Was definiert einen Alkoholiker?

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16 Antworten

Alkoholabhängig ist man, wenn:

"- ein zwanghaftes Verlangen verspürt, Alkohol zu konsumieren
- die Kontrolle über die Menge des Alkoholkonsums und zu welchen Anlässen Alkohol getrunken wird verloren hat
- Entzugserscheinungen bemerkt, sobald der Alkoholkonsum eingeschränkt oder gar auf Alkohol verzichtet wir
- Alkohol konsumiert, um die Symptome des Entzugs zu lindern
- seine Toleranzgrenze erhöht, das heißt immer größerer Mengen an Alkohol werden konsumiert, um den erwünschten Effekt zu erzielen
- das eigene Verhalten während des Konsums nicht mehr kontrollieren kann
- bemerkt, dass Alkohol eine immer größere Rolle im Alltag spielt und andere Interessen durch den Konsum verdrängt werden
- weiterhin kontinuierlich Alkohol konsumiert, obwohl psychische und physische Folgen oder Probleme in der Familie und im Alltag feststellbar sind"
http://www.t-online.de/ratgeber/gesundheit/krankheiten/id_70473380/alkoholmissbrauch-ab-wann-ist-man-alkoholiker-.html

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Kommentar von Grautvornix
17.07.2016, 12:50

Es müssen aber nicht alle Punkte erfüllt sein, es reichen schon einige, oder nur einer.

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Das ist jemand, der regelmäßig und täglich Alkohol "braucht".

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Laut Duden ist es der regelmäßige Alk-Konsum. Wobei die notwendigen Zeitabstände nicht definiert sind.
Demnach wäre eine Person, die nur zu Sylvester ein Glas Sekt trinkt, schon Alkoholiker.
Ich denke, wenn man auf die 3 Bier nicht mehr verzichten kann, besteht Grund zur Sorge.

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Egal wieviel, sobald etwas OHNE alk nichtmehr geht. Da reicht es schon, wenn jemand ohne sein Glas Wein am abend nichtmehr einschlafen kann oder es vor der Arbeit zur Beruhigung braucht etc.

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Immer dann wenn man es nicht mehr schafft von einer Regelmäßigkeit abzuweichen...
Also sowohl derjenige der auf sein Feierabendbier nicht verzichten kann oder mag als auch der der nicht mehr denken kann wenn sein Pegel nicht erfüllt ist ist süchtig...

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Genau genommen ist man schon abhängig wenn man jeden Tag 3 Bier trinkt. Dann steigert sich die Menge und an greift zu härteren Sachen

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Kommentar von Bube1602
17.07.2016, 10:21

Das sich die Menge an konsumierten Alkohol steigert muss nicht unbedingt sein. Es gibt sogenannte Spiegelalkoholiker die nach ihren 2 Bier aufhören weil sie ihren Alkoholspiegel erreicht haben mit dem sie sich wohl fühlen. Die greifen dann auch nicht zu Schnaps oder ähnlichem.

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Ich sehe immer wieder Leute morgens, wenn ich an der Supermarktkasse meinen Pausensnack kaufe, die sich 3 Dosenbier, eine Flasche Wein kaufen und zwei Kurze in die Hosentasche stecken. 

Das sind meistens ältere Frauen oder Handwerker, die dann schon beim Kleingeld suchen zittern. Manche scheinen also am Abgrund zu stehen und andere "funktionieren" im Job. 

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Genau wissen kann das nur die betreffende Person, weil nur die weiß obs auch ohne ginge oder eben nicht.

Es ist etwas kontraintuitiv, jedoch gehts auch nicht immer um die getrunkene Menge, sondern auch um die Verhaltensweisen, die dabei an den Tag gelegt werden (permanent lügen, manipulieren,story telling, Alkohol verstecken), können (<- nicht müssen) auch bei relativ geringen Trinkmengen auftreten. Die dann ein recht guter Indikator sind, für eine Alkoholabhänigkeit.

Vg


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Kurz und knapp: Eine exakte Definition gibt es nicht, die Alkoholkrankheit ist eine verdammt komplizierte und sehr individuell verlaufende Angelegenheit.

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Ein Alkoholiker zeichnet sich aus durch psychische und/oder physische Abhängigkeit von Alkohol - und die Entwicklung vom Genuss über die Gewöhnung bis zur Alkoholabhängigkeit ist schleichend. Genaueres dazu findest Du hier.

http://www.kenn-dein-limit.de/alkohol/alkoholabhaengigkeit/

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Wenn er süchtig nach Alkohol ist

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Ist nicht so einfach, die Punkte die MissBlink182 aufführt, lassen wenig Zweifel übrig.

Die 3 Bier; eine Flasche Rotwein, etc.

Sind wenig aussagekräftig.

Es gibt Menschen die mehr oder weinger regelmäßig trinken, aber niemals abhänging werden.

Aber das sind Ausnahmen.

Wenn jemand täglich Alkohol trinkt, dann legt das den Verdacht nahe, das da ein Problem hinter stecken könnte.

Man muß dann aber die ganze Lebenssituation betrachten.

Es gibt Fragenkataloge, die helfen dem Verdacht nachzugehen, aber auch die können nicht zum Ergebnis führen, das jemand Alkoholiker ist.

Diese Fragen (und deren erhliche Beantwortung), sind dann eine Entscheidungshilfe für weitere Maßnahmen.

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3 Bier sind doch völlig normal ... Zumindest in Bayern ...

Wenn jemand 3 Gläser O-Saft trinkt ist er ja auch nicht O-Saft abhängig.

Wenn ichs brauch das ich gerade aus laufen kann is es was andres. Aber Mittag zum Schweinebraten und Abends zwei Feierabendbier schaden sicher nicht.

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Mein Lehrer hat sich damals zum selbstgekochten Essen jeden Abend eine Flasche Rotwein gegönnt. Er hat darüber offen gesprochen und meinte "damit zähle ich schon zu den Alkoholikern", vergleichbar zu den Leuten, die jeden Abend ihre 2-3 "Feierabendbier" trinken - alleine wohlgemerkt, ohne Gesellschaft. 

Da zählt wohl schon die Regelmäßigkeit, wo man selbst vielleicht noch denkt "na ja, solange es bei dem einen bleibt und nicht schon morgens losgeht, hat derjenige es wohl noch unter Kontrolle".

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Wenn derjenige diese 3 Bier braucht, ist das schon der Anfang vom Ende.

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