Frage von JonasRbo, 12

Was bewirkt eine geringe/hohe Blendenanzahl?

Das dass Bild dunkler wird ist klar, jedoch muss es ja auch irgendein Vorteil haben

Antwort
von Kai42, 6

Bei Blende 1 kommst zwar irre viel Licht auf den Sensor, aber der Bereich in dem das Bild scharf ist, ist extrem klein.

Beispiel: Die fotografierst deine Katze und fokussierst aber auf das Ohr aus versehen, dann wird schon die Nasenspitze unscharf sein und die schwanzspitze wirst du nicht mehr erkennen vor lauter Unschärfe.

Bei Blende 16 hingegen kommt wenig Licht durch Objektiv, aber die sogenannte Schärfentiefe ist wesentlich größer.

Das mal so pauschal und leider stimmt das auch nur tendenziell. Denn die Brennweite spielt auch eine Rolle.

Und als letzten Stichpunkt informiere dich mal nach der hyperfokalen Distanz. Auch die solltest du nicht außer Acht lassen.

Antwort
von habakuk63, 5

Der Bereich in dem das Foto vor und nach dem genauen Scharfstellpunkt auch scharf abgebildet wird ist oder wird mit steigender Blendenzahl größer.

Wenn du also nur einen möglichst kleinen Bereich scharf abbilden möchtest, dann solltest du mit kleiner Blendenzahl fotografieren.

Antwort
von christl10, 1

Wer Fotografieren möchte sollte die Grundlagen beherrschen.

Hierzu meine Buchempfehlung für den Anfang:

Um die Blende, Verschlußzeit und ISO näher zu bringen:

Manuell belichten mit der Digitalkamera von SAMJOST Fotografie.

Um scharfe Fotos zu bekommen:

Scharfe Fotos mit der Digitalkamera von SAMJOST
Fotografie. 

Fortgeschrittene die sich mit dem Blitzen befassen sollten das
Buch kaufen:

Heute schon geblitzt? Von Dirk Wächter.

Drei Taschenbücher, die man haben muss!!!

Grundsätzlich sollte man sich überlegen, was für eine Kamera zu
einem paßt.

Nicht für jeden ist eine Spiegelrefexkamera geeignet. Denn oft
möchte man gleich das beste haben, nutzt  aber kaum die Möglchkeiten die
sie bietet. Wer nur mit Automatik fotografieren möchte oder sich nicht mit
Freizeichnen beschäftigen möchte, der sollte sich eine Kompaktkamera kaufen.
Eine SLR ist im Vergleich zur Kompaktkamera ein Monster. Möchtest Du so ein
großes Ding auch wirklich immer mit dir rumschleppen? Wer das scheut, der hat
dann eine teure Kamera für nur zu Hause und nimmt sie nur manchmal mit. Das
macht so keinen Sinn. Daher rate ich zunächst zu einer Kompaktkamera die es
aber in sich hat und auch von Profis als Ersatz genutzt werden. Die Fuji X30
ist so eine Kamera. Man kann mit ihr auch sehr viel manuell einstellen, so daß
man in den ersten Monaten oder sogar Jahren damit gut bedient ist. Sie kostet
dafür auch genauso viel wie eine SLR-Einstiegskamera. Nämlich 440€. Vorteil: Du
kannst sie jederzeit in die Tasche stecken und hast sie problemlos immer dabei,
wenn was ansteht. Persönlich habe ich auch eine Fuji neben meiner teureren SLR.
Meist nutze ich sogar nur die Fuji, denn die Bildqualität ist super und die
Bedienung vielseitig aber sehr einfach. Ich bin mir sicher, die reicht Dir auch
um sehr gute Fotos zu machen. Lass Dich nicht von anderen Kameras wegen deren Mega-Zoom
blenden. Das geht zu Lasten der Bildqualität. Notfalls geht man dem Motiv etwas
entgegen statt zu zoomen. Daher Finger weg von günstigen Bridgekameras. 

Wer mit der Automatik fotografieren möchte, sollte sich keine
Spiegelrefelx holen, sondern eine Kompaktkamera wie die Fuji X30. Mit der kann
man aber auch sehr viel manuell einstellen, wenn es nötig ist. 

Lass Dich auch nicht von den hohen MP von anderen Kameras
blenden. Die MP haben keine Aussage über Bildqualität. Lieber etwas weniger MP
zu Gunsten der Bildqualität. Habe noch eine Kompaktkamera die sehr gut ist mit
10MP, die ist für 90% meiner Fotos ausreichend. Die Fuji X30 hat sogar 12MP,
mehr als ausreichend.

Welche Kamera ist die richtige für
mich?

Siehe Internetseite:

http://images.google.de/imgres?imgurl=https://images.myposter.de/magazin/2014/05...

Antwort
von ChrisHH, 5

Je weiter die Blende auf ist (kleine Zahl), desto kürzer musst du belichten.

Je kleiner die Blende ist (größere Zahl), desto größer ist der Bereich, der scharf abgebildet wird.

Wenn du also ein unbewegtes Motiv mit großer Schärfentiefe abbilden willst (Landschaft, Gebäude), wählst du eine kleine Blende (16 oder 22) und eine längere Belichtung (30-125 tel) und hast alles scharf.

Wenn du ein bewegtes Motiv oder ein Detail fotografieren willst (Kinder, Sportler, Portrait oder eine einzelne Blüte) machst du die Blende möglichst weit auf und belichtest kürzer (250-1000tel). Dann hast du das zentrale Motiv scharf und den Rest unscharf.

Weil bei 22 i.d.R. Schluss ist, ist es eher wichtig, wie weit die Blende aufgeht, also wie lichtempfindlich ein Objektiv ist. Je kleiner die Zahl, desto größer die mögliche Blendenöffnung, desto besser die Lichtstärke, desto hochwertiger meist das Objektiv.

Grob vereinfacht.

Antwort
von Remmelken, 7

Je weiter du die Blende schließt desto größer wird die Schärfentiefe. Das kann man dazu benutzen um z.B. ein kleines Objekt im Vordergrund und den Hintergrund gleichzeitig scharf darzustellen. Ebenso verkleinert sich der Bereich der Schärfentiefe bei weiter geöffneter Blende, dies kann man benutzen um Objekte freizustellen, sie erscheinen scharf vor einem unscharfen Hintergrund.

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