Frage von Yakumoto, 170

Was darf mein Arbeitgeber und was nicht (Arbeitszeit"?

Also ich arbeite in der Systemgastronomie. Daher Blicke ich hier leider auch nicht ganz durch als Laie. Laut meinem Arbeitsvertrag habe ich 20 Stunden (Teilzeit) in der woche zu leisten. Arbeite aber normal immer 40 Stunden die Woche. Jetzt genau um diese vorhersehbare stressige Feiertags Zeit, haben wir nicht genug Mitarbeiter was aber bekannt war, somit darf ich jetzt 2 oder gar 3 Wochen den Monat 6 Tage in der woche arbeiten. Womit ich dann auf 48 Std komme. Das Problem dabei ist, das ich auch Freizeit benötige, und meine Firma mich nicht fragt ob ich 6 Tage arbeiten kann/möchte sondern das einfach so festlegt. Meine Frage ist nun "Dürfen die das?" Oder kann ich einfach sagen nein ich arbeite keine 6 Tage die Woche. Hier eine Interessante Textstelle, falls ich sie richtig verstehe bedeutet das dass die Std Anzahl in meinem Vertrag maßgebend ist und das ich darüber hinaus eigentlich gefragt werden müsste oder?

Antwort
von Paguangare, 108

Mit einem Vertrag über 20 Wochenstunden Teilzeitarbeit kann man gar nicht dauerhaft 40 Stunden in der Woche arbeiten. Werden denn all deine Überstunden immer bezahlt?

Wenn dein Arbeitgeber dich in Vollzeit braucht, dann wäre eine Umänderung des Arbeitsvertrages auf eine Vollzeitbeschäftigung über 40 Wochenstunden für beide Seiten sinnvoll.

Auf keinen Fall kann dein Arbeitgeber von dir verlangen, dass du bei den gegebenen Vertragsbedingungen 48 Wochenstunden arbeitest. Schließlich handelt es sich bei dem geschilderten Personalnotstand nicht um eine Naturkatastrophe, sondern der Arbeitgeber könnte dem durch Einstellung von mehr Personal begegnen.

Kommentar von Yakumoto ,

Das Problem ist das mein Arbeitgeber bewusst nur Leute in Teilzeit beschäftigt weil er es ausnutzt das Leute unwissend sind denke ich. So können Sie sich 48 Std in der woche arbeiten lassen aber auch weniger wenn nichts los ist. Ich arbeite nun ein halbes Jahr dort und kam nie unter 160 Std im Monat, obwohl im Vertrag 80 Std stehen. (Und die Std die ich da mehr arbeiten werden normal vergütet nicht als überstunden)

Kommentar von Paguangare ,

Das heißt, das Risiko einer schwankenden Auftragslage wird voll auf die Arbeitnehmer abgewälzt. Ich kann dir nur raten, in eine Gewerkschaft einzutreten. Die Mitgliedsbeiträge dürften für dich ziemlich niedrig sein. Die Gewerkschaft kann dir dabei helfen, gegen die Praktiken dieses Arbeitgebers vorzugehen.

Antwort
von Yakumoto, 110

Ich hatte eine Frage dazu verfasst. Ist aber verschwunden. 

Also ich arbeite in der Systemgastronomie. Daher Blicke ich hier leider auch nicht ganz durch als Laie. Laut meinem Arbeitsvertrag habe ich 20 Stunden (Teilzeit) in der woche zu leisten. Arbeite aber normal immer 40 Stunden die Woche. Jetzt genau um diese vorhersehbare stressige Feiertags Zeit, haben wir nicht genug Mitarbeiter was aber bekannt war, somit darf ich jetzt 2 oder gar 3 Wochen den Monat 6 Tage in der woche arbeiten. Womit ich dann auf 48 Std komme. Das Problem dabei ist, das ich auch Freizeit benötige, und meine Firma mich nicht fragt ob ich 6 Tage arbeiten kann/möchte sondern das einfach so festlegt. Meine Frage ist nun "Dürfen die das?" Oder kann ich einfach sagen nein ich arbeite keine 6 Tage die Woche. Hier eine Interessante Textstelle, falls ich sie richtig verstehe bedeutet das dass die Std Anzahl in meinem Vertrag maßgebend ist und das ich darüber hinaus eigentlich gefragt werden müsste oder?

Antwort
von Jewiberg, 73

Grundsätzlich mußt du nur die Stunden leisten, die du im Arbeitsvertrag stehen hast. Überstunden können nur in Notfällen zwingend angeordnet werden. Du solltest mit dem, der die Personaleinsatzpläne macht reden und ihm erklären, daß du ja gerne mal Überstunden machst, aber es dir nicht möglich ist 48 Stunden zu arbeiten. Deshalb hättest du ja im Vertrag auch 20 vereinbahrt.

Antwort
von blackforestlady, 80

Die Frage ist unvollständig, da man keine genaue Informationen über Deine Arbeitszeiten hat und was der Chef jetzt von Dir verlangt. 

Kommentar von Yakumoto ,

Ja die komplette frage war verschwunden hab sie oben noch einmal gepostet

Antwort
von siffsack, 96

Tarifvertrag muss aber nicht binden sein und nicht jede Berufsgruppe hat einen Tarifvertrag. Steht in deinem Arbeitsvertrag.

Antwort
von Novos, 61

Das Arbeitszeitgesetz ist auch hier gültig, zusätzlich bei u18 das Jugendarbeitsschutzgesetz. Beide kannst Du googlen.

Antwort
von robi187, 69

zurerst mal den arbeitsvertag lesen?

bist in der gewerkschaft die beraten gerne?

dann klären ob tarifvertag gelten könnte?

und dann was sagt das §

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