straftaten-a-urteile/1328-zina-e...

Ich habe vor einigen Jahren  warmherzige, mitfühlende Muslime kennengelernt.

Aber wo erheben sie in der Öffentlichkeit, in den Medien ihre Stimmen!

In allen Religionen stellt die „Buchstabengläubigkeit“ ein großes Problem dar. Meine Meinung über den Islam – besser über den fundamentalistischen Islam – hat sich in letzter Zeit leider sehr zum Negativen entwickelt.

Ich hoffe auf einen Islam der Barmherzigkeit der aus tiefster Überzeugung die Menschenrechte achtet, besonders das Recht auf körperliche Unversehrtheit.

Dschalāl ad-Dīn ar-Rūmī war auch ein Muslim. Für ihn war die Liebe  "die Hauptkraft des Universums" (Wikipedia).

Wo finde ich die Gläubigen Deiner Religion, denen wie Rumi tiefe Gläubigkeit und Liebe alles bedeutet?

Kommentar von Pescatori ,

Und noch etwas sei nachgetragen: Meine Frau und ich sind mit einem schwulen Ehepaar eng befreundet. Ist es nicht verständlich, das wir kritisch über Deine Religion denken, wenn schwulen Paaren in islamischen Ländern die Hinrichtung droht?

Kommentar von bluestyler ,

Im Christentum auch.

Antwort
von SibTiger, 42

Ich habe nichts gegen muslimische Menschen, mit Aleviten komme ich sogar recht gut aus.

Ich mag allerdings den Koran nicht und auch nicht den religiösen Fundamentalismus. Dieser Fundamentalismus ist nun einmal im Islam (insbesondere bei den Sunniten) immer noch sehr viel weiter verbreitet als in anderen Religionen. Das hat übrigens überhaupt nichts mit dem Terror zun tun sondern ich meine den friedlichen Fundamentalismus, mit seinen ganzen nicht mehr zeitgemäßen Vorschriften, die nicht nur die Muslime einschränken sondern (begrenzt) auch die Nicht-Muslime, die mit den Gläubigen zu tun haben.

Ich habe allerdings die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass sich auch im Islam im Verlaufe der nächsten Jahre (Jahrzehnte) ein zeitgemäßeres Gedankengut durchsetzt. Ansätze sind manchmal vorhanden





Kommentar von Aktzeptieren ,

Gute Antwort sibtiger👍

Antwort
von aliumei13, 35

Ich,als muslima akzeptiere jede Religion mir ist einfach wichtig, dass jeder akzeptiert wird,wie er ist .

Antwort
von nowka20, 43

das sind menschen, die noch ganz stark die lebenshilfe religion benötigen

Antwort
von livechat, 39

>>Der Islam ist in seiner Gesamtheit perfekt und frei von jeglichen negativen Aspekten<<

Diese Antwort möchtest Du lesen, stimmt's?

Kommentar von Aktzeptieren ,

mit der Antwort hast du eigentlich nicht gelogen, es ist nicht der Islam der Terror verbreitet, das sind Leute die den Islam schlecht darstellen und theoretisch nichts mit dem Islam Zutun haben.

Kommentar von Mark1616 ,

Eine Ideologie ohne Anhänger ist tot. Sie ist nicht mehr existent und kann alleine deswegen nicht alleine und ohne ihre Anhänger in Betracht zu ziehen analysiert werden. Was du hier von dir gibst ist die übliche Schwafelei von Muslimen, die zu feige sind zu den negativen Aspekten ihrer Religion zu stehen.

Antwort
von MehrPSproLiter, 29

Ich habe drei Moslems als Freunde und habe absolut kein Problem damit. Wie bei anderen Religionen und Glaubensgemeinschaften stört es mich nur, wenn mich eine Person drängt, so wie sie zu handeln und mein Verhalten nicht toleriert. Das ist ja aber bekanntlich ein Problem der Einzelperson und nicht der Religion. Also - ich sehe da keine Probleme und auch keinen Unterschied.

Antwort
von angeliclee, 35

Moslems sind Menschen so wie wir alle, sie haben bloß eine andere Religion. Und es kommt immer auf den Menschen selber an, es gibt nette Moslems und auch nicht so sympathische, das ist überall so, das ist normal. Ich kann nicht sagen dass alle Moslems die nettesten Menschen der Welt sind, aber zu sagen, dass sie Terroristen seien, etc. ist eine Verallgemeinerung und vollkommen falsch. Von daher kann ich eine Person erst beurteilen, wenn ich sie kennengelernt habe, vollkommen egal, welche Religion sie hat.

Kommentar von bluestyler ,

schoene antwort 

Antwort
von silberwind58, 29

Der Islam ist wie alle Religionen,friedlich,Menschlich. Was aber Fanatiker daraus gemacht haben,das ist schade! Nein,für mich gibt es keinen Unterschied es ist mir egal ,wer an was glaubt. Ich habe Moslems in meinem Freundeskreis. Niemand werfe den ersten Stein!

Kommentar von wickedsick05 ,

Der Islam ist wie alle Religionen,friedlich,Menschlich.

"Der Islam" ist gar nichts. Der Islam ist eine Religion mehr nicht. Die Menschen die dieser Religion angehörig sind interpretieren den Koran wie es ihnen gefällt. DIESE Interpretation ist es was friedlich, Menschlich ODER aber auch Hass gesteuert, Menschenfeindlich und erniedrigend sein kann. Es gibt "den Islam" NICHT. Es gibt nur verschiedene Interpretationen. Wie bei den Christen. evangelisch, katholisch oder Zeugen Jehovas....und alle Splittergruppen. Die ihre Interpretation der Bibel mehr oder weniger funtamentalistisch ausleben. z.b. bei den Zeugen Jehovas ist die Selbstbefriedigung "verboten"... bei anderen ist es egal...

Was aber Fanatiker daraus gemacht haben,das ist schade!

auch falsch. Fanatiker haben NICHTS gemacht. DIE interpretationen die im Mittelalter stecken geblieben sind es. D.h. Die Fanatiker gibt es nicht erst seit gestern. Bereits VOR 2011 als einige Flugzeuge in ein Hochhaus steuerten gab es fanatismus. Der Fanatismus ist genauso alt wie Religion. Der Fanatismus hat sich im laufe der Zeit in manchen Religionen ABGEBAUT und an die Moderne angepasst. z.b. Ehrenmord gibt es heute noch unter Christen z.b. in Mexiko oder Spanien weil dort der abbau dieses Mittelalterlichen gedankenguts noch nicht so viele Früchte trug. Da aber die Islam geprägten Länder industriell KAUM Fortschritte machten sondern statt Schulen Moscheen bauten bleibt eben die Bildung auf der strecke. Da der Koran NICHT hinterfragt werden darf (was im übrigen auch bei der Bibel lange gang und gäbe war) bleibt man eben auf einem Bildungsniveau hängen und entwickelt sich nicht weiter das ist ein Teufelskreislauf den es gilt auszubrechen. NUN stößt DIESES Wüstenvolk auf die Moderne und ist völlig überfordert. Plötzlich halb nakte Frauen auf der Straße und kein Sharia mehr...

Kommentar von wickedsick05 ,

hier auch das ist "Der Islam" eine andere Interpretation und der Teufelskreis von dem ich Sprach:

Saudi-Arabien geht hart gegen sunnitische Extremisten vor. Doch das Regime in Riad ist Förderer des Terrorismus und Opfer zugleich.

Saudi-Arabien ist so Opfer des islamistischen Terrorismus und geht - im eigenen Land - hart gegen ihn vor, liefert ihm aber zugleich die ideologische Basis.

http://www.sueddeutsche.de/politik/saudi-arabien-der-terror-frisst-seine-vaeter-...

Religionsfreiheit:

Eingeführt wurde die Scharia in dem Gebiet am nördlichen Zipfel Sumatras schon im Jahr 2001. Nachdem der Tsunami
das Ende des langjährigen Bürgerkriegs beschleunigt hatte, gewährte die Zentralregierung der Region im Jahr 2005 autonome Sonderrechte, darunter die Erlaubnis, an der Scharia festzuhalten.

Das gilt mittlerweile auch für die Christen und Chinesen, die auf der
„Terrasse Mekkas“ leben. Im April erhielt eine 60-jährige Christin 28
Stockhiebe, weil sie trotz Verbots in Aceh Alkohol verkauft hatte.

http://www.fr-online.de/panorama/scharia-in-indonesien-ausgepeitscht-und-angegaf...

minderbemittelte gläubige und die gibt es nicht erst seit gestern...

Kommentar von silberwind58 ,

Könntest Du Dich ein bisschen kürzer fassen,dann lese ich das gerne durch! Aber solche Romane,nein danke!!!

Kommentar von wickedsick05 ,

Könntest Du Dich ein bisschen kürzer fassen,dann lese ich das gerne durch!

klar:

Der Islam ist wie alle Religionen,friedlich,Menschlich.

falsch

Was aber Fanatiker daraus gemacht haben,das ist schade!

auch falsch

besser so?

Kommentar von bluestyler ,

Naja da has du dich nicht richtig informiert.

Im Islam ist Selbstbefriedigung ebenfalls eine Suende. Eventuell im Christentum auch, weiss es nicht genau,

Kommentar von wickedsick05 ,

Im Islam ist Selbstbefriedigung ebenfalls eine Suende.

weiss ich. ich behaupte nicht das gegenteil...

z.b. bei den Zeugen Jehovas ist die Selbstbefriedigung "verboten"... bei anderen ist es egal...

z.b. heisst in Deutschland = ZUM BEISPIEL

wenn man EIN beispiel nennt heisst das NICHT das dies die einzigen sind... und

bei anderen ist es egal...

heisst NICHT bei ALLEN anderen...

Kommentar von Mark1616 ,

Was ist eine Ideologie ohne ihre Anhänger? Sie mag noch so perfekt sein, sie wird aber keinerlei Auswirkungen in der echten Welt haben. Eine Ideologie ohne Anhänger ist tot, deswegen muss der Einfluss und das Verhalten ihrer Anhänger zwangsläufig mit in Betracht gezogen werden wenn man den Islam analysiert.

Antwort
von Falkenpost, 26

Kein Problem mit allen, solange jeder in Frieden leben kann. In allen(!) Religionen gibt es Pappnasen. Auch bei den Christen, Atheisten, ...

Niemand ist rein von Sünde!

Antwort
von livechat, 35

Endlich ist es soweit, seit 2015 ist der Islam auch in Deutschland angekommen – so hatten es doch der ehemalige Bundespräsident Wulff
und die heutige Kanzlerin uns attestiert, dass der Islam zu Deutschland gehört.

Mit der Zerstörung der islamischen Länder durch den Neoliberalismus des Westens, wie Libyen, Irak, Afghanistan, und dem Krieg in Syrien hat man den Grundstein für diesen Terrorismus gelegt und nach Europa getragen. Ein gefundenes Fressen für all die Anhänger, die schon vor mehr als 30 Jahren die Islamisierung Europas durch die biologische Waffe proklamiert haben. Angefangen mit Al Qaida im Irak und ihrem mörderischen Auftreten,
aufgerüstet durch die hinterlassene Kriegsbeute der USA im Irak, wurde
anschließend  die Nachfolge-Terrororganisation IS gegründet und bis heute durch die Türkei und die USA unterstützt.

Zerstörte Lebensgrundlage und Heimat, durch den Westen und den IS, haben Millionen Flüchtlinge geschaffen, die die heile Welt und eine neue Heimat in Europa suchen.

Untergetaucht im großen Strom der Wanderschaft auch viele IS-Anhänger, die nun in Europa auf ihren Einsatz warten. Deutschland noch ein Schläferland für den IS, wie wir seit dem 11. September 2001 wissen! Inzwischen hat uns die Realität eingeholt !!!

Kommentar von bluestyler ,

Deutschland war halt gegen Palistina ( Moslems ) und hat Isreal ( Juden ) Waffen geliefert...

Das ist einfach alles Politik...

Wenn du nur wuesstest wie viel Geld so ein Attentaeter bekommt..

Kommentar von livechat ,

Natürlich ist das alles Politik, was denn sonst?

Wie viel Geld ein Attentäter bekommt, das ist für mich uninteressant.

Wenn Du dich mit den "Löhnen" in diesem "Gewerbe" auskennst - schön für dich.

Antwort
von LisanneVicious, 28

Ganz genauso wie über Christen, Buddhisten, Atheisten und andere Menschen.

Mich interessiert der Mensch an sich, nicht der Glaube, den er hat.

Antwort
von wannadance, 9

Hey, ich wollte mich auch noch kurz und knapp dazu äußern :)

Mir gefällt der Islam sehr, weil für mich bei dem Gedanken daran eine innere Ruhe entsteht. Ich finde, dass viele Muslime sehr hilfsbereit mit ihren Mitmenschen umgehen, vorallem auch mit Konvertierten. (ist mir so aufgefallen)

Sobald ich volljährig bin, würde ich liebend gerne meine Religion wechseln, weil ich denke, dass ich im Islam besser aufgehoben bin.

Nochmals, ich habe absolut keine Probleme mit Leute muslimischen Glaubens und finde den Medieneinfluss ekelhaft !

LG

Elisabeth (:

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