Frage von MADAMEfrage, 114

Was denkt ihr über Atheismus und Atheisten?

Antwort
von Orgi63, 31

Atheismus im Wortsinn bedeutet ja lediglich die Ablehnung/Verneinung eines oder mehrerer Götter. Es ist also keine Weltanschauung oder -erklärung. Als kleines Gedankenexperiment kann man sich ja mal überlegen wieviele Religionen es auf diesem Planeten wohl geben mag. Schätzungen gehen von einigen Hundert bis zu mehreren Tausend mit sog. Sekten und unterschiedlichen Strömungen innerhalb einer Religion aus. Ist jeder mal ehrlich zu sich selbst, so sind wir dementsprechend alle zu mindestens zu 99,99% Atheisten, denn wir glauben ja i.d.R. an unseren Gott/Götter und an alle anderen nicht. Ergo glaubt der Atheist lediglich an einen Gott weniger. Das sollte zu denken geben. Wenn man sich dann mal mit den Inhalten der heiligen Schriften auseinandersetzt und diese mit heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen abgleicht, bleibt von traditionellen Glaubensinhalten wohl kaum noch mehr als folkloristisches Hintergrundrauschen übrig. Als Beispiel kann hier die Schöpfungsgeschichte prima für herhalten. Ein Gott erschafft zwei Menschen und bestraft sie und ihre Nachkommen über zig Generationen für einen kleinen Regelverstoß (Erbsünde ). Jahrtausende später zeugt dieser Gott mit einer irdischen (Jung-)Frau einen Sohn und lässt diesen im Erwachsenenalter für besagte Erbsünde der Menscheit mit dem Tod büßen. Als Krönung darf der Sohnemann aber ein paar Tage später wieder zum Leben erwachen und zu seinem mordlüsternen Vater in den Himmel auffahren. Mit den Erkenntnissen der modernen Wissenschaft, vor allem der Evolutionslehre, kann diese hanebüchende Geschichte nur noch als absoluter Humbug bezeichnet werden und eine der Kernbotschaften dieser Religion löst sich in Wohlgefallen auf und es bleibt die Erkenntnis, dass es für alle Beteiligten mit Sicherheit gesünder ist, sich auf Beweise und reale Erfahrungen (Evidenz und Empirie) zu verlassen, als vermeintlichen absoluten Wahrheiten, wie sie in Religionen verkündet werden, den Vorrang zu lassen. Die Wissenschaft lässt sich hier eine sehr elegante Hintertür offen: Eine Erkenntnis /Wahrheit gilt solange als richtig und wahr bis sie durch eine bessere ersetzt wird. D.h. es gibt inzwischen wesentlich bessere Erklärungen als sie von irgendeiner Religion angeboten werden. Agnostizismus als auch sein konsequenterer Bruder den Atheismus kann man also getrost als logische Weiterentwicklung des menschlichen Strebens nach Erkenntnis sehen. Und es war ja auch der Baum der Erkenntnis von dem Adam und Eva nicht naschen durften, d.h. wäre es nach der Schöpfungsgeschichte gegangen, wären wir wohl alle besser blöd geblieben. Nee danke!

Antwort
von MoBruinne, 16

Ich denke, dass jeder selber prüfen muss, was er glaubt.

Schon klar - Atheisten werden jetzt gleich auf das Wörtchen "glaubt" losgehen ;-) ich hab es aber durchaus ganz bewusst da hingeschrieben. Denn auch Atheisten glauben mehr als sie wissen.

Ich hab persönlich überhaupt kein Problem damit, wenn jemand nicht an Gott glaubt. Selber bin ich Christ. Beide Seiten werden überzeugt sein davon, dass ihre Sicht der Dinge richtig ist.

Leider sehen Atheisten einen Christen oft falsch, bzw. schätzen ihn falsch ein. Wissenschaft und Glauben schließen sich nämlich überhaupt nicht aus. Das haben sehr bekannte Wissenschaftler immer wieder gezeigt :-)

Es sind zwei verschiedene Kategorien. Und man sollte wirklich endlich mal drauf achten, die nicht zu vermischen. Deshalb sind so Fragen wie: "Bitte gib mir Beweise für Gott!" Quatsch. Beweise kommen aus der Naturwissenschaft. Gott kann aber naturwissenschaftlich nicht erklärt werden. Genauso großer Quatsch wäre es, wenn ich frage: "Welche persönlichen Erfahrungen hast du mit dem Urknall gemacht?"

Wenn sich die beiden Bereiche beißen würden gäbe es keine Wissenschaftler, die gleichzeitig Christen sind. Die gibt es aber. Und jede Menge Christen, die sehr an Wissenschaft interessiert sind.

Leider gibt es halt sehr viele Menschen, die das einfach nicht auseinanderhalten können. Meiner Erfahrung nach zu 90% auf Seiten der Atheisten. Das find ich schade - weil ich nämlich wirklich mal sehr gern mit einem Atheisten über seine Überzeugungen reden würde. Aber eben fein nach Kategorien getrennt :-)

Auch über meinen Glauben spreche ich gern mit jedem - wenn nicht immer gleich wieder die Wissenschaft da mit reingeworfen wird.

Fazit:

Ich finde es schade, aber ok, wenn jemand nix von Jesus wissen möchte. Er sollte sich dann nur nicht anmaßen, etwas über meinen Glauben zu wissen.

Kommentar von DarkSepia ,

Wenn sich die beiden Bereiche beißen würden gäbe es keine Wissenschaftler, die gleichzeitig Christen sind.

Es gibt Wissenschaftler, die unwissenschaftliches glauben.

Leider sehen Atheisten einen Christen oft falsch, bzw. schätzen ihn falsch ein. Wissenschaft und Glauben schließen sich nämlich überhaupt nicht aus. Das haben sehr bekannte Wissenschaftler immer wieder gezeigt

Jain. Es gibt keinen notwendigen Konflikt. Aber Wissenschaft und Religionen machen oft Aussagen über dieselben Themen und diese Aussagen widersprechen sich immer wieder. Ich finde ein Vergleich zwischen die Ansichten zweier Leute ist ein guter: Es gibt keinen notwendigen Konflikt dazwischen, was ich glaube und was du glaubst. Aber es gibt auch keine notwendige Übereinstimmung und mit der Zeit wird es immer wahrscheinlicher, dass wir uns hier und da widersprechen.

Kommentar von MoBruinne ,

Aber Wissenschaft und Religionen machen oft Aussagen über dieselben Themen und diese Aussagen widersprechen sich immer wieder.

Ja, das kann ich so unterschreiben. Deshalb spreche ich auch bewusst nie von Religion, sondern immer von Glauben. Auch das ist ein sehr großer Unterschied, der leider oft nicht gemacht wird.
Natürlich gibt es Widersprüche zwischen Wissenschaft und religiösen Aussagen. Weil die Bibel eben kein Wissenschaftsbuch ist und auch nicht so gelesen werden sollte. Sie ist ein Liebesbrief. Und wenn ich in einem rein weltlichen Liebesbrief schreiben würde: "Ich hab Schmetterlinge im Bauch", dann dürfte man das auch nicht wissenschaftlich verstehen. Schade, dass das auf der weltlichen Schiene sofort verstanden wird, aber von vielen Leuten offensichtlich vergessen wird, sobald es um die Bibel geht.

Antwort
von Anthropos, 29

Das kommt darauf an, was für einen Atheismus du meinst. Gegen den klassischen Atheismus habe ich nichts. Das waren und sind größtenteils sehr ehrenwerte Männer, mit denen man ganz vernünftig reden kann. Mit ihnen kann man rational über Religion diskutieren und sie sehen auch ein, dass der Atheismus eben auch nur ein Weltbild ist und nicht über den Religionen steht. Ich habe in meinem Freundeskreis einige solche Atheisten. Ich respektiere sie und sie respektieren mich.

Ganz anders ist das mit den s.g. "Neuen Atheisten". Der neue Atheismus verabsolutiert sich und hat keinen Respekt gegenüber Andersdenkenden Menschen. Der Neue Atheismus hat den Religionen den Kampf angesagt und behauptet, die Naturwissenschaft auf seiner Seite gepachtet zu haben. Doch den Weg der Rationalität hat der Neue Atheismus schon längst verlassen. Er erkennt selbst nicht, dass er nicht anders ist, wie die Religion, die er selbst verteufelt. Er ruft sogar zum Mord an Gläubigen auf! Mal schauen, was sonst noch so in nächster Zeit alles kommt. Diese Form des Atheismus verabscheue ich. Ich hatte auch einmal solche Menschen in meinem Freundeskreis. Ich hatte damals den Neuen Atheismus noch nicht so gut gekannt. Als dann das erste Gespräch stattgefunden hat, habe ich mich zunächst gefragt, was das für eine Sekte das denn ist. Dann habe ich mich damit ein wenig beschäftigt, habe anfangs versucht mit ihnen respektvoll umzugehen. Das hat allerdings nicht geklappt. Dann habe ich das so gemacht: entweder mussten diese Neuen Atheisten zu "normalen" Atheisten werden oder ich wollte keinen Kontakt mehr mit ihnen haben. Teilweise hat das auch funktioniert. Einfach, indem man ihnen die Inhalte des Glaubens näher gebracht hat. Dadurch wurden sie zwar nicht zu Gläubigen, aber hatten wenigstens Verständnis und Respekt.

Also mein Fazit: jeder darf natürlich glauben, was er will. Und ich kenne wirkliche viele Atheisten, die ich sehr schätze. Also halte ich viel vom Atheismus. Aber was ich nicht mag sind die Neuen Atheisten. Sie können natürlich auch glauben, was sie wollen. Damit habe ich auch kein Problem. Aber diese Polemik gegen die Religionen verabscheue ich und deshalb halte ich den neuen Atheismus sogar für gefährlicher als jede Religion. 

So, jetzt mal schauen, wie viele Leute sich hier in ihren religiösen Gefühlen beleidigt fühlen. Ich freue mich schon darauf, jetzt zum Opfer dieses Forums gemacht zu werden. Da kann man ja dann diese aggressive Polemik gleich beispielhaft nachweisen. ;)

nisi granum frumenti cadens in terram, mortuum fuerit

tradent vobis in conciliis et flagellabunt vos

eritis odio omnibus propter nomen meum

Kommentar von Orgi63 ,

Da fände ich es doch mal sehr interessant wie du einen "neuen Atheisten" definierst?! Was macht ihn oder sie aus?

Kommentar von Anthropos ,

Die Neuen Atheisten sind Dawkins-Jünger. Sie haben den Gotteswahn als Atheistenbibel.

Kommentar von Meatwad ,

Die Neuen Atheisten sind Dawkins-Jünger. Sie haben den Gotteswahn als Atheistenbibel.

Was für ein Unsinn...

Kommentar von Anthropos ,

Also wenn ich mich mit Neuen Atheisten unterhalte, ist es häufig so, dass sie mehr Dawkins zitieren als ich die Bibel. Da heißt es dann immer: "Aber im Gotteswahn steht doch, dass..." 

Kommentar von DarkSepia ,

Über Neue Atheisten wird viel schlechtes behauptet, aber das sind häufig nur Verallgemeinerungen. Neuer Atheismus besteht aus verschiedenen Autoren, die unterschiedliche Ansichten haben. Einige dieser Ansichten sind unter ihnen häufig vertreten, auch einige schlechte. aber sie sind kein notwendiger Bestandteil.

und deshalb halte ich den neuen Atheismus sogar für gefährlicher als jede Religion. 

Gefährlicher als radikaler Islam?

Kommentar von Anthropos ,

Gegenwärtig noch nicht.

Antwort
von TheDarkSlam, 36

Vorweg, ich bin Atheist. Für mich ist der Atheismus die einzige logische Denkensweise, die zur Weltanschauung etc. existiert. Genau so geht es jedoch auch Gläubigen mit ihrer Religion. Was für mich logisch und nachvollziehbar erscheint ist für sie komisch und verwirrend. Genauso umgekehrt. Atheisten halten an logischen, nachweisbaren, nachvollziehbaren und möglichen Dingen fest. Und glaube nicht an etwas, für das es keine Beweise gibt. Das einzige, woran sie "glauben" ist die Logik und die Physik etc. Religion hat über viele Jahrtausende nichts Gutes bewirkt. Kriege, Rassismus, Unterdrückung und Volksverhetzung. Jedoch ist das nur MEINE Meinung und ich spreche hier NUR  für MICH. Damals brauchte man die Religion um den Leuten Erklärungen zu liefern, Dinge die unerklärlich Schienen, wurden somit "geklärt". "Wieso ist das passiert?" "Weil Gott es so will!" Wem das als Erklärung reicht und glaubt ohne zu hinterfragen, ist naiv. Im Atheismus gibt es dieses Problem nicht. Da man sich dort nur an bewiesenen Dingen orientiert.

Ich hoffe ich konnte helfen,
bei Fragen schreibt einfach:)

Lg Tim:)

Antwort
von Qualle5678, 35

Bin selbst Atheist und für mich ist das die einzig sinnvolle Anschauungsweise. Habe allerdings nichts gegen Gläubige, jedem das seine. Jedoch halte ich absolut nichts von der Kirche und dem Umgang mit Religion generell.

Kommentar von 22082000 ,

So ist es

Antwort
von DieWahrheit1984, 27

Atheismus ist die einzige logische und vernünftige Weltanschauung. Religion hat Jahrtausende lang nur Krieg und Leid über die Menschheit gebracht und dient nur dem einzigen Zweck autoritäre Machtverhältnisse zu legitimieren.

Die Menschen sollten endlich ihre "Kinderstube" mit Dämonen, Geistern und Göttern hinter sich lassen und erwachsen werden.L.G.

Kommentar von mrauscher ,

DieWahrheit1984 hat sich mit dem Thema offensichtlich zu wenig befaßt. Die Existenz eines Schöpfers ist wissenschaftilch fundiert und die Bibel ist und bleibt authentisch. Ich habe hier genügend viele Artikel veröffentlich, die die Annahmen der Atheisten widerlegen. Sie möchten nicht, dass Gott existiert, daher iher Aufbegehren. Was ihnen fehlt, ist der Beweis, dass das Universum und das Leben ohne einen Schöpfer enstanden sein soll. Das zermürmbt die Atheisten, daher stampfen sie hier oft auf den Boden, wenn Bibelkenner und Wissenschaftler sie darin belehren, dass ihr Glaube auf gar nichts beruht. Also auf Nichts, was beweisbar wäre. Auf die Frage, sie sollen doch mal Beweise liefern, reagieren sie genervt, lenken vom Thema ab, beschimpfen die, die die Wahrheit im Schöpfer gefunden haben. Das muß frustrierend sein, aber völlig in Ordnung. Weder Mathematik noch der Schöpfer lassen sich widerlegen, auch mit starkem Willen nicht und Beschimpfungen nicht.

Kommentar von DieWahrheit1984 ,

Erst einmal folgendes: Ich beschimpfe hier niemanden aber Fakt ist nun einmal dass Religion auf dieser Welt nur Unheil angerichtet hat:

Kreuzzüge, Inquisition, Kriege im Namen Gottes Allahs oder sonst wem, islamistische Terroranschläge usw.

Meinetwegen könnt ihr an das fliegende Pizzamonster glauben, auch dessen Existenz lässt sich weder verifizieren oder falsifizieren.

Für mich ist die Astrophysik und die Mathematik der einzig logische Schlüssel zur Erkenntnis und das Gesetz der zunehmenden Entropie im Universum und der ".Hauptsatz der Thermodynamik untersagen einen statischen Zustand wie einen ewigen Schöpfer.

Denn was hat Gott gemacht bevor er die Welt erschuf?

Es ist an der Zeit deinen Telefonjoker anzurufen...

Antwort
von katjapetrova, 23

Also meiner Meinung nach, sollte es jeder für sich selber wissen, aber ich habe einen Glauben und er hilft mir Antworten auf die Fragen zu finden, die die Wissenschaft nicht finden kann. Hoffe beantwortet ein bisschen deine Frage;)

Kommentar von yatoliefergott ,

du glaubst also lieber an Märchen als an die Wissenschaft

Kommentar von katjapetrova ,

Nein, ich sage, dass wenn die Wissenschaft keine Antwort auf eine Frage findet, der Glaube sie lösen kann:)

Kommentar von Dracn ,

Was Wissenschaft nicht beantworten kann, kann Religion erst recht nicht.

Kommentar von Orgi63 ,

Naja, Religion kann es schon beantworten, aber die Antworten sind nicht verifizierbar und i.d.R. auch nur für Mitglieder der eigenen Glaubensgemeinschaft nachvollziehbar und verständlich. Vlt. kann man hier von einer gruppeninternen Dialektik sprechen deren Inhalte einer religiösen Codierung unterliegen, die also über die Gruppengrenzen hinaus nicht transportierbar sind. Auf deutsch: Gläubige sind für Aussenstehende oft nicht zu verstehen!

Kommentar von katjapetrova ,

Entschuldigung, aber du hast nach Meinungen gefragt

Kommentar von katjapetrova ,

Ost ja ok...Deine Meinung halt

Kommentar von katjapetrova ,

*Ist

Antwort
von DarkSepia, 10

Atheismus: Ziemlich plausibel, nur auf einem Gebiet wo es nicht viel ausmacht. Deismus macht kaum andere Aussagen über unsere Welt und beeinflusst unser Handeln daher fast identisch mit Atheismus.

Atheisten: Unterschiedlich. Viele haben wenig Ahnung, wenn sie sich über Theismus äußern, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass generell kaum jemand Ahnung davon hat, einschließlich Theisten. Sofern man nicht allzuviel von den Mitmenschen verlangt, sehe ich auch nicht, warum es wichtig sein sollte, viel Ahnung auf dem Gebiet zu haben. Manche Gebiete sind im Alltag wichtiger, als andere und haben Vorrang. Und die Existenz oder Nichtexistenz eines Gottes kommt mir nicht wichtig vor.

Antwort
von humanistisch1, 2

Ich finde religiöse Atheisten ziemlich cool! Speziell die Atheistische Religionsgesellschaft in Österreich (kurz ARG). Ihre Homepage ist http://atheistisch.at

Antwort
von AndyG66, 24

Atheismus ist genauso unlogisch wie die Bibel oder Koran, die Tora usw...

Die logische Schlussfolgerung der Frage nach dem logischen Beweis der Nicht-Existenz eines Gottes lautet: Man kann es nicht wissen. 

Oft kommt dann das atheistische Argument: Das kann man auch für "fliegende, pinke Einhörner" anwenden. Genau, auch deren Nicht-Existenz kann man nicht aussschliessen!

Die Bausteine des Lebens sind im Ganzen Unviersum verteilt: Kohlenstoff, Methan, Wasser, Amoniak.....

Man kann also nicht ausschliessen dass es irgendwo einen Planeten gibt wo sich mittels Evolution x-beliebige Lebensformen entwickelten. Da könnte auch ein pinkes, fliegendes Einhorn darunter sein, auch wenn die Wahrscheinlichkeit dazu sehr gering ist.

Also ich finde Agnostiker sind weitaus logischer wie Atheisten :-)

Kommentar von Orgi63 ,

Wer eine Behauptung aufstellt ist in der Beweispflicht! Gott ist eine Behauptung. Seine Verneinung (Atheismus) eine sachliche und folgerichtige Reaktion solange kein Beweis erbracht ist. Sorry, so funktioniert Wissenschaft.

Antwort
von Wippich, 28

Es ist deren Sache.

Antwort
von comhb3mpqy, 21

Ich habe gemerkt, dass ich kein Atheist sein möchte.

Ich bin Christ. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Kommentar von AlphaBorz ,

Dein erstes "Argument", was auf keinen Fakten basiert und somit kein Argument ist, würde, falls es wirklich zutreffen sollte nur die Existenz einer höheren Macht beweisen. Inwiefern spricht das dann für den christlichen Gott?

Kommentar von comhb3mpqy ,

welches Argument meinen Sie?

Kommentar von Baoshan ,

Magst du nicht lieber mal meine Frag zu den Vulkanen beantworten, die ich dir gestellt habe. Würde mich wirklich interessieren..

Antwort
von JTKirk2000, 31

Ich denke darüber, dass jeder so leben soll, wie er oder sie glücklich damit sein kann, so lange dadurch andere nicht um ihre entsprechende Freiheit, in diesem Sinne Religionsfreiheit, gebracht werden. 

Ich selbst glaube an einen liebenden himmlischen Vater, an Jesus Christus, an den Heiligen Geist und mit diesen verbundene christliche Lehren und Werte, insbesondere der Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft und Vergebungsbereitschaft, auch wenn ich hin und wieder insbesondere mit letzterer meine Schwierigkeiten habe. Ich weiß auch nicht, ob ich bedingungslos vergeben kann, auch wenn zum wirklichen Vergeben auch Vergessen gehört, denn um bewusst und mit voller Absicht vergeben zu können, vergesse ich zu schnell.

Kommentar von Orgi63 ,

Volle Zustimmung zum ersten Absatz, aber leider ist es doch so, dass viele Religionen wie auch Christentum und Islam einen Missionierungsanspruch haben und diesen auch entsprechend ausleben. Oft sogar nach dem Motto "und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein" (Michael Schmidt-Salomon). Das heißt dann letzte Endes nix anderes als dass Intoleranz bei Religionen systemimmanent ist. 

Kommentar von JTKirk2000 ,

Das heißt dann letzte Endes nix anderes als dass Intoleranz bei Religionen systemimmanent ist. 

Dann wurde das mit der Nächstenliebe im Christentum aber auf jeden Fall missverstanden, spätestens dann wenn es um die Entscheidungsfreiheit geht.

Mir persönlich sind die christlichen Werte wichtiger als die Verbreitung derselben, sowie der christlichen Lehre, denn wenn ich die Lehre verbreiten wollte, dass Hilfsbereitschaft, Vergebungsbereitschaft und Nächstenliebe wichtig sind, ebenso wie die Entscheidungsfreiheit und damit andere sogar zu überzeugen versuchen wollte, wäre das doch insbesondere Heuchelei, weil ich dann nicht die Entscheidungsfreiheit anderer respektieren würde.

Das ist aber auch einer der grundlegenden Punkte, weshalb man zwischen dem Christentum, welches der Bibel nach Jesus begründet hatte und dem, welches später in Folge römischen Einflusses daraus wurde, unterscheiden muss, denn bei ersterem waren die christlichen Werte noch weit wichtiger, als andere von diesem Glauben zu überzeugen, während es durch den römischen Einfluss mehr um Zwangschristianisierungen ging, was man beispielsweise durch die oft vertretene Kleinkindtaufe auch heute noch hat.

Kommentar von Orgi63 ,

Hier wird sehr schön ein grundlegendes Problem religiöser Quellenauslegung ersichtlich. Heilige Schriften lassen da seeeehr viel Spielraum, sind in sich höchst widersprüchlich und vermitteln dem Exegeten trotzdem das Gefühl die einzige Wahrheit gefunden zu haben. Es ist natürlich sehr schön, wenn man für sich und zum Wohle anderer die humanistischen Werte herausliest und den Rest unter den Tisch fallen lässt, dann lebt man aber nur die "fettreduzierte" Version der jeweiligen Religion.

Das Religionen und ihre heiligen Schriften von Menschen gemacht und auch immer wieder angepasst wurden, zeigt u.a. die Vielzahl heute bekannter Versionen der Bibel. Soweit ich mich erinnere, kam Dr. Karlheinz Deschner auf ca. 4600 verschiedene Versionen. Solange es nicht um klar zu definierte Fakten geht sind dann der Beliebigkeit keine Grenzen gesetzt.  

Kommentar von JTKirk2000 ,

Es ist natürlich sehr schön, wenn man für sich und zum Wohle anderer die humanistischen Werte herausliest und den Rest unter den Tisch fallen lässt,

Wer nicht zwischen dem unterscheiden kann, was laut der Bibel Christus gelehrt hat und im Gegensatz dazu andere gelehrt haben, der mag darin sehen, dass sich jemand quasi nur das Gute heraussucht und das Andere unter den Tisch fallen lässt, aber ich bin nicht deshalb Christ, weil ich nach dem lebe, was nicht Christus, sondern jemand anderes gelehrt hat, sondern weil ich genau nach dem lebe, was Christus laut der Bibel gelehrt hat. 

Wenn in den Paulusbriefen oder in der Apostelgeschichte noch etwas enthalten ist, was einem hilft, nach dem zu leben, was Christus laut der Bibel gelehrt hat, ist es eine gute Sache, dies ebenfalls anzunehmen. Stehen die Äußerungen einer Person, welche Jesus nie begegnet ist, wie beispielsweise im Falle von Paulus, so steht für mich eindeutig fest, dass das, was laut der Bibel Jesus gelehrt hat, Priorität vor dem hat, was Paulus gegensätzliches geschrieben haben soll.

Das hat nichts damit zu tun, dass ich mir nur das Positive heraussuche, sondern ganz einfach damit, dass Jesus als Sohn Gottes die weit bessere Quelle entsprechender Botschaft ist, als eine Person, welche Jesus zu dessen irdischen Lebzeiten nie begegnet ist.

Kommentar von Orgi63 ,

Da stellt sich aber doch die Frage was Jesus nun wirklich gelehrt hat. Bei Historikern gehen die Meinungen auseinander. Von der Vermutung, dass die historische Figur des Jesus überhaupt nicht existiert hat bis zu der Aussage, dass, wenn überhaupt, nur eine sehr geringe Anzahl von Sätzen in der Bibel als orginal Worte von Jesus anzusehen sind. Sicher sind sich die meisten Historiker wohl bei der Aussage, dass die ersten schriftliche Aufzeichnungen im NT frühestens 40 Jahre nach Jesus Tod erfolgten. D.h. mündliche Wiedergabe ist eine denkbar ungenaue und Fehler behaftete Art der Datenweitergabe (stille Post). 

Als sicher gilt heute auch, dass die Figur des Jesus, so sie denn überhaupt real existiert hat, voll und ganz in der jüdischen Tradition gelebt hat und auch als Jude gestorben ist und keine weitere Religion gründen wollte. Als eigentlicher Religionsstifter ist wohl eher Paulus anzusehen, der ja, wie du richtig bemerktest, Jesus nicht persönlich kannte.

Paulus bastelte aus Versatzstücken verschiedenster Religionen und vermeintlichen Jesuszitaten die Vorläufer heutiger christlicher Glaubensrichtungen. Buchtipp: Dr. Karlheinz  Deschner,  "der gefälschte Glaube".

Die vermeintliche Botschaft von Jesus ist also fragwürdig, bzw. auch sehr widersprüchlich. So wird z.b. auf der einen Seite Nächstenliebe propagiert und andererseits droht er mit ewigen Höllenqualen so man ihm nicht folgt.

Antwort
von yatoliefergott, 24

Atheisten sind die einzigen wirklich logisch denkenden Menschen

Kommentar von AndyG66 ,

Wirklich? Atheisten sind genau so unlogisch wie religiöse Menschen.

Die einzige logische Schlussfolgerung lautet: Man kann es nicht wissen.

Agnostiker erscheinen mir da am vernüftigsten :-)

Kommentar von Belruh ,

"Man kann es nicht wissen.", Na klar kann man! Wenn man etwas erforscht wird man es irgendwann wissen! Und Der Atheismus ist darauf aus die Dinge zu erforschen, damit man sie versteht und darüber bescheid weiß.

Antwort
von ScharfeKritik, 32

Ich denke grundsätzlich nicht schlecht über irgendjemanden. Der Glaube allein sagt im Grunde genommen nichts über den Charakter aus. Ich kann es verstehen wenn jemand nicht an Gott glaubt, ich meine es gibt eben auch keine wirklichen handfesten Beweise, wenn du so willst.

Allerdings mag ich es überhaupt nicht wenn Leute anderen ihren (Un)Glauben aufzwingen wollen und Andersgläubige verurteilen. Dass kann ich absolut nicht leiden. Es ist jedem Individuum selbst überlassen, an was oder wen es glaubt - dass geht auch keinen anderen was an. 

Dass ist meine Meinung dazu. 

Antwort
von reziprok26, 22

Die Atheisten wissen nicht woher und wohin und wollen es auch gar nicht.
Vllt. von Wolke 7 gefallen, vom Klapperstorch gebracht, mit einer Brotkruste aus dem Urwald gelockt usw.

Kommentar von J1gsaw ,

Um dir angemessen zu antworten:

Seid nicht ihr diejenigen, die an Fabelwesen und Märchenwelten glauben.

Der Urknall ist dir natürlich fremd und das auch wir Menschen im wahrsten Sinne des Wortes ja nunmal aus Sternenstaub bestehen und nicht ein grauer Mann uns schwubdiewub erschaffen hat, kann man dir natürlich oft erzählen. Alles Blasphemie

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