Frage von engeldeslichts, 68

Was darf eigentlich eine Mitarbeiterin der LBS als Stundenlohn verlangen?

Moin moin, ich habe tierische Probleme mit der LBS. Wir haben dort einen Kreditantrag gestellt, allerdings kein Kreditvertrag unterschrieben. Wir haben Wideruf eingereicht. Und nun will und die Dame eine Rechnung von knappen 2000 Euro schicken. Ist das rechtens???

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von schelm1, 27

Eine Mitbeiterin der LBS kann das von Ihrem Arbeitgeber verlangen, was arbeitsvertraglich im tarifrechtlichen Rahmen und im zulässigen Maße vereinbart ist.

Von Dritten könnte sie nur dann etwas verlangen, wenn dies aufgrund einer besonderen Vereinbarung so zwischen ihr und dem Auftraggeber vereinbart wurde.

Eine reine Beratung ohne Anspruchsgrundlage für ein Honorar ist nicht zu vergüten.

Kommt ein Kreditvertag nicht zustande, fallen auch keine Kosten an!

Kommentar von engeldeslichts ,

Die Dame hat schon zurückgerudert. Aus Kulanz wird Sie keine Rechnung schreiben. :)

Kommentar von schelm1 ,

Kulanz!?! Das klingt dann doch eher nach Feigheit vor dem Feind aufgrund der Ausichtslosigleit der bösen Absicht!!

Antwort
von Chiarissima, 34

Bist du dir sicher, dass du es mit einer Mitarbeiterin der LBS zu tun hattest? Ich denke eher, dass es sich um eine unseriöse Vermittlerin handelt, die im Namen der LBS auftritt. Ruf doch mal bei der LBS an und erkundige dich. Zusätzlich kannst du dich an den Verbraucherschutz wenden.

Kommentar von engeldeslichts ,

Ich warte jetzt erstmal auf die Rechnung, und dann geht es zum Anwalt. Wir wurden da von einer Maklerin richtig hineingetrieben. Beide Damen sind jetzt beleidigt und dohren uns mit großen Rechnungen

Antwort
von Apfel2016, 43

Na in dem Kreditantrag steht das im Kleingedruckten. Stellst du ein Antrag und sie würden dir den Kredit geben, den du dann ablehnst musst eine Art Strafe zahlen. Das ist bei allen Banken so soweit ich weiß.

Ich würde nochmal genau in dem Antrag lesen was da für diesen Fall steht 

Antwort
von Mignon2, 33

Das hängt sicherlich von der vertraglichen Vereinbarung mit der Dame ab. Normalerweise werden Provisionen erst bei erfolgreicher Vermittlung fällig, aber das kann in eurem Vertrag anders geregelt sein. Die Provisionshöhe richtet sich meistens nicht nach Arbeitsstunden, sondern nach dem Gegenstandswert, in eurem Falle also nach der beantragten Kreditsumme.

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