Frage von pinacolada42, 120

Was bringt Welpenfrühschwimmen?

Immer häufiger sehe ich Videos, das Züchter ( wirklich gute Züchter) Babyschwimmen mit den Welpen machen ( 5-8 Woche). Ich finde diese Videos fantastisch und es ist toll anzusehen, wie schnell die kleinen Schwimmen. Und sie sehen wirklich happy dabei aus. Aber wie wichtig ist das für die Entwicklung ? Normalerweise bin ich davon ausgegangen, dass es genügt, wenn Welpen so zwischen der 12-20 Woche irgendwann die Möglichkeit haben, schwimmen zu lernen. Da das in Amerika scheinbar ( zumindestens bei den Retrieverzüchtern aller Rassen) gang und gebe ist, wollte ich auch darüber nachdenken. Meine Freundin hat einen Wurf Retrieverwelpen und die werden jetzt 6 Wochen alt und sie plant den ersten Ausflug. Da Sie mich fragte, ob ich ihr helfe ( man braucht pro Welpe einen Helfer) überlege ich ob wir eine Hundeschwimmhalle aufsuchen? Die gibt es nämlich da. Und es währe sogar eine Physiotherapeutin da, die uns anleitet.

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Antwort
von MiraAnui, 33

Ich war mit meinen Welpen mit ca 8-9 Wochen das erste mal am See mit ihrer Mutter.

Vorher hatten sie im Garten ein kleines Plantschbecken, wo sie den ersten Kontakt mit Wasser haben konnten.

Man muss aufpassen. Die kleinen Würmer sind noch nicht geimpft und sehr anfällig für Krankheiten. Dazu kommt der Stress mit neuer Umgebung

Ich würde zu Hause was aufbauen und warten bis sie älter sind

Kommentar von pinacolada42 ,

Danke für Tipp! Dann werden wir im Keller ( beheizbar) mal ein Plantschbecken mit Wasser aufbauen!

Expertenantwort
von Naninja, Community-Experte für Hund, 45

Ich halte das für ausgemachten Unsinn.

Die ersten Schwimmversuche würde ich (auch mit einem erwachsenen Hund) an einer Stelle machen, an der ich mit ins Wasser gehen kann und an der keine Wasserpflanzen sind, in denen er sich verfangen und hängen bleiben kann.

Aber eine Schwimmhalle? Erstens sind die Welpen noch viel zu jung für einen so lange Ausflug, weil sie mit 6 Wochen nicht länger als 6 min (!) raus sollten. Zweitens sind sie nicht komplett durchgeimpft, haben kein stabiles Immunsystem und können sich alles mögliche einfangen. Drittens sind dort jede Menge fremder Hunde, die für einen kompletten Wurf zum Problem werden können. Viertens sind Knochen und Gelenke noch gar nicht ausgebildet und solchen Belastungen nicht gewachsen. Genau deshalb sollten Hunde in diesem Alter (s.o.) nur eine Minute pro Lebenswoche bewegt werden. Und fünftens gibt es in der Tat auch Hunde, die keine Lust auf Wasser haben, aufgrund des blinden Aktionismus Deiner Freundin aber dazu gezwungen sind.

Deine Freundin mag an der Idee riesigen Spaß haben, für die Welpen ist die Aktion riesiger Mist und u.U. sogar gesundheitsgefährdend. Von so einem "Züchter" würde ich keinen Hund nehmen.

Kommentar von pinacolada42 ,

Ah ok!

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 14

Ich halte das auch für absolut übertrieben und unnötig. Man kann und sollte mit einem Welpen wahrlich wichtigere Sachen trainieren als das Schwimmen. Die meisten können das eh, auch wenn sie erst mit paar Monaten oder Jahren damit anfangen. Und die, die Wasser blöd finden, sollte man damit auch einfach in Ruhe lassen ;-)

Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 25

diese planung sollte deine freundin ganz schnell vergessen! 

die erste grundimmunisiereung fuer welpen kann erst mit der 8. woche erfolgen und ist erst mit der 12 woche -nach der 2. impfung komplett..vorher koennen sich die welpen massenfaht lebensgefaehrliche erkankungen bei so einem event holen.!

hunde sollte dann zur passenden jahres zeit draussen mit sicherem grund schwimmen!

ich war mit unseren geimpften hunden ma meer -als sie 12 wochen alt waren..auch dann muss man sehr gut aufpassen, dass es nicht zu anstrengend und aufregend fuer die hunde wird.

mit sicherheit sind diese "zuechter" keine , die eine anerkennung durch den VDH haben

..

Kommentar von pinacolada42 ,

Das war hauptsächlich in Amerika

Kommentar von friesennarr ,

Die Amis spinnen eh mit ihren Viechern.

(Darf das sagen, habe selbst 4 Amis im Haus.)

Antwort
von froeschliundco, 12

da übertreiben die amis wieder mal ganz und gar! Ein hund lernt auch ohne (vermenschlichtes babyschwimmen) schwimmen...und mit 6wochen alten welpen würd ich noch nicht an orte wo sich viele andere hunde tummeln...grundimmunisierung...und wen andere hunde da sind, kann es heftig werden wen mama die welpen verteidigt und glaub ja nicht an solchen quatsch wie welpenschutz...gibts nur in einem bestehnden fixen rudel, nicht in einem wahllos zusammengewürfeltem gassi-geh-spiel-"rudel"

Antwort
von Tammy77, 16

Das ist voll unnötig. Ein Hund kann von Natur aus schwimmen das muss er nicht lernen.

Antwort
von MonikaDodo, 36

Ich halte das für Unsinn! Hunde können automatisch schwimmen.
Also warum Welpenschwimmen?

Kommentar von pinacolada42 ,

Wegen der Prägung? ZB?

Kommentar von MonikaDodo ,

Was verstehst du unter Prägung? Unser Retriever kam mit 16 Wochen zu uns. Als wir das 1.mal an einen Teich kamen.... Ist er rein und ist gepaddelt. Das ist ein Instinkt.

Kommentar von spikecoco ,

die Schwimmbewegung schon, aber sicherlich nicht das Element Wasser. Viele Hunde haben angst davor gerade wenn sie den Bodenkontakt verlieren.

Kommentar von MiraAnui ,

Nicht jeder Hund kann schwimmen. Ein Hund der nie Kontakt mit Wasser hatte. Kann unterumständen nicht schwimmen.

Kannte einen Großpudel, der wäre einfach abgesoffen

Kommentar von spikecoco ,

viele Hunde haben  Angst zu schwimmen . Deswegen sollten Welpen dies schon kennen lernen.

Kommentar von MonikaDodo ,

Aber doch nicht in dem Alter!!!

Kommentar von spikecoco ,

Da hast du recht.

Antwort
von MonikaDodo, 22

Naninja hat vollkommen recht!!!

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