Frage von Atlantis45, 260

Was bringt es eigentlich zu Leben?

Was bringt es eigentlich zu Leben? Oder sollte ich eher sagen zu vegetieren ,denn um etwas in meinem Leben zu ändern habe ich nicht die nötige Kraft und Mut. Und ich habe schon oft darüber nachgedacht mir einfach das Leben zu nehmen, einfach weil es sinnlos ist.
Leben kann man es nicht nennen, es ist einfach nur vegetieren, als wofür lohnt es sich da noch zu Leben? Wenn es sowieso immer das gleiche ist? Und wie gesagt etwas zu ändern ist absolut unmöglich. Welcher andere Ausweg gibt es da als den Tod? Eigentlich warte ich ja nur noch auf den Tod, aber ich wollte mich schon oft umbringen, macht einfach keinen Sinn ewig weiter zu vegetieren. Also was soll ich noch tun?

Antwort
von MarioXXX, 50

Meine Meinung:

Die größte Leistung im Leben besteht darin, es in vollem Zügen genossen zu haben. Du bist noch nicht über einen Gletscher gewandert oder hast dich unter einer Steinbrücke versteckt oder im Winter aus dem Fenster gespäht, um den Vogel zu erblicken, der sich leuchtend vom Schnee abhebt. Du bist auch nicht in tiefen Höhlen gewesen oder in der Wüste gewandert und hast eine Schlange auf Nahrungssuche beobachtet. Und du hast nie ganz allein in einer großen Pyramide geschlafen oder Gebiete erforscht, die noch kein Mensch zuvor betreten hat- und deren gibt es viele. Du bist nicht über einen großen Ozean gesegelt und hast dort die großen Fische springen sehen und du bist auch nicht einem Hirsch in einen vom Sonnenlicht gesprenkelten Wald gefolgt. Hast du schon mal stundenlang Liebe gemacht, Gespräche mit dir selbst geführt und die Natur gelauscht?

Viele Dinge, die für dein Sein elektrisierend und aufregend und wundervoll wären, hast du nicht getan.

Das alles habt ihr nicht gemacht und bei keiner dieser Erfahrungen käme es je auf deinen Beruf oder deine Ausbildung, Alter, Geschlecht, Religion, Intelligenz, Rasse, Herkunft, deine gesellschaftliche Stellung oder das Alter deines Autos an

Man soll es tun, was man wirklich erleben oder erreichen möchte, sodass man spätestens nicht am Sterbebett bereut. Und mehr Zeit für sich selbst zu haben, und die eigene Gefühle ehrlich zu sein und auch mal nein zu sagen. Ich sage es dir: die größte Leistung wird nicht sein, wie reich du bist oder wer am meisten Liegestütze machen kann oder wer den besten Kuchen machen kann, sondern das Leben in vollem Zügen genossen zu haben, auch wen vieles negativ sein sollte. Man wird am Sterbebett am meisten an die Turbulenzen des Lebens erinnert, durch alle Krisen die man bewältigt hat, an dem man vorher geglaubt hätte, sie nie durchstehen zu können, aber auch an die positiven Höhepunkte des Lebens. Das Leben ist geistiges und seelisches Wachstum, alles hat einen Sinn, wirklich alles. IN KÜRZE: MAN SOLL DAS LEBEN IN VOLLEM ZÜGE GENIESSEN UND LIEBEN. Das ist meine persönliche Sicht. Alles Gute. 

Kommentar von Atlantis45 ,

 Diese Antwort ist doch kopiert?

Kommentar von MarioXXX ,

Und?

Kommentar von Atlantis45 ,

 Naja mein Leben ist eben nicht toll, es ist immer das gleiche, und Leben kann man das nicht nennen.

Kommentar von MarioXXX ,

Und warum willst du dann dein Leben nicht verändern?

Kommentar von Atlantis45 ,

 Wie denn? Wie soll ich das schaffen? Mal abgesehen davon das es viel Mut und Selbstbewusstsein braucht, habe ich beides nicht. 

Kommentar von Atlantis45 ,

Inwiefern soll mir ein Youtube-Video helfen? 

Kommentar von MarioXXX ,

Alles im Leben hat einen Sinn, selbst wenn du es nicht siehst.

Kommentar von Atlantis45 ,

 Nein nicht alles, ich soll also so weiterleben so weitervegetieren bis ich alt und unglücklich sterbe? Soll ich das tun? Ist das das Leben?

Antwort
von kosldl, 64

Ich verstehe dich. Mir geht es auch so. Ich sehe einfach keinen Sinn im Leben und habe schon oft darüber nachgedacht ein Messer zu nehmen und alles zu beenden. Mir ist egal ob ich reich arm dick dünn lang bin oder was ich habe. Denn darum geht es nicht. Was bringen mir die schönsten  Urlaube denn wenn sie wieder schnell vorbei sind? Alles ist vergänglich. Das Leben hat einfach keinen Sinn. Aber trotzdem. Ich finde man darf erst aufgeben wenn man alles versucht hat. Also. Versuche es.

Kommentar von Atlantis45 ,

 Naja und mein Leben kann man beim besten Willen nicht Leben nennen.

Antwort
von Tasha, 79

Du müsstest schon ein bisschen ausführen, warum Du nur herumsitzt oder herumliegst.

Hast Du keine Arbeit/ Perspektive, bist Du chronisch krank oder körperlich behindert, gibt es andere Gründe?

Je nach Grund kann man ja durchaus am Leben doch noch Spaß finden. Nur mal ein Beispiel, wenn man herumsitzt und herumliegt kann man mit Freunden telefonieren, im Internet surfen, Videos ansehen/ fernsehen, lesen, lernen, malen, rätseln, online Schach etc. spielen, wenn noch jemand da ist, Brettspiele spielen oder diskutieren usw.

Es gibt ein älteres Buch "Zwei Frauen" von D.B. Hellmann. Darin geht es um Patienten auf einer Krebsstation, von denen einige sterben und andere im Verlauf der Handlung sterben möchten. Und obwohl das Buch auf einer Krebsstation spielt, und ggf. an Erfahrungen der Autorin angelehnt ist, gibt es viele lustige Momente, die Patienten suchen sich Beschäftigungen, die sie vom Bett aus ausüben können und  haben Kontakt mit Angehörigen und Freunden usw. Das Buch beschreibt eigentlich eine ausweglose Situation, und doch ist der erste Teil, der das Leben der Protagonistin vor der Diagnose und dem Krankenhausaufenthalt beschreibt, stellenweise deutlich trister als das Leben auf der Station.

Man findet immer noch etwas, wofür man leben kann, man muss nur suchen. Mein Vater war früher sehr aktiv, hatte viele Kontakte. Das hat sich jetzt geändert, er hat alle Kontakte abgebrochen, hat Ängste, verlässt das Haus nur noch selten nach mehrfachen Bitten (kurze Ausflüge in Restaurants meistens). Sein Leben besteht gerade aus fernsehen - Nachrichten, Soaps, Sport, Quizsendungen - Kreuzworträtsel lösen und raus gehen zum Rauchen alle halbe Stunde, außerdem warten auf das Essen auf Rädern. Das klingt ziemlich trist, oder? Er hat sich aber damit eingerichtet und ist größtenteils sehr zufrieden, wir wissen allerdings nicht, warum er vehement jeden Kontakt zu früheren Freunden und Kollegen ablehnt. Ihm reichen zur Zeit die Möglichkeiten, die er nutzt, er erfährt hin und wieder etwas von den Nachbarn bei einem kleinen Schnack und das wars dann. Einige würden bei dieser Aussicht verrückt werden, andere finden noch Aspekte, über die sie sich freuen können, bei ihm ist das der Sport, die Quizsendungen und das Rätseln.

Mein Großvater lag mehrere Jahre im Pflegeheim, hatte am Schluss beide Beine amputiert. Er konnte alleine fast gar nichts machen, brauchte Hilfe auf Toilette, die Pfleger waren teilweise sehr ungnädig. Seine Frau hat ihn jeden Tag von morgens bis abends besucht, ihm Sachen mitgebracht, Radio gehört, Zeitung gelesen, Brettspiele gespielt, diskutiert, ihm verschiedene Leckereien und Dekos fürs Zimmer gebracht und war hin und wieder mit ihm draußen (das nur selten, da eben die Unterstützung des Heims nicht groß war).  Über acht Jahre war das für ihn okay, dann schlitterte er leider in eine Depression. In diesen acht Jahren konnte er aber seiner Situation noch vieles abgewinnen, an das er vorher gar nicht gedacht hätte.

Überlege doch mal, ob es nicht in Deinem Leben auch noch positive Aspekte oder Aussichten gibt oder ob es Möglichkeiten gibt, diese zu schaffen.

Kommentar von Atlantis45 ,

 Nein ich will nur noch sterben... Mein Leben kann man beim besten willen nicht Leben nennen.

Antwort
von 7vitamine, 38

Mir geht's auch so und vielen anderen auch. Manchmal kann man einfach nichts ändern und man vegetiert vor sich hin.

Ja, wenn du meinst das es dir danach besser geht - was es sicher sein wird - dann muss man sich eben das Leben nehmen.

Hatte erst letztens einen Fall. Da hat jemand die ich kannte Sterbehilfe in Anspruch genommen.. und nun geht's ihr super, kein Leiden mehr und nichts.

Antwort
von haze767, 92

Du schätzt dein Leben nicht. Es gibt immer einen besseren Ausweg als den tod. Wer meint es gäbe nur den tod als Ausweg ist einfach nur hohl. Wenn alle so denken würden wie du dann würde keiner mehr leben. Also denk mal bitte selbstständig darüber nach was du hier erzählst.

Kommentar von Atlantis45 ,

 Immer nur Vorwürfe...

Kommentar von haze767 ,

Nein so war das nicht gemeint aber warum denkst du nicht an einen anderen ausweg? wie zb psychologe. es gibt viele menschen mit den gleichen problemen und die schaffen es auch hin und wieder..

Kommentar von kosldl ,

Wieso seid ihr immer so ? Weist du was sie/er durchgemacht hat?

Antwort
von Matthias2411, 77

sei froh das du lebst. leute die eine tödliche Krankheit haben würden alles dafür geben. sei froh das du gesund bist. genieße das leben.

Kommentar von Atlantis45 ,

Wie soll ich das Leben geniessen wenn man es nichtmal Leben nennen kann?

Kommentar von kosldl ,

Natürlich ist es nicht schön wenn man eine tödliche Krankheit hat und weis das man bald sterben muss. Aber weist du wie es ist wen man sein ganzes Leben lang keinen Sinn im Leben sieht ?

Kommentar von kosldl ,

Und woher weist du das er/sie gesund ist ?

Kommentar von apophis ,

Wir bekommen hier nur mit, was die Fragesteller an Infos in den Fragen schreiben.
Da nichts von einer Krankheit erwähnt wurde, muss davon ausgegangen werden, dass solches nicht vorhanden ist.

Man kann nicht auf alle Eventualitäten eingehen, dann wärekeine Frage beantwortbar.

Kommentar von Atlantis45 ,

 Ich habe keine Krankheit, aber mein Leben ist absolut sinnlos.

Antwort
von BlauerSitzsack, 100

Hast Du schon einmal eine Therapie versucht, damit es Dir besser geht?

Kommentar von Atlantis45 ,

 Naja nur weil ich zum Psychologe gehe wird mein Leben davon ja nicht besser.

Kommentar von BlauerSitzsack ,

Eher zum Therapeuten. Und doch ... das wird es.

Kommentar von Atlantis45 ,

Nein wird es nicht ,man kann es noch nichtmal Leben nennen, viel mehr als herumliegen mache ich nicht. ich hab auch nicht den Mut etwas zu ändern. 

Kommentar von BlauerSitzsack ,

Wenn Du keine Hilfe annimmst kann man nicht's machen.

Ich sage nur, wes würde Dir helfen, wenn Du es auch willst.

Kommentar von Atlantis45 ,

Und schon wieder, Vorwürfe...

Kommentar von apophis ,

Er hat aber durchaus Recht mit seinen "Vorwürfen".

Derjenige, der Dir am Meisten helfen kann, bist Du selber.
Alle anderen, ob nun wir hier im Forum, ein Therapeut oder Deine Eltern, können Dir nur die Hand reichen, ergreifen musst Du sie aber von Dir aus.

Egal wie sehr wir oder irgendwer Dir helfen möchte, Du selbst musst auch Hilfe wollen, eine Veränderung wollen. Zwingen kann Dich dazu schließlich keiner.

Kommentar von Atlantis45 ,

Ja aber ich bin zu ängstlich um etwas zu ändern.

Antwort
von skogen, 32

Ist das hier wieder so eine Troll-Frage vonwegen "Das Leben hat keinen Sinn, ich hasse es, ich leide, aber ändern will ich daran nichts und ihr habt ja sowieso alle keine Ahnung!"?

Ändere dein Leben, suche dir Hilfe und wenn du nichts davon willst, dann jammer nicht rum. Dir kann niemand helfen, wenn du keine Hilfe willst und keine Ratschläge annehmen und akzeptieren willst.

Kommentar von Atlantis45 ,

 Ja, aber wie soll ich denn etwas ändern? Weisst du wie verdammt schwierig das ist? Ausserdem braucht man dafür Selbstbewusstsein.

Kommentar von skogen ,

Du kennst mich doch garnicht? Ich will ja nichts behaupten, aber mir meinen bisherigen Leben kannst du bestimmt nicht mithalten, wenn wir schon einen Wettstreit um das bisherig schlimmste Leben machen müssen und ich mir geht es auch besser. Ich hab immer einen Weg gefunden und wenn es nur über Email oder über Freunde war. Frag deine Eltern, Freunde oder deinen Hausarzt ob sie dir da helfen. Such ne Beratungsstelle auf, geh mit irgendwem dahin. Soviele Möglichkeiten.

Antwort
von Wendy64, 62

Lebe weiter einfach weil dus kannst. Jo.

Kommentar von Atlantis45 ,

Was bringt das? Bzw. wie soll ich das so lange noch aushalten? Dieses vegetieren?

Antwort
von halfabia, 72

Geh mal zum Psychologe...

Kommentar von apophis ,

Du meinst Psychotherapeut, ein Psychologe wird nichts machen dürfen/können.

Kommentar von halfabia ,

Stimmt das kam mirspäter auch ein.

Antwort
von apophis, 74

Sieh es mal anders, das Leben bietet dir nahezu grenzenlos viele Möglichkeiten, Du kannst nahezu unendlich viel erleben. 

Wäre es nicht eine Verschwendung all diese Möglichkeiten nicht zu nutzen?

Kommentar von Atlantis45 ,

 Nein kann ich nicht. Es braucht Mut um etwas zu tun, das habe ich nicht.

Kommentar von apophis ,

Nein, ganz und garnicht.

Das fängt schon beim Spazierengehen an oder beim Essen Deines Lieblingsgerichts bzw. eines leckeren Essens.
Oder wenn Du einfach mal anhälst und Dir die Landschaft anschaust.

Dafür brauchst Du keinen Mut, Mut brauchst Du, um Dein Problem öffentlich mitzuteilen und nach Hilfe zu fragen.
Und den willst Du nicht gehabt haben?

Kommentar von Atlantis45 ,

 Nein ich will nur noch sterben.

Kommentar von apophis ,

Nein, willst Du nicht.

Kommentar von Atlantis45 ,

Wenn es einen anderen Ausweg gäbe..

Kommentar von apophis ,

Du hast bereits bewiesen, dass der Tod keine Möglichkeit für Dich ist. Werde Dir selbst darüber im Klaren und gib dein Bestes Hilfe anzunehmen.

Kommentar von Atlantis45 ,

 Nein.

Kommentar von apophis ,

Doch doch.

Antwort
von maikelll, 75

Lass dich einweisen und hör auf so oft vegetieren zu sagen, das ist ein wenig nervig.

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