Frage von CamelWolf, 388

Was bewegt Menschen in Deutschland dazu, gegenüber den USA eine eher (sehr) kritische und gegenüber Russland eher freundschaftliche Haltung einzunehmen?

Danke für Eure Antworten (Bitte keine Polemik) !

Expertenantwort
von PeVau, Community-Experte für Politik, 107

Teilen wir das einfach mal auf.

Was bewegt Menschen in Deutschland dazu, gegenüber den USA eine eher (sehr) kritische [...] Haltung einzunehmen?

Hm, ich würde sagen, die Politik der USA, nur der letzten 70 Jahre, bietet mehr als einen Grund dafür. Nicht nur, dass es in diesem Zeitraum kaum ein Jahr gab, in dem die USA nicht in irgendeinem Teil der Welt Krieg geführt, Mlitäroperationen durchgeführt, Regierungen gestürzt, Bürgerkriege angezettelt, diese befeuert und Marionettenregimes in anderen Ländern eingesetzt haben, sie haben auch mit den übelsten Diktatoren zusammengearbeitet, diese unterstützt und so ziemlich jede antiimperialistische Befreiungsbewegung in der Welt aktiv, offen militärisch oder geheimdienstlich, bekämpft. Das kann bei Bedarf weiter ausgebaut werden.

Angesichts dessen ist es schon verwunderlich, dass es hier in Deutschland so wenige Kritiker der US-Politik gibt. Warum das so ist, danach kannst du ja als nächstes fragen, da schreibe ich dir auch gerne eine Antwort.

Was bewegt Menschen in Deutschland dazu, [...] gegenüber Russland [eine] eher freundschaftliche Haltung einzunehmen?

Ob es eine wirklich freundschaftliche Haltung gegenüber der russischen Außenpolitk ist, wage ich zu bezweifeln. In Zeiten jedoch, wo jeder, der auch nur ansatzweise Verständnis für Russland aufbringt, als Putinversteher, Russlands fünfte Kolonne oder gar als rechter Schreihals diffamiert wird, ist eine unterstellte freund(schaft)liche Haltung zu Russland ja fast schon sachlich zu nennen.

Es gibt eben Menschen, die begreifen, dass Russland historisch und politisch gut begründete Sicherheitsinteressen hat. Diese Menschen begreifen auch, dass Russland nicht verpflichtet ist, das Märchen von der friedliebenden NATO zu glauben. Sie begreifen, dass für Russland die NATO-Osterweiterung eine reale nicht wegzudiskutierende Gefahr darstellt. Sie sehen aber auch, dass Russland seit dem Ende der Sowjetunion gar nicht und nach der Jelzin-Ära nur reagiert hat.

Diese Menschen haben aber auch begriffen, dass Russland ein wichtiges Land in Europa ist, ohne und gegen das Sicherheit in Europa nicht zu erreichen ist. Sie haben auch begriffen, dass westeuropäische Wirtschaftskraft zusammen mit russischen Reichtümern ein Potenzial zu allseitigem Vorteil hat und das Deutschland dabei eine besondere Rolle spielen könnte.

Diese sicherheitspolitische und wirtschaftliche Option aufzugeben, die
Beziehungen zu verschlechtern zugunsten der politischen Vormachtstellung
der USA, wird von diesen Menschen als kardinaler Fehler angesehen.

Vor diesem Hintergrund ist es auch verständlich, wenn unsere überwiegend transatlantischen gesinnten Medien, bei diesen Menschen in Verruf geraten. Die offene Parteinahme dieser Medien bei uns für die Position der USA und die mehr als verzerrte Darstellung der Ereignisse in der Ukraine sind unmittelbare Gründe für den von diesen Medien beklagten Vertrauensverlust. (Beispiele für diese verzerrte Darstellung können natürlich geliefert werden.)

Das hat sich dann auch die rechte Pegida-Bewegung zunutze gemacht und das Schlagwort von der "Lügenpresse" kreiert, um so die Unglaubwürdigkeit
der Medien auf die Berichterstattung über Pegida zu übertragen.

Das wiederum haben die meisten Medien genutzt, um mit diesen rechten Bewegungen Russland zu diffamieren. Auch wenn Russland angesichts der Sanktionen und der versuchten Isolierung jede Bewegung interessiert beobachtet, die sich gegen die Sanktionen ausspricht, heißt das noch lange nicht, dass es zwischen den rechten Bewegungen in Deutschland und Europa und Russland ideologische Übereinstimmung gibt. Und wenn es Übereinstimmungen gibt, so findet man solche auch bei unseren Regierenden.

Dann gibt es auch noch aus dem bürgerlich liberalen und dem linken Lager Menschen, die sich nicht in die geistigen Schützengräben gegen Russland treiben lassen. Denen geht es um die Verhinderung eines Krieges, um eine
gemeinsame Sicherheitsarchitektur bei der sich alle Staaten gleichberechtigt auf Augenhöhe begegnen und die Sicherheitsinteressen aller gewahrt bleiben.

Kommentar von CamelWolf ,

"Hm, ich würde sagen, die Politik der USA, nur der letzten 70 Jahre, bietet mehr als einen Grund dafür. Nicht nur, dass es in diesem Zeitraum kaum ein Jahr gab, in dem die USA nicht in irgendeinem Teil der Welt Krieg geführt, ..."

Wir Deutsche haben's in 12 Jahren Naziherrschaft in Sachen Opfer und politischer Konsequenzen deutlich weiter gebracht als die USA  (und die Russen) in den letzten 70 Jahren....da wäre es doch angebracht, dass wir mal innehalten. 

Antwort
von greenhorn7890, 196

Die Sache ist die, dass in meinen Augen zu viele Leute über Putins taten hinwegschauen. Sie Stellen die USA als Sündenbock dar, weil sie einfach Machthungrig ist und gerne ihren Willen durchsetzt. 

Viele Leute denken sich jetzt:" Oh nein, dass geht ja gar nicht. Ich als politisch Kritisch denkender Mensch, muss mich jetzt von der Masse abheben und die USA kritisieren."

Das Problem dabei ist, dass sie, selbst wenn diese Leute wissen, dass Putin keinen Deut besser ist als Obama, nur die USA kritisieren und in Putin wohl eher das "kleinere Übel" sehen.

Fakt ist aber, dass beide Länder bzw. Regierungen viele Fehler begangen haben und man einsehen sollte, dass diese beiden Supermächte einfach nur ihre Macht missbrauchen. 

Wenn man eine Freundschaft zu den Ländern aufbauen will, sollte man diese mit beiden gleich stark pflegen, oder es ganz sein lassen.

Antwort
von barfussjim, 149

Ich bezweifle, dass diese Menschen eine Mehrheit in Deutschland bilden.

In rechten Kreisen scheint es aber tatsächlich so zu sein - sprich bei AfD- und Pegida-Anhängern, die sogar mit russischen Fahnen aufmarschieren und "Putin, hilf uns!" auf ihre Transparente schreiben. 

Der Grund wird wohl sein, dass Putin in diesen Kreisen als eine Art Führerfigur wahrgenommen wird, die sich noch für Werte wie Volk, Nation, Vaterland, Familie, Ehe zwischen Mann und Frau etc. einsetzt - Dinge, deren Wertschätzung hierzulande vermisst wird. 

Ebenso stehen die USA für Kapitalismus, Globalisierung und Multikulturalismus - Dinge, die in dieser Kombination in völkisch-nationalistischen Kreisen wiederum abgelehnt werden. Das Putinsche Russland stellt für sie eine Art "Gegenmodell" dar - ob Recht oder zu Unrecht sei einmal dahingestellt.

http://www.tagesspiegel.de/images/geert6/11628822/3-format10.jpg


http://img.welt.de/img/kultur/crop152696236/76894057-ci16x9-w780/Supporters-of-t...

Kommentar von barfussjim ,

Damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich will keineswegs behaupten, dass Russen "Nazis" oder ähnliches seien, sondern dass vielmehr Menschen in Deutschland, die gegenüber Russland und Putin eine völlig unkritisch-applaudierende Haltung einnehmen und im Gegenzug die USA auf Übelste verteufeln, oft dem rechten Spektrum angehören. Dies ist eine Tatsache.

Kommentar von Fielkeinnameein ,

Das kann ich 0 bestätigen. Ich kenne keinen der Putin unkritisch sieht aber man muss doch mal die Fakten der letzten Jahrzehnte betrachten und Putin/Russland ist gegenüber den USA nun mal wirklich ein Waisenknabe was Weltpolitik/Geostrategie angeht.

Warum so viele die Mehrheit die USA unkritisch sehen ist auch klar. Das liegt an der einseitigen medialen Berichterstattung.

Kommentar von JBEZorg ,

Ich bezweifle, dass diese Menschen eine Mehrheit in Deutschland bilden.

Die Klugen bilden nie die Mehrheit.

Kommentar von Fielkeinnameein ,

Das stimmt definitiv. 

Antwort
von JBEZorg, 34

Gesunder Menschenverstand.

Antwort
von Hoegaard, 252

Weil sie es von den Medien genau andersherum erzählt bekommen. Und da man in anderen Lebensbereichen leicht nachprüfen kann, was Medienmeinungen und -berichte wert sind, wird dieses Qualitätsurteil eben auch auf die Außenpolitik übertragen.

Kommentar von atzef ,

Ein Paradoxon: Leute mit kritischer Haltung gegenüber den USA und positiver gegenüber dem Putinismus reagieren auf Medienmeinungen, die sie gar nicht lesen oder hören oder schauen...:-)

Kommentar von JBEZorg ,

Was ist "Putinismus", du Troll?

Kommentar von WDHWDH ,

Schon mal daran gedacht, dass du der Troll sein könntest?

Antwort
von voayager, 134

Ganz einfach, Russland betreibt keine Kriegstreiberei, ist kein imperialistisches Land, hingegen die USA schon. Putin und seine Getreuen möchten Entspannung hier in Europa, also Vernunft und Frieden walten lassen, so was kommt bei all jenen gut an, die nicht verblendet sind.

Kommentar von greenhorn7890 ,

Putin möchte aber nur solange Frieden in Europa, solange die EU sich nicht in seine Angelegenheiten einmischt.

Die Ukraine ist genau aus diesem Grund im Bürgerkrieg.

Kommentar von voayager ,

Die Ukrainische Regierung ist der verlängerte Arm der NATO, mehr auch nicht, zudem arg diskriminierend gegenüber den Russen im eigenen Lande.

Kommentar von Sowjetunion208 ,

die ukraine ist wegen ganz anderen gründen  im krieg die nicht alleine von russland ausgehen 

Kommentar von Francescolg ,

Wenn die Usa ein Imperium wären, sehe es im heutigen Deutschland ganz anders aus!

Empire State Building.. Lol.

Bei den Briten wäre der Begriff jedoch ziemlich passend, siehe Opium Kriege und bis in die 50ern lauter Dinge, die man zurecht auch noch heute kritisieren darf!

Kommentar von voayager ,

nun, wie sähe es denn dann in D. aus?

Kommentar von Fielkeinnameein ,
Wenn die Usa ein Imperium wären

Auch wenn es jetzt keine 100%ige Definition dafür gibt sind sie natürlich ein Imperium. Militärisch meilenweit vor jedem anderen Land der Erde. Wirtschaftlich ebenfalls die Nr. 1 .. wüsste nicht was gegen ein Imperium sprechen würde.

Mal davon abgesehen kriechen die meisten Politiker doch schon vor den USA. Weiß nicht wie es noch "anders aussehen" sollte.

Antwort
von energiefisch, 196

Weil Russland nicht quer über den Globus Militärbasen verteilt hat und sich auch nicht massiv in die Angelegenheiten anderer Staaten einmischt, außer es spielt sich im eigenen Vorhof ab (Ukraine).

Kommentar von Mojir ,

Erstens ist die Ukraine ein souveräner Staat und kein Vorhof der Russen.
Zweitens ist die USA nunmal die Weltpolizei, ob einem das nun gefällt oder nicht. Ich bin jedenfalls froh drüber.
Drittens muss Russland nicht überall Militärbasen in fremden Ländern aufstellen. Ihr Land ist nun mal riesig und reicht schon über den halben Erdball.

Kommentar von Sowjetunion208 ,

keiner muss das

die amis und ihre faschisten freunde machen es aber trz

keiner hat der ..... ukraine ..... ihre staatlichkeit abgesprochen

Kommentar von SGTEVERSMAN ,

Das ist deine Sicht der Dinge... ;D

Kommentar von Sowjetunion208 ,

Was präzises und sinnvolles beizutragen? 

Kommentar von SGTEVERSMAN ,

Wie gesagt das ist deine Sicht der Dinge....

Das das jetzt präzise war, ist im Bezug das du keine Frage beantwortet hast sondern nur deinen Senf dazu gegeben hast, schonmal nicht korekkt und der Sinn lässt sich in allem im Leben hinterfragen....

Nur mal so nebenbei: Gibt es irgendwelche Gefühlsduseleien die dazu führen das du die Freunde der Amis als Faschisten abstempelst? Oder hast du überhaupt keine Ahnung und verwendest dieses Wort vollkommen sinnentfremdet wie es viele in den Linken Kreisen tun?

Antwort
von martinzuhause, 242

die russen haben ihre truppen freiwillig aus deutschland abgezogen. die amerikaner nicht.

die haben ihre truppen und atomwaffen immer noch in deutschland stationiert

Kommentar von HMilch1988 ,

Für die wir übrigens mit unseren Steuergeldern zahlen...

Kommentar von sevastopol ,

Zur Zeit fließen deutsche Steuergelder in 16 Einsatzgebiete der Bundeswehr, wovon ein erheblicher Anteil an die Ostfront im Baltikum geht!

Kommentar von Mojir ,

Liegt vielleicht auch daran, dass wir im selben Verteidigungsbündnis sind. Also könnte ich mir vorstellen :D

Kommentar von Francescolg ,

Da halte ich dagegen (der 1.Antwort): Die Amis/US-SoldatenS haben nicht massenweise Frauen vergewaltigt nach der Eroberung/Besetzung.. ....

Kommentar von Francescolg ,

Alles nachzulesen in den Quellen .. Gibt sogar Biographien / Romane darüber.

Es kam auch keiner vor Gericht, wie eigentlich üblich, wenn Soldaten Verbrechen begehen.

Hätten die russischen Offiziere nicht eingegriffen, wäre es noch lange 'so' weitergegangen.. Gott sei Dank, war es aber nur direkt nach dem Krieg..

Den Alliierten-Streitkräften konnte man sowas jedenfalls nicht nachweisen..

Ich schreibe / spreche über das Thema eigentlich nie, aber was soll man denn so einer Antwort bitteschön entgegen, außer mit dem Kopf zu schütteln..


Kommentar von peace1287 ,

Ich geb Fran recht! 

Ich persönlich sehe sowohl die USA als auch Russland stets kritisch! Und sehe beide Nationen als eine Gefährdung an!

Aber die Mehrheit der Deutschen haben seit Ende des 2. WK ein gutes, freundschaftliches Verhältnis zu den USA. Vor einigen Jahren wurde Frau Merkel sogar von Obama persönlich, mit der höchsten zivilen Auszeichnung der USA, der "Medal of Freedom" ausgezeichnet...

Die USA hat durch den NSA Skandal, zwar hierzulande etwas an Vertrauen und Beliebtheit verloren. Aber das ändert nichts daran, dass Deutschland zu den USA eine gute Poltische und Gesellschaftliche Beziehung pflegt...

Kommentar von karapus001 ,

Da halte ich dagegen (der 1.Antwort): Die Amis/US-SoldatenS haben nicht
massenweise Frauen vergewaltigt nach der Eroberung/Besetzung..

Im Krieg macht jede Seite ein Verbrechen. Aber du musst dich auch in die Lage der Sowjetischen Soldaten hineinversetzen.

Die Wehrmacht ist in die Sowjetunion einmarschiert, hat so gut wie alles auf dem Weg zerstört. Menschen auf dem Weg umgebracht und auch Vergewaltigt. Was ist wenn einer von denen der Familie vom Sowjetischen Soldaten angehört? Stell dir vor, wie du vor deinen Augen deine Familie verlierst. Da bekommt man wahrscheinlich Lust auf Rache, für diese begangenen Verbrechen. Man macht dann deswegen auch Verbrechen um es zu vergelten.

Oder wenn manche Menschen aus der Sowjetunion in Gefangenschaft waren und an denen Experimente gemacht wurden, wie z.b. irgendwelche Fingernägel rausreißen?

In dieser Situation würde ich auch wahrscheinlich Rache wünschen.

In diesem 2.Weltkrieg hat die Sowjetunion und die Juden am Meisten gelitten. Es ist auch klar, dass die Amerikaner, Engländer keine Vergeltung/Rache gewünscht haben, da ihre Familien in ihrem Lande waren, insgesamt weniger im Krieg dabei waren und ihr Land nicht zerstört wurde.

Da haben Amerikaner und Engländer keinen Hass gewünscht.

Kommentar von karapus001 ,

Es kam auch keiner vor Gericht, wie eigentlich üblich, wenn Soldaten Verbrechen begehen.

Weil es teilweise gerechtfertigt war, war aber auch ein Verbrechen.

Zudem kamen auch nicht alle Nazis vor Gericht.

Kommentar von Sowjetunion208 ,

sry aber das rechtfertigt keine missetaten gegen zivilisten und co

Kommentar von martinzuhause ,

das kann man nicht so sehen. auch die alliierten haben zivilisten bombardiert und getötet. auch wenn das nicht als verbrechen gesehen wurde

Kommentar von Huckebein ,

@Francescolg,

da bist du aber falsch unterrichtet. Dass man in dieser Hinsicht nur die Russen beschuldigt, ist im Kontext der antirussischen Hetze und Propaganda zu betrachten, die seit Ende des 2. Weltkrieges die Westmedien beherrscht.
Vielleicht wirfst du mal einen Blick hier hinein:

https://lupocattivoblog.com/2014/02/16/die-vergewaltigungen-deutscher-frauen-dur...

Kommentar von Fielkeinnameein ,

Zu denken das so etwas nur auf einer Seite passiert ist einfach nur naiv .. 

Kommentar von don2016 ,

@martinzuhause...du vergißt eins dabei, daß die USA unsere Verbündeten in der Nato sind, die Russen sind doch unser Gegenpol, liebe Jung....

Kommentar von martinzuhause ,

die russen haben ihre atomwaffen aber aus deutschland abgezogen. die amerikaner noch nicht. das wollen sie auch nicht.

Antwort
von karapus001, 64

Also ich habe da andere Erfahrungen gemacht, liegt aber vielleicht daran, dass Junge Menschen ( wie die von meiner Klasse ) sich weniger für Politik interessieren und eher kritisch gegen Russland sind.

Schon seit meiner alten Schule sind die Lehrer und Schüler im politischen Bereich sehr kritisch gegen Russland.

Antwort
von brido, 147

Willst Du vorschreiben welche Antworten gegeben werden? Es ist eine Diskussionsfrage. Könnte gelöscht werden. Ich kann nur für mich sprechen, die USA mischen sich zu viel bei uns ein und sind Schuld an der Finanzkrise, es reicht. 

Kommentar von Potts86 ,

Nicht nur an der Finanzkrise auch an der Flüchtlingskrise und dem Russland Embargo und überhaupt an 90% der ganzen Sch.... die auf der Welt Passiert. DIE USA IST DER VERDAMMTE TEUFEL

Expertenantwort
von atzef, Community-Experte für Politik, 136

Das ist eher ein ostdeutsches Phänomen. Den Ostdeutschen wurde jahrzehntelang unter dem Stalinismus eingetrichtert, dass die USA das reich des Bösen ist und Russland das Menschenparadies auf Erden.

Das wirkt nun nach.

Kommentar von Fielkeinnameein ,

So ein Käse. Vllt hat es auch einfach mit den völkerrechtswidrigen Kriegen der USA zutun ;)

Oder dem NSA Skandal.

Oder den anderen "Verschwörungstheorien" die langsam an Licht kommen/gekommen sind und sich als wahr erweisen ;)

Kommentar von atzef ,

Käse ist lecker und viel besser verdaulich, als putinistische Schönschwafelei. :-)

Wenn "völkerrechtswidrigkeit" wirklich ein Kriterium wäre, müsste eigentlich jeden Dienstag weltweit vor den russischen Botschaften gegen die Annexion der Krim und gegen den russisch gesteuerten Bürgerkrieg in der Ostukraine demonstriert werden. So bleibt das allenfalls einäugig, bigott und verheuchelt.

Und von welchen "Verschwörungstheorien" faselst du hier, die sich nun als "wahr" erweisen würden...? Aber du wirst schon wissen, warum du das nur andeutest und dich nicht dadurch blamierst, die zu benennen...:-)

Kommentar von Sowjetunion208 ,

das die russen sich in der ukraine nicht mit ruhm bekleckern ebenso wenig wie die nato und deren freunde in kiew ist mittlerweile klar

das der krieg in der ostukraine aber lediglich russische gesteuert ist ist falsch

dort kommen x faktoren abseits des kreml und der rebellen und seperatisten zusammen

Kommentar von Fielkeinnameein ,

Der Fakt das du offensichtlich nicht weißt das es keine Annexion sondern eine Sezession war, sagt schon einiges aus. 

Die Verschwörungstheorien die sich als wahr heraus gestellt haben kann man einfach googeln und wurden hier schon oft aufgezählt. 

Aber für dich nochmal ein paar Beispiele: Geheimarmeen, Operation Northwood, NSA Überwachung, noch mehr? Kann noch ewig weiter machen ^^ 

Kommentar von sevastopol ,

ostdeutsches Phänomen

Hier ist ein ewig gestriger kalter Krieger unterwegs, bei dem im Kopf immer noch eine Mauer besteht, zumal er jeden Beweis für seine steilen Thesen schuldig ist.

Kommentar von atzef ,

Als Demagoge musst du noch etwas mehr trainieren. So ist dein Bemühen einfach zu durchschaubar, meine eigentliche These "eher ein ostdeutsches Phänomen" sinnentstellend zu verhunzen.

Zur eigentlichen Frage hast du auch etwas beizusteuern...?

Kommentar von sevastopol ,

Auch das "eher" macht Deinen (unqualifizierten) Kommentar auf Bildzeitungsniveau nicht richtiger. Ebenso schwachsinnig ist die Aussage "jahrzehntelang unter dem Stalinismus eingetrichtert", denn diejenigen, die den Stalinismus bewusst erlebt haben, sind längst im Rentenalter und haben auf das politische Tagesgeschäft in welcher Form auch immer keinen Einfluss.

Kommentar von atzef ,

Dein Gepöbele auf Prawda-Niveau trägt weiterhin nichts zur Beantwortung der Frage bei.

Seit wann befinden sich Menschen z.B. des Jahrgangs 75 im Rentenalter???

Kommentar von sevastopol ,

des Jahrgangs 75

Da gab es keinen Stalinismus mehr. 1989 waren die im übrigen noch Kinder. In dem Alter hatte, wie heute auch, kaum jemand Interesse an Politik.

Gepöbele auf Prawda-Niveau

Ich sage ja - Bildzeitungsniveau.

Kommentar von karapus001 ,

Seit wann befinden sich Menschen z.B. des Jahrgangs 75 im Rentenalter???

Ich würde an deiner Stelle bisschen die Geschichte von Russland und UDSSR lernen. Im Jahrgang 75 gab es schon längst keinen Stalinismus mehr.

Kommentar von Huckebein ,

@atzef

Da frage ich mich doch, wer dich indoktriniert hat, dass du hier geifernd und mit Schaum vorm Mund kaum nachvollziehbare "Tatsachen" bringst, übrigens nicht nur zu dieser Frage, sondern lieber persönlich wirst und andere, die wirklich etwas zu sagen haben, mit dümmlichen, arroganten Bemerkungen abzuwerten versuchst.
Irgendwas oder irgendwer scheint einen Hasskomplex in dir ausgelöst zu haben, den du jetzt hier abzuarbeiten versuchst.


Antwort
von 1988Ritter, 113

Amerika hat zwar Deutschland als Staat anerkannt, benimmt sich aber in vielen Bereich so, als wäre Deutschland ein Teil von Amerika. Dazu bedarf es sich nur einmal die amerikanischen Militäreinrichtungen in Deutschland an zu schauen.

Russland hat hingegen Deutschland gegenüber ein eher freundschaftliches und verständnisvolles Auftreten. Dies kann man sogar trotz vergangener Kriege als historisch bezeichnen.

Russland hat sich politisch oftmals mehr europäisch gezeigt, als so manch europäischer Mitgliedsstaat.

Antwort
von peace1287, 134

Hab ich da was verpasst! 

In Deutschland haben die Leute eigentlich zu den USA "eher" eine positive Haltung. Und "eher" eine kritische zu Russland! 

Ich glaub du verwechselst da was!

Kommentar von CamelWolf ,

...lies einfach die Frage nochmal...

Kommentar von Francescolg ,

Nein, er hat völlig Recht, denn die Frage impliziert, dass Deutsche Putin gegenüber eine freundlichere Haltung einnehmen und das entspricht nicht den Tatsachen!

Einige Gruppen ja, aber nicht die Mehrheit, auch nicht tendenziell oder historisch, usw..

Kommentar von peace1287 ,

Genauso ist es! Es mag sein, dass es vereinzelt Deutsche gibt, die eine positive Haltung gegenüber Russland haben. Aber wie Fran schon gesagt hat, ist es Tendenziell eher so, dass Deutschland (und daher auch viele Deutsche), Russland eher mit Skepsis betrachten. 

Zu den USA hat Deutschland eine eher positive Haltung. 

Weder auf Politischer noch Gesellschaftlicher Ebene hat sich daran etwas geändert! Auch wenn durch den NSA Skandal das Vertrauen hierzulande gegenüber der USA etwas gelitten hat...

Kommentar von Sowjetunion208 ,

naja außenpolitisch ist die usa auch bei den meisten deutschen nicht so auf dem besten stand 

naher osten und so 

Antwort
von Kameljia14lp, 136

Weil die USA für ihre Waffen bekannt ist und in den Medien als böse dargestellt wird. Russland wird als Land dargestellt mit dem man kooperieren kann. Da Merkel mit dem Putin(russland) mehr zutun hat als mit Obama.
Eigentlich hängt es nur von den Medien ab.

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