Was denkt ihr ab wann ungefähr es sich geändert hat, daß die Kinder nicht mehr soviel draußen waren?

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7 Antworten

Ich glaube dass es nicht nur der Technik zuzuschreiben ist. Ich bin 1979 als Vorschulkind alleine 1km mit dem Rad zum Kindergarten durch die Siedlung gefahren und bin nachmittags mit meinen Nachbarskindern auf die Spielplätze der Siedlung oder in den Wald zum Spielen gegangen.

Das wäre heute undenkbar. Eltern haben viel mehr Angst um ihre Kinder als früher. Bis zur 1./2. klasse spielen die Kinder im eigenen eingezäunten Garten oder auf dem Spielplatz in Begleitung der Mutter. Früher sind wir auf die Straße - da waren immer genügend Kinder zum Spielen oder wir haben geklingelt ob die Nachbarn rauskommen. Heute verabreden sich die Kinder zum Spielen mit 1-2 anderen Kindern und spielen zu Hause. Dafür werden sie von den Eltern mit dem Auto gebracht.

Mein Fazit - Kinder sind weniger draußen weil es draußen weniger Spielpartner gibt, weil sie stärker von den Eltern behütet werden (müssen) und weil ihnen in jüngeren Jahren mehr elektronische Spielmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

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Ich bin jetzt 15 und war noch in der Grundschulzeit relativ viel draussen. Allerdings hat es da schon angefangen, dass man auch mit Freunden sich vor den Pc gesetzt hat. Woran das liegt, kann ich so nicht sagen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass die ganze Technik mittlerweile einfach überall zu finden ist. Und auch Erwachsene oft so tun, als wäre diese Technik lebensnotwendig. Das führt natürlich dazu, dass Kinder schon sehr früh damit in Kontakt kommen. Und immerhin gibt es ja so viele Apps und Spiele für kleine Kinder und Eltern wollen Kindern natürlich was zum Spielen geben. Also wird das Tablet gezückt und den kleinen in die Hand gedrückt. Tada, das Kind will nicht mehr raus. Warum auch, wenn man drinnen genauso mit Freunden spielen und sich virtuell treffen kann und das auchnoch, ohne sich die Knie aufzuschürfen?
Das alles ist definitiv traurig, aber etwas dagegen machen kann man wohl nicht.

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Ich glaube, dass das mit der Entwicklung des "Internets" und der "Überforderung" der Eltern zu tun hat.   

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Kommentar von Sepixx
11.04.2016, 19:19

z.B Das erste was ich bekommen hab war ein Gameboy mit Tetris. 1-2 Jahre Später hatte ich dann ein N64 mit Super Mario 64 und das zwischen 6-9

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Also mein Bruder (Jahrgang 2000) und ich (1996) Sind als Kinder sehr viel draußen gewesen. Als ich so 11-12 war das war 2008-2009 ist mir das immer mehr aufgefallen. Also ich würde sagen da um den Dreh war das. Ich denke das hängt aber auch noch etwas davon ab, ob man in einer Großstadt wohnt oder auf dem Dorf. Wir haben immer sehr ländlich gewohnt vllt. ist es in den größeren Städten schon eher passiert.

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Also ich bin 13 Jahre alt und wenn die Sonne scheint gehe ich halt Rauß.Meine damit das ich im Sommer fast immer Raußgehe,aber im Dezember bin ich fast nur drin weil ich Schnee Hasse.Aber ich glaube es liegt daran da es viel mehr Elektronik giebt.

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Also ich habe den Jahrgang 98 und würde jetzt behaupten, dass es so in dieser Zeit kam, dass die Kinder weniger rausgingen. Bei mir war es immer so, dass die halbe Klasse ihre Freizeit draussen verbrachte und die andere Hälfte sich drinnen vergnügte. Also hat sich quasi spätestens mit der Jahrtausendwende so einiges geändert..

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So um 2012-1013 bin ich mir ganz sicher so um die:)

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