Frage von maxe200103, 100

Was denkt ihr über den Tod und was danach kommt?

Hallo Leute,
Ich (m/15) mache mir Gedanken über das leben... wie es für mich aussieht mit Beruf und Familie etc. Dann durchdenke ich mein Leben chronologisch und komme am Ende an... Der Tod... Für mich (jemand der nicht an die Religion glaubt.. Wissenschaft 👍🏽) ein hochspannendes Thema, was mich seit ein paar Stunden wach hält.... Ich finde es unglaublich interessant und denke darüber nach wie es wohl danach aussieht.... und was andere Leute darüber denken. Also liebe Community... Was denkt ihr über den Tod ? Was denkt ihr kommt danach ? Vllt sagt ihr auch was ihr denkt wobei ihr sterben werdet ? Oder was eure Lebenserwartung ist? Vllt hat jemand Angst davor (wie ich [weil es jede Zeit vorbei sein könnte... ]) ?

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Antwort
von zahlenguide, 25

Als ich fünf Jahre alt war, bin ich einmal ertrunken. Die ersten Minuten habe ich versucht aus dem Wasser heraus zu kommen, aber weil ich nicht schwimmen konnte und auch ansonsten wenig Kraft hatte, konnte ich mich aus meiner Zwangslage nicht befreien. In dieser Zeit habe ich nur einen körperlichen Druck gespürt - keine Schmerzen.

Dann wurde der Widerstand stärker. Ich habe versucht unter Wasser auf mich aufmerksam zu machen. Die Finger aus dem Wasser zu strecken, unter Wasser Lärm zu machen - aber es war an einem See und viel zu laut dort um das leise Plätschern zu hören. Der Druck im inneren nahm zu - aber Schmerzen direkt hatte ich nicht. Meine Speiseröhre hat vielleicht vergleichbar mit ganz leichtem Sodbrennen ein wenig gepickst - mehr war dabei aber auch nicht. Hier muss ich fast 5 Minuten unter Wasser gewesen sein.

Dann habe ich festgestellt, dass das Kämpfen keinen Sinn hat. Ich hatte noch genügend Kraft, habe mich auch nicht müde gefühlt, aber ich wusste, dass die Wasseroberfläche einfach zu weit oben war.

Ich gab auf und sofort viel alle Last und der Druck von mir ab. Ich habe mich niemals danach so glücklich gefühlt wie in diesem Augenblick. - Und ich war später tief verliebt und habe viele besondere Dinge erlebt, aber damals habe ich mich wirklich glücklich gefühlt. Plötzlich nahm ich bewusst war, wie schön der See von unten war. Das Licht wirkte magisch, wie aus einem Hollywoodfilm.

Alle meine Sorgen - Streit mit Eltern, Geschwistern, Kinder - und alle Ängste vielen von mir ab. Ich verabschiedete mich vor allem innerlich von meinen Eltern und wünschte mir damals, dass sie nicht traurig sind, wenn ich nicht mehr da bin. Ich fühlte mich sehr leicht und glücklich.

Dann wurde die Wasseroberfläche verwirbelt und zwei starke Arme griffen mich. Sobald mein Kopf die Wasseroberfläche durchbrach, bekam ich am ganzen Körper immense Schmerzen. Wirklich alles tat weh und ich konnte mich 10 Minuten lang überhaupt nicht bewegen. Danach war der Schmerz schnell weg und es wurde wieder ein normaler Tag.

Ich vermute, dass das was auf uns zu kommt, wenn wir sterben einfach nicht mit unserem Verstand erfassbar ist. Aber schlimm ist es bestimmt nicht.

Antwort
von Cruiser67, 37

Guten Morgen maxe200103!

Deine Gedanken erinnern mich an meine Jugend. Ich war als Kind schwer krank  (ich kam gerade erst in die dritte Klasse) und musste über mehrere Jahre immer wieder ins Krankenhaus. In der fünften Klasse war es so schlimm, dass ich gar nicht mehr in die Schule gehen durfte und Hausunterricht bekam.

Diese Erlebnisse machten mich schneller "erwachsen" und wie die meisten Menschen, die durch ihre Erkrankung auch sterben könnten, befasste auch ich mich mit Religion und mit Gott.

Ich suchte regelrecht nach ihm. Ich hatte mit 12 schon die Bibel komplett gelesen und ich diskutierte häufig mit gläubigen Menschen.

Irgendwann stößt man dann automatisch auf verwandte Themen, wie Leben nach dem Tod und Wiedergeburt. Sogar mit Präastronautik und der Theorie, dass durch den Besuch von Außerirdischen erst der Götterglaube entstanden ist, setzte ich mich auseinander.

Gott habe ich nie gefunden, aber schon in der vierten Klasse hatte ich eine eigene (kindlich naive) Theorie, die das oft beschriebene Phänomen vom "Licht am Ende eines Tunnels" und den Totgeburten erklärte.

Ich glaubte damals an eine Seele und war überzeugt, dass ein Mensch ohne Seele nicht leben könnte. Wenn nun jemand im Sterben lag und von dem Licht erzählte und der Liebe, die einem umgab, dann war das in meiner Theorie nur der Übergang in ein neues Leben. Also der Moment der Geburt.

Im Mutterleib bist du schließlich von Liebe umgeben und es ist dunkel. Am "Ausgang" aber ist ein helles Licht. Die "Öffnung" aus der du geboren wirst.

Wenn die sterbende Person aber an anderer Stelle wiederbelebt wird, geht die Seele zurück und das Baby verstirbt, da es plötzlich keine Seele mehr hat.

Du siehst,  ich machte mir als Kind sehr viele Gedanken. Inwischen bin ich eher ein rational denkender Mensch, der sich auch viel mit Hirnforschung befasst. Dieses Thema kann sehr desillusionierend sein. Ich glaube inzwischen nicht mehr an eine Seele!

Aber ich lese auch viel über Quantenphysik, was allerdings meine Verständnisfähigkeiten teilweise übersteigt. Aber die Tatsache, dass es Materie im "eigentlichen" Sinne gar nicht gibt, macht mir Hoffnung, dass alles auf noch nicht verstandener Weise miteinander verbunden ist.

Hier wird die Materie ganz gut erklärt:

Über seine weiterführenden Erklärungen kann man geteilter Meinung sein, aber der Teil mit der Materie ist gut erklärt.

Ansonsten kann ich zu diesem Thema die Bücher von Hans-Peter Dürr empfehlen    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Hans-Peter_D%C3%BCrr

Angst habe ich nicht vor dem Tod, denn entweder geht die "Reise" irgendwie weiter, was ich mir erhoffe oder es kommt nichts danach, was ich dann eh nicht mitbekommen würde.

Also hat man eigentlich auf jeden Fall eine "win-win-situation" ;))

Ach ja deine Frage nach dem "wie".., ich könnte mir vorstellen bei einem Motorradunfall zu sterben.

Antwort
von RevatiKKS, 10

Ich habe als Kind einmal geträumt, dass ich (aus welchen Gründen auch immer) in einem tiefen Graben versunken und ertrunken bin. Das ertrinken war nicht angenehm, aber danach, als ich merkte, dass ich immer noch existierte und als alles um mich herum so friedlich war, da habe ich mich so wohl gefühlt, wie wohl noch niemals zuvor in meinem Leben.

Es kann gut sein, dass es dieser Traum war, der mir die Angst vor dem Tod genommen hat. Ich war immer eher neugierig darauf, was danach kommen wird. 

Später habe ich mich auf die Suche nach Informationen gemacht, die meinen ziemlich kritischen Geist zufriedenstellen würden. das hat lange gedauert, denn es gibt viele Ideen, Philosophien, Religionen... 

Wirklich zufriedengestellt hat mich dann erst das vedische Wissen und nachdem ich darauf gestoßen bin praktiziere ich nun Bhakti-Yoga.

Es wird gesagt, dass wir, die Seelen, unseren Körper nach dessen Tod verlassen und entweder auf dem schnellstmöglichen Wege in einen neuen Körper eingehen, oder erst einmal, wenn viel positives oder negatives Karma da ist, dieses auf einem der höheren oder niederen Planeten genießen oder erleiden.

Für mich selbst ist ist das kein Ziel mehr. Ich bemühe mich darum ,diesen Kreislauf von Geburt und Tod hinter mir zu lassen, zurück nach Hause, in die spirituelle Welt, zu gehen. Ich denke, dass ich mir da berechtigte Hoffnungen machen kann, denn in diesem Zeitalter gibt es einen Vorgang, der sehr einfach ist:

Das ist nicht alles, aber der wichtigste Teil davon. Alles andere ergibt sich dann fast von allein.

Antwort
von AshGF, 27

Die Wahrheit ist nicht schön. Mein Christlicher Wunsch wäre ein Leben im Paradies mit all den Menschen die ich liebe und die mich lieben. Ohne Leid, nur noch Friede und Glück wohin ich sehe. Wolken aus Mandelmilch :-).

Nun aber die Tatsache... Ich bin für Ehrlichkeit aber es ist die EINE Lüge die ich verständlich finde und für die sich niemand schämen muss, das ist dass Wort was wir uns geben wenn zum letzten mal der Arzt kommt und zwar der Glaube das wir uns wiedersehen.

Denn danach bist du nur noch ausgeknippst. Das Universum routiert und routiert weiter, Menschen vernichten sich, rappeln sich wieder auf und Kometen schlagen ein. Die Sonne erlischt irgendwann und alles explodiert.

Das alles wirst da weder sehen, noch bemerken noch die Fähigkeit haben drüber nachzudenken. Du bist einfach nicht mehr da.... Ein Gefühl was den meisten Menschen Angst macht.

Keep it real!

Antwort
von MineSwiss, 21

Hi,
Ich sehe du bist einer der viel nachdenkt und auch eher im kopf lebt als im körper. Ich  (m 16) denke oft über das Ende des Universums nach und frage mich was danach kommt, ich denke gerne über die unendlichkeit nach und somit auch über das nicht unendliche wie das leben. Ich denke oft dsran was wäre wenn ich(beispiel) eigentlich schon tot wäre und mein gehirn einfach nurnoch alles erlebte wieder und wieder durchspielt. Dies würde auch deja vu's erklären. Natürlich ist diese theorie schwachsinn weil unser hirn "tot" ist aber was wäre wenn.
Ich denke ich habe dir wieder was zu denken gegeben und freue mich das ich nicht der einzige "träumer" auf diesem planeten bin.

Antwort
von Minischweinchen, 19

Hallo,

jeder denkt bestimmt mal über den Tod nach. Vor allem, wenn man von einem schlimmen Unfall, Krankheit usw. ließt oder hört, dann kommt man schnell ins Grübeln.

Wer an was glaubt, muss jeder selber wissen, aber meiner Meinung nach gibt es sicherlich "irgendwas", aber keinen Gott. Denn wenn es einen Gott gäbe, der ja nur gutes will, dann frag ich mich, warum so viel Leid auf der Welt passiert,  unfassbares Sachen passieren,  junge Menschen aus dem Leben gerissen werden, es Kriege gibt, Pfarrer keine Frauen haben dürfen, sich gerne mit Jungs vergnügen usw.

Wenn es ihn gäbe, könnte er doch alles vermeiden.

Der Spruch mit der auferlegten Prüfung, das ist für mich purer Unsinn.

Es soll bitte jetzt nicht gleich wieder von allen Seiten mit Steinen geworfen werden, es ist m e i n e  Meinung und akzeptiert das bitte.

Ich könnte mir vorstellen, das einfach gar nichts danach passiert, nach dem Tod. Das man einfach weg ist oder das man als anderes Lebewesen wieder auf die Welt kommt.

Einen Himmel mit Tor und dahinter wartet Deine ganze verstorbene Familie gibt es meines Erachtens nicht, gefällt aber den Menschen natürlich , der Gedanke.

Doch was wäre dann mit den ungläubigen, dürfen die dann nicht durchs Tor?

Jeder denkt mal über den Tod nach, über eine schlimme Krankheit an der man stirbt, ein Unfall usw.. Das ist ganz normal.

Die Angst ist , finde ich mehr, wie man sterben wird. Jeder hätte gerne einen schnellen Tod, nur , das kann man sich nicht aussuchen!

Trotzdem solltest Du Dein Leben nicht damit belasten, das Du Angst hast vorm Tod. Das haben sicherlich sehr viele Menschen, aber Du lebst im jetzt und solltest dieses Leben auch geniesen. Was kommt , weiß keiner und das ist auch gut so. 

Liebe Grüsse!

Antwort
von Ashoka26, 20

Der Tod ist nur ein Übergangsstadium in eine andere Dimension/Welt/Stadium in die unser Geist/Seele geht.
Jeder kann an das glauben an das er mag, man muss auch keiner Religion anhängig sein um an Spiritualität zu glauben bzw. sie sich zunutze zu machen.
Immerhin ist es ja schon quasi eine philosophisch/religiöse/spirituelle Frage die du dir stellst. Wissenschaftlich kann man zwar noch immer nicht ausreichend belegen was nach dem Tod geschieht, aber die Erkenntnis, dass nicht alles vorbei ist und man nicht als Geist/Seele ausgelöscht ist ist schonmal auch der Wissenschaft bewusst.
Ich persönlich glaube das jede Religion gewisse Wahrheiten, sowie auch von Menschen verdrehtes/dazugedichtes beinhaltet.
Wer seine Intelligenz benutzt um Religion zu verstehen erkennt schnell was wahr ist und was verdreht ist.
Man muss sich nicht an Dogmen halten die von vorzeitlichen Menschen mit begrenztem Bewusstsein erschaffen wurden.

Wenn man jedoch sich keiner Religion zuspricht kann man dennoch an eine Schöpferkraft glauben. Wer behauptet es gäbe kein Gott - wie will er beweisen dass es ihn nicht gibt?
Wie will er/sie begründen woraus das Leben, die Natur, Evolution, das Universum... entstanden ist? - In vielen Punkten - jedoch trotzdem in zu wenigen - kann man vieles wissenschaftlich/mathematisch/physikalisch/biologisch/theoretisch beweisen.
Aber dennoch stellt sich mir die Frage woher kommt das alles?
Der Urknall war der Urspung allen Seins. Was war jedoch vor dem Urknall - woraus stammt dieser? Was ist hinter dem Ende aller Universen? Die materielose Materie, woher stammt diese? Und dessen Stamm ist was?
Wieso sind die Systeme/Mathematik/Physik/Organismen so perfekt, dass sie einen Quellcode haben müssten, der quasi programmiert wurde um sich so zu entwickeln wie sich alles entwickelt - oder zerfällt.
Fragen über Fragen.

Kleiner Exkurs über Gott und die Welt... ;)

Sind wir in einem Computerprogramm ala Matrix?

Sind wir ein Sandkorn und liegen irgendwo am Meer und unsere Galaxien sind so winzig, dass alles in dieses Sandkorn passt?
Kein Wunder, wenn wir niemals andere Lebensformen finden - wir sind zu winzig...

Oder wir sind ein Atom in einem Schokoriegel, den sich gerade ein dicker Junge reinstopft.... 🤔😱😅

Ich persönlich glaube an die Wiedergeburt und an das Gesetz des Karmas. Ein ewiger Kreislauf, den man nur entrinnen und ewigen Frieden finden kann, wenn man all seine karmischen Rechnungen begleicht und seinen Geist somit in höhere Sphären erheben kann.
Wer will schon wirklich ewig Leben, mit all den Sorgen, Gebrechen und kleinlichen weltlichen Begierden? Wer will das wirklich über Jahrtausende wieder und wieder erleben?
Ich meine die Schöpfung ist schön und man kann sich an ihr erfreuen, jedoch ist man doch zumeist mit kleinlichen Dingen beschäftigt, die einen beschränken.
Daher gibt es mit dem Tod einen Reset, bzw. ein neues Kapitel.
Angst vor dem Tod habe ich keine - höchstens das mein Ableben qualvoll sein könnte - und in Sorge um die Hinterbliebenen - aber das ist menschlich, um möglichst lange im Leben zu bleiben um seine Aufgaben zu erfüllen.
Alles hat seine Richtigkeit, auch wenn vieles imperfekt zu sein scheint, weil es ungerecht scheint - alles hat ein bestimmtes System und einen überirdischen Zweck.

Antwort
von JTKirk2000, 27

Ich glaube, dass ich nach meinem Tod im irdischen Dasein, in einem ewigen Dasein wie aus einem (kollektiven) Traum aufwache und dass ich irgendwann an einem weiteren teilnehme und so geht das immer weiter. Man könnte es als einen Mischglauben zwischen einem ewigen Leben nach dem Tod und den an Wiedergeburt interpretieren. Aber selbst wenn nach dem Tod nichts kommt, sehe ich nichts, wovor ich Angst haben müsste, denn dann werde ich nie erfahren, dass nach dem Tod nichts kommt.

Antwort
von bachforelle49, 7

es ist - fast für den Alltag bestimmt - für den intelligenten Fragenden immer eine >´Gratwanderung zwischen der Rechtmäßigkeit zu hinterfragen und der Banalität des Augenblicks, nämlich sich nicht über " ungelegte Eier " den Kopf zu zerbrechen, also diese schwermütigen Gedanken mal wegzulasen oder wegzustecken.. wobei dann allein das Wort " schwermütig " auch wieder Assoziationen freisetzt wie zum Beispiel " depressiv..", was dem Psychiater und Psychotherapeuten die Kasse füllt.. Dabei ist beides ganz normal, nämlich zu hinterfragen genauso wie meinetwegen im Oktoberfest auf der Wiesn Fünfe grade sein zu lassen und die schweren Gedanken zu vergessen..

was danach kommt, kann ja keiner wissen, auch schlußendlich der Papst nicht, aber geh`ruhig mal davon aus, daß du zuerst einmal denselbigen Zustand hast und erreichst wie vor der Geburt... das Mysterium " Leben " wird dazu dienen, deine Seele freizusetzen im Einklang mit deinem Geist - wie auch immer das du das jetzt interpretierst.. mit oder ohne oder jeweils getrennt, das wird dir auch niemand abnehmen können, aber du solltest trotzdem diesen Weg der Erkenntnis nutzen und nicht vernachlässigen!

Wenn du denkst, da kommt das große Verzeihen oder die Sünden werden dir vergeben, so nur dann, wenn du auch Buße tust! Und das geht nicht mit Verdrängen oder Verschieben auf den morgigen Tag.. denn, vielleicht erlebst du den morgigen Tag gar nicht mehr, dann bleibt nur die Schuld.. deine Seele wird nicht und niemals frei sein, wenn du Schuld trägst, also ist dein Leben dazu da, Abbitte zu tun, aber solange du lebst, wirst du natürlich dagegen verstoßen, also mußt du diesen Zwiespalt bewältigen, zum Beispiel durch deinen Glauben und eben durch die erwä#hnte Abbitte.. frei wirst du aber erst nach deinem Tode, denn hier kannst du das nicht sein

Antwort
von Philipp59, 15

Hallo maxe200103,

die Vorstellungen, was nach dem Tod geschieht, gehen oft weit auseinander. Einige glauben, der Mensch besäße eine unsterbliche Seele, die den Körper beim Tod verlässt und an einem jenseitigen Ort weiterlebt. Andere sagen, von dem Menschen bleibt gar nichts übrig und er höre einfach auf zu existieren. Doch egal, welche Auffassung jemand vertritt, die meisten haben irgendwie Angst vor dem Tod. Warum? Kurz gesagt sind wir mit dem Wunsch erschaffen worden, für immer am Leben zu bleiben. Darum wird das Sterben als etwas völlig Widernatürliches empfunden. Manche haben jedoch zusätzlich Angst, weil sie befürchten, sie könnten in die Hölle kommen.

Um sich Klarheit zu verschaffen, wäre es hilfreich, einmal in der Bibel nachzuschauen, was sie über den Tod sagt. In dem Bibelbuch Prediger steht unmissverständlich: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst... Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl [das Grab], dem Ort, wohin du gehst." (Prediger 9:5,10) Wenn der Mensch stirbt, dann hört er auf zu existieren. Er befindet sich, wie obiger Text zeigt, in einem Zustand völliger Bewusstlosigkeit. Sämtliche Lebensfunktionen sind erloschen, da sie an den Körper gebunden sind. Nach der Bibel gibt es nichts - auch keine Seele - , die nach dem Tod weiterlebt.

Das bedeutet jedoch nicht, dass mit dem Tod alles aus ist. Die Bibel spricht von einer Auferstehung, bei der Gott die Toten zum Leben zurückbringen wird. Wie ist das möglich? Weil Gott ein vollkommenes Gedächtnis besitzt, das in der Lage ist, sich an das Lebensmuster jedes einzelnen zu erinnern. Für Gott ist die Auferstehung ungefähr so, als würden wir einen Schlafenden wecken. Aus diesem Grund verglich Jesus den Tod mit einem Schlaf (siehe Joh. 11:11-14). Nach der Auferstehung werden die meisten auf der Erde weiterleben, allerdings unter besseren Voraussetzungen, als dies heute der Fall ist. Gott wird, wie die Bibel zeigt, zuvor in das Weltgeschehen eingegriffen und für bessere Verhältnisse gesorgt haben. Dies wird mit sehr schönen Worten in der Offenbarung, dem letzten Buch der Bibel beschrieben. Dort heißt es: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Die Auferstehung ist ein in der Zukunft liegendes Ereignis, das Jesus einmal wie folgt beschrieb: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden, die, welche Gutes getan haben, zu einer Auferstehung des Lebens ... (Joh. 5:28, 29). Das bedeutet, dass die Verstorbenen bis zum Tag der Auferstehung im Todesschlaf ruhen. Es gibt auch niemanden, der mit einem Höllenfeuer gestraft wird. Wenn man über das Gesagte nachdenkt, dann mag man zwar immer noch ein gewisses Unbehagen bei dem Gedanken an seinen eigenen Tod empfinden, doch ist einem der ganz große Schrecken vor dem Tod sicher genommen. Lohnt es sich nicht, auch wenn man wie Du nicht an Religion glaubt, einmal darüber nachzudenken?

LG Philipp

Antwort
von Buckykater, 25

Weiß ich nicht wirklich aber ich glaube daß man einfach nur tot ist und nichts mehr kommt.  Aber 100 % Wissen kann man es nicht. Angst habe ich nicht.

Antwort
von Schwoaze, 20

Ich glaube nicht, dass der Tod an sich schlimm ist - nur das sterben.

Außerdem glaube ich, dass etwas übrigbleibt - nennen wir es Seele.

Dort, wo diese hingeht - nennen wir es Himmel...  ist sie befreit von allen irdischen Lasten.

Und wer weiß, vielleicht kommt sie eines Tages wieder zurück.

Kommentar von naaman ,

Der Mensch "hat" keine Seele.

Kommentar von Schwoaze ,

Du vielleicht nicht!

Mit welchen Löffeln hast Du denn so viel Weisheit gefressen, um so etwas zu wissen!?

Antwort
von bad2dabone, 43

Ich glaube an die Wiedergeburt

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 11

Was denkt ihr über den Tod ? Was denkt ihr kommt danach ?

Ich habe mich hier schon einmal dazu geäußert

https://www.gutefrage.net/frage/was-haltet-ihr-vom-leben-nach-dem-tod?foundIn=li...

Diesen Äußerungen habe ich nichts hinzuzufügen. :-)

Antwort
von keinfacebook, 3

Danach kommt das neue Leben und das "neue" (oder alte)  Karma.

Antwort
von fricktorel, 8

Der Tod ist der Übergang in das Leben in Gottes Reich (Röm.6,23; Offb.20,5).

Antwort
von comhb3mpqy, 12

Ich bin Christ, ich glaube an ein Leben nach dem Tod. Ich habe keine große Angst vor dem Tod.

Du kannst im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und
"Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen).
Das sind Gründe, um an Gott und ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Wenn Du weiteres wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Antwort
von Cryptorchid, 46

Tot is für mich Ende, da kommt nix.


Kommentar von maxe200103 ,

Ok danke 😊

Kommentar von Cryptorchid ,

Achso, und Angst hab ich auch nicht, Ohne Tod gäbe es kein Leben. Und wenn Menschen körperlich unsterblich werden würden, würden wir ab der überbevölkerung verhungern ...

Antwort
von DieSchiiten, 12

Der Befehlshaber der Gläubigen Imam Ali sprach:

„O ihr Menschen, fürchtet Gott, Der hört, wenn ihr sprecht, und Der kennt, was ihr verbergt. Bereitet euch auf die Begegnung mit dem Tod vor, der euch ereilen wird, auch wenn ihr davonlauft, der euch fassen wird, auch wenn ihr stehen bleibt, und der an euch denkt, auch wenn ihr ihn vergesst.

(Nahjul-Balagha, Ausspruch Nr. 203)

Der Gesandte Gottes Muhammad sprach:

„Das beste Nachdenken ist das Gedenken an den Tod.“

Imam Hussein  sagte:

„Niemand wird sich am Tag der Auferstehung gesichert fühlen, außer jene, die Gott im Jenseits fürchteten.“

(Behar-l-Anwar, vol. 44, p. 192)

Imam Ali (as) sagte:

 "Ich bin überrascht, wie derjenige, der sieht, dass seine Lebensdauer und seine Atemzüge jeden Tag abnehmen, aber immer noch nicht den Tod fürchtet."

Ghurar al-Hikam, No. 6253

Imam al-Baqir (as.) sagte:

„Denke oft an den Tod, denn kaum hat man seine Erinnerung an den Tod erhöht, beginnt man auf das diesseitige Leben in der Welt zu verzichten.“ (Bihar al-Anwar, Band. 73, S. 64, Nr. 3)

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