Frage von Sternchen029, 152

Was denkt ihr über beten, ohne religiösen Hintergrund bzw. ohne selbst religiös zu sein? Macht das jemand von euch?

Ich bete ab und zu, reflektiere den tag und sage wofür ich dankbar bin und was ich vorallem dem kind für die nacht wünsche.

Antwort
von Eselspur, 51

Hallo Sternchen!
Ich denk, es gibt so etwas wie die eigene Reflexion. Auf der Ebene kann es sehr positiv sein, sich bewusst zu werden, dass nichts selbstverständlich ist und wir Dankbarkeit fühlen dürfen.

So etwas würde ich aber noch nicht als Gebet bezeichnen. Denn Gebet meint - für mich - dass es da noch jemand anderen  gibt. 

Heute haben viele aus unterschiedlichen Gründen ein Problem mit Religion. Wenn aber trotz einer gewissen Skepsis ein Gespür für etwas Göttliches da ist - der uns mag und mit dem wir sogar sprechen können, dann finde ich das toll!

ich möchte dich ermutigen, damit weiter zu machen!

LG Eselspur

Kommentar von Sternchen029 ,

Danke für deinen beitrag:)
Hier etwas genauer, wie ich auf diese frage kam...:   :)
Ich arbeite in einem kinderheim. Es ist kein christliches heim, allerdings ist dies die persönliche überzeugung/einstellung der heimleitung und vieler mitarbeiter. Sie beten immer vor dem essen und vor dem schlafen gehen bzw beim kinder ins bett bringen (singen, beten & gute nacht wünschen). 
Mir wurde gesagt es ist okey nicht religiös bzw nicht christlich zu sein und wenn das beten für mich ein problem sei, muss ich auch nicht, dann würde das ein anderer mitarbeiter machen, falls die kinder das wünschen. 
Ich sagte ich wolle es mal ausprobieren. Nicht um ihnen zu gefallen, sondern weil ich es sehr schön finde am abend den tag zu reflektieren, dies zu teilen mit jemandem und dankbar zu sein und dann demjenigen wünsche für eine gute nacht zu sagen. 
Ich bete anders als die anderen MA. Ich sage nicht danke 'Gott' und eigentlich auch nie 'Amen'. Dadurch 'entnehme' ich dem 'Gebet' eigentlich das religiöse. Für mich stimmt dies momentan so. Ich führe ein Ritual weiter, das den Kindern viel bedeutet, ihnen Sicherheit und Orientierung gibt und bleibe authentisch und ehrlich. 
Nun interessierte mich, ob es auch Menschen gibt die eine art gebet machen, aber sich nicht zu einer bestimmten religion zugehörig fühlen.

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 31

Meine Meinung:

Ich finde Selbstreflexion sehr sinnvoll und sich bewusst zu machen, dass der eigene Luxus nicht selbstverständlich ist, sondern ein Privileg, für das Andere viel opfern, fördert das Verantwortungsbewusstsein.

Dazu bedarf es aber nicht des Glaubens an ein höheres Wesen, sondern einfach der Bereitschaft über sich und sein Handeln tiefergehend nachzudenken.

Allerdings wünschen wir in der Regel unseren Kindern und Freunden alles Gute und hoffen, dass ihnen nichts schlimmes zustößt.

In dieser emotionalen Verfassung kann die Vorstellung eines liebevollen himmlischen Vaters, der über sie wacht, Ängste und Sorgen beseitigen.

Wenn dir also das Gebet irgendeine Form von inneren Frieden und eine positive, akzeptierende Haltung vermittelt, dann bete ruhig.

Ob deine Dankbarkeit und Bitten um Fürsorge überhaupt irgendjemanden erreichen, außer dir selbst, ist aus meiner Sicht egal

Ich sehe das so:

"Das Gebet ist für den Menschen da, nicht der Mensch für das Gebet".

So lange das Gebet kein bloßer Formalismus wird, ein bedeutungsloses Ritual, das man aus Gewohnheit oder aus Pflichtgefühl absolviert, kann ein Gebet aus meiner Sicht etwas sinnvolles sein.

Persönliches

Ich selbst bin kein Christ, sondern Buddhist und ging damals nur aus Interesse in den evangelischen Religionsunterricht. Dabei lernte wir ein Lied, dass ich heute noch immer gerne mal höre, auch wenn ich nicht an einen Gott glaube:


Alles Gute :-)

Kommentar von Sternchen029 ,

Danke für deinen beitrag und das lied find ich sehr schön, hörte es auf dem weg zur arbeit:)
Hier etwas genauer, wie ich auf diese frage kam...:   :)
Ich arbeite in einem kinderheim. Es ist kein christliches heim, allerdings ist dies die persönliche überzeugung/einstellung der heimleitung und vieler mitarbeiter. Sie beten immer vor dem essen und vor dem schlafen gehen bzw beim kinder ins bett bringen (singen, beten & gute nacht wünschen). 
Mir wurde gesagt es ist okey nicht religiös bzw nicht christlich zu sein und wenn das beten für mich ein problem sei, muss ich auch nicht, dann würde das ein anderer mitarbeiter machen, falls die kinder das wünschen. 
Ich sagte ich wolle es mal ausprobieren. Nicht um ihnen zu gefallen, sondern weil ich es sehr schön finde am abend den tag zu reflektieren, dies zu teilen mit jemandem und dankbar zu sein und dann demjenigen wünsche für eine gute nacht zu sagen. 
Ich bete anders als die anderen MA. Ich sage nicht danke 'Gott' und eigentlich auch nie 'Amen'. Dadurch 'entnehme' ich dem 'Gebet' eigentlich das religiöse. Für mich stimmt dies momentan so. Ich führe ein Ritual weiter, das den Kindern viel bedeutet, ihnen Sicherheit und Orientierung gibt und bleibe authentisch und ehrlich. 
Nun interessierte mich, ob es auch Menschen gibt die eine art gebet machen, aber sich nicht zu einer bestimmten religion zugehörig fühlen.

Antwort
von DinoAGW, 56

Ohne den glauben an einen Gott wäre die korrekte Bezeichnung dafür doch eher "Selbstgespräch", oder?

das klingt jetzt schlimmer als ich es meine, ist ja durchaus für die Psyche gut, wenn man sich nochmal damit beschäftigt was man erlebt hat und wofür man dankbar sein kann. Ist sozusagen ne Art mündliches Tagebuch, in kurz und etwas anderem Fokus.

Ich machs nicht, aber wers mag =)

Antwort
von Klaus02, 52

Wenn es für dich stimmig ist und gut anführt finde ich das gut. Warum solltest du darauf verzichten wenn es dir ein Bedürfnis ist?
LGKlaus

Antwort
von Giustolisi, 37

Ob religiös oder nicht, ein Gebet ist ein Selbstgespräch, nur weiß der Atheist eben, dass es eins ist und lässt es deswegen.
Religiöse Menschen beten eben aus den verschiedensten Gründen. Sie glauben, es würde was bringen.

Ich bin auch für Vieles dankbar, aber für das Meiste davon gibt es niemanden, dem ich dafür danken könnte, denn es sind Zufälle wie die glückliche Gegebenheit, dass ich in einem der reicheren Länder geboren wurde und nicht hungern muss. 

Dafür einem Gott zu danken, fände ich reichlich pervers.
Es würde bedeuten, dass dieser Gott irgendwie dafür gesorgt hat, dass ich zum Beispiel genug zu Essen habe. Das würde aber auch bedeuten dass er nicht dafür gesorgt hat, dass alle genug zu Essen haben, dass er manche Menschen vergessen, vernachlässigt oder absichtlich benachteiligt hat.
Einem Gott dafür zu danken dass man nicht einer der bemitleidenswerten Leute ist, die hungern müssen finde ich verabscheuungswürdig, denn es würde bedeuten dass dieser Gott einen aus welchen Gründen auch immer Anderen vorzieht.

Noch perverser wird es wenn einem Gott für Banalitäten wie einen gewonnenen Preis oder einen Sieg in einem sportlichen Wettkampf gedankt wird. Fändet ihr es nicht merkwürdig zu sagen :"Danke Gott, dass du meiner Fußballmanschaft beim Sieg in der Kreisliga geholfen hast, während du dich auch um sterbende Kinder in Afrika hättest kümmern können."?
Da kommt´s mir fast hoch, denn so ein Dank drückt nur aus dass man sich für so toll und wichtig hält, dass ein Gott das eigene persönliche Vergnügen über das leben Anderer stellt.

Da sind mir die Leute lieber, die einfach Selbstgespräche führen und das auch wissen.
Man muss es ja nicht aussprechen, aber ich halte es für wichtig das eigene Glück nicht für selbstverständlich zu halten, denn man hätte ebenso gut in einem indischen Slum oder in einem hungernden afrikanischen Dorf zur Welt kommen können. Es ist nur ein glücklicher Zufall, dass es nicht so ist.

Kommentar von Sternchen029 ,

Ich weiss nicht genau zu WEM. Vielleicht zum universum...zur natur...zu allen menschen...zu mir?
Danke für deinen beitrag:)
Hier etwas genauer, wie ich auf diese frage kam...:   :)
Ich arbeite in einem kinderheim. Es ist kein christliches heim, allerdings ist dies die persönliche überzeugung/einstellung der heimleitung und vieler mitarbeiter. Sie beten immer vor dem essen und vor dem schlafen gehen bzw beim kinder ins bett bringen (singen, beten & gute nacht wünschen). 
Mir wurde gesagt es ist okey nicht religiös bzw nicht christlich zu sein und wenn das beten für mich ein problem sei, muss ich auch nicht, dann würde das ein anderer mitarbeiter machen, falls die kinder das wünschen. 
Ich sagte ich wolle es mal ausprobieren. Nicht um ihnen zu gefallen, sondern weil ich es sehr schön finde am abend den tag zu reflektieren, dies zu teilen mit jemandem und dankbar zu sein und dann demjenigen wünsche für eine gute nacht zu sagen. 
Ich bete anders als die anderen MA. Ich sage nicht danke 'Gott' und eigentlich auch nie 'Amen'. Dadurch 'entnehme' ich dem 'Gebet' eigentlich das religiöse. Für mich stimmt dies momentan so. Ich führe ein Ritual weiter, das den Kindern viel bedeutet, ihnen Sicherheit und Orientierung gibt und bleibe authentisch und ehrlich. 
Nun interessierte mich, ob es auch Menschen gibt die eine art gebet machen, aber sich nicht zu einer bestimmten religion zugehörig fühlen.

Kommentar von Giustolisi ,



Ich weiss nicht genau zu WEM. Vielleicht zum universum...zur natur...zu allen menschen...zu mir? 

Universum, Natur oder Menschheit hören aber nicht zu, wenn du vor dich hin sprichst.
Wenn du das mit den Kindern zusammen machst, ist das was Anderes, denn die hören zu. 
Es muss auch nichts Religiöses sein, es reicht ja das Kind zu fragen, was heute toll oder blöd war.

Ich würde nicht bei der religiösen Indoktrinierung helfen, denn die ist eher schädlich. Es gibt so viele Rituale, die nichts mit Religion zu tun haben, zum Beispiel eine gute Nacht Geschichte, die die fantasie anregt

Antwort
von Empylice, 29

Zu sagen, dass man für etwas dankbar ist, ist eine schöne Geste.

Ich bin auch Atheistin und tue dasselbe wie du. Ein Mensch hat psychologisch gesehen einfach das Bedürfnis, Sorgen, Ängste oder einfache Dankbarkeit auszusprechen. Die Religiosität oder der Atheismus ist dabei oft irrelevant.

 

Antwort
von eleteroj2, 25

es gibt viele Arten des Gebets, da hast du völlig recht. Psychologisch gesehen, ist doch das Beten nichts als eine Konzentration, Bündelung und Fokusierung positiver, wirksamer Gedanken.

In der Religion betet man zur Gottheit oder ihren dienenden Mächten, Engel, Heilige usw. Im Buddhismus lässt du einen leeren, aufnahmefähigen Geist erstehen, der erfüllt wird mit dem karmisch möglichen Erwünschten. Da gibt es auch die meditative Aussendung von Wohlwollen, Barmherzigkeit, Mitfreude und innerer Losgelöstheit. Oder du lässt in dir die Geisteshaltung der Dankbarkeit entstehen, entweder ganz ohne begründendes Objekt oder Dank für etwas, zb dass du Wasser zur Verfügung hast oder saubere Luft, oder einen Sonnenaufgang, der dir den Zugang zum neuen Tag eröffnet.

Es gibt auch das Huna-Gebet, das Max Freedom Long entwickelt hatte, und da bringst du deinen Wunsch mediativ deinem Hohen Selbst dar, das du selbst bist in erleuchteter, wirksamer Daseinsform der Zukunft.


Antwort
von Zischelmann, 51

Beten wird auch "Das Atmen der Seele" genannt.

Beten schadet nicht und ich denke das es einem Menschen viel Kraft geben kann.

Antwort
von cherami, 51

Ich frage mich allerdings, wen du da eigentlich ansprichst, wenn du dein Gegenüber gar nicht kennst. Und was bringt dich dazu zu glauben, dass dein Tun sinnvoll ist?

Für mich führst du ein reines Selbstgespräch.

Kommentar von Sternchen029 ,

Danke für deinen beitrag:)
Hier etwas genauer, wie ich auf diese frage kam...:   :)
Ich arbeite in einem kinderheim. Es ist kein christliches heim, allerdings ist dies die persönliche überzeugung/einstellung der heimleitung und vieler mitarbeiter. Sie beten immer vor dem essen und vor dem schlafen gehen bzw beim kinder ins bett bringen (singen, beten & gute nacht wünschen). 
Mir wurde gesagt es ist okey nicht religiös bzw nicht christlich zu sein und wenn das beten für mich ein problem sei, muss ich auch nicht, dann würde das ein anderer mitarbeiter machen, falls die kinder das wünschen. 
Ich sagte ich wolle es mal ausprobieren. Nicht um ihnen zu gefallen, sondern weil ich es sehr schön finde am abend den tag zu reflektieren, dies zu teilen mit jemandem und dankbar zu sein und dann demjenigen wünsche für eine gute nacht zu sagen. 
Ich bete anders als die anderen MA. Ich sage nicht danke 'Gott' und eigentlich auch nie 'Amen'. Dadurch 'entnehme' ich dem 'Gebet' eigentlich das religiöse. Für mich stimmt dies momentan so. Ich führe ein Ritual weiter, das den Kindern viel bedeutet, ihnen Sicherheit und Orientierung gibt und bleibe authentisch und ehrlich. 
Nun interessierte mich, ob es auch Menschen gibt die eine art gebet machen, aber sich nicht zu einer bestimmten religion zugehörig fühlen.

Kommentar von cherami ,

Danke für deine Erklärung. Ich kann deine Handlungsweise mit dem "Reflektieren" angesichts des dir fehlenden Glaubens nachvollziehen, auch in Hinsicht auf deinen Job. 

Dennoch finde ich, dass du mit dieser Art Gebet zumindest den Kindern etwas vortäuschst, was nicht mit Inhalt gefüllt ist. Und, man sollte sie nicht unterschätzen, aber Kinder merken so etwas nach einer gewissen Zeit. Moralisch ist es für mich nicht ganz in Ordnung. Aber ich will nicht dein Richter sein.

LG cherami

Antwort
von danhof, 28

Ich bete zu Jesus oder zum Vater oder sogar zum Heiligen Geist, habe damit also einen direkten Ansprechpartner.

Bei dir scheint das hingegen eine Art Tagebuch zu sein. SCHADEN tut das sicher nicht, den Tag noch einmal revue passieren zu lassen und dankbar zu sein.

Interessierst Du dich denn für den Glauben?

Kommentar von Sternchen029 ,

Danke für deinen Beitrag:)

Ja ich interessiere mich. Bin schon lange eigentlich sehr interessiert an religionen/glaubensrichtungen, obwohl ich nicht religiös erzogen wurde.

Hier etwas genauer, wie ich auf diese frage kam...:   :)

Ich arbeite in einem kinderheim. Es ist kein christliches heim, allerdings ist dies die persönliche überzeugung/einstellung der heimleitung und vieler mitarbeiter. Sie beten immer vor dem essen und vor dem schlafen gehen bzw beim kinder ins bett bringen (singen, beten & gute nacht wünschen).
Mir wurde gesagt es ist okey nicht religiös bzw nicht christlich zu sein und wenn das beten für mich ein problem sei, muss ich auch nicht, dann würde das ein anderer mitarbeiter machen, falls die kinder das wünschen.
Ich sagte ich wolle es mal ausprobieren. Nicht um ihnen zu gefallen, sondern weil ich es sehr schön finde am abend den tag zu reflektieren, dies zu teilen mit jemandem und dankbar zu sein und dann demjenigen wünsche für eine gute nacht zu sagen.
Ich bete anders als die anderen MA. Ich sage nicht danke 'Gott' und eigentlich auch nie 'Amen'. Dadurch 'entnehme' ich dem 'Gebet' eigentlich das religiöse. Für mich stimmt dies momentan so. Ich führe ein Ritual weiter, das den Kindern viel bedeutet, ihnen Sicherheit und Orientierung gibt und bleibe authentisch und ehrlich.
Nun interessierte mich, ob es auch Menschen gibt die eine art gebet machen, aber sich nicht zu einer bestimmten religion zugehörig fühlen.

Kommentar von danhof ,

Ich finde, dass das eine tolle und wichtige Arbeit ist und bewundere dich dafür, dass du die Wünsche und Rituale der Kinder über das eigene Empfinden stellst.

Daran ist überhaupt nichts verwerflich. Im Gegenteil.

Ich finde es auch super, dass die Kollegen da so aufgeschlossen sind.

Lass dich nur nicht abschrecken von Menschen, die sich darüber lustig machen oder angebliche Gefahren darin sehen. Die einzige Gefahr, die sich bei der Beschäftigung mit Gott und dem Beten ergeben könnte, ist die, dass man versehentlich gläubig wird :-)

Verfolge deinen Weg so schnell oder langsam, wie du allein es für richtig hältst. Und wenn du Fragen zu Gott hast, helfen dir bestimmt deine Kollegen mit Gesprächen gerne weiter.

Antwort
von Nazerhawk, 55

Es spielt keine Rolle was andere denken oder glauben, wenn du das gerne machst ist es egal was andere darüber denken.

:)

Antwort
von Zakalwe, 50

Und zu wem betest du ohne religiösen Hintergrund?

Kommentar von Sternchen029 ,

Ich weiss nicht genau zu WEM. Vielleicht zum universum...zur natur...zu allen menschen...zu mir?

Danke für deinen beitrag:)

Hier etwas genauer, wie ich auf diese frage kam...:   :)

Ich arbeite in einem kinderheim. Es ist kein christliches heim, allerdings ist dies die persönliche überzeugung/einstellung der heimleitung und vieler mitarbeiter. Sie beten immer vor dem essen und vor dem schlafen gehen bzw beim kinder ins bett bringen (singen, beten & gute nacht wünschen).
Mir wurde gesagt es ist okey nicht religiös bzw nicht christlich zu sein und wenn das beten für mich ein problem sei, muss ich auch nicht, dann würde das ein anderer mitarbeiter machen, falls die kinder das wünschen.
Ich sagte ich wolle es mal ausprobieren. Nicht um ihnen zu gefallen, sondern weil ich es sehr schön finde am abend den tag zu reflektieren, dies zu teilen mit jemandem und dankbar zu sein und dann demjenigen wünsche für eine gute nacht zu sagen.
Ich bete anders als die anderen MA. Ich sage nicht danke 'Gott' und eigentlich auch nie 'Amen'. Dadurch 'entnehme' ich dem 'Gebet' eigentlich das religiöse. Für mich stimmt dies momentan so. Ich führe ein Ritual weiter, das den Kindern viel bedeutet, ihnen Sicherheit und Orientierung gibt und bleibe authentisch und ehrlich.
Nun interessierte mich, ob es auch Menschen gibt die eine art gebet machen, aber sich nicht zu einer bestimmten religion zugehörig fühlen.

Antwort
von IchOhneZiel, 37

Ich mache das auch ab und zu.
Ich gehoere keiner Religion an, da ich finde das der der Gottesglaube Religionsunabhaengig ist.
Ich danke zum Beispiel der Natur fuer alles was da ist. Das sie uns so akzeptiert wie wir sind.

Wenn du daran Glaubst, wird dich auch jemand erhoeren. Darauf kommt es an.

MfG

Antwort
von christ1235, 33

was verstehst du unter "religiös"? in der Zeit Jesu, gab es viele "religiöse" Menschen deren Gebete nicht erhört wurden von Gott... weil sie dachten sie seien etwas besseres, sie kommen durch ihre Gute Werke in den Himmel.

ein kleiner Abschnitt aus der Bibel:

Jesus erzählte ein weiteres Gleichnis.

Er hatte dabei besonders die Menschen im Blick, die selbstgerecht sind und auf andere herabsehen. 

"Zwei Männer gingen in den Tempel, um zu beten. Der eine war ein Pharisäer, der andere ein Zolleinnehmer.

  Selbstsicher stand der Pharisäer dort und betete: 'Ich danke dir, Gott, dass ich nicht so bin wie andere Leute: kein Räuber, kein Gottloser, kein Ehebrecher und schon gar nicht wie dieser Zolleinnehmer da hinten. Ich faste zweimal in der Woche und gebe von allen meinen Einkünften den zehnten Teil für Gott.'

Der Zolleinnehmer dagegen blieb verlegen am Eingang stehen und wagte kaum aufzusehen. Schuldbewusst betete er: 'Gott, vergib mir, ich weiß, dass ich ein Sünder bin!' 

Ihr könnt sicher sein, dieser Mann ging von seiner Schuld befreit nach Hause, nicht aber der Pharisäer. Denn wer sich selbst ehrt, wird gedemütigt werden; aber wer sich selbst erniedrigt, wird geehrt werden."  Lukas 18

Jesus will das wir zu Ihm kommen, und er erhört das Gebet von denen die Ihn aufrichtig suchen, aber er hört nicht auf jedes Gebet, schon gar nicht wenn jemand gar nicht an Ihm glaubt so wie es in der Bibel steht, sondern nur was von Ihm braucht,

oft wollen wir das er uns bewahrt, das er uns das oder jenes gibt, aber wir fragen uns nicht was Gott von MIR erwartet?

Wünsche dir alles Gute:)

Kommentar von Sternchen029 ,

Ich wollte meine frage zuerst allgemein formulieren. So ists wohl verständlicher, aus welchem standpunkt ich dies frage:

Ich arbeite in einem kinderheim. Es ist kein christliches heim, allerdings ist dies die persönliche überzeugung/einstellung der heimleitung und vieler mitarbeiter. Sie beten immer vor dem essen und vor dem schlafen gehen bzw beim kinder ins bett bringen (singen, beten & gute nacht wünschen).
Mir wurde gesagt es ist okey nicht religiös bzw nicht christlich zu sein und wenn das beten für mich ein problem sei, muss ich auch nicht, dann würde das ein anderer mitarbeiter machen, falls die kinder das wünschen.
Ich sagte ich wolle es mal ausprobieren. Nicht um ihnen zu gefallen, sondern weil ich es sehr schön finde am abend den tag zu reflektieren, dies zu teilen mit jemandem und dankbar zu sein und dann demjenigen wünsche für eine gute nacht zu sagen.
Ich bete anders als die anderen MA. Ich sage nicht danke 'Gott' und eigentlich auch nie 'Amen'. Dadurch 'entnehme' ich dem 'Gebet' eigentlich das religiöse. Für mich stimmt dies momentan so. Ich führe ein Ritual weiter, das den Kindern viel bedeutet, ihnen Sicherheit und Orientierung gibt und bleibe authentisch und ehrlich.
Nun interessierte mich, ob es auch Menschen gibt die eine art gebet machen, aber sich nicht zu einer bestimmten religion zugehörig fühlen.

Kommentar von christ1235 ,

okay ich verstehe...

also bevor ich Christin geworden bin, habe ich auch öfter gebetet und gedankt.  Aber glaub mir, wenn ich meine Gebete von Heute und damals vergleiche, wo ich jetzt eine lebendige Beziehung zu meinem Gott habe ist es sooo viel schöner.

ich wünsche dir das du eines Tages eine eigene Beziehung zu Gott hast und IHN persönlich kennenlernst!

Kommentar von christ1235 ,

und übrigens... ich glaube es ist kein Zufall das du in ein christliches Heim arbeitest, ich denke Gott ist auf der Suche nach dir:)

Kommentar von Sternchen029 ,

Danke, dir auch alles gute!

Antwort
von muhamedba, 49

Ist wie ins Fitnesstudio gehen und dort sitzen, ohne was zu machen oder zu Wissen, was man zu tun hätte.

Kommentar von Sternchen029 ,

Nein.
...ich mache ja nicht nichts, also hat es eine wirkung (wie auch immer, aber zumindest fürs kind).

Ich arbeite in einem kinderheim. Es ist kein christliches heim, allerdings ist dies die persönliche überzeugung/einstellung der heimleitung und vieler mitarbeiter. Sie beten immer vor dem essen und vor dem schlafen gehen bzw beim kinder ins bett bringen (singen, beten & gute nacht wünschen).
Mir wurde gesagt es ist okey nicht religiös bzw nicht christlich zu sein und wenn das beten für mich ein problem sei, muss ich auch nicht, dann würde das ein anderer mitarbeiter machen, falls die kinder das wünschen.
Ich sagte ich wolle es mal ausprobieren. Nicht um ihnen zu gefallen, sondern weil ich es sehr schön finde am abend den tag zu reflektieren, dies zu teilen mit jemandem und dankbar zu sein und dann demjenigen wünsche für eine gute nacht zu sagen.
Ich bete anders als die anderen MA. Ich sage nicht danke 'Gott' und eigentlich auch nie 'Amen'. Dadurch 'entnehme' ich dem 'Gebet' eigentlich das religiöse. Für mich stimmt dies momentan so. Ich führe ein Ritual weiter, das den Kindern viel bedeutet, ihnen Sicherheit und Orientierung gibt und bleibe authentisch und ehrlich.
Nun interessierte mich, ob es auch Menschen gibt die eine art gebet machen, aber sich nicht zu einer bestimmten religion zugehörig fühlen.

Antwort
von uselexx, 42

beten impliziert ja religös zu sein.. finde ich grundsätzlich gut.
Viele menschen begreifen nicht wofür es gut ist.. doch es sind dieselben geister die nicht begreifen wofür es gut ist, z.b. beim kampfsport immer wieder die gleiche bewegung zu üben.

Kommentar von Sternchen029 ,

Ich arbeite in einem kinderheim. Es ist kein christliches heim, allerdings ist dies die persönliche überzeugung/einstellung der heimleitung und vieler mitarbeiter. Sie beten immer vor dem essen und vor dem schlafen gehen bzw beim kinder ins bett bringen (singen, beten & gute nacht wünschen).
Mir wurde gesagt es ist okey nicht religiös bzw nicht christlich zu sein und wenn das beten für mich ein problem sei, muss ich auch nicht, dann würde das ein anderer mitarbeiter machen, falls die kinder das wünschen.
Ich sagte ich wolle es mal ausprobieren. Nicht um ihnen zu gefallen, sondern weil ich es sehr schön finde am abend den tag zu reflektieren, dies zu teilen mit jemandem und dankbar zu sein und dann demjenigen wünsche für eine gute nacht zu sagen.
Ich bete anders als die anderen MA. Ich sage nicht danke 'Gott' und eigentlich auch nie 'Amen'. Dadurch 'entnehme' ich dem 'Gebet' eigentlich das religiöse. Für mich stimmt dies momentan so. Ich führe ein Ritual weiter, das den Kindern viel bedeutet, ihnen Sicherheit und Orientierung gibt und bleibe authentisch und ehrlich.
Nun interessierte mich, ob es auch Menschen gibt die eine art gebet machen, aber sich nicht zu einer bestimmten religion zugehörig fühlen.

Antwort
von 1988Ritter, 39

Ich denke eine Vielzahl von Menschen beten sogar ohne es zu wissen, indem sie einfach nur im Herzen um Hilfe bitten.

....und der allseits bekannte Spruch:

Oh Je....

....bedeutet ja auch nichts anderes als

Oh Jesus mein

Ein Stossgebet.

Kommentar von Giustolisi ,

Es ist nur für den ein Gebet, der es auch so meint. Wenn ein Atheist "Oh Je" oder "Oh mein gott" sagt, ist das kein Ausdruck dafür, dass er an Jesus oder Gott glaubt, sondern nur eine Redewendung.
Wenn ein Christ "Heilige Sch eiße" sagt, bedeutet das ja auch nicht, dass er in seinem Herzen an die Existenz eines heiligen Kotklumpens glaubt, oder Kot für ihn ein Gegenstand religiöser Verehrung ist. Es ist auch nur eine Redewendung.

Kommentar von danhof ,

iiiiih :-)

Kommentar von Sternchen029 ,

Was iiiih?

Kommentar von danhof ,

Der Gedanke an einen "heiligen Kotklumpen"

Antwort
von Andrastor, 35

Warum sollte man beten ohne dabei an eine Art Gottheit zu glauben? Macht keinen Sinn sich bei jemanden für etwas zu bedanken, über etwas zu beschweren oder jemanden um etwas zu bitten, wenn niemand da ist, der diese Gebete empfängt.

Da kann man genausogut zu einem Milchkarton beten, dieser beantwortet Gebete auf dieselbe Weise wie alle Götterfiguren.

Kommentar von Sternchen029 ,

Ich weiss nicht genau zu WEM. Vielleicht zum universum...zur natur...zu allen menschen...zu mir?

Danke für deinen beitrag:)

Hier etwas genauer, wie ich auf diese frage kam...:   :)

Ich arbeite in einem kinderheim. Es ist kein christliches heim, allerdings ist dies die persönliche überzeugung/einstellung der heimleitung und vieler mitarbeiter. Sie beten immer vor dem essen und vor dem schlafen gehen bzw beim kinder ins bett bringen (singen, beten & gute nacht wünschen). 
Mir wurde gesagt es ist okey nicht religiös bzw nicht christlich zu sein und wenn das beten für mich ein problem sei, muss ich auch nicht, dann würde das ein anderer mitarbeiter machen, falls die kinder das wünschen. 
Ich sagte ich wolle es mal ausprobieren. Nicht um ihnen zu gefallen, sondern weil ich es sehr schön finde am abend den tag zu reflektieren, dies zu teilen mit jemandem und dankbar zu sein und dann demjenigen wünsche für eine gute nacht zu sagen. 
Ich bete anders als die anderen MA. Ich sage nicht danke 'Gott' und eigentlich auch nie 'Amen'. Dadurch 'entnehme' ich dem 'Gebet' eigentlich das religiöse. Für mich stimmt dies momentan so. Ich führe ein Ritual weiter, das den Kindern viel bedeutet, ihnen Sicherheit und Orientierung gibt und bleibe authentisch und ehrlich. 
Nun interessierte mich, ob es auch Menschen gibt die eine art gebet machen, aber sich nicht zu einer bestimmten religion zugehörig fühlen.

Kommentar von Andrastor ,

Es gibt knapp unendlich viele andere "Rituale" die man mit Kindern in diesem Alter machen kann und die sie nicht in Gefahr bringen religiöser Indoktrination zu erliegen.

Denn genau das ist einer der Nebeneffekte eines Gebetes, auch wenn es nicht auf eine bestimmte Religion ausgerichtet ist und sich nicht an einen bestimmten Gott wendet.

Du sprichst von Dankbarkeit, aber wem gegenüber bist du denn dankbar? Dankbarkeit richtet sich immer an eine Quelle und alleine die Vorstellung eine ominöse, magische, kosmische, übernatürliche Quelle deines Wohlbefindens würde die Botschaft deines Dankes annehmen können, ist ein gefährlich großer Schritt von der Realität in Richtung Fantasiewelt.

Gefährlich weil er die Grenzen verwischt und empfänglich macht.

Bete meinetwegen, aber richte deine Gebete besser an dich selbst, denn alles was du erreicht hast, hast du ausschließlich dir zu verdanken!

Antwort
von BellAnna89, 37

Halte ich für Blödsinn. Ich rede doch nicht mit jemandem, der (in meiner Welt) nicht existiert!?! Das wäre schizophren, oder nicht? Ich finde, man sollte, wenn man an Gott glaubt und seinen Weg mit ihm geht, auch immer im Austausch mit ihm sein (im Stillen, das braucht keine lauten Worte). Aber sowohl den Rosenkranz herunterzuleiern als auch ein Abendgebet zu rezitieren, das man so nicht 100% ehrlich meint, ist in meinen Augen blanker Hohn.

Kommentar von Sternchen029 ,

Ich rezetiere nichts und rede auch nicht direkt zu gott. Die frage ob gett existiert ist für mich noch relativ offen... Ich kann mir vorstellen, das es eine gottheit gibt bzw das es eine 'höhere macht' gibt, jedoch bin ich nicht ein mensch der alles was in der bibel steht eifach bejahen kann und mit "du sollst" und "du darfst nicht" habe ich mühe...

Ich arbeite in einem kinderheim. Es ist kein christliches heim, allerdings ist dies die persönliche überzeugung/einstellung der heimleitung und vieler mitarbeiter. Sie beten immer vor dem essen und vor dem schlafen gehen bzw beim kinder ins bett bringen (singen, beten & gute nacht wünschen).
Mir wurde gesagt es ist okey nicht religiös bzw nicht christlich zu sein und wenn das beten für mich ein problem sei, muss ich auch nicht, dann würde das ein anderer mitarbeiter machen, falls die kinder das wünschen.
Ich sagte ich wolle es mal ausprobieren. Nicht um ihnen zu gefallen, sondern weil ich es sehr schön finde am abend den tag zu reflektieren, dies zu teilen mit jemandem und dankbar zu sein und dann demjenigen wünsche für eine gute nacht zu sagen.
Ich bete anders als die anderen MA. Ich sage nicht danke 'Gott' und eigentlich auch nie 'Amen'. Dadurch 'entnehme' ich dem 'Gebet' eigentlich das religiöse. Für mich stimmt dies momentan so. Ich führe ein Ritual weiter, das den Kindern viel bedeutet, ihnen Sicherheit und Orientierung gibt und bleibe authentisch und ehrlich.
Nun interessierte mich, ob es auch Menschen gibt die eine art gebet machen, aber sich nicht zu einer bestimmten religion zugehörig fühlen.

Kommentar von BellAnna89 ,

2. Korinther 13:5
" Prüft euch, ob ihr im Glauben seid, untersucht euch! Oder erkennt ihr euch selbst nicht, dass Jesus Christus in euch ist?"

Offenbarung 3:15-19
"Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach, dass du kalt oder heiß wärest! Also, weil du lau bist und weder heiß noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde."

Klar kannst du tun und lassen, was immer sich gerade in Ordnung für dich anfühlt. Aber ich persönlich sehe das so: Will ich ein Instrument spielen können, gebe ich mich nicht damit zufrieden, es nur gekauft zu haben. Ich muss es spielen lernen, mich informieren, üben, und niemals kann ich es perfekt beherrschen, denn es ist immer noch mehr möglich. So ist das meiner Ansicht nach auch mit Gott. Ich kann mich nicht ausruhen und sagen vielleicht, vielleicht auch nicht, gibt es da jemanden, also mach ich mal eine schwammige Andeutung, mal sehen, was passiert. 

Wenn mein Kind beim Bäcker steht weil ich ein Brot kaufen will und vor sich hin brabbelt “oh, der Doughnut sieht aber lecker aus....... ich habe eigentlich Hunger.....“, kann ich schwerlich daraus deuten, was sie will. Doch sagt sie “MAMA, ich hätte gerne den Doughnut!“, kann ich ihr den Wunsch erfüllen.

Wenn du wissen willst, ob da jemand ist, der dich hört, dann bete ehrlich und aus ganzem Herzen: “GOTT, wenn es dich gibt, lass es mich spüren!“

“Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.“ Mt 7:7

Ich bleibe bei meiner Meinung, ein Gebet ist, wenn man es nicht als solches meint, nicht mehr als ein Selbstgespräch.

Du musst nicht jedes Wort der Bibel für bare Münze nehmen, auch Pastoren, die Theologie studiert haben, tun das nicht. Aber man sollte sich doch zumindest selbst darüber im Klaren sein, was man glaubt bzw, glauben will, und dem auf den Grund gehen.

Mein Buchtipp für dich:

https://www.amazon.de/Gespräche-mit-Gott-Vollständige-Ausgabe/dp/34423...

Antwort
von Tilgung, 42

Das ist kein Beten, sondern nennt sich Meditieren.

Kommentar von Sternchen029 ,

Wiso ist es kein beten sondern meditieren?

Kommentar von Tilgung ,

Im Gebet muss man sich innerlich an jemanden wenden.

Antwort
von suesstweet, 36

Wenn du nicht religiös bist, dann bist du eben gläubig. Was ist denn da schon?!

Kommentar von Sternchen029 ,

Was ist denn genau der Unterschied zwischen gläubig und religiös?

Kommentar von SibTiger ,

Was ist denn genau der Unterschied zwischen gläubig und religiös?

Gläubig kann beispielsweise ein Deist oder auch ein Pantheist sein. Religionen sind das allerdings nicht.

Kommentar von danhof ,

Religiös klingt immer nach "Du sollst dies und du musst das. Du MUSST das so und so beten. Du DARFST das und das nicht tun".

Gläubig klingt viel mehr nach "Jesus ist für dich gestorben und du nimmst sein Geschenk für dich an. Die Bibel ist dir wichtig, und nicht was die Kirchen sagen"

Kommentar von Sternchen029 ,

Ws ist ein deist und pantheist?

Kommentar von SibTiger ,

Deismus geht i. d. R. noch von einem persönlichen Gott aus, der ursprünglich hinter der Entstehung von Raum und Zeit steht, aber sich nicht in den Ablauf des Universums einmischt, und auch nichts mit der Entstehung des Lebens auf der Erde zu tun hat.

Pantheismus sieht Gott eher als eine Einheit mit dem Universum, also eher das Göttliche in der Natur, als einen persönlichen Gott. Beispiel: "Spinozas Gott", von dem Einstein manchmal geredet hat.

Kommentar von Sternchen029 ,

Danke danhof und sib tiger:) klingt sehr spannend! Muss ich mal ein bisschen weiter recherchieren😏🤓

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