Frage von einfachichseinn, 72

Was bringt eine Sozial-Phobie Diagnose?

Also ich frage mich momentan, ob ich ob ich neben einer Depression auch noch eine Sozial-Phobie habe. Ich weiß nicht, ob ich vielleicht ein paar rosa Elefanten sehe. Teilweise gibt es Situationen, die mich enorm belasten. Einige Situationen kann ich Dank einer Therapie bezüglich meiner Depression mittlerweile viel besser händeln. Bei anderen denke ich auch, dass das Aspekte sind, die einfach zu mir gehören..

Ich weiß jetzt nicht,ob ich das Thema Sozial-Phobie mal ansprechen sollte, weil ich nicht wirklich sicher bin, was mir eine solche Diagnose bringen würde.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von eni70, 41

Sammelst du denn gerne Diagnosen???

Dein Therapeut sollte wissen, was er wissen muss und "be-handelt" dich entsprechend.

Kommentar von einfachichseinn ,

Deine Frage verstehe ich ehrlich gesagt nicht wirklich. Ich sammel keine Diagnosen und spreche die Dinge an, die mich stören. Ich konnte zum Beispiel nie telefonieren, das würde ich eher als Sozial-Phobie Problem bezeichnen. Das habe ich angesprochen und es wurde behoben...

Kommentar von eni70 ,

Deine Frage war: was bringt mir eine Diagnose?, darauf habe ich geantwortet. 

Kommentar von einfachichseinn ,

Dennoch verstehe ich die Intention deiner Antwort nicht.

Kommentar von eni70 ,

Du solltest deinem Therapeuten das sagen,was wichtig für dich ist,. Dann kann er entsprechend agieren.  Dine Frage, was bringt mir eine Diagnose, habe ich aufgegriffen und eben rückgefragt, ob du gerne welche sammelst. Welchen Nutzen sollte eine förmliche Diagnose denn sonst haben? Willst du irgendwas von Ämtern, eine Reha usw? Dann könnte eine Diagnose auf dem Papier nützliche ein. Ansonsten ist doch nur wichtig, dass dir adäquat geholfen werden kann oder? Vetrauen und Offenheit zum Therapeut ist wichtig.

Kommentar von einfachichseinn ,

Danke dann verstehen wir uns ja doch. Es reicht solange ich meine Probleme anspreche. Ganz ohne Diagnose...

Antwort
von Seanna, 22

Das gleiche wie jede andere Diagnose: ein Label für eine bestimmte Symptomatik, damit die Profis das schneller einschätzen und anhand ihrer Erfahrungen zielgerichtet behandeln können.

Darüber hinaus braucht man sie zu Abrechnungszwecken und statistischen Auswertungen, aber das ist für Patienten irrelevant.

Kommentar von einfachichseinn ,

ergo bringt es mir eigentlich nichts und ich kann auch einfach so die Probleme ansprechen und bearbeiten, ganz ohne Diagnose?!

Kommentar von Seanna ,

Sofern bereits eine andere Diagnose besteht, über die abgerechnet und ggf Medikamente verordnet werden (zb Depression) oder du keine benötigst und die Behandlung selbst zahlst, ist die Diagnose unnötig, korrekt. Der Therapeut wird die Symptomatik eh im Hinterkopf haben und sie ist nur bei Wechsel relevant. Selbst dann reicht aber auch eine Beschreibung der Symptomatik.

Kommentar von einfachichseinn ,

Danke.

Antwort
von infinitewllflr, 37

Ich würds auf jeden Fall ansprechen. Vorallem wenn dich das bedrückt. Ich denke dadurch könntest du mit deinem Therapeuten daran arbeiten.

Kommentar von einfachichseinn ,

Das Ding ist ja, dass ich die Dinge, die mich stören auch ohne Diagnose ansprechen kann.

Antwort
von DBKai, 21

Eine Sozial-Phobie kommt in der heutigen Zeit wohl noch öfter vor... ich finde es auch manchmal zum fürchten...

Die Diagnose allein wird dir nicht viel bringen - denn es geht dir ja weiterhin mies... Besser würde es dir ergehen, wenn du dich sicher fühlen kannst.. Wenn es fair abläuft und du auf professioneller Ebene (fair) mit anderen verkehren kannst - persönliche Grenzen respektiert werden...

Wenn du dich anderen hilflos ausgeliefert siehst, dann ist dein Alltag wirklich nicht zu beneiden. Besonders wenn du auch keine Organisationen kennst an die du dich wenden kannst um Hilfe zu bekommen...  Leider gibt es noch nicht immer und überall wirkliche Hilfe, wenn man Probleme hat...

Aber es ist schon mal gut, dass man sich über das Internet darüber unterhalten kann... und mit der Zeit könnten immer bessere Wege entwickelt werden, damit die Menschen besser miteinander klar kommen und sich nicht gegenseitig die Köpfe einschlagen wollen...

Kommentar von einfachichseinn ,

Danke für die Antwort, aber wirklich viel kann ich damit nicht anfangen. Ich habe ja jemanden, der mir helfen kann damit umzugehen.

Kommentar von DBKai ,

Achso - nach was für einer Antwort hättest du denn gesucht?

Wenn man jemanden hat der einem hilfreich zur Seite steht ist es sicher schon mal besser, als wenn man ganz alleine da steht und niemanden weiß, an den man sich wenden könnte...

Kommentar von einfachichseinn ,

Eine Antwort, die meine Frage beantwortet. Was eine Sozial-Phobie Diagnose bringt.

Kommentar von DBKai ,

Hab ich schon geschrieben - meiner Meinung nach bringt es dir nicht viel...

Denn selbst wenn du die Diagnose hast - löst das ja nicht dein Problem... du fühlst dich dann eben in deinem Verdacht bestätigt. Fertig.

Allerdings - wenn du weißt, wo das Problem liegt, dann kannst du auch gezielt dafür nach Hilfe suchen um dein Problem aus der Welt schaffen zu können - hierfür könnte die Diagnose gut sein.. Problem erkannt - Gefahr gebannt...

Kommentar von einfachichseinn ,

Deine Grundannahmen sind vollkommen der Irrealität entsprungen. Wenn ich ein Problem ansprechen würde, bin ich nicht nur in meiner Annahme bestätigt, ich habe dann die Möglichkeit etwas dagegen zu unternehmen..

Kommentar von DBKai ,

Das hab ich doch geschrieben... wenn du weißt, wo das Problem liegt, kannst du auch gezielt dagegen vorgehen... ?

Im Grunde wirst du es ja eh selber merken/wissen ob du eine Sozial-Phobie hast... das fühlt man ja, ob man sich in Gegenwart anderer Menschen meistens wohl oder unwohl fühlt...

Irrealität? Welche von meinen Grundannahmen?

Vielleicht hab ich Blödsinn geschrieben - aber ich checks grad nicht ganz

Kommentar von einfachichseinn ,

okay vielleicht haben wir da auch einfach an einander vorbei geredet. Ich dachte du meintest, dass es eigentlich nichts bringt, wenn du deine Probleme benennen kann, weil sich daran nichts ändern kann.

Antwort
von TheRedBird, 36

Da du nun nicht genau gesagt hast, wie du dich fühlst, sondern nur, dass du wohl in einer Therapie gegen deine Depression bist und nun befürchtest, dass du nun auch noch an einer Sozialphobie erkrankt bist, kann dir hier niemand einen guten oder genauen Rat geben. 

Kannst du denn mit Menschen sprechen? Kannst du schreiben? Was empfindest du, wenn du mit Menschen sprichst usw. Erzähl ein wenig mehr darüber, dann kann man dir auch helfen.

Am besten sprichst du wirklich einfach deinen Therapeuten an. Dem musst aber auch sagen, wie du dich fühlst. Wenn du nicht mit ihm darüber sprechen kannst, schreib es auf und gib es ihm. Er wird dir dann dementsprechend helfen.

Viel Glück und Erfolg noch!

Kommentar von einfachichseinn ,

Ich will doch von euch gar nicht wissen, ob ich eine Sozial-Phobie habe oder nicht.

Kommentar von TheRedBird ,

Lies dir bitte nochmal deine Frage durch und dann nochmal meine Antwort darauf. Was ich geschrieben habe, ergibt schon Sinn. 

Kommentar von einfachichseinn ,

Ich habe sowohl meine Frage, als auch deine Antwort gelesen und muss meinen Kommentar nicht widerrufen.

Kommentar von TheRedBird ,

Alles klar. Du fragst also hier, dir gibt man eine Antwort und du kackst jedem ans Bein. Was ist deine Mission?

Kommentar von einfachichseinn ,

Das ist ganz und gar nicht wahr. Aber gut wenn das dein Eindruck ist, kann ich es auch nicht ändern.

Kommentar von TheRedBird ,

Tja.. wenn du dir nicht helfen lassen möchtest, dann eben nicht. Von mir aus bleib so feige, wie du bist.

Kommentar von einfachichseinn ,

wieso möchte ich mir denn nicht helfen lassen? Und wieso bin ich in deinen Augen feige?

Kommentar von TheRedBird ,

Sprich da mit deinem Therapeuten drüber, meine Fresse. Du pisst mich an. 

Kommentar von einfachichseinn ,

über was soll ich reden über die Diagnose oder über die Probleme ? Und wenn ich dich "anpisse" gibt es eine ganz einfache Lösung: Antwort mir nicht mehr.

Kommentar von TheRedBird ,

Das werde ich auch nicht mehr tun. Ich habe dir 1x versucht zu helfen und habe schnell bemerkt, dass das absolut keinen Zweck hat. 

Kommentar von einfachichseinn ,

Wenn du meinst. Kritikfähigkeit zählt auf alle Fälle nicht zu deinen stärken.

Kommentar von TheRedBird ,

Ich bin absolut kritikfähig. Du solltest nur deine Kritik vernünftig formulieren. Erst recht, wenn ich versuche dir zu helfen. 

Kommentar von einfachichseinn ,

Ich merke, wie gut du mir Kritik umgehen kannst.

Antwort
von FelinasDemons, 11

Einfach den Therapeuten auf den Verdacht ansprechen. Was so eine Diagnose bringen soll, kannst du ja ihn fragen.

Kommentar von einfachichseinn ,

wow herzlichen danke für eine derartig gute Antwort.

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