Frage von melodieimherzen, 54

Was bin ich, ein Psyschopath?

Hallo, seit meiner Kindheit, seit ich zurück denken kann... weiß ich das was mit mir nicht stimmt. Ich frage mich, was ich bin, also unter der Maske, die man meist selber nicht bemerkt. Ich habe einen Verdacht, und suche nun, unter dem Deckmantel der Anonymität nach Antworten. Bin ich ein Psyschopath? Ich weiß es nicht... und falls ja... ist das jetzt gut oder schlecht für mich. Eigentlich ändert sich ja nichts. Ich weiß, das fast alle Menschen psyschopathische Merkmale aufweisen, was sie aber jedoch nicht gleich zu einen Psyschopathen macht. Nur treffen auf mich, erstaunlich viele Dinge zu... und ich muss zugeben, das ich vieles dieser Arglistigen Dinge tue, und sie mir nichtmal auffallen, bevor ich mein verhalten analysiere. Ich fass es mal so kurz es geht zusammen. Ich gebe steht's mein bestes, vor allen wie ein Guter Mensch dazustehen. In der Tat tue ich viel Gutes, habe Freunde die mich schätzen und bin auch überzeugt davon für sie ein guter Umgang zu sein. Jedoch... tue ich meist gutes, weil ich denke, das ich gutes tun MUSS. Im Endeffekt, fühle ich mich oft betrogen... und habe auch kein Problem... Feuer, mit Feuer zu bekämpfen, wen mir jemand meiner Meinung nach Unrechtes tut. Ich bin höchst manipultiv, und weiß instinktiv wie ich mich verhalten muss... Um bei einen neuen Menschen oder in einer neuen Gruppe (Arbeit ect.) einen guten ''Eindruck'' zu hinterlassen. Irgentwie, so denkt man ecke ich mit niemanden an... doch bin ich in meinen Leben schon oft angeeckt. Ich sag gerne, ich habe es lieber, wen man mir einen Gefallen schuldet, als andersherum... den ich will irgentwo frei sein in dem Was ich tue...selbst entscheiden können wann ich für jemanden da bin, oder auch nicht. Ich bin in vielerlei hinsicht eiskalt... wen jemand nicht mehr so läuft wie ich es will, oder ich der Meinung bin das die Person mir, und meinen Umfeld schaden hinzufügt, mich für seine Zwecke missbraucht, oder einfach nicht mehr in mein Weltbild passt, so merke ich, wie ich schon fast unterbewusst, ein Netz aus ''Fallen'' aufbaue, um dieser Person das zu geben was sie verdient. Ich habe zwar enge Freunde, aber weiß mitlerweile auch, das sie Austauschbar sind... Nicht das ich das Will, vlt ist es nur selbstschutz... aber ich lasse niemanden an mich ran. Was mich stört, man sagt, Psyschopathen können nicht fühlen. Aber ich hatte auch schon Phasen der Trauer, der Freude, des Hasses, der Liebe und so weiter. Jedoch, weiß ich überhaupt genau, was das alles ist. Meine Freunde, öffnen sich gerne mir gegenüber... irgentwie weil ich sie verstehe, weil ich mit ihnen fühle... so wirkt es. Aber das ist es... ich verstehe ihren Schmerz in schweren Phasen, ich fühle ihn aber nicht. Ich bin da iwo wie ein Psyschologe... auf einer gewissen weiße, kann ich ihre Gefühle deuten... verstehen...aber ich bewahre dabei immer die Gewisse Distanz. Genauso, wie ich viele Dinge aus meiner Vergangenheit, ihnen nicht offenbare. Dinge die mir peinlich sind...für die sie mich schwach halten könnte

Antwort
von Kitharea, 12

Also .. hab mir jetzt nicht alles durchgelesen - aber die ersten paar Absätze haben mir gereicht. Für mich klingt das nicht nach Psychopath - eher nach jemanden der sich anpasst um zu gefallen und schon so gut geübt hat wie das geht dass du anhand von Kleinigkeiten schon weißt was dein Gegenüber will.
Dass man bei der Art zu leben keine Gefühle empfinden kann ist völlig logisch - woher auch wenn du zwar weißt wie es Anderen geht und dich daran anpassen kannst, aber nie deine eigenen Gefühle lebst weil du ständig damit beschäftigt bist dich anzupassen.
Und dass sich daraus eine gewisse Art von Menschenhass entwickelt den du dann an selbstauserkorenen Opfern auslässt die du manipulierst bzw in Fallen lockst - joa - wo soll dein Hass denn sonst hin. Es ist normal auch mal Freunde zu hassen oder sie zumindest mal schimpfen zu wollen. Dazu ist es aber nötig sich mal nicht anzupassen und zu wissen, was man selbst will. Also suchst du dir ein paar "Opfer" - vermutlich Menschen die sehr stark sind, wo du weißt die gehen daran nicht zugrunde, (weil auch das kriegst du mit) und hasst sie halt absichtlich - um den Hass quasi umzuleiten.
Weiß nicht ob das so richtig ist - aber ich kann mir das so gut vorstellen. Mit Psychopathisch hat das nichts zu tun - Psychopathen helfen nicht weil sie wissen wie der Andere tickt - der Andere existiert gar nicht - andere Menschen sind für sie Sachen mit denen sie spielen blöd gesagt. Es ist ihnen egal wie es den Anderen geht und sie tun Dinge nur um selbst was davon zu haben.

Antwort
von melodieimherzen, 23

Ich weiß nicht... Ich habe auch Angst wen man es so nennen mag. Aber nicht so wie ihr es vlt kennt... sondern viel eher...vor Verlust wen man so mag. Gibt mir ein Mensch das Gefühl, das er ein guter Mensch ist. Gut für mich und letzten Endes auch gut für die Welt, jemand besonderes... so halte ich ihn in meinen Kreis. Passt dieser Mensch aber nicht mehr in mein Bild oder gibt mir dieses Gefühl, fällt es mir ehrlich gesagt, relativ einfach... ihn loszulassen. Ich denke oft nach... was die Leute über mich denken könnten... und das sie nur das schlechteste von mir denken. Aber vlt will ich ja auch nur, meine schlechten Seiten...vor ihnen verstecken... im Großen und Ganzen... versuche ich da das Gleichgewicht zu halten, ich will, das ich trotz meiner schlechten Seiten Positives bewirke... irgentwie... aber glaube das ich dabei insgeheim nur an mich denke. Den ich merke auch oft, das ich schon wie ein routiniertes Program weiß, wie ich mit Menschen umgehen muss... damit sie sich so verhalten... wie ich es will... im algemeinen, weiß ich nicht, was ich bin, ich will es nur wissen...bzw ich bin auf der Suche nach mir selbst. versteht ihr?

Kommentar von djbraun1992 ,

Ich finde an deinem Verhalten ist nichts auszusetzen. Wie bereits bei meiner anderen Antwort kann ich nur sagen, daß ich mich grade mit deinen Gedanken assoziieren kann. Was ist falsch daran an sich zu denken? Was ist falsch daran anderen nur das Gute von einem zu zeigen?

Die Frage sollte lauten: Warum machst du dir darüber überhaupt Gedanken? Und da ist vielleicht der Punkt! Dich scheint etwas zu bedrücken, worüber du mit niemanden sprechen kannst.

Kommentar von melodieimherzen ,

an meinen Verhalten finde ICH selber ja nichts auszusetzen. Mich bedrückt sozusagen nichts mehr... Es ist eher eine Selbstreflektion die ich hier schreibe... eine Antwort die ich für mich selbst finden muss. Ich hab zahlreiche ''Freunde'' aber nur wenige... die überhaupt nur kurz unter meine Maske blicken konnten. Genau genommen nur 2 Menschen... mit denen ich mal über meine Vergangenheit gesprochen habe... ich komme mit Trauer nicht klar irgentwie... ich kann niemanden in den Arm nehmen... für mich gibt es sowas wie ein Emphatie Schalter... und immer wen es ernst wird... sei es das es um mich geht... oder einen meiner engen vertrauten schalte ich ab. Ich bin zwar geistig voll da... und finde die richtigen Worte. Aber ich lass es nicht an mich ran... was mich seit Wochen beschäftigt ist... als ich mit meinen engsten Freund über meine Vergangenheit gesprochen habe... hatte dieser Geweint. und ich wusste nichtmal warum um ehrlich zu sein. Ich weiß zwar, das einiges traurig ist usw usw. Aber mich lässt es kalt. Mich lassen Dinge kalt... Das ist irgentwo Fluch und Segen zu Gleich. Dieser innerliche Twist. Ich hab das Interesse daran verloren. Dinge die für andere unbeschreiblich wichtig sind, habe ich vergessen. Aber es ist für mich kein Problem, warum beschäftigt es ihn dann so sehr? ich katigorisiere und teile ein. Das ist sehr kompliziert zu erklären... aber warum kann ich Gefühle der anderen nur noch verstehen... lasse sie aber nicht mehr zu mir durchdringen. Das verstehe ich nicht... ich bin für viele Menschen wichtig, das weiß ich... gerade deswegen... auch wen sie es vlt garnicht bemerken... irgentwas stimmt mit mir nicht... vlt will ich auch nur Psyschopath sein... weil das die Sache viel einfacher macht weißt du. an liebsten würde ich mal zu einen Psyschologen und dem ganzen auf den Grund gehen... einmal war ich schon da. Blos damals war ich nicht reif dazu bzw nicht bereit wen man so mag.... 

Kommentar von Kitharea ,

Ich würde sagen - versuch es noch einmal mit einem Psychologen/Therapeuten. Du bist ganz normal wenn du mich fragst du hast dich nur selbst abgedreht aufgrund dessen was du erlebt hast. Wo kein Hass da keine Liebe - wo keine Wut dort keine Trauer und so weiter. Um alle Gefühle erleben zu können musst du erst einmal das Gegenstück - das verdrängte finden. Dazu ist ein Therapeut gut geeignet.

Antwort
von djbraun1992, 21

Auf die Frage, ob du ein Psychopath wärst, wüsste ich keine genaue Antwort. Aber mit jedem Punkt den du hier aufgezählt hast musste ich kurz an mich selbst denken und erkenne die Handlungen wieder. Ich denke wir beide sind was das angeht gar nicht so verschieden. Doch ist es ein Problem wie es so ist? Ich finde nicht! Was genau erhoffst du dir für eine Antwort?

beste Grüße

Antwort
von melodieimherzen, 11

naja ich bin nicht depressiv... ich bin realist. Ich hab mich ziemlich belesen und informiert die letzte Zeit. Ich würde mich an liebsten als sozialen Psyschopathen bezeichnen... ich versuche größtenteils... gerade meine analytischen Fähigkeiten was Menschen angeht... dazu einzusetzen Menschen, die ich für gut erachte, zu helfen so gut ich es kann. In einer Dokumentation die ich die letzt geschaut habe fiel folgender Satz... Das einzige was einen Psyschopathen aufhalten kann, ist ein noch größerer Psyschopath. Das beschreibt mich eigentlich an besten. Alte Chefs, Kollegen, und Menschen die einfach böswillig unrecht tun oder ich das annehme... Leute die es halt meines Erachtens irgentwo verdient haben zu leiden... lasse ich Leiden, aber halt vom feinsten. Ich gebe selten neue Chancen, und weiß auf Anhieb wie ich jemanden in die Enge treiben kann... wo der Wunde Punkt sitzt. Dabei bin ich aber äußert beherrscht und planend. Ich gehe dabei sehr mit bedacht vor. Irgentwie trifft auf mich mehr Psyschopathisches zu, als normal sein. Aber niemand ist normal oder? Ich hab auch keine Probleme einen Feind, erstmal Freund vorzuspielen... wissentlich das ich das nur tue... weil ich auf den richtigen Zeitpunkt warte... 

Antwort
von Dahika, 3

Lies nicht soviel Wikipedia. Soviele Psychopathen, wie hier angeblich herumlaufen, gibt es nicht. Du bist keiner.

Antwort
von MandyDieTolle, 26

Ich glaube du bist einfach etwas depressiv. 

So wie du es beschreibst, so habe ich mich auch mal gefühlt als ich jünger war. Ich glaube es ist nur eine Phase. Falls nicht würde ich es eher in die Kategorie Depression einordnen. Ich bin aber auch kein Psychologe, falls du dir da selber nicht sicher bist, such doch mal einen auf. Der kann dir wahrscheinlich besser helfen. 

Lieben Gruß und alles Gute

Antwort
von Mausi376, 24

Du bist KEIN Psychopath.

Dein Verhalten ist völlig normal (was nicht bedeutet das du nicht an dir arbeiten könntest/solltest).

Antwort
von Budjik, 17

Du sprichst aus meiner Seele ^^

Ich bin genau so

Antwort
von Beings140, 19

Hört sich ganz normal an da ein Psychopath sowas nicht bemerkt

finde es hört sich eher nach Depressionen oder sowas an

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