Ich musste ein Vorpraktikum in einer Firma machen bevor ich mein Studium beginnen durfte - sonst wäre ich nicht zugelassen worden. Aber warum machen das manche Unis? Ich bin derzeit an einer Fachhochschule - an einer normalen Universität haben sie ein solches Vorpraktikum nicht erwartet bzw gefordert. Was bringt das also?
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Um an einer Fachhochschule studieren zu dürfen muß man entweder eine Lehre in dem jeweiligen Bereich abgeschlossen haben oder halt ein Praktikum machen, wie von fourseasons richtig beschrieben.

Natürlich gehört auch beim Maschinebau-Studium an einer Universität ein halbjähriges Praktikum dazu, das du nachweisen musst. Wie sollst du sonst die Lehrinhalte in der Paxis beurteilen? In den Labor-Versuchen?

Die Bezeichnung "Fachhochschule" erklärt schon einiges.
Während an Universitäten, vereinfacht gesagt, mehr Wert auf theoretische Erkenntnisse gelegt wird, werden in der Fachschule/Fachhochschule ein Minimum an praktische Vorkenntnisse im Studienfach vorausgesetzt.
Ich kenne da einen Fall, da hat ein Dipl.Ing Maschinenbau zu einem Körner "Meißel" gesagt. Er war fortan bei allen Arbeitern und Lehrlingen "unten durch"!

Ich finde es für jeden Studenten wichtig, auch mal die Arbeitswelt kennen gelernt zu haben. Wie sich Arbeiter ihr Brot verdienen müssen, was es bedeutet langweilige oder körperlich schwere Arbeiten zu verrichten, wie es überhaupt in einem Betrieb zugeht. Habe das auch gemacht, ein paar Jahre in den Semesterferien gejobbt. Ist nur gut. Freu dich drauf und mach was draus.