Frage von Franz577, 119

Was deckt eine Rechtsschutzversicherung alles ab?

Ich beabsichtige, eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen.

In die engere Wahl kommen dabei entweder die HUK-Coburg oder die DEVK (da es hiervon zum einen Agenturen vor Ort gibt und die HUK z.B. auch den Ruf hat, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu haben).

Bevor ich mich dort aber mal beraten lasse, wollte ich vorab mal die Frage stellen, worauf man beim Abschluß achten muß.

Muß man sich da auf bestimmte Rechtsgebiete festlegen oder gibt es auch Policen, die "alles" abdecken, egal auf welchem Gebiet? (Verkehrsrecht, Mietrecht, Erbrecht etc.)

Kann ich dann, wenn ich eine solche Versicherung habe, z.B. jederzeit einen Anwalt aufsuchen, mich z.B. in bestimmten Rechtsangelegenheiten beraten lassen und dieser rechnet dann über die Versicherung ab?

Oder gibt es da auch ein gewisses "Limit"?

Expertenantwort
von DEVK, Business Partner, 46

Lieber Franz577,

es freut mich zu lesen, dass wir in der "engeren Wahl" sind!  Gerne gebe ich dir ein paar allgemeine Informationen zur DEVK- Rechtsschutzversicherung:

Bei uns gibt es mehrere Bausteine (Privat, Beruf, Verkehr, Miete/Eigentum), aus denen du dir ein Paket zusammenstellst, das zu deinen Wünschen passt.

Dieses Paket bieten wir in drei unterschiedlich leistungsstarken Varianten an:

1. Aktiv (weniger Leistungen, dafür sehr preiswert)

2. Komfort (gute Leistungen, durchschnittlicher Beitrag)

3. Premium (sehr viele Extras, höherer Beitrag)

Über unseren Online-Rechner kannst du dir gerne mal ein paar Varianten durchrechnen. Dort werden u.a. die Unterschiede der 3 Pakete ganz genau beschrieben. Den Rechner findest du über folgenden Link: http://www.devk.de/produkte/rechtsschutz/privatrecht/index.jsp

Den Anwalt kannst du dir bei uns immer selbst aussuchen, egal für welches Paket du dich entscheidest. Am besten rufst du vorher bei uns an und fragst nach, ob dein Fall versichert ist. Du bekommst von uns eine Bestätigung, die du direkt mit zum Anwalt nimmst. Der Anwalt rechnet mit uns ab, da musst du dich um nichts mehr kümmern.

Wenn du weitere Fragen hast: Unsere Kollegen in den Geschäftsstellen sind gerne für dich da :)

Viele Grüße

Lydia vom DEVK-Team


Antwort
von MoechteAWissen, 50

Weder HUK, noch DEVK sind an dieser Stelle zu
empfehlen. Beide Gesellschaften weisen schwache Deckungskonzepte aus.

 

Leider weiß der Laie normalerweise nicht, auf was er achten muss. Oft wird  bei einer Rechtschutzversicherung nur auf die unterschiedlichen Bausteine
geachtet.

Sprich, auf:

Verkehrsrecht-,
Arbeits-,
Privat-
oder Mietrecht

Doch diese Bausteine sagen wenig über den Inhalt des Versicherungsschutzes aus. Vor allem aber ist nicht zu erkennen, ab wann eine Versicherung die Kostenübernahme ausspricht. Diese Dinge findet man im Bedingungswerk.

Der Weiteren fehlt es dem Laien an fachlichem Hintergrund.
Dadurch ist er nicht in der Lage zu erkennen was die einzelnen Begriffe
bedeuten.

Ich kann sie nur davor warnen, selbständig an das Thema Rechtsschutzversicherung heranzutreten! 

Selbst ein Berater muss fundierte Kenntnisse aufzeigen um den
Tarif-Dschungel der Versicherungsgesellschaften zu überblicken.

Wenn Sie es richtig machen möchten, dann wenden Sie sich an
einen Profi.

Ein Versicherungsmakler oder Versicherungsberater ist die richtige Anlaufstelle.

Diese Personen vergleichen  diverse Tarife und gehen auf die unterschiedlichen Besonderheiten ein und beraten Sie neutral.

Weder ein Versicherungsmakler noch ein Versicherungsberater bekommen  Abschlussprovisionen, wodurch sie befangen sein können.

Lassen Sie bitte die Finger von den Einfirmenvertreter.
–  = Vermittler die nur für eine Versicherung arbeiten (Verkäufer!!!)  -

Diese Leute können Sie nicht neutral beraten, wie auch? 


Seien Sie Clever und 
lassen Sie  einen unabhängigen
Vergleich durchführen.

Dadurch sparen Sie Geld und sind besser versichert.   

Kommentar von Franz577 ,

Ok, das klingt nach einem guten Rat.

Vielen Dank schon mal dafür.

Jetzt wäre noch interessant für mich zu wissen, an wen ich mich nun letztendlich wenden soll (Versicherungsmakler oder -berater), wie ich diesen am besten in meiner Nähe finde und was mich das unterm Strich kostet.

Für diese Info wäre ich noch dankbar.

Kommentar von MoechteAWissen ,

Mit Hilfe von Google sollten Sie einen Ansprechpartner in Ihrer Näher finden.


Zu den Kosten:
Ein Versicherungsmakler kostet Sie KEINEN Cent.
Seine Kosten sind wie üblich in der Branche, im Bruttobeitrag eingerechnet.
-Der Ver.Makler wäre meine persönliche Empfehlung-


Der Versicherungsberater KOSTET !!!
Normalerweise wird nach RVG
(Rechtsanwaltgebührenverordnung) abgerechnet.

Unter Berücksichtigung Ihres Anliegens, würde ich in diesem Fall von einem Versicherungsberater abraten.  Lohnenswert wird der Ver.Berater, wenn es um Vorsorge oder Anlagegeschäfte geht.  

Kommentar von Franz577 ,

Ok, hab da jetzt auch mal nachgelesen.

Als Kritikpunkt bei Maklern wird nur folgendes genannt:

"Der Makler wird zwar vom Kunden beauftragt, aber in der Regel von der Versicherungsgesellschaft mittels einer Courtage entlohnt. Erhält er von verschiedenen Gesellschaften unterschiedlich hohe Courtagen, können Interessenkonflikte beim Makler entstehen."

Wie kann ich vermeiden, daß es zu solchen Konflikten kommt?

Und was macht ein Makler, wenn ich mich letztlich doch nicht dazu entschließen sollte, eine Versicherung abzuschließen?

Dann wären seine Bemühungen ja umsonst gewesen, wenn er nur bei Abschlüssen sein Geld bekommt.

Kommentar von MoechteAWissen ,

Können Sie  nicht vermeiden. 

Diesen Vorwurf müssen Ver.Makler sich ständig anhören.

Es ist nun mal so, dass in der Versicherungsbranche diverse Kosten in den Beiträgen eingerechnet sind. So funktioniert das System.  Dabei ist es egal wo  oder bei wem Sie einen Vertrag abschließen,
selbst bei einem Telefonversicherer wie z.B. die Comos oder Da-Direkt, usw.  sind Kosten eingerechnet und das obwohl Sie
keine persönliche Beratung bekommen.



Der Ver.Makler bekommt nur eine laufende Courtage. Das heißt, solange Sie zufrieden mit dem Ver.Makler sind, bekommt er einen kleinen monatlichen Beitrag von der Versicherungsgesellschaft, dafür das er Ihnen mit Rat und Tat zur Seite
steht.

-Im Vergleich zur Agentur-
Der Einfirmenvertreter,  bekommt eine Abschlussprovision 
-meist zwischen 50%- 100% Ihres Jahresbeitrages-Netto-Beitrages- zzgl. einer laufenden Betreuungsprovision.

Kommentar von MoechteAWissen ,

..greife mal verschiedenes auf: 


Der Makler bleibt weiterhin Ihr Ansprechpartner.

Genau das ist der riesen Vorteil. Er überwacht  Ihre Verträge und sagt  Ihnen an welcher Stelle Sie sich verbessern können.  Eine Agentur wird dadurch völlig überflüssig. Der Makler verhandelt direkt mit Entscheidern eines Versicherungsunternehmens.


Seine Kontaktdaten werden auch normalerweise unter dem Logo der Versicherung eingedruckt. Genau wie Sie es von einer normalen Agentur kennen.  [Briefkopf -> Versicherungsschein]

 Sollten Sie einen Ver.Makler einladen und feststellen, dass Sie zu dieser Person keinen Bezug finden und nichts bei ihm abschließen möchten, dann entstehen Ihnen trotzdem keine Kosten.
Ein Ver.Makler arbeitet üblicherweise nach dem Erfolgs-Prinzip.   


Ganz einfach kann man sagen…

In der Basis unterscheidet den Ver.Makler, nichts von der
bekannten Versicherungsagentur.

Beide hören Ihnen  zu und stellen den Versicherungsbedarf fest.

Erst im nächsten Schritt unterscheiden sie sich….

Dadurch das eine Versicherungsagentur nur für eine Versicherung
Arbeit, fällt auch die Empfehlung immer auf diese. Egal ob das Produkt wirklich passt oder nicht. Eine Agentur kann halt nicht mehr…

Das können Sie sich vorstellen wie bei einem Autoverkäufer.
Wenn Sie die Räumlichkeiten eines BMW-Verkäufers aufsuchen, dann wird dieser Sie  wohl in den seltensten Fällen zu
Mercedes schicken. Das eigene Produkt wird stets  verteidigt und in den Himmel gehoben.  Nach dem Motto -> wir sind die besten [*wer es glauben mag*]

Ganz anders ist es bei dem Makler.

Einem Makler ist es vom Grundprinzip egal für welche Versicherung Sie sich entscheiden. Die Vergütung ist bei fast jedem Unternehmen gleich.  Dem Makler ist es viel wichtiger die „richtige“ Versicherung zu finden.

Vor allem ist der Ver.Makler in der Norm viel besser ausgebildet. Insbesondere muss man seine Marktübersicht positiv hervorheben. Dadurch, dass er mit weit über 100 verschiedenen Versicherungsunternehmen zusammenarbeitet, kennt er auch die Besonderheiten und weiß genau wo er die Schnäppchen für seine
Kunden her bekommen.

Bevor ich es vergesse, ein Ver.Makler steht im Gegensatz zu
einem Versicherungsagenten auf der Seite des Kunden. (Ähnlich wie bei einem Rechtsanwalt)

Kommentar von Franz577 ,

Ok, das klingt wirklich nach einer vernünftigen Lösung.

Da wird mein nächster Weg dann zu einem Makler führen, der dann nicht nur eine passende Rechtsschutzversicherung für mich finden, sondern bei der Gelegenheit auch gleich mal meinen kompletten Versicherungsbestand überprüfen und ggf. optimieren soll. Evtl. kann er dann eine deutliche Ersparnis bei den anderen Versicherungen für mich erwirken, sodaß die zusätzliche Rechtsschutzversicherung von den Kosten her dann gar nicht mehr so sehr ins Gewicht fällt. Ich hoffe nur, daß ich nicht zu lange auf einen Termin bei ihm warten muß.

Denn die einzige Frage, die vorab für mich noch offen bleibt:

Wenn man als Versicherungsnehmer durch einen solchen Makler seine Kosten derart senken bzw. optimieren kann und dieser einem nichts zusätzlich kostet, warum schließt dann nicht jeder seine Versicherungen über einen Makler ab?

Etwas Besseres kann es für den Verbraucher ja eigentlich gar nicht geben und demnach müßte es doch sogar mehr Makler als Agenturen geben, um die enorme Nachfrage bewältigen zu können.

Oder ist es vielleicht sogar so und sind Leute wie ich, die Versicherungen direkt abschließen, eher die Ausnahme?

Kommentar von MoechteAWissen ,

Sie stellen eine wirklich gute Frage.

Kann Ihnen dazu auch nur Vermutungen nennen.  

Eines der Hauptprobleme ist meiner  Meinung nach, das der „normale Kunde (Verbraucher) “ ,  nicht zwischen Versicherungsmakler und den anderen Gattungen unterscheiden kann. Für die meisten Kunden gibt es keinen Unterschied.

Oft höre ich auch, ...“Der 
Versicherungsmakler kostet mich richtig Geld“. Die Verbraucher  verwechseln den Versicherungsmakler gerne mit dem Immobilien-Makler.

Des Weiteren werden seit Jahren miese  Gerüchte über Versicherungsmakler gestreut. Oft kommen diese  Gerüchte aus der Ausschließlichkeit (= Einfirmenvertreter). Der  Ver.Makler ist nun mal der größte Feind. Es ist besser und  günstiger.  

Antwort
von Xirain, 50

Das solltest du alles bei der Beratung fragen.
DU bist nicht gezwungen sofort einen vertrag abzuschließen, nur weil du beraten worden bist!

Es ist durchaus sinnvoll zu schauen inwiefern welche Versicherung dir etwas bringt.

Ich bin zBsp in der Gewerkschaft. Das heißt dass meine Rechtsschutz das Thema Arbeit nicht abdecken muss, denn dagegen bin ich bei meiner Gewerkschaft sozusagen durch meine Beiträge versichert. Die würden mir bei unrechtmäßiger Kündigung etc einen Anwalt stellen.

Bei mir ist es so, dass ich jederzeit eine 24h-Hotline anrufen kann, wenn ich eine Rechtsberatung brauche. Die leiten mich dann an einen lokalen Anwalt weiter, der auf dem gebiet was ich brauche spezialisiert ist.

Aber das kann unterschiedlich sein

Kommentar von Franz577 ,

Das solltest du alles bei der Beratung fragen.
DU bist nicht gezwungen sofort einen vertrag abzuschließen, nur weil du beraten worden bist!

Das ist mir schon klar, aber es schadet ja trotzdem nicht, wenn man schon mit einem gewissen "Grundwissen" dort vorspricht.

Denn je weniger man sich auskennt (was der Agent ja auch merkt), desto mehr läuft man Gefahr, daß einem vielleicht was verkauft wird, was man gar nicht unbedingt braucht.

Kommentar von Xirain ,

Es ist auch gut das ganze erstmal auf sich wirken zu lassen und den Vertrag mit nach hause zu nehmen und nochmal ne Nacht drüber zu schlafen ;) Übereilt abschließen finde ich gedankenlos.

Ich habe eine RV für Auto und Privatsachen. Mietrecht brauche ich nicht, da ich bei der Mietfirma meiner Firma bin und die total zuverlässig sind.
Arbeitsrecht brauch ich nicht wegen Gewerkschaft.

Die meisten RV sind aber auf diese 4 Säulen aufgebaut. Ich habe nur 2 davon gebucht. Bei der Ösa wo ich das hab, geht das einfach.

Alles andre musst du überdenken. Es gibt die Möglichkeit einer Selbstbeteiligung (wird monatlich günstiger eher) oder, dass sies ganz übernehmen.

Aber das kommt dann darauf an wie oft du sie nutzt.

Ich habe meine nun 2 Jahre und noch nicht einmal in Anspruch nehmen müssen.
Ich möchte sie aber haben um abgesichert zu sein, falls mal etwas passiert, da ich vor allem im verkehr unterwegs bin und da kann immer mal was kommen.

Kommentar von Franz577 ,

Arbeitsrecht ist bei mir auch über die Gewerkschaft abgedeckt, aber wichtig wäre für mich Mietrecht (da ich Vermieter bin) und Verkehrsrecht (hab ich zwar bis jetzt noch nicht gebraucht, aber kann ja nicht schaden).

Kommentar von Xirain ,

Ich würde dann aber Privatrecht dazu nehmen...
Sagen wir du hast ne OP und die wird verpfuscht...oder jemand stellt dir ein Bein und du trägst Verletzungen davon, willst du sicher Schmerzensgeld einklagen... dafür brauchst du die Privat dann...

Ist natürlich auch zu beachten, wenn du verheiratet bist, ob Scheidung oder so eingeschlossen ist, oder bis wie weit...

Lass dich gut beraten, vielleicht auch von mehreren Versicherungen, übereile es nicht, sondern mach dir ein ganz genaues Bild, welche Versicherung für dich die richtige ist.

Kommentar von DolphinPB ,

"(da ich Vermieter bin)"

Da hilft Ihnen der genannte Mieter-RS überhaupt nicht.

Sie brauchen dann Vermieter-RS, der geht immer extra und dort gibt es horrende Preisunterschiede. Manche Versicherer tarifieren hier nach Art und Anzahl der vermieteten Objekte, manche nach Jahres-Bruttomiete.

Rechne mal mit deutlich über 100 Euro p.a. pro vermieteter Wohnung. Wenn es nur eine vermietete Wohnung im ansonsten selbstgenutzten Haus ist, geht es bei einigen Anbietern deutlich günstiger via Zusatzbaustein zum normalen Mieter-RS.

Kommentar von Franz577 ,

Da hilft Ihnen der genannte Mieter-RS überhaupt nicht.

Von wem genannt? Ich sagte nur, daß ich eine Versicherung brauche, die mir einen Anwalt bezahlt, falls ich als Vermieter einmal Probleme mit einem Mieter bekommen sollte. Und da würde ich doch dann einen Fachanwalt für Mietrecht aufsuchen.

Dieser wäre doch dann die richtige Wahl, oder nicht?

Ein Fachanwalt für Mietrecht kann doch sowohl einen Mieter als auch einen Vermieter vertreten.

Sie brauchen dann Vermieter-RS, der geht immer extra

Und ein RS, den man als Mieter bräuchte, geht nicht extra bzw. wo liegt da der Unterschied (außer vermutlich in der Beitragshöhe)?

Manche Versicherer tarifieren hier nach Art und Anzahl der vermieteten Objekte, manche nach Jahres-Bruttomiete.

Warum nach Bruttomiete? Was ich als Vermieter letztlich einnehme, ist doch nur die Nettomiete (also Kaltmiete).

Wenn es nur eine vermietete Wohnung im ansonsten selbstgenutzten Haus ist, geht es bei einigen Anbietern deutlich günstiger via Zusatzbaustein zum normalen Mieter-RS.

Nein, es handelt sich um zwei eigenständige Wohnungen.

Antwort
von DolphinPB, 44

"In die engere Wahl kommen dabei entweder die HUK-Coburg oder die DEVK
(da es hiervon zum einen Agenturen vor Ort gibt und die HUK z.B. auch
den Ruf hat, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu haben)."

Die HUK hat kein "gutes Preis-Leistungs-Verhältnis" sondern ist schlecht und auch nicht besonders günstig. Die DEVK ist auch nicht viel überzeugender.

Wenn Du unbedingt einen Versicherer mit einer Agentur vor Ort haben möchtest, dann empfehle ich die ÖRAG (= Provinzial), die haben bessere Konzepte und Bedingungen.

Kommentar von Franz577 ,

Dann müßte ich ggf. mal schauen, was da in meiner Nähe ist.

Vielleicht bin ich da auch etwas zu konservativ, aber ich habe einfach immer gerne ein Büro der Versicherung mit einem persönlichen Ansprechpartner vor Ort.

Das ist einfach was anderes, als wenn man alles nur schriftlich oder telefonisch mit irgendeinem unbekannten Sachbearbeiter regeln muß.

Kommentar von DolphinPB ,

Alles gut so, kann man ja, wenn kein vertrauenswürdiger Makler in der Nähe zu fiden ist, auch verstehen.

Kommentar von Franz577 ,

Nach Maklern habe ich noch nicht gesucht, aber da scheint es in der nächstgelegenen Stadt auch einen zu geben.

Wenn dieser anhand meines Profils nun eine Versicherung ermittelt, die selbst aber keine Agentur in meiner Nähe betreibt, dann hätte ich doch aber wieder dasselbe Problem.

Oder bleibt der Makler dann weiterhin mein Ansprechpartner für diese Versicherung?

Kommentar von DolphinPB ,

Der Makler wäre Dein Ansprechpartner, er ist bei Vertragsfragen und Leistungsfällen zuständig.

Antwort
von kenibora, 32

Es gibt bei jeder Versicherung sogenannte "Versicherungspakete" welche mehrere Rechte abdecken. Stell Dir selbst zusammen was Du benötigst, hol Dir zunächst Angebote ein. Aber eine Beratung ist sinnvoll, weil es große Unterschiede in oder bei den einzelnen Sparten gibt. Ich habe mich vor kurzem für die R+V entschieden.....Bekam auf ein Paket von 5 Rechtsschutzversicherungen einen Nachlass von 7% auf alle!

Kommentar von Franz577 ,

Ok, das heißt, du hast für jedes Rechtsgebiet eine eigene Police?

Ich dachte, man bekommt nur eine Police, die eben dann beinhaltet, auf welchen Gebieten man versichert ist.

Kommentar von kenibora ,

Habe von R+V jeweils einzelne Policen erhalten......für jedes Gebiet gibt es ja auch Fachanwälte...kann ich mir selbst aussuchen oder, schon benötigt, bekomme ich in der Nähe Adressen....

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