Was Denken Leute mit Abitur über Leute ohne Abitur?

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11 Antworten

Nein, ich halte mich nicht nur wegen meines Schulabschlusses für intelligenter.

Prinzipiell ist mir der Schul- oder Bildungsabschluss einer Person relativ egal, gerade im persönlichen Miteinander sind andere Dinge von Bedeutung.

Lediglich beruflich kann es dazu kommen, dass ich Unterschiede in der Qualifizierung sehe - wobei das eher etwas mit Zuständigkeiten zu tun, als damit, dass ich mich für etwas besseres halten würde.

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Pauschal lässt sich das nicht sagen, es gibt immer Menschen, die sich für etwas besseres halten, ob jetzt wegen Abitur oder dem Sportwagen, das schenkt sich nichts.

Dazu muss man sagen:

Bildung ist nicht gleich Intelligenz!

Nur weil man auf der Hauptschule ist, heißt das nicht, dass man weniger intelligent ist. Und ich kenne auch genügend unintelligente Menschen, die Abitur gemacht haben.

Manche Leute sind eher praktisch orientiert, manche können eben gut auswendig lernen. 

Ich selbst habe Abitur und mir ist es vollkommen egal, ob jemand auf der Hauptschule war oder auf dem Gymnasium. Vor allem im privaten Bereich. Ich habe einen sehr gemischten Freundeskreis, was die Schulabschlüsse angeht.
Manchmal merkt man, dass eine andere Bildung (!) genossen wurde, z.B. an der Art, wie an Aufgaben herangegangen wird.
Aber vieles hängt auch von der Person und den Erfahrungswerten ab. 

Es soll ja auch Leute geben, die schon lange wissen, dass sie beim Betrieb XY eine Ausbildung machen wollen/können und dafür "nur" einen Realschulabschulss brauchen. Wofür dann Abitur? Das heißt für mich eher, dass sie intelligent genug sind zu sehen, dass sich für sie der Aufwand nicht lohnt^^

Die Schularten an sich haben ja schon verschiedene Aufgaben.
Die Hauptschule liefert einem die Basics für das Berufsleben.
Die Realschule bildet einen Mittelweg zwischen Hauptschule und Gymnasium und vertieft den Stoff der Hauptschule deutlich.
Das Gymnasium bereitet auf die Universität und das Wissenschaftliche Arbeiten vor. Weniger auf das Berufsleben.

So sind Lerninhalte natürlich verschieden und das Allgemeinwissen fällt anders aus. 

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Hallo Sever09, 

also ich muss sagen, dass ich mich schon klüger fühle.. Das habe ich gemerkt, als ich mit einem 8. Klässler über Kapitalismus reden wollte und der nicht wusste, was es ist. 

Also ich denke, dass die Schule ein guter Weg ist, um sich Allgemeinwissen anzueignen und zu lernen Dinge kritisch zu betrachten. Wäre ich nicht solange zur Schule gegangen, wüsste ich so einiges über die Deutsche Geschichtet. 

Das muss natürlich nicht heißen, dass jeglicher Hauptschüler sich in der Freizeit nicht über die Deutsche Geschichte interessiert oder sowas, aber die Schule ist halt schon ein guter Weg mit dem man sowas lernen kann, ohne sich auch noch zusätzlich neben Ausbildung, Arbeit oder sowas damit auseinander zu setzen. 

Dazu kommt ja noch.. ob man wirklich das, was man in der Schule gelernt hat.. auch wirklich braucht und deswegen "alltagstauglicher" ist als ein Hauptschüler.. ich bezweifel ebenfalls.. 

Ich kann halt nur von mir reden und ich bin froh, dass ich das Abitur gemacht habe.. bin wohl auch eine der wenigsten, die gerne zur Schule gegangen ist, um etwas zu lernen. Also ich bin froh, dass ich Abi gemacht habe und einiges mitnehmen konnte. Wäre ich mit einem Hauptschulabschluss abgegangen, hätte ich mich sicherlich nicht mit dem Thema Wirtschaft/Geschichte/Kritische Betrachtung/.... auseinander gesetzt.. 

Ich glaube, da kann jeder nur für sich sagen, ob er als Abiturient schlauer ist als als Hauptschüler.. ob er von Natur aus wissbegierig ist oder nicht. 

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Kommentar von Cowgirl01
18.09.2016, 22:25

Ich glaube, dass es recht normal ist, in der 8. Klasse nicht zu wissen, was Kapitalismus bedeutet...
Das würde ich jetzt auch nicht als Kriterium werten, auch auf dem Gymnasium gibt es Leute, die nicht aufpassen^^

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puh.. intelligenter.. ich halte mich schon für intelligenter als viele andere Menschen, aber der Schulabschluss ist kein Kriterium dafür. Wenn ich ehrlich bin, ich hab keinen Plan wie ich durchs Abitur gekommen bin. Ich hatte kein Verständnis für Mathematik, konnte keine Grammatik, und sowieso nichts, was irgendwie mit logischem Denken zusammenhängt. Wie konnte ich denn das Abi überhaupt schaffen? Vielleicht ist das in anderen Bundesländern anders, aber in Hessen.. naja zum Beispiel die Vektorrechnung, hatte keinen Plan was das eigentlich ist, aber ich konnte damit rechnen. Ich habe also, und ich war da ganz sicher nicht der Einzige, nur gelernt, wie man bestimmte Aufgaben löst, ohne wirklich zu verstehen was da eigentlich passiert. Und es lief gut! Aber Kreativität wird dadurch nicht gefördert.

Abiturienten sammeln meiner Meinung nach nur mehr Wissen an, was, wie allseits bekannt sein sollte, nicht mit einer erhöhten Intelligenz gleichzusetzen ist.

Aber mal abgesehen davon ist Intelligenz wirklich total unwichtig..^^ Manche Menschen brauche halt irgendwas auf das sie Stolz sein können, bei manchen ist es das Aussehen, bei anderen die Intelligenz. Viele Menschen, denen ihre und die Intelligenz anderer wichtig ist, empören sich gerne darüber, dass andere so oberflächlich sind und auf das Äußere schauen, obwohl die Intelligenz genauso wenig über den Charakter aussagt.

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Ich denke manche schon.
Ich habe eine Cousine die Abitur grade macht aber sie denkt immer an die Hintergeschichten die die Menschen vielleicht haben könnte z.b Alkoholkranke Eltern, etc.
Solche Menschen gibt es natürlich auch.

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Kommentar von sever09
18.09.2016, 20:14

lernschwierigkeiten , Soziales Umfeld, Oder irgendwelche Quoten Die gründe können vielseitig sein es lernt ja nicht jeder gleich schnell    

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Kommentar von AllAboutMeXx
18.09.2016, 20:23

Ja richtig, ich bin auch nicht auf dem Gymnasium, ich bin dadurch das ich ein schlechten Freundeskreis hatte so schlecht geworden das ich von der Realschüler auf Förderschule gestuft wurde, jetzt bin ich auf einer Oberschule und kann mich dort auch auf alles besser konzentrieren seit ich mich von den Leuten getrennt habe.

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Glaube oder bzw. hoffe ich nicht.

Abitur zu haben zeigt für meistens einfach, dass der Mensch den vorgegebenen Weg gewählt hat um später einen guten Job zu finden. Das werte ich weder als gut noch als schlecht und dementsprechend werte ich kein Abitur zu haben auch weder als gut oder schlecht. ;)

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Üblicherweise denken Menschen mit Abitur, sie seien besser, intelligenter und schlauer, als diejenigen ohne Abitur.

Irrtum:

Wernn Du einen Schulabschluss hast, dann werden Intelligenztests zeigen, dass Du mit ihnen auf Augenhöhe bist.

Es geht ja im wirklichen Leben nicht um den Schulabschluss, sondern Deine wirklichen Fähigkeiten.

Soviele Juristen scheitern im Leben, und soviele Handwerker, Facharbeiter usw. sind wirklich erfolgreich!

Keep cool & viel Erfolg!

skyberlin / Diplom-Psychologe / Gerichtsgutachter

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Manche ja, manche nein.

Manche Realschüler denken sie sind besser als Haupschüler.

Gymnasiasten denken sie sind besser als Realschüler usw.

Aber in der Regel glaube ich nicht, dass so gedacht wird...

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Das kannst Du pauschal bestimmt nicht sagen.

Mag sein, daß es einige Schnösel gibt, die das arrogante Näslein hoch tragen, aber im Verlauf des weiteren Lebens zeigt sich, daß sie sich nichts drauf einbilden können.

Mir ist der Abschluß wurscht, es kommt auf den Menschen an! Es gibt genug handwerkliche "Intelligenz", vor der ich den Hut aber sowas von ziehe...

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Manche bestimmt schon

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Ich denke, sie haben anderes zu tun.

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Kommentar von sever09
18.09.2016, 20:10

Ich habe immer öfters das Gefühl  nicht wirklich  

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