Wie reagiert man auf folgende Sätze aus dem Munde eines Azubis bei diesen Situationen?
Ein Mitarbeiter musste aufgrund von seinem Fehlverhalten Kritik vom Vorgesetzten einstecken. Der Azubi gibt eine Empfehlung an seinen Arbeitskollegen, : "Da rein, Da raus" damit ist gemeint - lass dir nichts sagen.
Eine Spaßsituation zu dem Essens verhalten der Arbeitskollegen, es wurde eine Äußerung in der Raum gestellt, dass der Azubi sich sehr Getreidelastig ernährt und als Spaß als Öko benannt wurde, Reaktion des Auszubildenden: "leck mich doch am Axxxxx"
Spießige Reaktion, wenn man es nicht hinnimmt? Wie ragiert man allgemein auf soetwas richtig?

wenn ich die antworten und deine kommentare dazu hier durchlese, so schenist du einen azubi zu haben, der schon "recht selbstbewußt" ist. aber du hast es ja schon weiter oben genau so geschreiben, wie du es vermutlich auch tun solltest. wenn er ansonsten in ordnung ist, fachlich ok und so weiter, dann solltest du ihn eben auch alle paar monate auch so zurechtstupsen, daß er was fürs leben lernt. die lehre ist ja noch mal fast die letzte station, wo man fürs leben zurechtgestutzt wird, also von anderen etwas lernt. später ist man komplett allein für sich verantwortlich und es gibt wenige situationen, wo man eben die unarten gestutzt kriegt. da kriegt man nur noch die konsequenzen zu spüren. und muß daraus lernen.
vielleicht schafft ihr es ja, aus dem azubi einen guten angestellten zu machen. mir scheint auch, daß hinter den "entgleisungen" vielleicht ambitionen stecken, d.h. daß man diese nicht allein negativ werten sollte, sondern daß dieser azubi führungsambitionen hat. wenn dies nicht lediglich großkotzerei ist, die keine basis haben, dann solltet ihr das vielleicht ernst nehmen und in die richtige richtung bringen? (aber das entnehme ich nur aus den wenigen worten, die du da schreibst. mußt du selbst einschätzen, ob das korrekt ist)
also alles zusammen: potentiale ernst nehmen, beobachten was bei ihm geht, aber unarten konsequent ahnden, damit er später nicht so weiter macht. (schont die umwelt, d.h. die mitmenschen)
Die Äußerung über den AZUBI war eher spassig gemeint, also vertretbar.
Die Entgegnung des AZUBIs ist eine Beleidigung und die sollte man nicht einfach so hinnehmen.
Den Azubi würde ich auf jeden Fall ansprechen, denn das geht auf jeden Fall zu weit. "Da rein, da raus" ist ein sehr unqualifiziertes Gerede, genauso wie "leck mich...". Das steht einem Azubi auf keinen Fall zu. Er ist doch da, um was zu lernen und nicht um blöde Kommentare von sich zu geben.

Die Bezeichnung Öko rechtfertigt in keiner Weise das Götz-Zitat, das war eine regelrechte Entgleisung. Im Wiiderholungfall würde der Azubi eine Abmahnung bekommen.
mimimimimimimi am 3. August 2009 17:50 man kann solch einen satz auch lachend und witzig aussprechen, so daß er überhaupt keine härte mehr hat und der wortlaut wird dann in vielen betrieben noch dem üblichen niveau entsprechen.
ja, vielleicht mehr in den Handwerksbetrieben angesiedelt - durchaus, sehe ich auch ein.

kommt auf den ton und die stimmung an, in dem/der es ausgesprochen wird.
bei zweiterer situation würde ich ihm einfach sagen, dass seine worte unangebracht unhöflich sind (völlig unabhängig davon ob er nun azubi ist oder nicht. da sollte seine stellung eigentlich nebensächlich sein.)
in der ersten situation wäre es nur ratsam wenn er vom vorgesetzten zurechtgewiesen würde, wenn seine bemerkung im beisein des vorgesetzten ausgesprochen wurde.
kommt aber auch immer darauf an ob der vorgesetzte bei dem was er gesagt hat auch im recht war und er es auch selbst in angemessener weise geäußert hat.
mimimimimimimi am 3. August 2009 17:48 in meinen augen sollte man einen azubi menschlich als gleichberechtigt ansehen und von ihm nur einfordern, dass er sich in fachlichen dingen und entscheidungsfragen unterzuordnen hat.

Wer austeilt, muß auch einstecken können...
ok, und bei der ersten Geschichte? er fordert ja somit den Kollegen auf, die Kritik des Vorgesetzten zu ignorieren.

Wenn sich der Azubi ansonsten korrekt und loyal verhält, ignorieren.
Wer austeilt, muss auch einstecken können, insofern finde ich die Reaktion auf den "Öko-Spruch" schon okay.
Der Azubi ist ansonsten sogar sehr korrekt, hat aber alle Paar Monate Entgleisungen dieser Art, verteilt Anweisungen an Mitauszubildende oder gar Kollegen, vergreift sich im Ton oder verteilt Ratschläge dieser Art. Ansich eine liebe Person, die alle Paar Monate zurechtgestupst werden will. Man möchte es ja nicht immer wieder wiederholen, irgendwann muss der Azubi ja lernen, wo die Grenzen nun mal sind.
Wenn er ansonsten korrekt handelt, dann in so einem "wachen Moment" mit ihm darüber reden. Seine "Macken" kann/könnte er ja nur abstellen, wenn er sie selber begriffen hat.
Er scheint es ja wert zu sein, wie ich hier heraushöre?