Was denkt ihr, gab es Adam und Eva?

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13 Antworten

Natürlich. Leibhaftig und buchstäblich.

Wie sonst steht in der Bibel das Alter von Adam angegeben?

Im NT wird auch ganz klar auf Adam Bezug genommen.

http://www.bibleserver.com/search/SLT/Adam/1

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HalloHang0ver1,

viele sehen heutzutage in Adam und Eva lediglich zwei erfundene Gestalten, die in einer biblischen Erzählung auftauchen. Wer noch daran glaubt, dass diese tatsächlich gelebt haben, wird nur mitleidig belächelt.

Gemäß der Bibel stammt das gesamte Menschengeschlecht von den beiden Ureltern Adam und Eva ab. Ist es jedoch zeitgemäß daran zu glauben? Ich denke ja. Das zeigen auch die beiden folgenden Zitate:

„Die Wissenschaft bestätigt jetzt, was die meisten der großen Religionen schon immer gepredigt haben: Alle Menschen, ganz gleich, zu welcher Rasse sie gehören, stammen . . . von dem gleichen ersten Menschen ab“ (Amram Scheinfeld, Heredity in Humans, S. 238, Philadelphia und New York, 1972).

„Was in der Bibel schon seit Jahrhunderten über Adam und Eva, Vater und Mutter des ganzen Menschengeschlechts, steht, ist das, was die wissenschaftlichen Forschungen ergeben haben: daß alle Völker der Erde eine einzige Familie bilden und einen gemeinsamen Ursprung haben“ (Ruth Benedict und Gene Weltfish, The Races of Mankind  S. 3, New York, 1978).

Dass Adam nicht lediglich ein Sinnbild der gesamten frühen Menschheit ist, zeigt auch die Bibel selbst. So reiht sie z. B. Adam in verschiedene Geschlechtsregister ein, die eine Aufzählung historischer Personen darstellt. Ein Beispiel dafür ist der Stammbaum Jesu Christi gemäß Lukas, Kapitel 3, Verse 23 - 38. U. a heißt es dort:
„Jesus selbst [war], als er sein Werk anfing, ungefähr dreißig Jahre alt und war . . . der Sohn . . . des David, . . . Sohn des Abraham, . . . Sohn des Adam.“ (David und Abraham sind bekannte geschichtliche Gestalten. Ist es daher nicht vernünftig, zu schlussfolgern, dass auch Adam eine wirkliche Person war? Welchen Sinn ergäbe ein Geschlechtsregister, in dem alle Personen historische Gestalten sind, bis auf eine, die lediglich erfunden wurde?)

Auch Jesus Christus sprach von Adam und Eva nicht lediglich als allegorische Personen. Das zeigt der Bericht in Matthäus 19:4,5:"[Jesus] sagte . . .: ‚Habt ihr nicht [in 1. Mose 1:27; 2:24] gelesen, daß der, welcher sie  schuf, sie von Anfang an männlich und weiblich gemacht hat und sprach: „Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird fest zu seiner Frau halten, und die zwei werden e i n Fleisch sein“ . . .?‘ “ Diese Aussage Jesu belegt eindeutig, dass er den Bericht in der Genesis als Tatsachenbericht ansah.

Interessant ist auch die Aussage der Bibel in Apostelgeschichte, wo es heißt: "Und er hat aus e i n e m [Menschen] jede Nation der Menschen gemacht, damit sie auf der ganzen Erdoberfläche wohnen, und er verordnete die bestimmten Zeiten und die festgesetzten Wohngrenzen der [Menschen]" (Apostelgeschichte 17:26. Auch hier wird wiederum bestätigt, dass die gesamte Menschheit von einem gemeinsamen Vorfahren abstammt.

Zum Schluss möchte ich noch einen entscheidenden Punkt herausstellen, warum der Glaube an den Genesisbericht über Adam und Eva so bedeutungsvoll ist. Durch diesen Bericht erhalten wir nämlich befriedigende Antworten auf die wichtigsten Lebensfragen, wie z. B.: Woher kommen wir? Welchen Sinn hat das Leben? Warum gibt es so viel Leid und Böses in der Welt und wird das Böse jemals beseitigt? Außerdem wäre so die wichtigste biblischen Lehre vom Lösegeld, ohne den Bericht über Adam und Eva nicht zu verstehen.

Das sind nur einige wesentliche Gründe, warum es einen Sinn macht, die biblische Erzählung von Adam und Eva für glaubwürdig zu halten.

LG Philipp

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Es ist wichtiger den Sinn hinter den Geschichten zu verstehen, als darauf zu pochen das es sie wirklich gab.
Adam und Eva  sind keine nur biblischen, sondern auch  mythologische Gestalten. Denn anders als viele auch historisch nachweisbare Gestalten der Bibel führen  uns Adam und Eva zurück in das riesige Gebiet der Mythologien, des Vorderen Orients. 

Schöpfungsmythen hat es dort zuhauf gegeben: U. a. auf einer babylonischen Keilschrifttafel ist ein Schöpfungsmythos gefunden worden sind, die erzählen, dass am Anfang der Menschheitsgeschichte ein König steht usw. Es gibt das Gilgamesch-Epos und viele andere Mythen aus dieser Gegend und dieser Zeit. Worin unterscheidet sich denn dieser biblische Mythos von den vorderorientalischen, vorderasiatischen Mythologien? 

Adam ist ein Kind Gottes und Gott ist ein Arbeiter. Dieser berühmte erste Satz des Alten Testaments, "bereschit bara elohim et haschamajim...", ist insofern einzigartig, weil das kein Gott ist, der irgendwo in weiten Fernen thront und die Menschlein, die gar keine Rechte haben, arbeiten und schuften lässt. Nein, diese Menschen sind hier mit eingeladen zu arbeiten und zu schaffen: Arbeit ist etwas Schönes. Wir sind Kinder Gottes und das ist die große Botschaft. Adam kommt im Hebräischen – von "adamah". Und "Adamah" ist der Erdling. Er ist aus Erde geschaffen, von der Erde leben wir und von den Produkten der Erde – und zur Erde müssen wir zurückkehren. Dies steckt in dem Namen "Adam" Die Bibel spricht von Adam, also vom Menschen.Das heißt, er steht für alle Menschen:

 Er ist keine Person, der andere untergeordnet werden. Stattdessen wendet sich der Gott der Bibel von Anfang an, an alle Menschen und damit eben auch an die einfachen Menschen. Das ist kein Eigenname und am Anfang in den ersten Kapiteln erscheint er auch einfach als die Figur, das Geschöpf, das keinen Namen hat, das ganz schlicht "Mensch" genannt wird. Es Wird betont , dass die Paradieserzählung nicht »Naturgeschichte« ist, sondern eine Metapher, ein Bild. Die verbotene Frucht, die Eva von der Schlange nimmt, deutet sie beispielsweise als Eingriff in die Schöpfung, den Gott nicht wolle. Gottes Botschaft sei: »Du darfst alles tun und alles haben – aber du darfst nicht in die Schöpfung eingreifen.«.Damit die Bildsprache der Bibel richtig gedeutet wird, bedarf es aber auch der sorgfältigen Übersetzung. So korrigieren wir die Überlieferung, Eva sei aus einer Rippe Adams geschaffen . Richtig übersetzt müsse es im Buch Genesis vielmehr »Flanke« statt »Rippe« heißen. Damit werde die Gleichwertigkeit von Mann und Frau in der Bibel deutlich: Mit eine Rippe weniger hätte Adam wohl leben können, nicht ohne seine Flanke.Die Kinder von Adam und Eva heirateten untereinander, Da war der Geenpool noch volkommen und voll

.Das wird heute ja sogar noch gemach, Schaut mal in dem Adelshäusern, Die sind alle miteinander Verwannt.Neu ist auch die Verteidigung des biblischen Brudermörders Kain: Er hatte als erster Mensch seine Schuld bekannt und Umkehr geübt. Adam dagegen hatte nach dem Verzehr des Apfels Eva verantwortlich gemacht und indirekt sogar Gott, der ihm Eva zur Frau gegeben hat. »Verantwortung übernehmen, Schuld bekennen« – das sind die Botschaften für die Menschen unserer Zeit, die man aus dem Text filtern kann. Religiös gesehen sind die Menschen im Übrigen nicht Abkömmlinge Kains oder Abels, sondern eines dritten Sohnes von Adam und Eva: Seth. Die Menschen sind also weder Kinder von Tätern noch von Opfern, es gibt darum keine Möglichkeit, sich kollektiv zu beschuldigen. Seth stehe wie sein Nachfahre Noah für die von Gott geschenkte Möglichkeit eines neuen Anfangs.

 Die Frage, ob wir Kinder des Täters (Kain) oder des Opfers (Abel) sind, stellt sich gar nicht. Denn: Wenn man die Bibel richtig durchdenkt, stammen die jetzigen Menschen gar nicht mehr von Adam und Eva ab, sondern sind auf den dritten Sohn Evas zurückzuführen,dessen Stambaum endet bei Noah und dessen Nachfahren !. Die Erbsünde ist eigentlich von der Sintflut weggespült worden. „Das ist doch ein wunderschöner Gedanke !

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Hallo HangOver1,

ja, Adam und Eva waren die ersten Menschen, unsere Vorfahren, von Gott direkt erschaffen. Dazu habe ich Dir einige Bibelverse (EÜ) außerhalb des Schöpfungsberichts:

Lk 3,38 Enosch, Set, Adam; (der stammte von) Gott.

Röm 5,14 dennoch herrschte der Tod von Adam bis Mose auch über die, welche nicht wie Adam durch Übertreten eines Gebots gesündigt hatten; Adam aber ist die Gestalt, die auf den Kommenden hinweist.

1Kor 15,22 Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden.

1Kor 15,45 So steht es auch in der Schrift: Adam, der Erste Mensch, wurde ein irdisches Lebewesen. Der Letzte Adam wurde lebendig machender Geist.

1Tim 2,13 Denn zuerst wurde Adam erschaffen, danach Eva.

1Tim 2,14 Und nicht Adam wurde verführt, sondern die Frau ließ sich verführen und übertrat das Gebot.

Jud 14 Auch ihnen gilt, was schon Henoch, der siebte nach Adam, geweissagt hat: «Seht, der Herr kommt mit seinen heiligen Zehntausenden,


Der Opfertod Jesu würde zur Farce, wenn er nicht die Folgen der Sünde Adams auf die Nachkommenschaft des ersten Menschenpaars beseitigen sollte, denn Römer 5 sagt:

 14 dennoch herrschte der Tod von Adam bis Mose auch über die, welche nicht wie Adam durch Übertreten eines Gebots gesündigt hatten; Adam aber ist die Gestalt, die auf den Kommenden hinweist.3 15 Doch anders als mit der Übertretung verhält es sich mit der Gnade; sind durch die Übertretung des einen die vielen dem Tod anheim gefallen, so ist erst recht die Gnade Gottes und die Gabe, die durch die Gnadentat des einen Menschen Jesus Christus bewirkt worden ist, den vielen reichlich zuteil geworden. 16 Anders als mit dem, was durch den einen Sünder verursacht wurde, verhält es sich mit dieser Gabe: Das Gericht führt wegen der Übertretung des einen zur Verurteilung, die Gnade führt aus vielen Übertretungen zur Gerechtsprechung. 17 Ist durch die Übertretung des einen der Tod zur Herrschaft gekommen, durch diesen einen, so werden erst recht alle, denen die Gnade und die Gabe der Gerechtigkeit reichlich zuteil wurde, leben und herrschen durch den einen, Jesus Christus. 18 Wie es also durch die Übertretung eines einzigen für alle Menschen zur Verurteilung kam, so wird es auch durch die gerechte Tat eines einzigen für alle Menschen zur Gerechtsprechung kommen, die Leben gibt. 19 Wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen zu Sündern wurden, so werden auch durch den Gehorsam des einen die vielen zu Gerechten gemacht werden. 20 Das Gesetz aber ist hinzugekommen, damit die Übertretung mächtiger werde; wo jedoch die Sünde mächtig wurde, da ist die Gnade übergroß geworden. 21 Denn wie die Sünde herrschte und zum Tod führte, so soll auch die Gnade herrschen und durch Gerechtigkeit zu ewigem Leben führen, durch Jesus Christus, unseren Herrn.

Grüße, kdd

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Vor kurzem sah ich eine interessante Fernsehdoku darüber, woher wir kommen. Es wurde anhand der Genstruktur klar bewiesen, daß alle Menschen einen gemeinsamen Vorfahren haben. 

Wer an einen Schöpfer glaubt (und anders kann man die Phänomene in der "Natur" nicht erklären) dem ist klar, daß Adam und Eva gelebt haben und zwar in Eden, im Nahen Osten, zwischen Euphrat und Tigris, wie die Bibel berichtet.

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Kommentar von Hooks
11.01.2016, 22:37

Wobei der Garten Eden natürlich in der großen Flut verschwunden ist.

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Es gibt so viele Gemälde von Adam und Eva. Nur die frage ist wie sie einen Bauchnabel haben können wenn sie die ersten Menschen waren. Wenn man darüber nachdenkt " Ist dann jeder mensch mit dem anderen verwandt " und das ist gruselig. Also definitiv Nein.

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Kommentar von JTKirk2000
09.01.2016, 21:28

Diese Gemälde waren keine Fotos, sondern waren Werke von Künstlern, die nach dem gemalt haben, was ihnen vertraut schien. Sie hatten sicher keine ausreichende Kenntnis von Medizin, Anatomie und so weiter, um zu wissen, dass ein Bauchnabel bei Adam und Eva eigentlich unnötig war.

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Kommentar von Hooks
11.01.2016, 22:46

Ob Adam und Eva einen Bauchnabel hatten, werden wir erst im Himmel erfahren. Dagegen spricht, daß beide nicht geboren wurden, dafür spricht, daß ihre Kinder sonst anders ausgesehen hätten als sie. Aber wir wissen es nicht.

Was ist daran gruselig? Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie mir anhand vom Bibelstudium klar wurde, daß die Erde nicht viel älter als 6000 Jahre sein kann. DA wurde es mir auch gruselig - weil die ganze Sache mit GOtt auf einmal so nah rückte und persönlich wurde. Das war mir sehr unheimlich!
(Die zig Millionen Jahre sind so unpersönlich, das geht mich nichts an!)

Bis ich mich zu Jesus Christus hinwandte und zugab, daß ich Sünder bin und daß er recht hat mit meiner Verurteilung, ihn um Vergebung vergeben habe, und seitdem mit ihm lebe - jetzt ist die Vorstellung überhaupt nicht mehr gruslig!

Jetzt freue ich mich auf ihn und das nächste große Ereignis in meinem Leben - entweder die Entrückung oder meinen Tod - und dann werde ich für immer bei IHM sein!

Auch die Menschen als nahe Verwandte sind nicht gruslig für mich. Sie sind mein Geschlecht, und ich fühle mich verantwortlich für meinen Nächsten, und daß auch er der Verdammnis entrinnen kann.

Viele Menschen haben gar kein Verantwortungsgefühl für ihren Mitmenschen, daher kommt soviel Leid und Böses auf dieser Welt, weil viele nur sich selbst der Nächste sind...

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Im 1. Buch Mose steht z. B., dass Adam und Eva am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist  Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um  Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben  geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig  und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier  erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden, Glaube beruht immer auf der persönlichen Wahl und Freiheit.

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Es gehört in den Märchen Bereich wie Schneewittchen oder Rumpelstilz

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Kommentar von Hooks
11.01.2016, 22:37

Nein.

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Wissen kann man es nicht. Man kann nur daran glauben, dass es sie gab, oder eben daran glauben, dass es sie nicht gab. Beweise für oder gegen ihre Existenz wird man wohl kaum finden.

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Wer an Schöpfung glaubt, kann ohne Probleme an Adam und Eva glauben.

Mir erscheint das deutlich realistischer als die Religion "Evolution".

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Ne glaube ich nicht. 

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Gibt es doch heute noch! Kenne einen mit Vornamen "Adam" und eine mit dem Vornamen "Eva"! Wohnen nicht und in keinem Paradies aber dafür unter uns normalen Menschen

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Ja (1.Mose 2,21-22).

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