Wie aufwendig ist es, auf DVB-T Fernsehen umzustellen? Und warum heißt das eigentlich ÜberallFernsehen? Was braucht man alles dafür und wie steht es von den Kosten her im Verhältnis zu Kabel- oder Satelliten-Empfang? Hat damit jemand schon Erfahrung?
Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

Eine Zimmer- oder Aussen-Antenne - am besten signalverstärkt - und einen Reciever, nebst passenden Koaxilkabeln.

Man braucht ein Fernsehgerät, einen DVB-T Receiver und eine Antenne. Außer den GEZ-Kosten hast du keine weiteren laufenden Kosten. Die Programmvielfalt ist unterschiedlich zu Kabel- bzw. Satellit. Außerdem gibts es regionale Unterschiede bei der Programmauswahl.

Du hast Kabel und willst umstellen??? Überleg es dir gut. Ich wohne in Köln in der Innenstadt (erst am Rhein, jetzt mittendrin) und der Empfang ist bzw. war grottenschlecht. Einige Programme bekommt man gar nicht (zum Bsp. DSF, was meinen Freund als Sportjournalist extrem ärgert), oft kannst du beim Zappen die Antenne neu ausrichten. Ich habe die stärkste Zimmerantenne, die auf dem Markt ist und komme mir oft vor wie in den 70-er Jahren, weil man ständig an der Zimmerantenne rumdreht. Mal abgesehen davon, dass man so´n hässliches Teil rumstehen hat. Was daran neue Technik ist, frage ich mich seit über 2 Jahren, seitdem ich darauf nämlich zurückgreifen muss, weil hier im Haus kein Kabel liegt und wir keine Sat-Schüssel anbringen dürfen. Wohnst du freier, also nicht von Häusern umzingelt, scheint die Qualität beständiger zu sein. Aber so ne hässliche Antenne hat man trotzdem und alle Programme bekmmt man auch nicht.
Quandt am 27. Mai 2008 14:26 Da muss ich widersprechen! Erstens ist die ganze Geschichte abhängig vom Standort der Antenne und zweitens gibt es welche, die so flach sind das sie hinter jeden Schrank, jedes Bild oder jede Gardine passen. Also das Gesamtbild der Wohnung überhaupt nicht beeinflussen. Beim Aufstellen/-hängen das Eingangssignal messen, je weniger Wände Abschirmung hervorrufen können, desto besser der Empfang (z.B. am Fenster).
Quandt am 27. Mai 2008 14:26 Da muss ich widersprechen! Erstens ist die ganze Geschichte abhängig vom Standort der Antenne und zweitens gibt es welche, die so flach sind das sie hinter jeden Schrank, jedes Bild oder jede Gardine passen. Also das Gesamtbild der Wohnung überhaupt nicht beeinflussen. Beim Aufstellen/-hängen das Eingangssignal messen, je weniger Wände Abschirmung hervorrufen können, desto besser der Empfang (z.B. am Fenster).
heligirl am 27. Mai 2008 14:52 Ich habe ja geschrieben, dass es unterschiedlich in der Qualität ist. Meine Erfahrung war bzw. ist in beiden Wohnung katastrophal gewesen. Ich war viele Male bei Saturn und habe verschiedene Antennen ausprobiert. Und ne flache mit der Stärke, die wir brauchen, habe ich nicht gesehen. Wir wohnen eben mitten in der stadt und haben deshalb offensichtlich einen schlechten Empfang. Und so oder so bekommt man einfach nicht alle Programme, oder bekommst du z.B. DSF?

Ich habe seit 4 Jahren DVB-T und bin voll zufrieden.
Kosten außer dem Kauf von Receiver und Antenne: Keine (GEZ muss man ja so oder so bezahlen)
Programmanzahl: 32 (das ist aber stark vom Wohnort abhängig)
Qualität ebenso. Am besten hier über die örtliche Situation und Antennengröße informieren. Dazu die eigene PLZ eingeben. www.ueberallfernsehen.de/empfangsprognose.html
Vor- und Nachteile gegenüber Kabelfernsehen: keine monatlichen Kosten, für jeden Apparat ein extra DVB-T-Receiver notwendig, auch Videorecorder, falls man während einer Aufnahme etwas anderes sehen möchte
Vor- und Nachteile gegenüber Sat-Fernsehen: keine häßliche Sat-Schüssel notwendig, keine Wetterabhängigkeit (z.B. Schneegriesel), weniger Programme, kein Premiere oder arena
Gruß DER ELEKTRIKER
JoGerman am 31. Mai 2008 21:58 Ich hab auch DVB-T und bin damit recht zufrieden. Man muß zwar ab und zu an der Antenne rumdrehen, aber ich hab über 20 Programme und das in guter Qualität.