Was bringt eine KFZ-Versicherung?

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9 Antworten


Was bringt eine KFZ-Versicherung, wenn man nach einem Unfall sowieso
hochgestuft wird und die Versicherung das Geld durch erhöhte Raten
wieder holt?

Das mag bei Bagatellunfällen zutreffen, aber wenn bei einem von Dir verursachten Unfall ein Mitfahrer in Deinem Auto oder jemand im Auto des Unfallgegners so schwer verletzt wird, dass ihm eine lebenslange Rente gezahlt werden muss, dann ist der Betrag den Du im Folgejahr zusätzlich zahlen musst, ehr lächerlich gegenüber der schadenssumme.

Außerdem hat jemand der solche Fragen stellt das Prinzip einer Solidargemeinschaft nicht verstanden.

Du allein könntest unter der Risiko- oder Schadenslast sehr leicht zu Grunde gehen, eine große Gemeinschaft wie die Versichertengemeinschaft trägt das Risiko als Gemeinschaft. Überigens sind die Verwaltungskosten einer solchen Versicherung ehr gering im Gegensatz zu den geleisteten Schadenszahlungen.

Darüber hinaus auch immer daran denken:
Billige Versicherung = Rückstufung bis in die Steinzeit (20 SF Stufen sind keine Seltenheit) nach bereits einem Schaden.
Vernünftige Versicherung mit gutem Beitrags- / Leistungsverhältnis ehr moderate Rückstufung um max. 4 -5 SF Klassen nach einem Schaden

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Von jedem Kraftfahrzeug geht eine sogenannte Betriebsgefahr aus. Deshalb hat der Gesetzgeber im Abschnitt II des StVG bestimmt , dass der Halter  Schäden, die durch ein Kfz oder Anhänger verursacht werden, ersetzen muß.  Hierfür wurden Höchstbeträge festgelegt, die du auch über Jahre gesehen, nicht "abstottern" kannst.

Deshalb fordert die Fahrzeugzulassungsverordnung (§ 23 FZV) den Nachweis einer bestehenden Pflichtversicherung im Sinne des Pflichtversicherungsgesetzes.

Ohne diese Versicherung wärst du im Extrem- Schadensfall pleite bis an dein Lebensende (Privat- Insolvenz?) bzw. der Geschädigte würde seinen Schaden nicht vollständig oder gar nicht ersetzt bekommen.

Die Hochstufung einer einzelnen Versicherung bringt sehr wenig, folglich muß die Solidargemeinschaft (jeder Autofahrer mit Versicherungsschutz) den Schaden quasi mit tragen. Er wird durch höhere Beiträge dafür bestraft, wenn die Schadenshöhe aller verursachten Verkehrsunfälle nicht mehr mit den derzeitigen Einnahmen zu bewältigen sind (natürlich abgestuft auch nach Fahrzeugart bzw. -typ.). Zusätzlich wird der Schädiger natürlich durch Rückstufung in der Schadensfreiheitsklasse zusätzlich zur Kasse gebeten, es sei denn er hat einen sogenannten "Freischuß" im Vertrag.

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lol.

Wenn der Schaden in der Höhe ist, dass es sich nicht lohnt, die Versicherung zahlen zu lassen und dann hochgestuft zu werden, dann kannst Du ihn zurückkaufen und weiter günstig fahren.

Viele Unfälle verursachen aber weit mehr Kosten als der Versicherungsnehmer je einzahlen kann.

Mal abgesehen davon, gilt hier die Versicherungspflicht um evtl. geschädigte Personen zu schützen.

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Schon mal Erfahrungen gemacht, was Reparaturen kosten?

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Weil du den schaden nicht bezahlen kannst wenn du in einen maserati fährst....

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Kommentar von Kathyli88
21.11.2016, 16:50

Und vor allem nicht mit personenschaden....dann holt sich die versicherung den schaden nicht durch erhöhte beiträge wieder zurück...

2

Du kannst selbstverständlich den Unfall und alle weitere anfallenden Kosten aus eigener Tasche bezahlen.

Dies mag bei einem Bagatellschaden sogar ratsam sein, aber zahle mal Behandlungskosten bei einem Personenschaden aus eigener Tasche, da würde der Geschädigte wohl ewig auf vollständige Zahlung durch dich warten.

Um den Geschädigten vor mangelnder Liquidität von dir zu schützen gilt für Kfz das Pflichtversicherungsgesetzt und ein Direktanspruch des Geschädigten gegenüber dieser Versicherung.

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Die Versicherung stellt sicher, dass jedes Unfallopfer entschädigt werden kann und kein Verursacher sich auf mangelnde Liquidität berufen kann. 

Es schützt also zuerst einmal die anderen, nicht dich.

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Bei einem 50.000€ Schaden wird das Geld auch durch Rückstufung von der Versicherung niemals wieder "reingeholt".

Und selbst bei einem kleineren Schaden ist immer noch die Frage ob du z.B. 2.000€ mit einem Schlag parat hättest um den Geschädigten auszuzahlen. Auf eine Ratenzahlung würde der sich garantiert nicht einlassen.

Die Möglichkeit im Nachhinein den Schaden zurückzukaufen um die Stufung zu vermeiden gibt es ja immer.

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der Unfallgegner ist abgesichert, nur darum geht es

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