Frage von Flyaway 06.01.2013

Was bringt eine Open Petition wirklich? GEZ

  • Antwort von Rolf42 06.01.2013
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Da sich die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks direkt aus Artikel 5 des Grundgesetzes und den daraus folgenden Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts ergibt, ist die Petition ziemlich sinnlos. Der Bundestag kann das gar nicht beschließen.

  • Antwort von dawala 07.01.2013
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Der Deutsche Bundestag hat sich freiwillig dazu verpflichtet - und hält sich daran - ab 50.000 Unterschriften das Thema an den zuständigen Ausschuss des Bundestages weiter zu leiten zur Bearbeitung. Du hast Internet. Du bist berechtigt auf die Seite des Deutschen Bundestages zu gehen. Da kannst Du dann bei den Ausschüssen nachschauen wie sie sich mit den E-Petitionen beschäftigen. Hier und da live, je nach Ausschuss. Ab 200.000 Unterschriften wird die E-Petition zusätzlich vom Deutschen Bundestag behandelt nachdem der Ausschuss damit fertig ist.

    Das mal grundsätzlich.

    Grundsätzlich haben die von uns Gewählten und von uns Bezahlten uns gegenüber eine InformationsPFLICHT welche im Grundgesetz verankert ist. Dieser müssen sie auf irgendeine Weise nachkommen. Bei aller Kritik an den ständigen Wiederholungen von ARD und ZDF: Der Deutschlandfunk ist mit seinen drei Sendern Radio und durchaus informativ, kritisch, lehrreich und so fort. Das ist nicht nur meine persönliche Meinung. Wir zahlen also mit dieser Zwangsgebühr nicht nur die Volksverdummung sondern auch Informationen. Um es mal auf den Punkt zu bringen. Zu diesen ist, wie festgestellt, das uns auf unsere Kosten regierende Volk verpflichtet. Dass dafür dann Gebühren erhoben werden ist folgerichtig.

    Was nicht folgerichtig ist ist zum Beispiel, dass wir uns gefallen lassen sollen ständig Wiederholungen anzusehen, die Verkürzung von politischen und gesellschaftskritischen Sendungen bis zu deren Abschaffung, diese Unverschämtheiten welche dann noch bei Kritik veröffentlicht werden, diese offensichtlich schlimmer als Stasi-Methoden beim ZDF - so nannte es der ehemalige Intendant - und so fort. Wir zahlen, wir dürfen uns das Recht heraus nehmen bei dem Angebot und der Qualität kritisch zu sein, Forderungen zu stellen. Der Punkt an solchen Petitionen ist aber, es wird jedes Mal versucht die im Grundgesetz verankerte Informationspflicht abzuschaffen anstatt Einfluss nehmen zu wollen auf die Qualität.

    Was mich persönlich angeht: Ich habe diesbezüglich irgendwo bei den diesbezüglich Aktiven versucht Einfluss zu nehmen. Was da an sogenannten Gegenargumenten kam hat mich davon überzeugt dass es gar nicht um die Beachtung geltender Rechte und Pflichten in diesem Land geht sondern um deren Abschaffung. Das unterstütze ich nicht.

    Dir persönlich kann ich nur raten regelmäßig einen Sender des Deutschlandfunk zu hören. Dann wirst auch Du mit der Zeit die Hintergründe verstehen lernen. Denn dort werden sie durchaus reichlich neutral regelmäßig behandelt. Neutral im Sinne von Darstellung der Fakten, Aufzeigen aller zum Thema gehörenden Aspekte, Meinungen, Hintergründe. Wie immer bei dradio.

  • Antwort von Luegenbande 06.01.2013
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo Flyaway,

    hier wurden schon über 32000 Unterschriften gesammelt!

    http://www.online-boykott.de/de/unterschriftenaktion?cdpetitions_limitstart=0

    PS: Ich denke ob Aktionen wirklich etwas bewegen können.......... weiß man erst wenn man sich für etwas eingesetzt hat.

    LG

    Luegenbande

  • Antwort von Aldoka01 06.01.2013
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es ist keine Steuer. Jura scheinst Du also schon mal nicht zu studieren. Auch nichts, was mit Finanzen zu tun hat.

  • Antwort von BraunerBaer123 07.01.2013
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Die Petition bringt nix.

    Du solltest Dein eigenes Ding aufziehen.

    Neulich hörte ich von einem GEZ Gegner, der meinte er hätte als Wessi die Sendeanlangen mit seinen GEZ Geldern bezahlt, damit der Osten DDR bestrahlt wird.

    Im Osten haben sie umsonst Westfernsehen schauen dürfen, obwohl dort verboten und niemand die Einschaltquoten des Ostfernsehens mindern durfte.

    Getan haben es dennoch viele. Bezahlen tun sie heute alle, obwohl sie hätten es doch weiter umsonst haben können.

  • Antwort von paula2008 07.01.2013
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Petitionen bringen nichts..Da hilt nur klagen gegen die Zwangsabgae ür nichs...

    http://www.focus.de/finanzen/news/widerstand-gegen-zwangsabgabe-so-zeigen-sie-de...

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