Frage von EpsilonXr, 47

Was darf ich wissen (Ontologie)?

Antwort
von BertRollmops, 23

Beschreibend: der Mensch ist frei. Wissen ist individueller Besitz. Die Besitzenden üben Macht über die Besitzlosen aus. Daher besteht Interesse, Wissen zu monopolisieren.

 Insofern steht bei mir der freie Mensch mit dem Grundrecht auf Information im Widerspruch zur Realität. Und das birgt Konfliktpotenzial. Da der Mensch alles darf, was andere nicht in ihrem Grundrecht einschränkt, werden die Menschen weiterhin Interesse haben, die Monopole zu entreißen. 

Der Satz "ich darf alles wissen" würde Industriekartelle und Regierungen stürzen und eine neue Weltordnung schaffen. Ebenso würden viele Ehen kaputt gehen.

Kommentar von skyberlin ,

"Der Satz "ich darf alles wissen" würde Industriekartelle und Regierungen stürzen und eine neue Weltordnung schaffen. Ebenso würden viele Ehen kaputt gehen."

na und? es bleibet dabei: die gedanken sind frei... (lied ist bekannt)

du darfst alles wissen, wozu du kognitiv-mental fähig bist. ein 5-jähriger darf den satz des pythagoras wissen. kann er aber nicht, weil er ihn nicht versteht.

es ging ja aus ontologischer sicht um diese frage, und nicht um die frage:

"darf ich zugang zu allen informationen auf der welt haben?"

das darfste natürlich nicht. meine mutter ist politische geheimnisträgerin, und ich darf ihre informationen selbstredend nicht kennen.

wenn ich sie aber zur kenntnis bekomme, was schon mal passiert, darf ich sie eigentlich nicht kennen. ich weiß sie dann aber und darf sie dann auch wissen, weil ich kann sie dann ja nicht mehr nicht wissen.

es bleibet dabei: die gedanken sind frei!

Antwort
von skyberlin, 32

kannst du die frage konkretisieren? sie ist ohne kontext und ohne deine motivlage relativ unverständlich.

link z.b.: https://de.wikipedia.org/wiki/Ontologie

grundsätzlich darfst du alles wissen, was du wissen kannst.

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