Lacostello am 05.05.2009 um 18:48 Uhr
Was zum Henker ist denn ein Dachfond???? Heißt das, dass man Anteile an Dächern von Häusern kauft??? Das kann ich mir kaum vorstellen.

Als Dachfonds (engl. fund of funds) werden Investmentfonds bezeichnet, die das Geld der Anteilseigner wiederum in Anteilen von Investmentfonds anlegen. Die Fonds, in die der Dachfonds investiert, bezeichnet man dabei als Zielfonds. Investmentfonds, die sowohl in einzelne Wertpapiere wie Aktien oder Rentenpapiere als auch in Investmentfonds investieren, werden zuweilen in Abgrenzung zum Dachfonds auch Superfonds genannt. Daneben gibt es auch spezialisierte Dachfonds, die sich auf eine bestimmte Asset-Klasse oder ein bestimmtes Thema konzentrieren. Dazu gehören u.a. Dach-Hedgefonds (siehe auch Hedgedachfonds). Diese investieren in einzelne Hedge-Fonds.

Als Dachfonds (engl. fund of funds) werden Investmentfonds bezeichnet, die das Geld der Anteilseigner wiederum in Anteilen von Investmentfonds anlegen. Die Fonds, in die der Dachfonds investiert, bezeichnet man dabei als Zielfonds. Investmentfonds, die sowohl in einzelne Wertpapiere wie Aktien oder Rentenpapiere als auch in Investmentfonds investieren, werden zuweilen in Abgrenzung zum Dachfonds auch Superfonds genannt. Daneben gibt es auch spezialisierte Dachfonds, die sich auf eine bestimmte Asset-Klasse oder ein bestimmtes Thema konzentrieren. Dazu gehören u.a. Dach-Hedgefonds (siehe auch Hedgedachfonds). Diese investieren in einzelne Hedge-Fonds.
Grundsätzlich stehen einem in Deutschland zugelassenen Dachfonds alle ebenfalls in Deutschland zugelassenen Investmentfonds offen, die nicht selbst Dachfonds (Vermeidung von Kaskadeneffekten), Spezialfonds oder geschlossene Fonds sind. Ein einzelner Zielfonds darf einen Anteil von 20% des Gesamtvermögens des Dachfonds nicht überschreiten. Außerdem darf ein Dachfonds nicht mehr als 10% der Anteile am Vermögen des Zielfonds halten. Diese Einschränkungen sind auch als Lehren aus dem Zusammenbruch des ersten Dachfonds FOF (Fund Of Fonds), der 1962 durch die Gesellschaft Investors Overseas Services (IOS) aufgelegt wurde, zu verstehen. In den 1970er Jahren ging der FOF aufgrund Verschleierung, Veruntreuung und einer Art Schneeballsystem insolvent. Nach diesen Ereignissen wurden Dachfonds in Deutschland verboten und erst im 3. Finanzmarktförderungsgesetz vom 1. April 1998 neu geordnet http://de.wikipedia.org/wiki/Dachfond

Ein Dachfonds ist ein Investmentfonds, der nicht in Aktien oder festverzinsliche Wertpapier direkt investiert sonder dies Investitionen über sogenannte Zielfonds tätigt. Bis jetzt haben mich die Dachfonds von ihrer Performance noch nicht überzeugt. Zugegeben sie hatten einen schlechten Start in 1999. Doppelte Verwaltungsgebühr ist klar ein Nachteil. Die Risikostreuung ist eigentlich nicht erforderlich. Denn ein Fonds an sich hat ja schon eine sehr große Streuung mit über 100 Einzeltiteln. Wenn man sich einzelne Fonds kauft, kann man sie auch wieder einzeln verkaufen. Bei Dachfonds ist außerdem zu unterscheiden, ob nur Zielfonds der eigenen Gesellschaft enthalten sind oder ob auch Fremdfonds im Dachfonds sind. Die Bankentöchter wie Deka, DWS, cominvest, Union, adig etc. verwenden vielfach nur eigene Fonds als Zielfonds in ihren Dachfonds. Aber hier gibt es auch schon ein Umdenken. So das einige DF dieser Gesellschaften auch schon Fremdfonds haben. Es gibt aber auch Gesellschaften, die nur Fremdfonds als Zielfonds im DF haben.

das ist ein fonds der nicht in einzelne wertpapiere sondern in andere fonds veranlagt.